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Marine Le Pen und Emmanuel Macron: Der 39-Jährige machte im gestrigen TV-Duell die bessere Figur. Bild: EPA/AFP POOL

Klarer Sieg im TV-Duell – so demontierte Emmanuel Macron Marine Le Pen 

Am Sonntag wird in Frankreich gewählt. Gestern duellierten sich die beiden Kandidaten im TV. Marine Le Pen zeichnete ein düsteres Bild von Frankreich, Emmanuel Macron blickte mit Optimismus in die Zukunft. 

04.05.17, 05:00 04.05.17, 14:22

Die Taktik war von Anfang an klar. Marine Le Pen hatte auch nicht im Entferntesten vor, etwas Konstruktives an der Diskussion beizutragen, sondern nur ihren Gegner zu zerstören. Macron sei schuld an allem, wollte die Kandidatin des ultrakonservativen Front National dem Fernsehzuschauer klar machen.

Sie eröffnete die TV-Debatte mit: «Herr Macron ist der Kandidat der wilden Globalisierung, der Uberisierung, der Prekarität, der sozialen Brutalität, des Krieges aller gegen alle, der wirtschaftlichen Plünderung.»

Totaler Angriff: Marine Le Pen macht Emmanuel Macron Verantwortlich für alles, was schlecht läuft.  Video: streamable

«Liebling der Eliten»

Le Pens Plan: Macron in dieselbe Ecke wie den äusserst unpopulären Präsidenten François Hollande stellen, dessen Partei in den Vorwahlen gerade grandios scheiterte. Denn der 39-jährige Präsidentschaftskandidat arbeitete bis im August 2016 für die aktuelle Regierung als Wirtschaftsminister, ehe er seine eigene Partei «En Marche !» gründete und in den Wahlkampf zog.

«So oder so wird Frankreich künftig von einer Frau regiert – entweder von mir oder von Frau Merkel.»

Marine Le Pen

Macron sei der Liebling des «Systems und der Eliten», schimpfte Le Pen. Sie flirtete gar mit einer Verschwörungstheorie und behauptete, der Präsident würde Macron «fernsteuern». 

Le Pen bezichtigte Macron des «europäischen Extremismus». Er unterwerfe sich Deutschland und Angela Merkel. Sie scherzte: «So oder so wird Frankreich künftig von einer Frau regiert – entweder von mir oder von Frau Merkel.»

Die 48-Jährige wurde nicht müde zu betonen, Macrons Philosophie sei es, alles zu verkaufen. Nicht zuletzt ans Ausland. Es gehe ihm nur um den Profit. «Alles steht zum Verkauf: Die Leute, die Geschäfte!» Und der Euro sei sowieso nur «die Währung der Bankiers», sagte die Rechtspopulistin die eine Rückkehr zum Franc möchte.

Und weil momentan keine politische Angstmacherei ohne das Thema Terrorismus komplett ist, griff Le Pen ihren Kontrahenten auch auf diesem Gebiet an. Sie unterstellte ihm «Gefälligkeit mit dem islamistischen Fundamentalismus».

Und wie reagierte Macron auf die pausenlosen Attacken? 

Meistens mit diesem Gesicht hier, ...

... einem durchaus entnervtem «Madame Le Pen» und einem komplett anderen Narrativ. Während Le Pen alles schlecht redete, setzte Macron auf die Karte Optimismus. Le Pen verbreite den «Geist der Niederlage», er trage den «Geist der Eroberung», verkündete Macron selbstbewusst. 

Macron will ein starkes Europa

Frankreich sei schon immer erfolgreich gewesen, meinte der Ex-Banker, weil es in der Welt immer präsent gewesen sei. Die französische Sprache werde auf jedem Kontinent gesprochen, Frankreich sei heute die fünftstärkste Wirtschaftskraft weltweit.

«Sie haben kein Projekt für unser Land.»

Emmanuel Macron

Sie aber wolle die Grenzen wieder schliessen, Europa verlassen, weil für sie alles zu schwierig sei, so Macron. Sie bewirtschafte nur Probleme, präsentiere keine Lösungen. «Sie haben kein Projekt für unser Land», sagte der 39-Jährige. «Das Land verdient etwas Besseres.»

Emmanuel Macron steht für ein offenes Frankreich ein. Video: streamable

Macron warb für ein starkes Europa und warnte vor einer Abkehr des Euros. Dies wäre «tödlich» für die Kaufkraft Frankreichs, meinte der sozialliberale Reformpolitiker. 

Bei der Terrorbekämpfung setzt Macron auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit den europäischen Partnern. Es gehe darum, die Gefahren und Terroristen gemeinsam frühzeitig zu erkennen. Die Grenzen zu schliessen, sei keine Lösung.

Die Forderungen Le Pens seien «Augenwischerei», meinte Macron, sie spiele den Terroristen sogar in die Hände, in dem sie die Situation weiter anheize und einen «Bürgerkrieg» androhe. 

In die Ecke gedrängt

Immer wieder drängte Macron seine Kontrahentin mit Detailfragen in die Ecke. Le Pen wusste sich jeweils nicht mehr anders zu wehren als mit einem hämischen Lächeln und zusammenhangslosen Schlagwörtern. Sie warf dann auch schon mal ein unpassendes «Hollande Junior» in die Runde.

Die beiden Kandidaten unterbrachen sich ständig – und die zuweilen etwas überfordert wirkenden Moderatoren dürften froh gewesen sein, als die Sendezeit vorüber war.

Macron argumentiert, Le Pen provoziert und die Moderatoren verzweifeln fast.  Video: streamable

Macron klarer Sieger

Die Fernsehzuschauer liessen sich von der schlechten Stimmung Le Pens nicht anstecken und sprachen sich nach der Sendung mit grosser Mehrheit für Macron aus. 63 Prozent der Zuschauer fanden, dass der Kandidat von «En Marche !» besser abgeschnitten hatte als seine Kontrahentin vom «Front National». Dies geht aus einer Umfrage des «Institut Elable» hervor, das nach der Debatte 1314 Zuschauer befragt hatte. 

Laut den letzten Umfragen vor der TV-Debatte lag Macron mit rund 60 Prozent der Stimmen vorne. Er machte nach der ersten Wahlrunde den Fehler, dass er sich etwas gar überschwänglich feiern liess. Ihm wurde Überheblichkeit vorgeworfen. Dies dürfte ihm zurecht einiges an Sympathien gekostet haben.

Der Auftritt gestern machte jedoch klar, dass es für all jene, die an eine Zukunft Frankreichs glauben, eigentlich nur eine Wahl gibt. Die Alternative ist ein Schritt in die Vergangenheit ohne jegliche Vision.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 04.05.2017 22:20
    Highlight Erstaunt immer noch, dass hier mittlerweile mehrheitlich für die Rechtsextreme partei ergriffen wird.
    9 8 Melden
  • Lowend 04.05.2017 16:26
    Highlight Recht extrem, wie unsere "bürgerlichen" Schweizer Mitbürger einer Rechtspopulistin huldigen, deren Vater ein bekenneder Rechtsextremist und Holokaustleugner ist.
    Bei einigen Kommentaren vermute ich zwar, dass die unter dem Einfluss eines billigen Bordeaux entstanden sind, was aber die blinde Bewunderung für diese blonde, aggressive Frau erklärt, denn deren rassistische Politik kann man sich einfach nur schön saufen, weil dahinter der pure Hass regiert. Ein Ritual übrigens, dass ja auch die SVP ZH jährlich im Albisgüetli zelebriert
    31 17 Melden
    • Raphael Stein 04.05.2017 20:00
      Highlight Die SVP'ler trinken aber hoffentlich Wein aus dem Wallis. Oder?

      10 4 Melden
    • Lowend 04.05.2017 21:54
      Highlight Die Parteielite sicher, aber der gemeine Parteisoldat wohl eher Bier, ... viel Bier bei der Rednerliste!
      8 7 Melden
  • Raphfa 04.05.2017 13:49
    Highlight Ich finde die Analyse nicht treffend. Natürlich waren die Angriffe Le Pens auf den Mann gespielt, doch wie soll man ihn sonst angreifen. Was ist denn die Botschaft Macrons, der wie ein Klon aus einem billigen Hollywood-Erzeugnis wirkte?

    Ich bin das Program! Alles Positiv, schaut nach vorne!

    Er wirkt alles andere als authentisch. Wenn er denoch gewählt wird, wird Frankreich weiter absinken. Macron wird in die Fussstapfen seiner Vorgänger treten. Also Umverteilung von der Allgemeinheit zu den Superreichen.





    20 23 Melden
    • Schweizer Bünzli 04.05.2017 17:11
      Highlight «Natürlich waren die Angriffe Le Pens auf den Mann gespielt, doch wie soll man ihn sonst angreifen.» Mit stichhaltigen Argumenten zum Beispiel.

