International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Jean-Marie Le Pen wegen Roma-feindlicher Äusserung verurteilt

27.02.17, 15:33 28.02.17, 07:12


FILE - In this July 1, 2014 file photo, French former far right National Front leader Jean Marie Le Pen looks for his seat at the European Parliament, in Strasbourg, eastern France. A pact of sorts may end the bloodletting between Le Pen and her 86-year-old father, Jean-Marie Le Pen, a party founder whose latest anti-Semitic remarks have tripped up the efforts of his daughter to give the National Front a new look. She announced on national television she will oppose his candidacy in December regional elections. (AP Photo/Christian Lutz, File)

Allein' auf weiter Flur: Jean-Marie Le Pen. Bild: Christian Lutz/AP/KEYSTONE

Der rechtsextreme französische Politiker Jean-Marie Le Pen ist erneut wegen einer Roma-feindlichen Äusserung verurteilt worden. Ein Berufungsgericht verhängte am Montag wegen Anstiftung zu Hass und Diskriminierung 5000 Euro Geldstrafe gegen Le Pen.

Ausserdem wurde der Gründer des Front National (FN) zur Zahlung von 3000 Euro Schadenersatz an Anti-Rassismus-Organisationen verurteilt. Le Pen hatte im Juli 2013 über Roma in der südfranzösischen Stadt Nizza gesagt, sie würden «Hautausschlag verursachen» und «riechen».

Der FN-Ehrenpräsident wurde deswegen vor knapp einem Jahr in erster Instanz zu 5000 Euro Geldstrafe verurteilt. Die Strafe wurde jetzt im Berufungsverfahren vom Gericht in der südfranzösischen Stadt Aix-en-Provence bestätigt. Der Vater von Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen ist immer wieder wegen rassistischer und judenfeindlicher Äusserungen verurteilt worden.

Am Mittwoch soll in Paris das Berufungsurteil zu seiner Aussage fallen, die NS-Gaskammern seien nur ein «Detail» der Geschichte des Zweiten Weltkriegs gewesen. Der Front National hatte seinen Gründer wegen solcher Äusserungen im August 2015 aus der Partei ausgeschlossen.

(sda/afp)

Sieg Fail: So doof sind Nazis

Sieg Fail! Warum Nazis (sonst noch) Volldeppen sind

Das könnte dich auch interessieren:

21 Momente, in denen die Migros einfach zu weit gegangen ist

Emmen war eine «Einbürgerungshölle»: Jetzt hat ein Migrant einen SVP-Nationalrat besiegt

Kellnerin weiss Millionen-Frage – traut sich aber nicht 😱

Diese 16 Marketing-Pannen sind so peinlich, dass sie schon wieder lustig sind

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

6
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dunkleosteus6765 27.02.2017 19:04
    Highlight Ich finde, dass jeder rechtsextreme Politiker sich Jean-Marie Le Pen als Vorbild nehmen sollte. So haben alle was davon. Die Rechtsextremen können öffentlich gegen alles Fremde hetzten (und sich nebenbei noch lächerlich machen) und die Anti-Rassismus-Organisationen und sonstige humanistische Organisation habe noch mehr Mittel etwas zu bewirken.

    Würde wahrscheinlich sogar funktionieren. Die Rechten würden das Angebot dankend annehmen, da viele eh nicht über die Nasenspitze hinaus denken können.
    2 5 Melden
  • 3fuss 27.02.2017 16:20
    Highlight Aha, Roma riechen nicht.
    8 13 Melden
    • Fabio74 27.02.2017 16:49
      Highlight Was für ein dümmlicher Kommentar
      5 7 Melden
    • 3fuss 27.02.2017 20:57
      Highlight Nun ja. Ich kann nicht an allen 7 Mia Menschen riechen. Aber bisher hat noch jeder Mensch gerochen, dem ich begegnet bin.
      Darum erstaunt es mich, dass Roma nicht riechen sollen.
      5 2 Melden
    • ujay 28.02.2017 03:40
      Highlight Dumm,dümmer, am dümmsten.
      0 2 Melden
  • Fabio74 27.02.2017 15:41
    Highlight Die Strafe ist viel zu mild.
    10 8 Melden

Brexit-Sondergipfel im November soll Lösungen bringen

Die EU wird am 17. und 18. November in Brüssel einen Brexit-Sondergipfel abhalten. Darauf hätten sich die EU-Staats- und Regierungschefs geeinigt, sagten Diplomaten der Nachrichtenagentur APA am Rande des EU-Gipfeltreffens am Donnerstag in Salzburg.

Die EU-Staats- und Regierungschefs diskutierten am Donnerstag ohne May über ihren Kurs in der Endphase der Austrittsgespräche mit London. Ziel ist ein Abkommen für einen geregelten Austritt Grossbritanniens im März 2019 und eine Erklärung über …

Artikel lesen