International

Scheinbeschäftigung: In Frankreich rollen reihenweise Köpfe von Macrons Ministern

21.06.17, 08:54 21.06.17, 09:13

Die nach der Parlamentswahl in Frankreich angesetzte Regierungsumbildung fällt turbulenter und grösser aus als erwartet. Nach Justizminister François Bayrou gibt auch die französische Europaministerin Marielle de Sarnez ihren Posten auf. Wie am Mittwoch aus Parteikreisen verlautete, soll de Sarnez Fraktionschefin der Zentrumspartei MoDem in der Nationalversammlung werden.

Justizminister François Bayrou. Bild: EPA

Europaministerin Marielle de Sarnez. Bild: Virginia Mayo/AP/KEYSTONE

Die MoDem wird derzeit von einer Scheinbeschäftigungsaffäre erschüttert, am Dienstag war bereits Verteidigungsministerin Sylvie Goulard zurückgetreten. Auch der in eine Immobilienaffäre verstrickte Minister für den territorialen Zusammenhalt, Richard Ferrand, verlässt das Kabinett.

Verteidigungsministerin Sylvie Goulard. Bild: Francois Mori/AP/KEYSTONE

Minister für den territorialen Zusammenhalt, Richard Ferrand. Bild: EPA/REUTERS POOL

Macron hat Vetternwirtschaft und Kungelei in der affärengeplagten französischen Politik den Kampf angesagt. Als Regel hat er festgelegt, dass Minister zurücktreten müssen, wenn sie von der Justiz formell beschuldigt werden, nicht aber bereits bei der Einleitung von Vorermittlungen. (whr/sda/afp)

Mehr Europa und weniger Beamte – das hat Macron mit Frankreich vor

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Ein Freigeist 22.06.2017 13:58
    Highlight Das kenne wir doch schon aus der Privatwirtschaft, wenn sich der neue CEO mal eingearbeitet hat, wird jeder entfernt, der ihm nicht den allerwertesten küsst
    0 2 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 21.06.2017 10:35
    Highlight Was soll das? Wieso soll jemand zurücktreten wenn nur ein Verdacht besteht? Erst ein rechtskräftiges Urteil beweist eine Schuld, vorher gilt doch eine Unschuldsvermutung.
    11 20 Melden
    • Severus Snaper 21.06.2017 10:51
      Highlight In dubio contra reum
      9 5 Melden
    • walsi 21.06.2017 11:22
      Highlight Das war mal so. Im Zeitalter von Internetpranger und SJW genügt alleine schon der Verdacht, dass etwas passiert sein könnte.
      6 1 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 21.06.2017 11:32
      Highlight In dubio pro reo
      0 2 Melden
    • Juliet Bravo 22.06.2017 03:16
      Highlight Ist doch gut! Im Ernst: Es gelten unter Macron neue strengere moralische Regeln, Transparenz wurde versprochen und so wird gehandelt.
      Die Anstellung von Familienmitgliedern geht einfach nicht mehr - gegen den weitverbreiteten Nepotismus wird vorgegangen. Damit diese Leute in den Ausstand treten oder direkt zurücktrete - ich begrüsse das. Le Pen oder Fillon hätten das niemals so klar durchgezogen.
      2 0 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 22.06.2017 09:01
      Highlight @Juliet Bravo: Dass Leute gefeuert werden die es gemacht haben gehe ich mit dir einig. Aber aktuell reicht ja schon der blosse Start von Ermittlungen und das ist falsch.
      0 0 Melden

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