International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Gallus Risse, spokesman of the cantonal police of Fribourg, Jacques Meuwly, officer of the Criminal Investigation Department, and Danielle Gagnaux-Morel, Chancellor of Fribourg, from left, speak during a press conference of the Police of the Swiss canton of Neuchatel after a crash of a bus carrying Portuguese nationals living in Switzerland, taking place in central France, in Granges-Paccot, Switzerland, Friday, 25 March 2016. Twelve people died in the traffic accident occurred last night, Friday, March 25, 1 hour, on the CEAR, between Moulins and Montbeugny, in the French Allier region. A minibus collided with a truck coming in the face. The minibus registered in Portugal, traveling towards Moulins had left Switzerland and was on the way to Portugal. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Frankreich lockert die Gesetze für Ordnungshüter (Symbolbild). Bild: KEYSTONE

Frankreich: Bis zu ein Jahr Haft für Beamtenbeleidigung 

16.02.17, 19:36 16.02.17, 20:01


Nach brutalen Übergriffen auf Polizisten lockert Frankreich die Regeln für den Schusswaffengebrauch. Die Ordnungshüter sollen sich künftig in Notwehrsituationen einfacher mit ihrer Waffe verteidigen können. Der Senat in Paris verabschiedete am Donnerstag endgültig ein neues Gesetz, das einen neuen Rahmen dafür schafft.

Sowohl Polizisten als auch Gendarmen sollen nach früheren Angaben künftig nach Vorwarnungen schiessen können, wenn beispielsweise ein Auto auf sie zurast. Bisher hatten Gendarmen, die den Rang von Militärangehörigen haben, einen grösseren Spielraum beim Waffengebrauch als Polizisten.

Auch Beamtenbeleidigung soll stärker bestraft werden: Es drohen bis zu einem Jahr Haft und 15'000 Euro Geldstrafe.

Die Regierung reagierte mit dem Gesetz auf eine Attacke mit Molotow-Cocktails auf vier Polizisten in einer Pariser Vorstadt. Die Lage bleibt angespannt, weil es vor rund zwei Wochen einen mutmasslichen Polizeiübergriff auf einen 22-Jährigen gegeben hatte. Bei einer Demonstration gegen Polizeigewalt war es am Mittwochabend in Paris zu Ausschreitungen gekommen. (sda/dpa)

Aktuelle Polizeibilder: Traktor biegt links ab während er überholt wird

Polizeigewalt gegen Schwarze

Obamas Trauerrede in Dallas: Ein Land, zwei Welten

Dallas-Attentäter schrieb mit seinem Blut «RB» an die Wand – jetzt wissen wir, was es bedeutet

Der Tod von Polizeiopfer Alton Sterling wurde nicht zufällig gefilmt – das ist die Geschichte hinter dem Video

«23 Arten, wie du getötet werden kannst, wenn du Schwarzer in Amerika bist»

Nach Dallas und dem Fall Alton Sterling geht in den USA die Furcht vor neuer Gewalt um

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Brexit-Sondergipfel im November soll Lösungen bringen

Die EU wird am 17. und 18. November in Brüssel einen Brexit-Sondergipfel abhalten. Darauf hätten sich die EU-Staats- und Regierungschefs geeinigt, sagten Diplomaten der Nachrichtenagentur APA am Rande des EU-Gipfeltreffens am Donnerstag in Salzburg.

Die EU-Staats- und Regierungschefs diskutierten am Donnerstag ohne May über ihren Kurs in der Endphase der Austrittsgespräche mit London. Ziel ist ein Abkommen für einen geregelten Austritt Grossbritanniens im März 2019 und eine Erklärung über …

Artikel lesen