International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06013436 A French police officers stands guard outside of the Notre Dame cathedral after a man attacked a police officer with a hammer, in Paris, France, 06 June 2017. The assaillant has been shot and injured by police.  EPA/YOAN VALAT

Polizeisperre bei der Notre Dame. Bild: YOAN VALAT/EPA/KEYSTONE

«Das ist für Syrien»: Islamist attackiert in Paris Polizisten – Touristen geraten in Panik

Ein Hammerangriff auf Polizisten im Zentrum von Paris hat am Dienstag Hunderte Touristen und Einheimische in Terrorangst versetzt. Beim Täter handelt es sich um einen 40-jährigen Doktoranden. 



Der Mann habe vor der Kathedrale Notre Dame drei Polizisten bedroht und mit einem Hammer auf einen von ihnen eingeschlagen, teilte Innenminister Gerard Collomb mit. Die Kollegen des Angegriffenen hätten daraufhin Schüsse abgegeben. Der Attentäter habe gerufen: «Das ist für Syrien» und hat sich als Soldat des Kalifats ausgegeben. Der Angreifer habe neben dem Hammer zudem noch Küchenmesser bei sich geführt.

Die Verletzungen des angegriffenen Polizisten seien nicht sehr schlimm. 900 Menschen seien nach dem Vorfall zunächst in der Kathedrale festgehalten worden.

Angreifer ein algerischer Student 

Beim Täter handle es sich um einen aus Algerien stammenden 40-jährigen Doktoranden der Universität Lorraine in Metz in der ostfranzösischen Region Lothringen, verlautete am Dienstag aus Ermittlerkreisen. Demzufolge war der Mann Doktorand der Informationswissenschaften. Er trug Ausweispapiere bei sich, die ihn als Farid I. ausgaben. Geboren wurde er demnach im Januar 1977 in Algerien. Neben dem Hammer habe er auch mehrere Küchenmesser bei sich gehabt. Anschläge würden heute mit «sehr rudimentären Instrumenten» begangen, kommentierte Collomb. Der Nachrichtensender Franceinfo ergänzte, der verletzte Mann sei 40 Jahre alt und sei Doktorand im Fach Journalismus an der Universität von Lothringen in Metz.

«Überall war Blut»

Ein Augenzeuge sagte der Nachrichtenagentur AFP, er habe laute Schreie gehört. Dann seien zwei Schüsse gefallen. Er habe den verletzten Angreifer auf dem Vorplatz der Kathedrale liegen sehen. «Überall war Blut», sagte der Zeuge. Die Menschen seien in Panik geraten.

Gebiet abgesperrt

Auf dem Vorplatz der Kirche halten sich üblicherweise viele Touristen auf. Die Behörde hatte zuvor auf Twitter dazu aufgerufen, den Bereich um die Kirche im Herzen der französischen Hauptstadt zu meiden. Das Areal wurde weiträumig abgesperrt.

Frankreich wird seit rund zweieinhalb Jahren von einer beispiellosen Terrorserie erschüttert, knapp 240 Menschen wurden bei Anschlägen ermordet.

Sicherheitskräfte waren in Frankreich mehrfach Ziel von Anschlägen. Mitte April war ein Polizist auf dem Pariser Prachtboulevard Champs-Élysées von einem Gewalttäter erschossen worden.

In Frankreich gilt weiter der Ausnahmezustand, der nach den Anschlägen vom 13. November 2015 verhängt worden war. Der Ausnahmezustand soll nach Plänen der Regierung bis Anfang November 2017 verlängert werden. (aeg/sda/afp/dpa/reu)

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

Über 20'000 Schüler demonstrieren für Klimaschutz

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Del Curtos ZSC-Debüt geht in die Hose

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pana 07.06.2017 03:17
    Highlight Highlight Seit Samstag, dem Terror Attentat in London mit 7 Opfern, sind in den USA 240 Leute mit Schusswaffen getötet worden.
    • Kaviar 07.06.2017 09:24
      Highlight Highlight Und seitdem sind in Indien 578 Menschen von Schlangen, oder Spinnen getötet worden.
      Lustig, solche total sinnbefreiten, morbiden Vergleiche, gell?
  • Sted 06.06.2017 23:57
    Highlight Highlight Begeben wir uns kurz in ein nicht allzu unrealistisches Rollenspiel:
    Die Eltern samt Haus durch einen russischen Bombenangriff in die Luft gejagt, den Bruder durch eine Kugel aus einem französischen Sturmgewehr niedergestreckt, die Schwester durch einen amerikanischen Soldaten vergewaltigt. Kollateralschäden.

    Die ganze "westliche" Meute schreit aber erst dann, wenn das einzig überlebende Familienmitglied mit einem Hammer auf einen französische Polizisten losgeht. Tapfer, tapfer!
    • Kaviar 07.06.2017 09:36
      Highlight Highlight Das ist alles überhaupt kein Grund mit dem Hammer auf Passanten loszugehen.
      Und: Doch! Es gibt Empörung über russische Bomben, französische Militäreimsätze und von US-Soldaten begangene Verbrechen.
    • Sted 07.06.2017 12:24
      Highlight Highlight @Kaviar: Ja, die Empörung existiert. Nur fällt sie unverhältnismässig einseitig aus.
      Es sind keine Gründe, um einen Polizisten anzugreifen, aber es erleichtert die Nachvollziehbarkeit dieser Tat.
    • Tiger9 07.06.2017 16:01
      Highlight Highlight Wer solche Taten nachvollziehen kann hat meiner Meinung nach ein Radikalismusproblem.
    Weitere Antworten anzeigen

Die fantastische Geschichte der Metalband, die die halbe Musikwelt narrte

«Breaking the World» titelte er seine Tour, jetzt sieht es so aus, als ob Jered Threatin selbst als gebrochener Mann endet.

Die Geschichte der gleichnamigen Band Threatin, die in den vergangenen Tagen Metalfans rund um den Globus in den Bann zog, gehört zum Absurderen, was die Musikindustrie seit ihrem Bestehen hervorbrachte.  

Was ist passiert? 

Als die Konzertverantwortlichen des Musikklubs Underworld in London die US-Hardrockband Threatin buchte, glaubten sie ein Schnäppchen …

Artikel lesen
Link zum Artikel