International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Französische Präsidentschaftswahl: Macron und Bayrou besiegeln Bündnis



Bei einem Treffen am Donnerstagabend in Paris haben der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron und der Zentrumspolitiker François Bayrou ihr Bündnis für die Präsidentschaftswahl besiegelt.

French centrist politician Francois Bayrou, left, and candidate for the 2017 French presidential election, Emmanuel Macron, pose for photographers after a meeting, in Paris, Thursday, Feb. 23, 2017. Once-prominent centrist Bayrou shocked political observers by throwing his weight behind presidential candidate Emmanuel Macron with whom he said he wanted to form

Haben ein Bündnis besiegelt: François Bayrou (links) und Emmanuel Macron. Bild: Thibault Camus/AP/KEYSTONE

Nach dem Gespräch in einem Museumsrestaurant sagte Bayrou, er werde «alles tun», um Macron im Wahlkampf zu helfen. Ein Regierungsamt für ihn nach einem möglichen Wahlsieg des parteilosen Macron sei kein Thema des Gesprächs gewesen.

Der 65-jährige Politikveteran und Vorsitzende der Zentrumspartei MoDem hatte Macron am Mittwoch eine «Allianz» für die Präsidentschaftswahl in zwei Monaten angeboten. Der 39-jährige Ex-Wirtschaftsminister nahm das Angebot umgehend an. Beide Politiker stehen für einen Kurs der Mitte und wollen die Spaltung zwischen linkem und rechtem Lager nach eigenen Angaben überwinden.

Macron will im Falle seines Sieges der Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit Priorität einräumen. Die Arbeitslosigkeit könne von derzeit zehn Prozent bis 2022 auf sieben Prozent verringert werden, sagte Macron der Zeitung «Les Echos» am Donnerstag.

Zugleich schlug Macron vor, die Unternehmenssteuern auf 25 Prozent von derzeit 33.3 Prozent zu senken. Ausserdem solle die Zahl der Staatsbediensteten um 120'000 verringert werden. Frankreich werde seine der EU gegebenen Zusagen über den Abbau der Staatsverschuldung einhalten.

Macron hat mit seiner Präsidentschaftskandidatur für Furore gesorgt und gilt als ernsthafter Anwärter auf den Elysée-Palast.

In Umfragen wieder auf zweitem Platz

Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ifop-Fiducial käme der sozialliberale Reformpolitiker im ersten Wahlgang am 23. April mit 22.5 Prozent auf den zweiten Platz - hinter der Rechtsextremen Marine Le Pen mit 26.5 Prozent, aber vor dem konservativen Kandidaten François Fillon mit 20.5 Prozent.

In der Stichwahl am 7. Mai würde sich Macron demnach klar gegen Le Pen durchsetzen. Im Vergleich zur Vorwoche konnte der 39-Jährige, der unter dem sozialistischen Staatschef François Hollande zwei Jahre lang Wirtschaftsminister war, drei Prozentpunkte zulegen. (sda/afp/reu)

Das könnte dich auch interessieren:

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

Knatsch im Bundesrat? Das zähe Ringen um die Schlüsseldepartemente

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt die Viren-Drohnen

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 24.02.2017 03:04
    Highlight Highlight Nachdem der PS wohl keine Chance hat, ist *für mich* Macron - auch mit Beyrou - immerhin die zweitbeste Option.

    Fillon - katholisch konservativ - von gestern mit seiner neoliberalen Agenda.

    • Majoras Maske 24.02.2017 06:57
      Highlight Highlight Nur leider unterscheiden sich Fillon und Macron wirtschaftlich nicht so sehr. Die Gewerkschaften demonstrieren ja gegen Macron. Die Linken in Frankreich sind nicht zu beneiden, wenn sie sich im ersten Wahlgang zwischen PS und Macron entscheiden müssen, um möglichst denn besseren Kanditat in die Stichwahl gegen den Front National schicken zu können. Ich hätte wohl keine Freude an Macrons Wirtschaftspolitik, aber würde ihn wählen um den wertkonservativen Fillon zu verhindern.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

Artikel lesen
Link to Article