      Zudem wäre ein gutes eigenes Programm alleweil besser als der beste Angriff.
      25 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.05.2017 13:49
    Highlight 1314 mag im ersten monnent nach recht viel klinge, es sind aber nur 0.003 Prozent von den 47'581'118 Wahlberechtigten.
    Ich frage mich wirklich wie repräsentativ das sein kann.
    14 8 Melden
    • Juliet Bravo 04.05.2017 20:14
      Highlight Repräsentativ ist das dann, wenn die Befragten absolut zufällig ausgewählt wurden.
      1 2 Melden
  • sowhatopinion 04.05.2017 13:43
    Highlight Frankreich u. Italien sind bez. Reform- stau und Unfähigkeit siamesische Zwillinge. Auch F ist etatistisch, hochver-schuldet u. resistent gegen alle Versuche die Wirtschaft durch Reformen wieder wettbewerbsfähig zu machen. Macron wird wie Renzi damals in Italien nicht einmal Reförmchen durchbringen. Europa wird durch den Brexit gerade 20% der Wirtschaftsleistung u. Steuersubstrat verlieren. Deutschland muss noch mehr schultern. Ach, der Draghi wirds schon wieder richten... Le Pen ist extrem und eigentlich nicht wählbar, würde aber die EU wachrütteln bevor es zu spät ist.
    9 10 Melden
  • G. Schlecht 04.05.2017 10:49
    Highlight Die Macronette wird wohl gewinnen und alles läuft wie bisher; so wunderbar. Frankreich wird sich weiterhin von Ausnahmezustand zu Ausnahmezustand hangeln und alles wird gut. Die Bürger gewöhnen sich daran wie der Frosch im Topf, in dem das Wasser immer heisser wird. Wird die Macronette gewählt und kriegt's erwartungsgemäss nicht in den Griff, dann wird bis in 4 Jahren der Teufel los sein. Ich hät's mutigerweise mit Le Pen versucht und wenn's nichts wird, hätten sie immer noch den Heilsbringer der Banken im Ärmel. So wird halt dann Le Pen in 4 Jahren gewählt.
    48 89 Melden
    • Amadeus 04.05.2017 12:21
      Highlight Die Polen und Ungarn habens 'mutigerweise' mit Rechtsnationalisten versucht. Hat prima geklappt. Mol.
      74 26 Melden
    • Phipsli 04.05.2017 13:05
      Highlight Was soll den bitte mutig daran sein sich ins Schneckenhäuschen zurück zu ziehen und allen anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben..?!
      Probleme zu bewirtschaften aber selber keine Lösungen haben hat noch nie was gebracht.
      46 15 Melden
    • exeswiss 04.05.2017 13:32
      Highlight @g.schlecht wenn man mal aus der Eu ausgetreten ist und den Franc eingefürt hat, kann mans nicht "mit jemandem anders probieren".
      5 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.05.2017 13:38
      Highlight Sie haben wohl eine Kristallkugel, dass Sie die Zukunft voraussagen können! Im übrigen wird in Frankreich für 5 Jahre (nicht 4) gewählt.
      16 3 Melden
    • Fabio74 04.05.2017 14:49
      Highlight Wohin LePen geht weiss man wenn man in der Schule aufgepasst hätte
      15 14 Melden
    • Schweizer Bünzli 04.05.2017 17:14
      Highlight «Die Polen und Ungarn habens 'mutigerweise' mit Rechtsnationalisten versucht. Hat prima geklappt. Mol.» In den Augen ihrer Anhänger schon. Die haben gekriegt, was sie wollten.
      3 9 Melden
  • Karl33 04.05.2017 10:47
    Highlight Ein Neoliberalismus oder eine Globalisierung, die die Mehrheit der Menschen zu Verlierern macht, wird keine Zukunft haben. Man hat zwanzig Jahre lang geleugnet, dass die Realeinkommen der Europäer das erste mal wieder sinken seit dem 2. Weltkrieg. Heute kann man diese Statistiken nicht mehr wegleugnen.

    Dass ausgerechnet die Linke heute einen neoliberalen Kurs unterstützt (in den USA mit Clinton, in Frankreich mit Macron), ist irgendwie wie die Faust ins Gesicht der Globalisierungsverlierer (also der Mehrheit der Menschen). Fast fühlt man, die Linke ist mitschuldig am Rechtsrutsch.
    54 24 Melden
    • alessandro 04.05.2017 12:50
      Highlight Das Links das du Hillary andichtest, hat mit meinem nichts zu tun. Fasse diese Strömungen nicht allzu feat zusammen. Diverse Dinge sind nicht auf der L-R Verteilung und machen die Ausgangslage etwas weniger "logisch".
      20 11 Melden
    • Uroly 04.05.2017 14:11
      Highlight Für mich ist es eine einfach Abwägung: Rechtsnationalisten sind schlimmer als Kapitalisten.
      Da in den USA und FR keine Sozialdemokraten zur Wahl standen, entscheide ich mich für den Neoliberalen.
      12 6 Melden
    • corsin.manser 04.05.2017 14:12
      Highlight Ich glaube, dass viele "Linke" Mélenchon und Sanders die Daumen drückten. Vor allem Ersterer kann nun wirklich nicht in die neoliberale Ecke gestellt werden.

      In der zweiten Runde sprachen die "Linken" sich dann halt jeweils für den Kandidaten aus, der nicht ganz weit aussen am rechten Rand politisierte.

      Dass die "Linken" (diese Generalisierung finde ich sowieso unpassend) Macron oder Clinton gehypt hätten, nehme ich nicht so war.
      24 10 Melden
    • Citation Needed 04.05.2017 16:22
      Highlight Danke Corsin Manser & alessandro. Wer hier von linkem Kandidaten spricht, hat die Vorwahlen schon vergessen und vergisst zudem, dass es in Paris ja zu Unruhen gekommen war, weil sehr linke Gruppierungen nicht nur gegen Le Pen, auch gegen Macron und seine Neoliberalismus-Nähe demonstrierten. Hauptsache Schwarz-Weiss/Rechts-Links..
      13 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 04.05.2017 17:15
      Highlight «Fast fühlt man, die Linke ist mitschuldig am Rechtsrutsch.» Das ist halt eine der Kampfparolen der neuen Rechten.
      9 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 04.05.2017 17:17
      Highlight Für die, die rechts aussen stehen, ist halt alles links von ihnen «links».
      12 2 Melden
  • John Smith (2) 04.05.2017 10:39
    Highlight Vor der TV-Debatte waren 60% für Macron, nach der TV-Debatte fanden 63%, er habe besser argumentiert. Berücksichtigen wir die grosse Unsicherheit solcher Umfragen, so heisst das schlicht: Jeder hörte aus der TV-Debatte einfach das raus, was er hören wollte und was seine bereits bestehende Meinung bestätigte.
    41 6 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 04.05.2017 10:10
    Highlight "Der Auftritt gestern machte jedoch klar, dass es für all jene, die an eine Zukunft Frankreichs glauben, eigentlich nur eine Wahl gibt."

    Ist ne zwar ne Wahl zwischen Pest und Cholera, aber Macron wird die Zukunft Frankreichs definitiv nicht positiv bestimmten. Macron ist ein Labberi der von Revolution redet aber wer den Menschenverstand einsetzt wird merken das er alles so haben will wie jetzt und nichts ändern will.
    65 49 Melden
    • Herbert Anneler 04.05.2017 10:44
      Highlight Na ja, wenn du auf alternative Fakten aus bist, ist Le Pen die richtige Wahl. Aber jetzt verrate ich dir zu alternativen Fakten ein Geheimnis. Alternative Fakten lassen sich mit gedachten Lampen vergleiche. Der Clou: Gedachte Lampen brennen jedoch nicht, sie brennen nie! Le Pen hausiert mit Zuckerwatte: ein verführerisches, süsses Nichts - gezuckerte Luft. Bon appetit!
      51 26 Melden
    • Schweizer Bünzli 04.05.2017 11:06
      Highlight Le Pen wird die Zukunft Frankreichs gar nicht bestimmen, denn sie wird zum Glück gar nicht gewählt werden.
      32 18 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 04.05.2017 12:44
      Highlight Le Pen wird in 5 Jahren Topfavoritin sein den wer Macron wählt der bereitet den Boden für Le Pen vor.
      21 27 Melden
    • Amadeus 04.05.2017 13:23
      Highlight @DJ_Terror

      "Le Pen wird in 5 Jahren Topfavoritin sein den wer Macron wählt der bereitet den Boden für Le Pen vor."

      Meiner Meinung nach ist das einfach eine Annahme basieren auf ihren persönlichen politischen Präferenzen. Oder haben sie Anhaltspunkte für ihre Aussage?
      9 6 Melden
    • exeswiss 04.05.2017 13:34
      Highlight @DJ_Terror diesmal ist es definitiv keine wahl zwischen pest und cholera sondern zwischen lepra und macron.
      12 5 Melden
    • Cash 04.05.2017 14:33
      Highlight @DJ_Terror
      Da nur die Waho zwischen Macron und Le Pen besteht erübrigt sich also deiner Meinung über 5 Jahre gesehen die Wahl sowieso? Warum überhaupt wählen? Aber jetzt ernsthaft, ich glaube kaum dass du die Kristallkugel für Zukunftswahrsahen besitzst. Erstens kommt es zweitens als man dankt.
      5 4 Melden
    • Fabio74 04.05.2017 14:51
      Highlight LePen gehört in die Versenkung genauer gesagt zurück in den braunen Sumpf von Vichy, wo sie herkommt
      11 8 Melden
    • Schweizer Bünzli 04.05.2017 16:48
      Highlight «Le Pen wird in 5 Jahren Topfavoritin sein den(n) wer Macron wählt der bereitet den Boden für Le Pen vor.»

      Was soll das heissen? Dass man besser heute schon Le Pen wählen sollte, um zu verhindern, dass sie in fünf Jahren gewählt wird?

      Absurd ...
      9 3 Melden
  • Andreas19 04.05.2017 10:03
    Highlight Hat eigentlich Trump damals eine eizige Fernsehdebatte gewonnen? Glaube nicht. Und schaut mal wer jetzt Präsident ist...
    83 11 Melden
    • Karl33 04.05.2017 10:49
      Highlight Die Zeitungsberichte sind uns noch bildhaft vor Augen, wie Trumpwähler andauernd als Deppen dargestellt werden, mit einer linken Arroganz, die seinesgleichen sucht.

      Die neoliberale Elite ist heute nicht nur bürgerlich, sondern auch links, lese: Daniel Binswanger, die rechte Linke.
      https://www.dasmagazin.ch/2016/12/16/die-rechte-linke/
      29 16 Melden
    • Amadeus 04.05.2017 12:26
      Highlight Meiner Meinung nach macht es wenig Sinn, auf die Trumpwahl zu verweisen. Das ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Anderes Wahlsystem, anderes Parteiensystem, anderes geopolitisches Umfeld.

      Aber klar, Macron bereits als sicheren Gewinner auszurufen, ist auch fragwürdig.
      25 3 Melden
    • Schweizer Bünzli 04.05.2017 16:50
      Highlight @Karl33

      «Die Zeitungsberichte sind uns noch bildhaft vor Augen, wie Trumpwähler andauernd als Deppen dargestellt werden, mit einer linken Arroganz, die seinesgleichen sucht.»

      Nun, die Tatsache, dass Trump (mit 2,5 Millionen weniger Stimmen als Clinton) gewählt wurde, beweist noch lange nicht, dass seine Wähler keine Deppen sind.
      8 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 04.05.2017 17:10
      Highlight @Karl33

      «Die neoliberale Elite ist heute nicht nur bürgerlich, sondern auch links, lese: Daniel Binswanger, die rechte Linke.»

