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Far-right leader and candidate for the 2017 French presidential election, Marine Le Pen, surrounded by bodyguards, celebrates with supporters while holding a bunch of flowers after exit poll results of the first round of the presidential election were announced at her election day headquarters in Henin-Beaumont, northern France, Sunday, April 23, 2017. Polling agency projections show far-right leader Marine Le Pen and centrist Emmanuel Macron leading in the first-round French presidential election. (AP Photo/Michel Spingler)

Nur in einem Departement, in Haute-Savoie südlich von Genf, gewann nicht Le Pen sondern der konservative Fillon. Bild: Michel Spingler/AP/KEYSTONE

Rechtsextreme Nachbarn: Le Pen gewinnt in fünf der an die Schweiz grenzenden Départements

24.04.17, 03:33 24.04.17, 12:13


Die Kandidatin des rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, hat sich bei den Wahlen in Frankreich am Sonntag in fünf Départements, die an die Schweiz grenzen, den Sieg gesichert. Das sechste Wahlgebiet entschied François Fillon für sich.

Le Pen holte in den Départements Ain, Jura, Doubs, Territoire de Belfort und Haut-Rhin die meisten Stimmen, wie aus Zahlen des französischen Innenministeriums hervorgeht. Einzig in Haute-Savoie südlich von Genf gewann der konservative Fillon. Le Pen wurde Dritte.

Der parteilose Emmanuel Macron landete in fünf der sechs Départements auf dem zweiten Platz. In Haut-Rhin wurde der Kandidat der Bewegung «En Marche!» Dritter – hinter Fillon. (sda)

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Uroly 24.04.2017 13:35
    Highlight Ein Department ist aber auch relativ gross.
    Und wenn man eine Ebene tiefer geht, sieht man, dass die an die Schweiz grenzende Gemeinden z.B. um Basel wie:
    Saint-Louis, Village-Neuf, Hégenheim, Buschwiller, Neuwiller, Leymen, alle Francois Fillon gewählt haben.
    Hünningen und Biederthal: Emmanuel Macron.
    Und auch um Genf herum: Divonne-les-Bains, Grilly, Challex, Archamps, Prémanon, haben Fillion gewählt.
    In Pougny sogar Melenchon.
    Erst wenn man weiter Westen geht kommen dann die LePen Gemeinden.
    In den Städten: Mulhouse,Belfort,Besançon,Lyon wurden Macron&Melenchon gewählt.


    10 0 Melden
  • Ron Collins 24.04.2017 12:58
    Highlight Wieso will man hier nicht wieder "endlich mal eine Frau an die Macht!" Jubeln? Das wäre doch wirklich ne starke und nicht linke Frau!!:)
    Aber nein Pfui, sie ist rechtsextrem und böse!
    20 52 Melden
  • zeromg 24.04.2017 09:12
    Highlight Trump zu Le Pen: "Die Dunkle Seite Stark Sie ist in Dir"
    5 21 Melden
    • Luisigs Totämuggerli 24.04.2017 10:46
      Highlight Macht irgendwie keinen Sinn... Trump ist definitiv kein Jedi...geschweige den ein Jedi-Meister... 0_o
      26 5 Melden
    • felixJongleur 24.04.2017 13:48
      Highlight Jabba the hutt triffts wohl eher ;)
      10 1 Melden
  • Grundi72 24.04.2017 08:39
    Highlight Wenn jemand nicht Links wählt ist er dann automatisch rechtsextrem?
    35 71 Melden
    • Eskimo 24.04.2017 09:05
      Highlight Genau. Le Pen und ihre Wähler sind nicht rechtsextrem. Sie haben einfach noch nicht den Verstand verloren und begreifen dass der EU und Multikulti um jeden Preis Wahn einfach nicht funktioniert.
      27 61 Melden
    • Charlie Brown 24.04.2017 09:26
      Highlight Nein, aber der FN darf glaub schon als extreme rechte Partei betrachtet werden?
      46 19 Melden
    • manhunt 24.04.2017 09:29
      Highlight macron ist slles andere als links. le pen ist aber ganz klar ultra-rechts.
      40 19 Melden
    • Fabio74 24.04.2017 15:04
      Highlight Nein aber Le Pen ist Faschistin wie der FN, der aus dem Vichy-Regime kommt.
      Und wenn Le Pen sich weigert, eine französische Mitverantwortung an den Judendeportationen anzuerkennen und wen die Gaskammern immer noch geleugnet werden, ist der Fall eindeutig
      15 9 Melden
  • Caturix 24.04.2017 07:37
    Highlight Komisch Frankreich den Franzosen aber dan als Grenzgänger in der Schweiz arbeiten. Sollen sie doch bitteschön wenn Le Pen gewinnt in Frankreich bleiben.
    61 19 Melden
    • roger.schmid 24.04.2017 08:50
      Highlight absolut richtig. diese Doppelmoral ist unfassbar und ein bekanntes Phänomen bei der rechten, ländlichen Bevölkerung: betrifft irgendein Problem einen anderen Landesteil oder eine andere Bevölkerungsgruppe ist die Empathie gleich Null - betrifft es sie selber, ist das natürlich ganz was anderes und man muss sie gefälligst sofort unterstützen.
      55 18 Melden
    • Schnuderbueb 24.04.2017 11:32
      Highlight Genau! Die Elsässer und Jurassier verhalten sich wie die Auslandtürken.
      4 8 Melden
    • manhunt 24.04.2017 12:11
      Highlight typische rosinenpickerei eben. man sie sich selbst eben immer also den härtest arbeitenden teil der bevölkerung und hat stets das gefühl alle anderen mitfinanzieren zu müssen. und der arbeitswille der franzosen ist, gelinde gesagt, zum heulen. bleibt zu hoffen das die (ehemalige) "grande nation" an ihrer eigenen arroganz und faulheit zugrunde geht.
      7 3 Melden
    • manhunt 24.04.2017 13:05
      Highlight da ging was wichtiges vergessen:
      "bleibt zu hoffen das die (ehemalige) "grande nation" NICHT an ihrer eigenen arroganz und faulheit zugrunde geht."
      4 2 Melden
    • roger.schmid 24.04.2017 13:43
      Highlight @ minne sota: Wahlresultate sind Tatsachen - keine Vorurteile.
      4 2 Melden
  • Charlie Brown 24.04.2017 07:18
    Highlight Spannend. Da wo die meisten Grenzgänger wohnen.

