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epa04629541 French director Joann Sfar (L) and guest arrive for the 40th annual Cesar awards ceremony held at the Chatelet Theatre in Paris, France, 20 February 2015.  EPA/ETIENNE LAURENT

Joann Sfar.
Bild: ETIENNE LAURENT/EPA/KEYSTONE

«Zum Teufel mit dir, Tod!» – Das sagt Karikaturist Joann Sfar zu den Anschlägen

Im Januar hatte er Berufskollegen und Freunde beim Anschlag auf «Charlie Hebdo» verloren, jetzt erschüttern wieder schwere Attacken die Stadt des Karikaturisten Joann Sfar.

Der Franzose meldet sich auf Instagram mit einem Comic zu Wort. Das sind die Bilder:

«Frankreich ist ein altes Land, wo die Liebenden sich frei umarmen.»

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«Paris ist unsere Hauptstadt. Wir lieben die Musik, den Rausch, die Freude.»

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«Seit Ewigkeiten versuchen diejenigen, die den Tod lieben, uns die Freude am Leben zu nehmen.»

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«Das haben sie nie erreicht.»

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«Die, die lieben. Die, die das Leben lieben. Am Ende sind es immer diese, die gewinnen.»

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«Dass es (das Leben) schön ist, war immer die Devise von Paris.»

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«Sie schwankt, geht aber nicht unter.»

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«Freunde aus aller Welt, danke für euer #prayforPARIS, aber wir brauchen nicht mehr Religion! Wir glauben an Musik! Küsse! Leben! Champagner und Freude! #ParisisaboutLife»

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«Der Terrorismus ist kein Feind. Der Terrorismus ist eine Wirkungsweise. ‹Wir sind im Krieg› zu wiederholen, ohne den Mut zu finden, unsere Feinde zu nennen, führt nirgendwo hin. Unsere Feinde sind diejenigen, die den Tod lieben. In unterschiedlichen Uniformen sind sie schon seit immer hier. Die Geschichte vergisst sie schnell. Und Paris bleibt. Sagt ihnen: Zum Teufel mit euch.»

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«Die Menschen die heute Abend gestorben sind, waren da um zu leben, zu trinken, zu singen. Sie wussten nicht, dass man ihnen den Krieg erklärt hatte.»

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«Statt uns zu teilen, werden wir uns wie immer das erhalten, was uns wertvoll ist: unsere Art zu leben.»

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«Ihr, die ihr den Tod liebt, wenn Gott existiert, verabscheut er euch. Und ihr habt schon verloren, auf der Erde genauso wie im Himmel.»

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«Das bedeutet: Zum Teufel mit dem Tod. Wir schwanken, aber gehen nicht unter.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • whatthepuck 14.11.2015 14:41
    Highlight Highlight Naja, man kann beten heutzutags auch einfach als "an euch denken, das beste für euch hoffen, euch gedanklich unterstützen" verstehen. Daraus muss man jetzt nicht wieder ein Drama machen. Er hat aber recht, dass es mehr Religion in diesen Momenten durch Religion verursachten Leides nicht braucht.
  • Raffaele Merminod 14.11.2015 11:47
    Highlight Highlight Paris stirbt niemals
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    • Raffaele Merminod 14.11.2015 11:57
      Highlight Highlight Paris ne meurt jamais
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  • roger.schmid 14.11.2015 10:32
    Highlight Highlight "Freunde aus aller Welt, danke für euer #prayforPARIS, aber wir brauchen nicht mehr Religion!"

    so ist es!
  • Citation Needed 14.11.2015 10:10
    Highlight Highlight Sehr treffend. Zudem: Mich hat das 'pray' im Hashtag auch gestört.
    • Citation Needed 14.11.2015 10:57
      Highlight Highlight Merida, mich stört's genau deswegen: weil gestern nichts mit Religion zu tun hat, Beten ist nun mal religiös. Und 'stören' ist durchaus milde gemeint: sollen es ruhig alle verwenden, für die es passt. Mir gefällt der 'Paris for life'-Vorschlag einfach besser und die Unterscheidung in jene, die das Leben lieben vs. Jene, die den Tod lieben. That's all.
    • Menel 14.11.2015 14:24
      Highlight Highlight Mich stört es, weil eine religiöse Haltung auf Wahrheitsansprüchen basiert. Nur Menschen, die denken, dass sie die Wahrheit kennen und diese als allgemeingültig sehen, nur solche Menschen sind zu solchen Taten fähig.
  • Gleis3Kasten9 14.11.2015 10:04
    Highlight Highlight Kleiner aber wichtiger Hinweis: Fluctuat nec mergitur ist das Stadtmotto von Paris, deshalb wurde es hier auch so sehr in den Vordergrund gerückt.
    • E7#9 14.11.2015 13:46
      Highlight Highlight Ich musste es nachschlagen. "Sie schwankt, geht aber nicht unter." Das wurde doch mehrmals erwähnt.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

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