      Was willst Du uns damit sagen?

      In den USA war die Linke (die Demokraten?) nie besonders «links». Und ist es bis heute nicht.

      Und in der Schweiz ist die Linke nicht neo-liberal, wenn ich unter «Neoliberalismus» eine Wirtschaftstheorie verstehen darf, die die Ideen des wirtschaftlichen Liberalismus aufgreift und in moderne Verhältnisse einbindet.

      Und was hast Du gegen die Elite? Meinst Du, die neuen Rechten würden keine Elite bilden, sobald sie an der Macht sind?
      10 1 Melden
  • Fischra 04.05.2017 09:50
    Highlight Ich habe teile des Tv Duells gesehen und war freudig Überrascht mit welcher leichtigkeit Macron die Angriffe und Unterstellungen gekontert hat. Ich denke er ist eine gute Wahl. Le Pen sucht einfach Wähler und taugt höchstens als Plaudertante für Nationalkonservative. Mehr wirklich nicht
    68 50 Melden
  • Dieter Widmer 04.05.2017 09:44
    Highlight Macron ist der bessere, souveräne und verlässlichere Kandidat. Mit Le Pen käme Trump nach Frankreich, von dem wir schon jetzt genug haben. Aber: Je mehr die Medien Macron hochleben lassen, desto höher steigen Le Pens Chancen. Und: Mit Macron ändert sich in der EU nichts. Brüssel lernt nicht, sich zu bewegen und zu reformieren. Mit Le Pen käme aber viel Bewegung in Europa. Wen braucht Frankreich, wen braucht die EU?
    45 26 Melden
  • Lezzelentius 04.05.2017 09:13
    Highlight Ihr seid euch der Intensität des Begriffes "demontieren" bewusst, ja? Ganz zu schweigen unter welchen Umständen die Worte "demontieren" und "auseinander nehmen" in 'Diskussionen' sonst fallen.

    Könnt ihr also bitte etwas rationaler sein, als nach jeder TV-Diskussion "x demontiert y" zu titeln?
    93 7 Melden
    • soulKidz 04.05.2017 10:44
      Highlight Demontieren ist Wort das neue Modewort bei Watson. Ist mir auch aufgefallen. :-) " die Spurs demontieren Arsenal.." und ich so : krass, jetz haben sie ne Packung bekommen.und dann..... 2:0 .......🤔
      27 3 Melden
  • ElendesPack 04.05.2017 09:01
    Highlight Das mit der fünftstärksten Wirtschaftsmacht der Welt ist auch so eine tolle Nachricht von Herrn Macron. Dieses Argument wird weltweit von allen Leuten seines Schlages in dieser oder abgewandelter Form feilgeboten. Dass diese Wirtschaftsmacht aber von multinationalen Unternehmen und Finanzdienstleistern generiert wird, die kaum für Arbeitsplätze sorgen, ist dabei ja egal.
    Oder findet hier jemand, dass die französischen Banlieus oder die Jugendarbeitslosigkeit jetzt irgendwie besser aussehen, nachdem wir wissen, dass die innerhalb der fünftstärksten Wirtschaftsmacht stattfinden?
    66 16 Melden
    • Uroly 04.05.2017 14:25
      Highlight Multinationale Unternehmen aus Frankreich generieren "kaum Arbeitsplätze" ?
      Hat AxA also nicht 170'000 Mitarbeiter?
      Total nicht 100'000 Mitarbeiter?
      Sanofi nicht 120'000 Mitarbeiter?
      Société Général nicht 150'000 Mitarbeiter?
      L'Oréal nicht 80'000 Mitarbeiter?
      Christian Dior nicht 130'000 Mitarbeiter?
      4 3 Melden
    • ElendesPack 05.05.2017 08:11
      Highlight Symoris: Ich kann Deine Frage im Bezug auf "Arbeitsplätze in Frankreich" mit gutem Gewissen mit NEIN beantworten.
      Die Sogenal hat 60% ihrer Arbeitsplätze ausserhalb Frankreichs.
      Für Total dürfte ähnliches gelten, vor allem, da zu den Mitarbeitern wohl auch noch die Tankstellenmitarbeiter gehören dürften, welche wiederum bestimmt demnächst europaweit stinkreich werden dürften.
      Auch für die Axa nennst Du die Gesamtzahl der Arbeitnehmer. Dürften eher nicht alle in Frankreich sein.
      Sanofi hat gemäss http://en.sanofi.com/company/sanofi-at-a-glance/sanofi-at-a-glance.aspx 100'000 MA in 100 Ländern.
      0 0 Melden
    • ElendesPack 05.05.2017 08:13
      Highlight L'Oreal und Dior dürften da kaum anders dastehen.
      Oder glaubst Du im Ernst, dass z.B. der grosse Teil der niederschwelligen Produktionsjobs bei diesen Unternehmen in den eher hochpreisigen Lohnländern liegen? Z.B. in Frankreich?
      Dann gratuliere ich Dir zu Deinem Optimismus.
      Abgesehen davon: Mit unbrereinigten Zahlen um sich zu werfen, mag für Dich beeindruckend scheinen, offenbart aber letztlich nur einen gewissen Argumentationsnotstand.
      0 0 Melden
    • Uroly 05.05.2017 14:30
      Highlight Natürlich haben diese Firmen Arbeitsplätze im Ausland, deshalb sind es ja "multinationale Unternehmen".
      Sie haben trotzdem immer noch sehr viele Arbeitsplätze innerhalb Frankreichs und sie helfen trotzdem den Sozialstaat in Frankreich mit ihren Steuern (auch wenn gegen Steuerflucht zu wenig getan wird).
      0 0 Melden
  • ElendesPack 04.05.2017 08:58
    Highlight Ich habe jetzt Le Pens Charakterisierung von Macron mehrere Male durchgelesen und finde den Fehler darin immer noch nicht. Sie beschreibt ihn ziemlich präzise als das, was er ist.
    Erstaunlich und ein wenig beelendend ist, wie Linke einen regelrechten Freudentanz aufführen, wenn ein bis in die Wolle gefärbter neoliberaler Kapitalist wie Macron unverfängliche, floskelhafte Sprechblasen absondert. Hauptsache nicht die böse Nazibraut heisst das Motto. Dass es in den letzten Jahrzehnten aber nicht die bösen Nazis sondern die lieben Macrons waren, die dafür sorgten, dass es bergab geht, ist egal.
    97 59 Melden
    • rauchzeichen 04.05.2017 10:31
      Highlight Es geht bergab? Ist die Welt nicht eher im Wandel. Und brachte nicht jeder grössere Wandel in der Geschichte der Menschheit besserung? Feuer, Schrift, Rad, Aufklährung, Industrialisierung um mal ein paar zu nennen. Und genau da wird sich Globalisierung und Digitalisierung einreihen. Und wie bei allen vorhergegangenen Ereignissen werden die konservativen Bewahrer kämpfen bis zum Umfallen, (Bsp. dass die guten Worte nicht in böse Buchstaben verwandelt werden). Dass sie am Schluss umfallen oder nachgeben hat der Welt den Fortschritt gesichert. Nicht das bewahren des Status quo.
      20 18 Melden
    • rauchzeichen 04.05.2017 10:41
      Highlight Nachtrag: Sonst würden wir noch heute in Höhlen wohnen und Jagen und sammeln. Wenn sie das wollen, schliessen sie sich der Taliban an, die machen fast nichts anderes.

      PS: das war populistisch, nur dass sie es das nächste mal erkennen. Übertrieben, unwar, aber mit dem Ziel, sie in eine ganz bestimmte Richtung zu steuern. In diesem Fall Afghanistan.

