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Macron über den Händedruck mit Trump: «So verschafft man sich Respekt»

29.05.17, 00:22 29.05.17, 09:58


epa05989023 US President Donald J. Trump shakes hands with French President Emmanuel Macron (R) during a meeting on the sidelines of the NATO (North Atlantic Treaty Organization) summit, at the US ambassador's residence in Brussels, Belgium, 25 May 2017. Trump is in Belgium to attend a North Atlantic Treaty Organization (NATO) Summit.  EPA/PETER DEJONG/POOL MAXPPP OUT

Emmanuel Macron gab bei seinem Handshake mit Donald Trump alles.  Bild: EPA/AP POOL

epa05989023 US President Donald J. Trump shakes hands with French President Emmanuel Macron (R) during a meeting on the sidelines of the NATO (North Atlantic Treaty Organization) summit, at the US ambassador's residence in Brussels, Belgium, 25 May 2017. Trump is in Belgium to attend a North Atlantic Treaty Organization (NATO) Summit.  EPA/PETER DEJONG/POOL MAXPPP OUT

Aber auch wirklich ... Bild: EPA/AP POOL

epa05989023 US President Donald J. Trump shakes hands with French President Emmanuel Macron (R) during a meeting on the sidelines of the NATO (North Atlantic Treaty Organization) summit, at the US ambassador's residence in Brussels, Belgium, 25 May 2017. Trump is in Belgium to attend a North Atlantic Treaty Organization (NATO) Summit.  EPA/PETER DEJONG/POOL MAXPPP OUT

... alles!  Bild: EPA/AP POOL

Der neue französische Präsident Emmanuel Macron will sich mit einem betont festen Händedruck nach eigenen Worten bei Kollegen wie Donald Trump Respekt verschaffen. «Mein Händedruck mit ihm war nicht ohne Hintergedanken», sagte Macron der französischen Zeitung «Le Journal du Dimanche».

Ein solcher Händedruck sei «ein Moment der Wahrheit», fügte er mit Hinweis auf sein erstes Treffen mit dem US-Präsidenten am Donnerstag in Brüssel hinzu. Dabei hatte er die Hand Trumps besonders fest und lange gedrückt. «Man muss zeigen, dass man keine kleinen Zugeständnisse macht, nicht einmal symbolisch», sagte der Staatschef weiter.

«Donald Trump, der türkische oder der russische Präsident agieren in einer Logik der Stärke – das stört mich nicht. Ich glaube nicht an eine Politik der öffentlichen Beschimpfung, aber in meinen bilateralen Kontakten lasse ich nichts einfach passieren. So verschafft man sich Respekt», sagte der Präsident.

Er lobte, dass Trump im direkten Kontakt zuhören und lernen wolle und offener sei als man ihm nachsage. «Er mag den direkten Kontakt und ist in der Lage, seine Position zu ändern.»

Der begrüssende Händedruck hat in der Präsidentschaft Trumps eine grosse mediale Aufmerksamkeit bekommen. So hielt er die Hand des japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe besonders lange. Eine umfangreiche Berichterstattung gab es zudem über den ausgebliebenen Händedruck mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel für Fotografen im Oval Office. (sda/reu)

Mehr Europa und weniger Beamte – das hat Macron mit Frankreich vor

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mumped 29.05.2017 02:37
    Highlight Na also so wie's aussieht hat Macron den Händequetsch-Kampf gewonnen. Ätsch, Trump 😝

    Aber jetzt mal ernsthaft: Seit wann ist das "Muskeln spielen lassen in der Politik" nicht mehr symbolisch gemeint? So tief seid ihr schon gesunken?
    Reißt euch doch mal zusammen, Kinder, und benehmt euch auch so, als wärt ihr Staatsoberhäupter!
    59 7 Melden
    • Ehringer 29.05.2017 09:46
      Highlight @Radiochopf: Ein geschickter und intelligenter Staatsmann begegnet seinem Amtskollegen in einer Sprache, die dieser versteht. Von Trump ist hinreichend bekannt, dass er sich gerne für den Besten, Tollsten und Stärksten hält, gerne im Mittelpunkt steht und seine "Brillanz" gerne über solche Dinge definiert. Auch wenn der Händedruck-Krieg kindisch ist, genau damit will Trump sich höher stellen als sein Gegenüber. Hält Macron dagegen, hat Trump einen Teil seiner "Macht" eingebüsst.
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    • Ehringer 29.05.2017 09:50
      Highlight @Radiochopf: Ausserdem ist es sehr interessant, wie diese Menschen ticken. Man kennt es von Hooligans: Bei einer Schlägerei kloppen sich zwei ohne Gewinner. Was passiert? Sie gehen auseinander mit Respekt vor dem Anderen, denn dieser konnte mithalten und muss deshalb unglaublich stark sein (da man sich selber ja für extrem stark hält). Es würde mich nicht überraschen, wenn Trump genau diese primitive Denkweise hat.
      12 0 Melden
  • sdv520 29.05.2017 00:38
    Highlight genau solche dinge sagen soviel mehr über seinen charakter aus als 1000 worte. wenn ein 70jähriger immernoch das gefühl hat mit einem 30 jahre jüngeren irgendwelche kraftspiele machen zu müssen...fakt ist, trump ist irgendwo in seiner jugendzeit steckengeblieben,wahrscheinlich als er mal realisiert hat was für ein riesenvermögen er mal erben wird(punkto cash und connections), und wer glaubt schon ehrlich, dass sich ein 70jähriger noch gross ändern wird.all die leute,die sagen man sollte ihm mehr zeit geben, sind träumer
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    • pachnota 29.05.2017 08:03
      Highlight sdv520
      Er soll sich ja auch nicht ändern (verlangt kein Mensch von ihm) er soll sein Land möglichst geschickt führen.
      4 13 Melden

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