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Affäre Fillon weitet sich aus – es geht um deutlich mehr Geld



Francois Fillon, member of Les Republicains political party and 2017 presidential candidate of the French centre-right, and his wife Penelope attend a political rally in Paris, France, January 29, 2017. Picture taken January 29, 2017. REUTERS/Pascal Rossignol      TPX IMAGES OF THE DAY

Bad News für François Fillon und seine Frau. Bild: PASCAL ROSSIGNOL/REUTERS

Die Affäre um den konservativen französischen Präsidentschaftskandidaten François Fillon weitet sich aus. Die Satire- und Investigativzeitung «Canard Enchaîné» berichtet in ihrer neuen Ausgabe vom Mittwoch, seine Frau habe deutlich mehr Geld verdient als bisher bekannt, ohne dafür gearbeitet zu haben.

Zudem habe Fillon zwei von seinen Kindern lukrative Jobs auf Staatskosten verschafft. Insgesamt habe die Familie damit mehr als eine Million Euro erhalten. Das wären gut 400'000 Euro mehr als bisher bekannt.

In der Zeitung heisst es, Fillons Ehefrau Penelope habe gut 930'000 Euro ohne jede Gegenleistung erhalten. Bisher hatte der «Canard Enchaîné» von 600'000 Euro berichtet. Fillon gibt an, seine Frau habe jahrelang als seine parlamentarische Assistentin gearbeitet. Zudem soll sie von einer Zeitschrift ein Gehalt bekommen haben, die einem Freund ihres Mannes gehört. Der damalige Redaktionsleiter hat ausgesagt, sie habe nie für das Magazin gearbeitet.

Darüber hinaus soll Fillon nach dem neuen Bericht zwei seiner Kinder in seiner Zeit als Senator als Mitarbeiter beschäftigt haben. In diesem Fall beliefen sich die Einkünfte auf 84'000 Euro. Fillon selbst hat angegeben, er habe die Tochter und den Sohn für «präzise Missionen» bezahlt. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Majoras Maske 31.01.2017 18:36
    Highlight Highlight Also haben die Franzosen die Wahl zwischen Fillon, der seiner Familie Geld zusteckt und moralisch gesehen betont (zu) wertkonservativ tickt, Le Pen, die am liebsten Ausländer verjagen möchte, Hamon, der nur linke Linke mit Cannabis träumen lässt und Macron, der betont proeuropäisch und neoliberal ist. Wer da wohl das Rennen macht.. ?

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