      PPS: dass sie uns anti-le-pennler unterstellen nur aus Verhinderung von ihr pro Macron zu sein, stimmt! Dass sie für Le Pen sind aufgrund ihrer abneigung gegen Macron… Merken sie was?
      18 13 Melden
    • Madmessie 04.05.2017 10:47
      Highlight Damit hast du den Nagel voll auf den Kopf getroffen!
      11 10 Melden
    • Schweizer Bünzli 04.05.2017 11:07
      Highlight Was für Linke?
      5 8 Melden
    • Thom Mulder 04.05.2017 11:27
      Highlight Links und Kapitalist, das passt so zusammen wie Rösti und Glace. Kapitalismus kommt immer von Rechts denn er ist angetrieben von Egoismus und Habgier.
      13 15 Melden
    • ElendesPack 04.05.2017 12:19
      Highlight Rauchzeichen: Rhetorischer Firlefanz, den Sie hier zünden. Zum einen habe ich mit keinem Wort gesagt, dass ich FÜR Le Pen bin, sondern ich bringe zum Ausdruck, dass es ein Unding für mich wäre, für Macron zu sein.
      Zum Anderen: Fortschritt klingt immer toll, aber wenn Sie im Ernst glauben, dass die Veränderungen auf wirtschaftlicher Ebene, die in den letzten Jahrzehnten stattfanden, Fortschritt im positiven Sinne sind, müssen Sie entweder einen Sweat-Shop in Bangladesh besitzen oder dann fertigen Sie Roboter an. Ansonsten gibt es nämlich wenig gute Nachrichten in letzter Zeit.
      13 8 Melden
    • ElendesPack 04.05.2017 12:21
      Highlight Es ist auch ein lustiger Irrtum, dass jeder Wandel Besserung gebracht hätte. Die Nutzung fossiler Energien z.B. war nicht gerade ein Meilenstein des vorausschauenden Denkens.
      Auch die Römer des Imperium Romanum fanden den Untergang ihres Reiches wenig erfreulich und die Byzantiner hatten gewisse Anpassungsschwierigkeiten an das osmanische Reich.
      Die Industrialisierung, vor allem angelsächsischer Prägung, liess sich auch ein kleines Bisschen holperig an, weil viele Menschen in den Fabriken ihre Staublungen nur wenig zu schätzen wussten. Aber schon klar: Hauptsache wir können heute für...
      10 2 Melden
    • ElendesPack 04.05.2017 12:23
      Highlight CHF 4.-- ein T-Shirt kaufen (das übrigens nach wie vor nicht von Robotern oder superdigitalisierten Globalkuschelprogrammen hergestellt wird, sondern von unterbezahlten Näherinnen in Entwicklungsländern).
      Was die Taliban anbelangt: Was zum Teufel haben die in diesem Thema verloren und was wollen Sie damit genau zum Ausdruck bringen?
      9 4 Melden
    • ElendesPack 04.05.2017 12:24
      Highlight Follbescheuert und Mulder: Dann wollt Ihr abstreiten, dass die Linke sich gerade europaweit von einem Windbeutel wie Macron einseifen lässt?
      10 7 Melden
    • rauchzeichen 04.05.2017 13:08
      Highlight pack, ich bestreite das auf und ab der geschichte nicht, auch nicht, dass der kapitalismus im 21jhdt zu aggressiv ausgelebt wird. die lösung liegt aber vor und nicht hinter uns. ich rede nicht von jedem fortschritt, sondern von den grossen globalen meilensteinen und deren auswirkung, wie sie unschwer meiner aufzählung entnehmen können. und da sie roboter ansprechen, genau da offenbahren sie sich als ängstlicher bewahrer und nicht als zukunftsorientierter mensch, der probleme durch neue wege löst, anstatt nur jammern und alles unbekannte zu verteufeln.
      8 4 Melden
    • Phipsli 04.05.2017 13:15
      Highlight Es geht bergab..? Der Wohlstand in Westeuropa ist so hoch wie noch nie. "Dass es in den letzten Jahrzehnten aber nicht die bösen Nazis sondern die lieben Macrons waren, die dafür sorgten, dass es bergab geht, ist egal. " Haben die Nazis den schon jemals was gutes gemacht..?!
      7 7 Melden
    • ElendesPack 05.05.2017 08:16
      Highlight Rauchzeichen: Mit welcher meiner Äusserungen offenbare ich mich denn als "ängstlicher Bewahrer" im Bezug auf Roboter und Digitalisierung?
      Abgesehen davon, dass die Automatisierung etlicher Arbeitsplätze tatsächlich kaum dafür sorgen wird, dass unterqualifizierte Arbeitskräfte, wie Europa sie gegenwärtig sowohl einwandern lässt wie auch durch ein marodes Schulsystem produziert, mehr Jobs finden werden, bestreite ich einfach schlichtweg, dass die ganze Automatisierung wirklich so stattfindet, wie uns laufend vorgegaukelt wird.
      Tatsächlich geschieht die Produktion von x Konsumgütern...
      0 1 Melden
    • ElendesPack 05.05.2017 08:18
      Highlight ...nicht via Roboter, sondern nach wie vor via Billiglohn-Arbeitskräfte in Entwicklungsländern durch Unternehmen, die hochmobil sind, während die Arbeitskräfte, die auf diese Jobs angewiesen sind, zu einem Zustand der geographischen Statik verurteilt sind.
      Also: Was haben Sie eigentlich zu bieten, ausser den üblichen Buzz-Words wie "jammern", "ängstlich", "Bewahrer" etc., die null Aussagewert haben, aber irgendwie emotional und moralisch höherwertig klingen sollen?
      0 1 Melden
    • ElendesPack 05.05.2017 08:22
      Highlight Phipsli: Die Nazis haben seit 1945 gar nichts mehr gemacht, weil es sie nicht mehr gibt.
      Und der Wohlstand ist so hoch wie nie?
      Hast Du Dir diese Aussage mal dahingehend überlegt, dass Du die Volkswirtschaftszahlen runterbereinigt angesehen hast auf das, was die Angehörigen der wachsenden Prekariate heute so bekommen?
      Oder hast Du in letzter Zeit z.B. mal einen (früher ganz üblichen) Teuerungsausgleich erhalten?
      Schon mal nachgedacht wie gross der Wohlstand sein muss, wenn z.B. in Deutschland, Frankreich etc. Infrastrukturen immer mehr vernachlässigt werden?
      1 1 Melden
  • inquisitio 04.05.2017 08:52
    Highlight Er will in fünf Jahren 60 Milliarden Euro einsparen, er will für zehn Milliarden privatisieren, er will die Unternehmenssteuer von 33 auf 25 Prozent senken, 120.000 Stellen im Öffentlichen Dienst streichen und die Vermögenssteuer auf Aktienbesitz abschaffen.

    Die Banken haben sehr positiv auf das erste Wahlergebnis reagiert.

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/finanzmaerkte-sind-nach-sieg-von-emmanuel-macron-erleichert-14985078.html

    Macron hat so ein tolles Programm. Nicht.
    70 19 Melden
    • DerTaran 04.05.2017 10:28
      Highlight Mir wird immer klarer, warum es Nationalsozialismus heisst.
      In Frankreich haben die Sozialisten das Land an die Wand gefahren und statt alternative Lösungen zu fordern, packt man einfach noch das Nationale obendrauf.
      Gleiche Lösung nur mit Franc, ohne EU und mit geschloßenen Grenzen.
      Um mit ihren Konzepten erfolgreich zu sein, müsste le Pen Unternehmen verstaatlichen und sehr viel Geld verschleudern.
      Zu Finanzieren ist das nur Militärisch, indem man entweder das Volk zwingt die eigene Armut zu akzeptieren (Stalin) oder das Ausland plündert (Hitler).
      11 8 Melden
    • atomschlaf 04.05.2017 10:42
      Highlight Ist alles egal. Hauptsache "gegen rechts".
      20 5 Melden
    • rauchzeichen 04.05.2017 10:43
      Highlight Nein er hat vielleicht kein tolles Programm. Aber er hat eins, was ihn zu einer Rarität unter französischen Präsidentschaftskandidaten macht.
      8 10 Melden
    • Fabio74 04.05.2017 11:06
      Highlight Was ist die Alternative? Liefere mal statt nur kritisieren
      12 15 Melden
    • Hansdamp_f 04.05.2017 11:11
      Highlight Dann lieber weiter so wie bisher und ja keine Reformen? Staat ausbauen, die Rahmenbedingungen für Unternehmen so mühsam gestalten wie möglich, Steuern rauf, 35-Stundenwoche, rekordhohe Jugendarbeitslosigkeit und Verlust der Wettbewerbsfähigkeit?

      Ja, klar. Das französische "Erfolgsrezept" soll ja keiner umstürzen wollen.
      9 6 Melden
    • NotWhatYouExpect 04.05.2017 13:24
      Highlight Das ding ist doch die Steuern müssten nicht höher sein als Sie sind, wenn die Globalen Konzerne endlich mal Ihre Steuern richtig zahlen würden.

      Aber die Politiker getrauen sich das ja nicht zu sagen, denn wer Beisst schon die Hand die einen Füttert?
      8 1 Melden
    • DerTaran 04.05.2017 16:58
      Highlight Es geht gar nicht so sehr um die Steuern, die übrigen Ramenbedingungen sind furchtbar.
      3 0 Melden
  • Chääschueche 04.05.2017 08:46
    Highlight Das Problem der Liberalen: Sie versuchen Armut immer als nicht vorhanden abzustämpeln.

    In vielen EU Ländern gibt es Slumähnliche Ghettos.
    Sowas kennt man sonst eigentlich nur von entwicklungs- und drittweltländern.
    62 36 Melden
    • Raphael Stein 04.05.2017 09:18
      Highlight @Chääschueche,
      ich war kürzlich im Süden von Italien. Man würde meinen man fahre durch Teile von Nordafrika. Die Ghettos sind leider real. Abgesehen vom Müll finden sich dort Lebensverhältnisse die ich in Europa so noch nie in Realität gesehen habe.

      Zu den Wahlen in F habe ich nichts zu sagen. Das müssen die Franzosen jetzt selber ausknobeln.
      32 7 Melden
    • FrancoL 04.05.2017 09:20
      Highlight Bei welcher Gelegenheit hat Macron die Armut (immer) als nicht vorhanden "abgestämpelt"?
      32 25 Melden
    • Raphael Stein 04.05.2017 09:54
      Highlight @FrancoL,
      Macron sieht schon "von Haus" aus die Problematik der unteren Schichten nicht. Diese Menschen sind für ihn gar nicht vorhanden. Er muss sie also gar nicht erst abstempeln.
      Sein Programm aber sieht vor, den Staat weiter zu schwächen, die Privatisierung voranzutreiben und so mehr Geld weg vom Land in private Hände zu verlagern. Als wäre Armut gar nicht vorhanden, oder wird ganz einfach in Kauf genommen.
      Natürlich zum Wohle des Volkes.

      Ich persönlich wüsste allerdings nicht wen ich nun wählen würde.
      25 11 Melden
    • FrancoL 04.05.2017 10:40
      Highlight @Rapael Stein; Was ich immer wenig Ziel führend finde:
      Eine Feststellung zu Macron, keine zu MLP (zB was das Isolieren bewirken würde für die kleinen Leute) und der fragliche Abschluss:
      "Ich persönlich wüsste allerdings nicht wen ich nun wählen würde"
      Das nicht wissen ist in der Demokratie keine Option! Demokratie verlangt Entscheide sonst kann man sie gleich vergessen!
      8 7 Melden
    • Thom Mulder 04.05.2017 11:29
      Highlight Mit Liberal und Links gibt es eine Chance dass für die untere Schicht etwas getan wird. Rechtskonservativ hingegen ist grundsätzlich = alles dem Stärkeren, basierend auf Egoismus, Habgier und Ignoranz.
      11 9 Melden
    • Raphael Stein 04.05.2017 19:58
      Highlight @FrancoL,
      .....Das nicht wissen ist in der Demokratie....

      das liest sich wunderbar und leider theoretisch.
      Aber, die Sche... steht höher als der Hals und das ist das Problem. Es ist nicht mehr Demokratie wenn du bloss noch zwischen Schatten und Schatten wählen kannst.

      @Thom Mulder

      Genau für das steht Marcon, Habgier und Ignoranz.

