International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Frankreichs Ex-Präsident Chirac ins Spital eingeliefert

18.09.16, 15:05 18.09.16, 15:31

Frankreichs Ex-Präsident Jacques Chirac bei einem der selten gewordenen öffentlichen Auftritte 2014. Bild: EPA/AFP POOL FILE



Der frühere französische Präsident Jacques Chirac ist am Sonntag wegen eines Lungeninfekts in ein Spital eingeliefert worden. Der 83-Jährige wird in der Pariser Klinik Pitié-Salpêtrière behandelt und soll dort einige Tage bleiben, wie sein Schwiegersohn Frédéric Salat-Baroux mitteilte.

Chirac wurde ins Krankenhaus gebracht, nachdem er mit seiner Frau Bernadette von einem mehrwöchigen Aufenthalt im Süden Marokkos zurückgekehrt war. Aus dem Umfeld des früheren Präsidenten hiess es, Chirac sei bei Bewusstsein.

Der konservative Politiker stand zwischen 1995 und 2007 an der französischen Staatsspitze und war bekannt für seine robuste Gesundheit. Im September 2005 erlitt er aber einen Schlaganfall, von dessen Folgen er sich nie ganz erholte.

In den vergangenen Jahren musste Chirac wiederholt ins Spital, im Dezember 2015 wurde er zwei Wochen lang wegen eines anhaltenden Schwächezustands in einer Klinik behandelt.

In der Öffentlichkeit tritt Chirac nur noch sehr selten auf. Seine Frau sagte im Januar 2014, er werde sich öffentlich nicht mehr äussern, da er teils Probleme mit seinem Erinnerungsvermögen habe. Sein bisher letzter öffentlicher Auftritt war am 21. November 2014, als er in Paris der Preisverleihung einer nach ihm benannten Stiftung beiwohnte.

Nach der Nachricht von seiner erneuten Erkrankung gab es am Sonntag von vielen Seiten Genesungswünsche. Sein ehemaliger Premierminister Alain Juppé sowie Ex-Präsident Nicolas Sarkozy, die beide um die Kandidatur der Konservativen bei der Präsidentenwahl im nächsten Frühjahr konkurrieren, wünschten dem 83-Jährigen schnelle Genesung. (wst/sda/afp)

Europa und die Schweiz

11 Festivals in ganz Europa, die du dieses Jahr besuchen kannst 

Auf Schienen durch Europa: 6 Routen für einen stressfreien Backpack-Trip

Gute Bedingungen, nix draus gemacht: Wir sind Europas Pfeifen bei Wind- und Solarenergie

Daten-Flatrate fürs Handy? Roaming-Abo? Lohnt sich das für mich? Hier findest du es heraus

7 Europa-Karten, die du in der Schule ziemlich sicher nicht gelernt hast

Das Aufatmen war von kurzer Dauer: Europa ist zurück im Krisenmodus

«Es gibt im Herzen Europas ganz konkrete Bedrohungen für Journalisten»

Schweizer wären die Fleissigsten in Europa – wären da nicht die Isländer

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Europäer wollen Atomabkommen retten ++ USA erlassen weitere Sanktionen gegen den Iran

Nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran bemühen sich die übrigen Vertragsstaaten um Schadensbegrenzung. Deutschland, Frankreich und Grossbritannien betonten ihre Entschlossenheit, an der Vereinbarung mit Teheran festzuhalten.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron leiteten am Donnerstag aus dem US-Alleingang die Notwendigkeit ab, Europa mehr aussenpolitisches Gewicht zu verleihen.

Europa habe nun «die Aufgabe, Frieden und Stabilität …

Artikel lesen