    Honi soit qui mal y pense...
    41 15 Melden
  • Ökonometriker 24.04.2017 06:58
    Highlight Sind die Leute in den benachbarten Départements wirklich rechtsextrem oder sind sie, wie auch die Bevölkerung der Schweiz, einfach EU skeptisch nach all der Fühtungsschwäche in der Union?

    Ich würde es begrüssen, wenn watson etwas differenzierter berichten würde.
    58 44 Melden
    • Bärner Gieu 24.04.2017 07:27
      Highlight Alles, was nicht links und europhil ist, wird als rechtsextrem qualifiziert. Reiner Populismus.
      37 67 Melden
    • Ökonometriker 24.04.2017 08:42
      Highlight Ich persönlich hätte Macron gewählt und halte es für ökonomisch sinnvoller für Frankreich, in der EU zu bleiben.

      Aber die EU war und ist systemisch nicht in der Lage, Probleme zu lösen. Meine Antwort darauf wäre jedoch eine besser europäische Integration und effizientere Strukturen, nicht ein Austritt.

      Als Bürger fordere ich aber, dass man die Beweggründe hinter den Wahlen versteht und nicht einfach ganze Wählergruppen mit Totschlagargumenten wie xxx-extrem stillstellt.
      So hätte auch der Populismus keine Chance mehr.
      26 4 Melden
    • Fabio74 24.04.2017 08:51
      Highlight Wer eine Le Pen nicht als techtsextrem bezeichnet, der lügt einfach
      42 26 Melden
    • plapperi 24.04.2017 08:55
      Highlight @Bärner Gieu 'Umkehrt isch äu gfahre'
      Nicht jede/jeder der gegen SVP und Blocher & Co ist, muss deshalb ein Linker oder gar Linksextremer sein.
      Der Grat zwischen Extremismus und Populismus (jeglicher Couleur) ist äusserst schmal.
      Möglicherweise ist Populismus sogar weit gefährlicher als Extremismus - eben weil die Grenzen viel fliessender und verwaschener sind.
      Gegenüber dem Extremisten fällt es oftmals leichter, Position zu beziehen.
      16 7 Melden
    • felixJongleur 24.04.2017 13:51
      Highlight Auf den Punkt gebracht in Deiner Antwort oben Ökonometriker, word!
      1 0 Melden
  • jupididi 24.04.2017 06:54
    Highlight Le Pen wird und Ihre Partei wird als rechtsextrem tituliert. Und die SVP in der Schweiz die unter anderem als Vorbild für die Populisten in Europa gilt wird "nur" als bürgerlich bezeichnet ?
    39 47 Melden
    • Henzo 24.04.2017 09:01
      Highlight Die FN kann man wohl eher mit der SD oder der PNOS vergleichen.
      17 16 Melden
  • LaPaillade #BringBackHansi 24.04.2017 06:14
    Highlight Eine super interaktive Karte bei der Departemente und Gemeinden aufgezeigt werden, findet sich beispielsweise hier: http://www.la-croix.com/France/Politique/Election-presidentielle-2017-carte-resultats-2017-04-23-1200841661
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