      LePen wird erstaunlich viele Stimmen abkriegen.
      3 0 Melden
    • FrancoL 04.05.2017 22:40
      Highlight @Raphael; Keine Grundsätze der Demokratie sind theoretisch und es gibt nicht die exakt gleich gute oder exakt gleich schlechte Wahlmöglichkeit, so wie es im Leben allgemein nichts gibt was auf der Wertskala exakt den gleichen Stellenwert hat.
      Demokratie stellt die Wahlmöglichkeit sicher und nicht dass die Sachen die man wählen kann eine gewisse Qualität haben.
      Demokratie ist ein Hilfsmittel um demokratisch miteinander umzugehen, eine Regelung wie wir mit Themen umgehen nicht eine Wertung der Themeninhalte.
      1 1 Melden
    • FrancoL 04.05.2017 22:45
      Highlight @Raphael Stein; Machtgier ist auch eine Habgier, Frankreich über alles setzen zu wollen ist auch eine gier. Ignoranz ist wohl auch so ein Betriff den man auch für MLP bestens verwenden kann, so wie Sie es bei Macron verwenden kann es für viele andere Politiker verwendet werden, eben auch MLP.

      Das MLP "erstaunlich viele Stimmen" abkriegen wird sagt das nun genau was aus in Bezug auf Habgier und Ignoranz?
      0 2 Melden
    • Raphael Stein 04.05.2017 23:42
      Highlight @FranoL, fangen wir hinten an.

      Angst, pure Angst treibt die Wähler in diese dunkle Ecke der Abgrenzung. Es wird ihnen auf beiden Seite die Haut abgezogen werden.

      Und für den Nachhilfeunterricht i.S. Demokratie,
      da hast du vollkommen recht bezogen auf die Auswahlmöglichkeiten. Die Franzosen werden unter faulen Tomaten auswählen dürfen. Immerhin Demokratisch. Das macht es doch ganz einfach viel besser. Oder nicht?
      1 0 Melden
    • FrancoL 05.05.2017 09:42
      Highlight @Raphael Stein;
      Bei keiner Wahl im Leben wählt man unter gleichen Dingen aus, auch bei dieser Wahl nicht. Man wählt zwischen Dingen aus die andere demokratische Wahlen verursacht haben, denn die Demokratie ist in Frankreich seit langer Zeit installiert. Es macht es weder besser noch schlechter, es ist eine Folgewirkung von politischem Handeln, ein Handeln das durch andere Wahlen so ermöglicht wurde.
      Demokratie heisst Verantwortung tragen für das Handeln der Mehrheiten.
      Zudem 50-60% der Wähler sehen einen der beiden Kandidaten gar nicht als faule Tomate. Demokratie heisst nicht verbessern.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.05.2017 08:39
    Highlight Rückblick: Wer stand hinter der Übernahme von Alstom an General Electric? Als in F (und vor allem bei uns) mehr Arbeitsplätze gestrichen wurden als erwartet?! Macron, der Mann der für ein starkes Europa werbt und das Klassensystem schamlos repräsentiert, wird von links bis selbsternannt-liberal und ganzen westlichen, politischen Elite unterstützt. Das politische Päckli das Arbeitsplätze im Land behalten, aus dem Angriffsbündnis Nato treten und mit Russland gute Verhältnisse möchte kriegt einfach den Rechtsaussen- Fascho- Gefährlich- Radikal-Stempel aufgesetzt…und gut ist. Totales Blackout!
    52 46 Melden
    • Fabio74 04.05.2017 08:58
      Highlight Wer hätte die Übernehme verhindern wollen, sollen und warum?
      Arbeitsplätze bleiben nicht wenn es nicht mehr stimmt. Keine Aufträge da sind etc.
      Mit Putin gute Verhältnisse muss Madame la Nazi haben weil sie ja von Putin finanziert wird. Einer dee aber veredeckt Krieg führt in der Ostukraine, der Abchasien und Südossetien von Georgien abtrennen will, der ein Transnistrien am Leben hält, das zur Moldau gehört und die Krim.amnektierte, mit dem btauchts Klartext und kein Kuschelkurs.
      Dank Putin brauchts die NATO in Osteuropa
      15 35 Melden
    • Liselote Meier 04.05.2017 09:17
      Highlight Nein da gibt es noch lange nicht den Rechtsaussen-Stempel, hofiert man aber dem FN sehr wohl. Gewiss ist Macron nicht das Gelbe vom Ei, ein Liberaler ist aber nach wie vor Progressiver als die Reaktionären vom FN.
      23 24 Melden
    • FrancoL 04.05.2017 09:44
      Highlight Da ist wenig Blckout als in Deiner Aussage einer Ausrichtung die Plan los ist, die aus Schlagworten besteht oder hast Du zB auch nur eine Begrüdnung wieso bei Abschottung die Arbeitsplätze in Land behalten werden? Schau Dir doch einmal die UN an die Arbeitsplätze in grösserem Mass anbieten und sag mir dann ob diese mit Abschottung im Land behalten werden können. Auch in F ist der Binnenmarkt kaputt die UN müssen zumindest in ganz Europa agieren können und werden bei einer Abschottung Frankreichs nicht einfach da bleiben weil es MLP verordnet. Mehr Realitätssinn ist gefragt und der fehlt MLP.
      10 20 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.05.2017 11:11
      Highlight @Liselote Welchen Front National hofiert man denn? Den von Jean Marie oder Marine? Die SP von heute ist ja auch nicht mehr das, was sie mal war. Der Höhenflug rechter Parteien kommt nicht aus heiterem Himmel. Das unsere Linksliberalen, Lifestyle Linken + Grünen neoliberale Politik so verharmlosen, gar als fortschrittlich bezeichnen ist seltsam. Es gleicht effektiv einer „politischen Notwehr der unteren Schichten“ wenn sie rechts wählen. Emmanuel Todd sagte treffend "Wir haben nur noch die Wahl zwischen Knechtschaft + Rassismus. Man kann sich nicht freiwillig für die Knechtschaft entscheiden."
      11 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.05.2017 11:29
      Highlight @FrancoL Zwischen sich abschotten und abgeschottet werden, liegt ein Unterschied. Noch nicht gemerkt das wer nicht spurt oder sich von den USA distanziert, sofort isoliert bzw. kaputt-sanktioniert wird? Schlagwörter? Frankreich trägt den Geist der Eroberung. Frankreich war schon immer erfolgreich. Frankreich ist fünftstärkste Wirtschaftskraft weltweit. Eine Abkehr des Euroas wäre tödlich. Sind wir nicht alle ein bisschen Populist? Vor allem bei 600 Zeichen? Ps: Hätte die UN jemals ihren Job gemacht, wäre die Welt evt. nicht dort, wo sie heute ist.
      10 2 Melden
    • Liselote Meier 04.05.2017 12:42
      Highlight @AnitaDrink; Es ist genau der selbe FN nur mit einer anderen Kommunikationsstrategie als Papa.

      Emmanuel Todd sagte dies bezüglich der jetzigen Auswahl an den 2 Kandidaten. Die Kritik von Lifestyle-Linken ging an die 6,36 % die Benoît Hamon gewählt haben und nicht Jean-Luc Mélenchon.

      Politische Notwehr, dann müsste ja die PDA stärkste Partei in der Schweiz sein, und nicht die Neo-liberale Rechte SVP.
      6 3 Melden
    • FrancoL 04.05.2017 13:50
      Highlight Hast nicht Du AnitaDrink den folgenden Satz gepostet:
      "Das politische Päckli das Arbeitsplätze im Land behalten". Ich dachte dass Du damit die Lösung der MLP in Sachen Wirtschaft meinst und da ich weiss das MLP dies durch sich abschotten erreichen will stelle ich die Frage, wie es funktionieren soll. Wenn sich jemand abschottet frage ich mich immer: was soll das wohin soll dies führen. Wenn jemand andere Abschottet ist das klar eine andere Sache.
      Und MLP wirbt nun mal immer mit der Abschottungsvariante, die für mich null und nichts bringen wird.
      2 4 Melden
    • Fabio74 04.05.2017 14:56
      Highlight Der FN ist aus dem VichyRegime entstanden. Und da ist er noch heute. Madame hat sich nie distanziert vom Faschismus und den Holocaustlügen. Nur weil sie die Worte umschifft und den Alten kalt gestellt hat, ist der FN nicht wählbar geworden.
      Beantwortest du die Alstom-Frage oder nicht?
      Die UN besteht aus Menschen und Interessen. Darum funktioniert es so wie es ist leider.
      3 3 Melden
    • FrancoL 04.05.2017 15:58
      Highlight @Liselote Meier; Ganz Deiner Meinung.

      Langsam wird es mehr als auffällig wie diverse Schreiberlinge versuchen die RECHTE ECKE in die Mitte zu zerren und ihre Exponenten hoffähig zu machen.
      3 3 Melden
    • DerTaran 04.05.2017 18:45
      Highlight Ich bestreite ganz allgemein, dass der FN nur rechts ist, er ist nationalsozialistisch, pickt sich das bei den Wähler ansprechendste aus allen Ideologien herraus und pervertiert es.

      MLP Konzept kann nicht funktinieren. Wenn sie nach einem Wahlsieg an der Macht bleiben will, muss sie die Demokratie und die Freiheit abschaffen. D.h. alles verstaatlichen, alle nicht Blut und Erde Franzosen ausweisen, Grenzen dicht (in beide Richtungen) und zur Finanzierung Belgien und die Schweiz anektieren.

      Ach ja, sie kann auch mit einem Atomschlag drohen.

      Schwarzmalerei? Ich beschreibe nur ihre Optionen.
      2 2 Melden
    • FrancoL 04.05.2017 19:28
      Highlight @DerTaran; Der Anhängsel "sozialistisch" lässt sich aber nicht im Einklang mit der gängigen Interpretation von sozialistisch in Einklang bringen. Es geht immer darum mit WELCHEN MITTELN man "sozialistisch" zu sein gedenkt und da zeigt die Rechte nun ein ganz anderes Bild als die Linke.
      Es kommt immer darauf an wie man etwa ein UN verstaatlicht oder wie man zB Arbeitsplätze beschafft oder wie man sich für das Recht der Arbeiter einsetzt oder wie man die eigenen Landsleute schützt.
      Die brachialen Methoden der Faschisten sind ja nun zur genüge bekannt und können kaum als Lösung herhalten.
      1 2 Melden
  • Scaros_2 04.05.2017 08:33
    Highlight Wie kann Watson hier einen Sieger sehen? Das waren 2 Kinder die sich 2h und länger ständig ins Wort gefallen sind, sich ständig beleidigt haben und überhaupt keinen Respekt dem andern zollten.

    Also für mich völlig unverständlich wie an hier einen Sieger ausmachen konnte.
    78 17 Melden
    • Menel 04.05.2017 08:55
      Highlight Ich denke, es kommt auf die Perspektive an. Wenn man alleine das Duell beurteilt, dann kommt man auf 50/50. Aber Watson bezieht sich glaub auf die Umfragewerte nach dem Duell.
      21 7 Melden
    • Bulwark 04.05.2017 09:22
      Highlight Absolut Ihrer Meinung. Dann noch einen "klaren" Sieg zu sehen und von Demontierung zu sprechen ist doch ziemlich übertrieben.
      43 8 Melden
  • Menel 04.05.2017 08:27
    Highlight Wollen wir hoffen, dass die Franzosen etwas schlauer sind als die Amis und verstehen, dass nicht unbedingt die Person recht hat, die alles simplifiziert und mit einfachen Lösungen komplexe Probleme und Strukturen angehen will.
    45 39 Melden
    • Luca Brasi 04.05.2017 09:29
      Highlight Die Amis haben mehrheitlich nicht Trump gewählt. Sein Sieg beruht auf dem andersgearteten Wahlsystem der USA.
      29 11 Melden
    • Bijouxly 04.05.2017 09:38
      Highlight Also Mme Le Pen ist immerhin politisch einiges kompetenter als Trump. Was man Clinton in den Himmel loben kann, msine Güte... Dir Amis waren nicht dumm, sie wollten einfach Clinton nicht. Ohne diese Stimmen aus dem Sanders-Lager wäre Trump nie gewählt worden. Also betrachtet doch die Welt mal mit eigenen Augen und lest mehr als eine Zeitung...
      34 23 Melden
    • FrancoL 04.05.2017 09:50
      Highlight Die vielen Blitz zeigen dass wir offensichtlich im Zeitalter der Simplifizierungen angekommen sind. Das ist leider eine heute immer mehr gestützte Sicht. Eine Sicht die allerdings die heutige Realität der Vernetzungen übersieht und dies teilweise bewusst, was ich dann als bewusste Irreführung taxiere. Offensichtlich lassen wir uns aber auch gerne irre führen, was dann eben auch bedenklich ist.
      7 23 Melden
    • Herbert Anneler 04.05.2017 12:05
      Highlight Sehe es wie FrancoL: Die Blitzer kommen mir vor wie Kleinkinder beim Versteckis-Spielen: Sie halten sich die Hand vor die Augen und meinen, die andern sähen sie nicht... Ja, man kann sich den alternativen Fakten LePens verschreiben - aber irgendwie klopft dann halt gleichwohl die Realität an die Türe. Trump zeigt es sehr "schön"...
      6 9 Melden
    • Menel 04.05.2017 13:11
      Highlight @Luca, aber so viel, dass es ihm gereicht hat, Präsident zu werden.
      7 2 Melden
    • Luca Brasi 04.05.2017 14:04
      Highlight @Menel: Das trifft zu, jedoch habe ich etwas Mühe damit, wenn die US-Bevölkerung pauschal als "dümmlich" dargestellt wird. Das ist v.a. ein Schlag ins Gesicht all jener die nach der Wahl friedlich auf die Strassen gingen und ihren Unmut über die politischen Ziele des durch das Elektoren-Wahlsystems an die Macht gekommenen Präsidenten kundtaten.
      3 1 Melden
  • Sillum 04.05.2017 08:09
    Highlight Und wieder lief bei Watson ganz offensichtlich ein TV-Sender mit einem völlig anderen Duell der zwei Präsidentenanwärter. Le Pen war mindestens ebenso schlagfertig wie der junge unerfahrene Newcomer. Keine Spur von einem Sieg. Wenigsten bei dem Sender den ich gesehen hatte. Die Wahrheit liegt halt im Auge des Linkspopulisten.
    93 81 Melden
    • FrancoL 04.05.2017 09:53
      Highlight Naja weil die Rechtspopulisten keine Augen haben?
      Es ist doch schon bezeichnend dass Du bei den Tugenden Von MLP die "Schlagfertigkeit" anführst.
      Mir ist es eigentlich Wurst wie schlagfertig eine Person ist, mich interessieren eher Lösungen ob schlagfertig vorgebracht oder nicht.
      14 32 Melden
    • Fabio74 04.05.2017 14:57
      Highlight Schlagfertig mit Attacken auf Macron aber ohne Argumente.
      Bei manchen reicht das für feuchte Träume
      4 4 Melden
    • FrancoL 04.05.2017 15:50
      Highlight @Fabi74; SCHLAGferigkeit scheint den Blitzen nach zu urteilen im Aufwind zu sein.
      2 3 Melden
  • flyingdutch18 04.05.2017 08:08
    Highlight Schade, dass er sie nie mit "Madame la Paine" angesprochen hat. So hat sie auf mich gewirkt. Souverän waren beide nicht, vor allem weil sie sich ständig ins Wort gefallen sind.
    35 23 Melden
  • inquisitio 04.05.2017 08:07
    Highlight Mit 31 Jahren erhielt er eine Position als Investmentbanker bei der Pariser Investmentbank Rothschild & Cie. Zwei Jahre später schon wurde er Partner bei Rothschilds selbst. Im Jahr 2012 begleitete Macron eine der größten Übernahmen, den Kauf der Säuglingsnahrungssparte des US-Pharmakonzerns Pfizer durch Nestlé für 11,9 Milliarden US-Dollar.

    Bei diesem Lebenslauf sollte man sich eigentlich die Frage stellen, wie kann ein Investment-Banker, der in diesem Ausmaße Geschäfte für die Hochfinanz und Großkonzerne abwickelt, ernsthaft als Kandidat für die kleinen Leute verkauft werden?
    115 30 Melden
    • dä dingsbums 04.05.2017 08:38
      Highlight Wie sähe denn ein ernsthafter Kandidat für die kleinen Leute aus?
      23 31 Melden
    • Fabio74 04.05.2017 08:40
      Highlight Und was soll diese Kampagne? Warum das erwähnen von Rothschild?
      Blocher glaubt ihrja auch obwohl Milliardär. Trump ebenso. Berlusconi auch
      39 50 Melden
    • who cares? 04.05.2017 08:41
      Highlight Trump, Kind der Elite schlechthin, hat es ja auch geschafft. Im etwas kleineren Rahmen funktioniert es auch bei Blocher.
      29 22 Melden
    • koks 04.05.2017 08:46
      Highlight Und er war Wirtschaftsminister. Er hat die wirtschaftliche Situation selbst geschaffen, die er heute anklagt.
      51 20 Melden
    • AdiB 04.05.2017 08:59
      Highlight Ok. Klar ein argument zum nachdenken. Doch le pen kommt auch nicht aus einfachem hause. Die ist ja auch von geburt an wohlhabend. Wie kann man so eine die nie wirklich gearbeitet hat als kandidat für die kleinen leute verkaufen?
      19 15 Melden
    • Ramses II. 04.05.2017 09:40
      Highlight Macron war Wirtschaftsminister von 2014 bis 2016. Er hat es in dieser kurzen Zeit wohl nicht geschafft, die Verhältnisse merklich zu verbessern, von "wirtschaftlicher Situation selbst geschaffen, die er heute anklagt" kann jedoch keine Rede sein.
      15 14 Melden
    • FrancoL 04.05.2017 10:01
      Highlight Wer solche Herleitungen wie Du wagt sollte dann die "Grösse" haben sich zu fragen was denn MLP den kleinen Leuten anbieten kann ausser einen Schwall von Parolen.
      Die Abschottung Frankreichs? Was bringt sie genau den kleinen Leuten?
      Der Austritt aus dem EURO? Was bringt dies genau den kleinen Leuten?

      @koks; Der Wirtschaftsminister in Frankreich ist klar dem Präsidenten untergeordnet und zudem war er eher kurze Zeit im Amt um überhaupt nur annähernd die heutige Situation zu verursachen.

      Ich bin kein Freund von Macron, aber mir gefallen die leeren Versprechungen von MLP noch viel, viel weniger
      17 20 Melden
    • rauchzeichen 04.05.2017 10:50
      Highlight what.about.ism!
      0 7 Melden
    • inquisitio 04.05.2017 10:56
      Highlight @FrancoL
      Da hast du was hineininterpretiert. Ich bin überhaupt nicht für LP. Würde sie nie wählen. Aber Macron auch nicht.
      10 2 Melden
    • koks 04.05.2017 12:53
      Highlight Franco, Politiker sind selbstverständlich nie verantwortlich für was sie tun.
      3 1 Melden
    • FrancoL 04.05.2017 13:34
      Highlight @love-or-hate; Lass es mich so erklären: dann sagt Dir die Demokratie nicht viel , denn es sind demokratische Instrumente die zu dieser Ausmarchung geführt haben und man kann nicht sagen ich würde keinen von beiden wählen, das heisst nämlich ich verabschiede mich von der Demokratie! Demokratie heisst Verantwortung übernehmen, dicht diese Verantwortung anderen übertragen, denn genau das tut man wenn man der Wahl fern bleibt.
      2 3 Melden
    • FrancoL 04.05.2017 13:37
      Highlight @koks; Interessante Aussage, aber auch eine sehr einfache! Es steht jedem Menschen frei sich wählen zu lassen und Verantwortung zu übernehmen.

      Zu Macron und der Wirtschaft: Es braucht wesentlich mehr als eine Amtszeit um die Wirtschaft in Grund und Boden zu fahren, so wie es mehr als eine Amtszeit braucht um die Wirtschaft wieder auf Vordermann zu kriegen.
      2 3 Melden
    • exeswiss 04.05.2017 13:47
      Highlight @koks das war ein ziemlich lasches "ich weiss nicht mehr weiter" argument...
      0 0 Melden
  • rodolofo 04.05.2017 08:06
    Highlight Nach Jahrzehnten der Macht-Teilung zwischen Republikanern und Sozialisten erleben wir gerade eine neue Art der Polarisierung:
    Zwischen denjenigen, die lokal denken und global handeln (Front National mit Marine Le Pen) und denjenigen, die global denken und lokal handeln (En Marche mit Emanuel Macron).
    Ich bin aber dafür, dass wir lokal denken, wenn wir lokal handeln und global denken, wenn wir global handeln.
    Die Lösung sehe ich also in der Situationsgerechten Anwendungen verschiedener Konzepte, ohne Ideologische Scheuklappen!
    Und da habe ich bei Macron sehr viel mehr Hoffnungen als bei Le Pen.
    35 42 Melden
    • Abbaio 04.05.2017 09:13
      Highlight Versteh die vielen Blitze nicht! Möchte hinzufügen: lokal denken und handeln geht wahrscheinlich oft nur gegen globalen Widerstand, sei es aus Wirtschaft, EU, anderen imternationalen Verträgen, d.h. Gebundenheiten und oft auch nur gegen den Widerstand der betroffenen Bevölkerung. Daran ist Holland ja auch gescheitert. Hat sich als Sozialist verkauft im Wahlkampf und wollte dann "kapitalistische" Arbeitsplatzreformen durchbringen. Meine Befürchtung: Frankreich liebt den Stillstand mehr als alle Macrons und Le Pens.
      6 9 Melden
  • Triumvir 04.05.2017 08:05
    Highlight Die Rechtsaussengurgel hat absolut keine taugliche Visionen und Konzepte für Frankreich. Nur ein kleines Beispiel: So will sie doch tatsächlich 60 Jahre als Rentenalter für alle einführen. Wie sie das finanzieren will, hat sie natürlich nicht gesagt... Billiger Populismus in Reinkultur🙄
    58 41 Melden
    • MaskedGaijin 04.05.2017 08:46
      Highlight Das Rentenalter in Frankreich ist schon jetzt bei 60 Jahren. Die jetzige Regierung will es auf 62 Jahre anheben.
      42 4 Melden
    • Bijouxly 04.05.2017 09:43
      Highlight @Triumvir haha du würdest dich noch wundern, was die Franzosen alles für sozialstaatliche Massnahmen haben, deren Finanzierung sich niemand so recht erklären kann^^ das hat nichts mit Populismus zu tun. Wie Gaijin sagt, das ist bereits so. Die Franzosen sind ein ziemlich arbeitsscheues Volk. Ich habe zwei Jahre in Frankreich gearbeitet und musste irgendwann nur noch lachen, welche abgehobenen Privilegien sie vom Staat als selbstverständlich erachten.
      25 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.05.2017 11:12
      Highlight Bijouxly
      Recht hast du. macht einer auch nur einen Pips gegen die unhaltbaren Zustände im Sozialwesen, wird er gleich abgesägt.
      Ich wundere mich schon seit der Einführung des Euro, wie die alles bezahlen wollen. Eigentlich sind dort mehr als italienische Verhältnisse - aber keiner sagt was.
      Übrigens: mit der sozialistischen Einstellung behindern sie ihre Arbeitsplatzsicherung selber. Folge: grassierende Schwarzarbeit, wo man hinschaut.
      Nur- mit Le Pen würde sich daran auch nichts ändern, im Gegenteil.
      7 3 Melden
  • Dong 04.05.2017 07:46
    Highlight Man hat's nicht leicht als Linker: Mit "Uberisierung, der Prekarität, der sozialen Brutalität" spricht einem endlich jemand aus dem
    Herzen, nur sind's leider die falschen :-(
    24 12 Melden
    • reaper54 04.05.2017 08:45
      Highlight alles ist rund. Ganz rechts und ganz links ist nurnoch ein sehr kleiner Unterschied. Weltoffen sein ist ehr etwas der Europäischen Linken, wenn man Südamerikanische Linke anschaut die auch sehr Nationalistisch sind verwischen die Unterschiede noch mehr. Es heisst ja NationalSOZIALISMUS.
      22 16 Melden
    • koks 04.05.2017 08:49
      Highlight Aber du verstehst hoffentlich so, weshalb viele Menschen aus der Bevölkerung von links nach rechts wandern. Die Linke unterstützt heute mit Macron die neoliberale Uberisierung. Das kleinere Übel, sagen sie. Besser könnte sich linke Politik gar nicht selbst marginalisieren.
      21 10 Melden
    • Dong 04.05.2017 10:27
      Highlight @koks: Ja, ich versteh das so gut, dass es weh tut...
      6 0 Melden
    • Fabio74 04.05.2017 15:00
      Highlight @koks Was ist die Alternative? Das Wahlsystem in F mit der 2. Runde gibt nur 2 Möglichkeiten. Macron oder Braun. Und auf diese Seuche verzichtet der denkende Mensch.
      Daher notgedrungen Macron
      2 3 Melden
  • Grundi72 04.05.2017 07:44
    Highlight Le Pen war stark. Watson kann da schreiben was es will :-)
    48 62 Melden
  • moedesty 04.05.2017 07:17
    Highlight ihr lernt es wohl nie? der titel gibt den eindruck dass ihr pro macron seid. habt ihr aber nichts aus all den anderen wahlen gelernt? denkt ihr im ernst mit ihm wird alles besser? oder denkt ihr wieder ihr "wählt" das kleinere übel?

    schaut mal auf netflix die doku "inside job" an. wenn ihr denkt es gibt noch ein links und rechts dann könnt ihr noch lange warten bis sich auf dieser welt etwas ändert.
    58 25 Melden
    • Abbaio 04.05.2017 09:32
      Highlight Ja. Die Etikettierungen "rechts" und "links"sind inhaltsleer geworden. Weil es das Primat der Politik nicht mehr gibt. Es ist die globalisierte Wirtschaft, die den Kurs bestimmt. Dem musste sich ja auch Holland beugen und das Volk hat es ihm übel genommen. Ich seh im Moment nur einen Weg dem zu entgehen: die Arbeitslosen ziehen aufs Land und leben dort als Selbstversorger mit einer eigenen Währung! Aber jetzt will das natürlich noch kaum jemand.
      14 3 Melden
  • züri123 04.05.2017 07:13
    Highlight «So oder so wird Frankreich künftig von einer Frau regiert – entweder von mir oder von Frau Merkel.»
    Der hat richtig gesessen😂
    142 76 Melden
    • INVKR 04.05.2017 07:45
      Highlight Nicht wenn es von einer Frau kommt, die von russischen Banken finanziert wird...
      49 44 Melden
    • Domsh 04.05.2017 08:22
      Highlight Unter 9jährigen auf dem Pausenhof hätte der gesessen.
      Aber unter Erwachsenen im TV, nur peinlich und zum Kopfschütteln
      50 50 Melden
  • SVARTGARD 04.05.2017 06:58
    Highlight Weg ist die rechte Eule.
    63 61 Melden
  • gas_wookie 04.05.2017 06:51
    Highlight Und in der Sendung "heute Morgen" von Radio SRF erklärte der Reporter, dass es keinen Sieger gab auf Grund der Art wie das rencontre ablief.
    110 11 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.05.2017 06:42
    Highlight Die Rechnung wird nach den Wahlen gemacht. Siehe Trump-Disaster.
    107 17 Melden
  • jjjj 04.05.2017 06:33
    Highlight Und blick.ch schriebt von einem unentschieden... 🤔
    97 17 Melden
    • Ursus ZH 04.05.2017 06:55
      Highlight Der BLICK ist ja nicht relevant und auch nicht kompetent. Nichts Neues!
      75 61 Melden
    • caschthi 04.05.2017 07:05
      Highlight Man lies auch den Blick nicht.
      95 45 Melden
    • Doeme #nobillagno 04.05.2017 07:11
      Highlight Aber französische Medien berichten auch von leichten bis erheblichen Vorteilen für Macron.
      72 21 Melden
    • Genital Motors 04.05.2017 07:21
      Highlight "Man liest den Blick nicht..." Filterblase? Angst vor anders Schreibenden als Watson?
      34 28 Melden
    • Ursus ZH 04.05.2017 07:27
      Highlight Bei BLICK liefern sich auch noch die Redaktoren ein Duell.
      Im ersten Bericht heisst es "unentschieden", was wohl die Interpretation des BLICK Journalisten ist (ob er wohl französich versteht?), im zweiten aktualisierten Artikel heisst es von Vorteilen für Macron was offensichtlich die richtigere Variante ist und von seriöser Presse übernommen wurde.
      Bin echt erstaunt über die Vielfältigkeit, oder eher Einfältigkeit, von BLICK.
      19 16 Melden
    • Ragnarok 04.05.2017 07:39
      Highlight @Ursus ZH da ist Watson sehr viel kompetenter was? Trump Wahlen? Das ist ein Problem der heutigen Zeit. Egal was für eine Meinung man hat, man findet immer ein Medium das diese Meinung unterstützt. Und dies ist dann das Medium dem man vertraut. Bisschen eingeschränkte Sichtweise, nicht?
      38 6 Melden
    • jjjj 04.05.2017 07:43
      Highlight Danke @Doeme: wenigstens einer der Argumente bringt und nicht dumpf auf anderen Medien rumprügelt. Denn darum ging es gar nicht...
      9 6 Melden
    • jjjj 04.05.2017 07:43
      Highlight @caschthi: viel Spass in deiner Bubble. über den Tellerrand schauen hilft manchmal
      8 8 Melden
    • inquisitio 04.05.2017 08:02
      Highlight Man liest watson, die sagen einem nämlich was richtig und was falsch ist.
      28 19 Melden
    • NotWhatYouExpect 04.05.2017 08:12
      Highlight Klar liest man den Blick. Und warum? Weil man wissen muss was viele andere Lesen und um einen Gesamteindruck zu kriegen.

      Genauso sollte man auch RT oder andere News Zeitungen lesen.

      Macht doch mal einen Versuch und lest 1 Woche oder 2 Wochen nur mal eine andere Zeitung die Ihr sonst nicht lesen würdet.
      29 5 Melden
    • boexu 04.05.2017 09:25
      Highlight @achtbit: man sollte RT lesen? o.O
      5 6 Melden
    • NotWhatYouExpect 04.05.2017 09:55
      Highlight Ja sollte man. Um sich eine Meinung zu einem Thema zu Bilden sollte man immer möglichst viele Ansichten betrachten.

      Das schöne an RT ist, dass man weis von wem es Gesponsert wurde somit kann man auch direkt Schlüsse daraus ziehen.
      11 1 Melden
  • walsi 04.05.2017 05:52
    Highlight Nach den TV-Duellen vor den Wahlen in den USA hiess es auch immer Clinton sei klare Siegerin. Am Schluss hat Trump gewonnen.
    180 23 Melden
    • Alnothur 04.05.2017 06:23
      Highlight Bei Watson heisst es auch bei den "Arena"-Sendungen immer "X ist/war der klare Sieger" wenn X der Favorit der Watson-Redaktion ist.
      135 36 Melden
    • Gähn on the rocks 04.05.2017 07:11
      Highlight die franzosen sind ein anderes völkchen als die usa.
      ich vertraue darauf.
      77 16 Melden
    • Pana 04.05.2017 07:17
      Highlight Clinton holte deutlich mehr Stimmen als Trump. Just saying..
      32 15 Melden
    • ujay 04.05.2017 07:50
      Highlight Ohje....da vergleicht jemand das Wahlsystem in den USA mit Frankreich😂😂😂
      29 3 Melden
  • Redly 04.05.2017 05:26
    Highlight Interessant, dass Le PEN in die rechte Ecke gestellt wird, obwohl sie durchwegs linke Anliegen vertritt (siehe Artikel).
    Nicht dass sie das sympathischer macht...
    69 150 Melden
    • Sheez Gagoo 04.05.2017 05:51
      Highlight Deswegen heisst es ja NationalSOZIALISMUS.
      201 30 Melden
    • Tilman Fliegel 04.05.2017 06:09
      Highlight Wer nur im Rechts-Links Schema denkt, denkt eindimensional. Die Welt ist aber um einiges komplexer. Man darf Politik nicht auf eine Stammesfehde reduzieren.
      147 5 Melden
    • Fabio74 04.05.2017 06:38
      Highlight Le Pen ist Faschistin. Punkt. Hört doch endlich auf die zu verteidigen.
      Hass, Intoleranz, Ausgrenzung, Ausspielen von Minderheiten, Homophobie sind keine linken Anliegen!!!
      156 47 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.05.2017 06:59
      Highlight Populismus halt. Ein paar linke Ideen für die Melenchon-Wähler, Fillons Rede abkupfern für seine Wähler, etwas Isolationismus und Fremdenhass für die Kernwähler, und dann noch ihren Vater oder (letzte Woche wegen Holocaust-Leugnen gefeuerten) Parteichef für etwas Judenhass für den rechten Rand. Darum glaub ich auch keinem Wort aus ihrem Mund, wo sie letztendlich steht würde man erst sehen wenn sie tatsächlich im Amt stehen würde.
      89 23 Melden
    • lilas 04.05.2017 07:13
      Highlight In welche Ecke würden sie denn Mme Le Pen, von der rechtsextremen Front Nationale stellen?🤔
      56 14 Melden
    • seventhinkingsteps 04.05.2017 07:42
      Highlight Das mit dem Nationalsozialismus war ein Witz, oder? Oder? Bitte lass es ein Witz sein...
      12 25 Melden
    • rodolofo 04.05.2017 08:15
      Highlight Ja, es ist eine Art "Stammesdenken", bei dem eine Sozialistische Geborgenheit hergestellt wird, die aber nur für die Leute gilt, die das gleiche Totem (Militärisch-Religiös-Kulturelles Geflecht) umtanzen.
      Die Aggressionen, die man im Umgang mit Sippenmitgliedern kontrolliert und zurückhält, werden dann im Umgang mit anderen Stämmen umso unkontrollierter und brutaler laufen gelassen.
      Das moderne Multikulti-Denken versucht, die "Stammes-Vorstellung" auf die ganze Menschheit auszudehnen und die Aggressionen in sportlichen Wettkämpfen und Debatten zivilisiert auszutoben.
      Vorläufer: Weltreligionen
      11 17 Melden
    • Bijouxly 04.05.2017 09:51
      Highlight Stimmt schon, was Redly sagt. Sie spricht die Arbeiterklasse an und bemüht sich um ihre Probleme. Der Erfolg der rechten Parteien in Europa zeigt eigentlich genau eines: Dass die Linken es in den letzten 10 Jahren nicht geschafft haben, Politik für ihre eigentlichen Wähler (die Arbeiter) zu machen. Vielmehr wurden sie zu einer unantastbaren Elite, die die Verbindung zur Basis verloren hat. Kann man nur sagen, selber Schuld und kein Wunder, dass dann andere das Feld abgrasen. Dem einfachen Wähler ist links/rechts egal, Hauptsache seine Probleme werden ernstgenommen.
      13 5 Melden
    • Fabio74 04.05.2017 11:17
      Highlight @bijouxly Aha und Demagogen wie LevPen nehmen die Menschen ernst? Danke für den Lacher.
      So wie es Berlusconi, Trump, Putin, etc tun und taten
      6 5 Melden
    • lilas 04.05.2017 15:48
      Highlight @bijouxly, sie setzt sich überhaupt nicht ein. Ich hab die Debatte gestern geschaut, sie hat keine der Fragen beantwortet. Sie hat bei jeder Frage die Antworten von Macron zerpflückt, sogar ihre beiden freien Minuten, ihre "carte blanche" dazu genutzt seine Vorschläge runterzumachen. Sie arbeitet mit populistischen Allgemeinpätzen und wenn sie nicht mehr weiter weiss dann lacht sie überheblich. Ich habe im ganzen Gespräch nicht einmal erkennen können, wie und wo sie sich um die Arbeiterklasse bemüht haben soll. Es ist nicht eine Idee, nicht ein konkreter Vorschlag gekommen. Nix.
      6 1 Melden
    • Sheez Gagoo 04.05.2017 16:15
      Highlight @Bijouxli: Bin mit deinem Post einverstanden, bis auf den Satz: "...und bemüht sich um ihre Probleme." Für die Rechtspopulisten ist die Arbeiterklasse nur Wahlvieh.
      3 0 Melden
    • Bijouxly 04.05.2017 20:59
      Highlight @Fabio:
      Sie sprechen alle die Probleme an. Dass sie sie ernstnehmen, kann man vllt bezweifeln. Auf jeden Fall wird man sie aber wählen. Die Linke hat in den letzten 10 Jahren diese Probleme auch nicht ernst genommen, sonst gäbe es den aktuellen Rechtsrutsch nicht.
      @alle drei:
      Ich beziehe mich nicht auf diese Ferndehdebatte. Tatsache ist, dass sie von den unteren Schichten, den "einfach gestrickten" gewählt wird. Jene, die eigentlich traditionell die Linken wählen sollten. Man sollte also zuerst im eigenen Gärtchen nach Fehlern schauen, bevor man in anderen herumtrampelt.
      1 1 Melden
    • rodolofo 04.05.2017 21:21
      Highlight @ Bijouxly
      Deine "richtigen Arbeiter", die jetzt den Front National wählen, waren schon früher nicht solidarisch mit "richtigen Arbeitern" in der Peripherie des globalisierten Kapitalismus, der sogenannten "3.Welt".
      Dort sind die Arbeitsbedingungen unvorstellbar viel schlimmer, als im vergleichsweise mit Luxus-Problemen gesegneten Frankreich!
      Und was machen diese Front National - Faschisten? Sie treten nach unten, gegen Sklaven!
      Und sie kriechen den Sklavenhaltern und den Sklaventreibern in den Arsch...
      Solche besorgte Wutbürger muss man nicht ernst nehmen! Man muss jeden Kontakt vermeiden!
      2 0 Melden
    • Bijouxly 04.05.2017 21:36
      Highlight @rodolfo:
      Schau dir mal die Lohnklassen der SVP und der SP Wähler an. Dann streiche die Studenten. Und du wirst sehen: Die Arbeiter aus Tieflohnsegmenten wählen rechts. Kannst du auch innerhalb von 5 Minuten auf Google Scholar nachlesen. Paradox, aber wahr, die Linke ist Schuld am Rechtsrutsch.
      3 1 Melden
    • rodolofo 04.05.2017 22:27
      Highlight @ Bijouxly
      So einfach ist es eben nicht!
      Die Rechten sind selber schuld, wenn sie rechts sind.
      Niemand hat ihnen befohlen, rechts zu sein und rechts zu wählen!
      So was nennt sich "Selbstverantwortlich handeln" und wird von Rechten immer wieder betont.
      Gib also nicht Anderen die Schuld!
      Sie können nichts dafür, dass sie so sind, wie sie sind. Du kannst auch nichts dafür.
      Du bist also entschuldigt.
      Na wie fühlt sich das an, so ganz ohne Schuldenlast? Ist doch irgendwie befreiend, oder?
      1 0 Melden
    • Bijouxly 04.05.2017 22:51
      Highlight Es ist eben genau nicht mehr "links" oder "rechts". Welche Wählergruppen sollten die abdecken? Das muss ich nicht mehr ausführen. Deckt sich das mit unserem bekannten "links" "rechts" Schema? Nein, eben NICHT. Wählergruppen wählen nicht mehr in diesem Polarisierungsschema, sondern sie wählen nach Interessensvertretung. Und das ist nunmal jetzt nach dem Versäumnis der linken halt eben die Rechte, die zu den einfach-gestrickten spricht und nicht mehr die Sozialisten.
      1 1 Melden
    • rodolofo 05.05.2017 08:33
      Highlight Einfach gestrickt?
      Das bezweifle ich sehr.
      Die Sprache verhilft uns zu falschen Sicherheiten.
      Wir kleben Etiketten auf Flaschen und sind später überrascht, wenn der Inhalt beim Trinken völlig ungeniessbar ist, während uns die Etikette mit ihren wunderbaren Versprechungen noch in eine gespannte Vorfreude mit grossen Erwartungen versetzt hatte.
      War dieses einfach gestrickte Gleichnis aus dem Alltag jetzt zu kompliziert für Dich?
      1 1 Melden
    • Bijouxly 05.05.2017 10:10
      Highlight Ich glaube, wir reden völlig aneinander vorbei.

      Ich sage: Die Rechte hat Erfolg, weil nach Interessen gewählt wird und die Linke sich im Gefühl der Arbeiter nicht mehr genügend für ihre Interessen eingedetzt ha (Globalisierung vs Protektionismus). Das ist eine Tatsache und wird von zahlreichen Forschungen bestätigt.

      Was du dagegen argumentieren willst, erschliesst sich mir nicht.
      1 0 Melden

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