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epa04893134 Police officers patrolling on the Thalys train station platforms at Brussels Midi Station, in Brussels, Belgium, 22 August 2015. Security was beefed up at Brussels Midi train station after two US soldiers the previous day overpowered an armed man on a French Thalys train traveling from Amsterdam to Paris, and their quick action was credited with preventing a mass killing 21 August 2015. At least two people, including one of the soldiers, were seriously injured when the man began firing an assault weapon on the high-speed Thalys train, French officials said. A third victim was lightly injured.  EPA/STEPHANIE LECOCQ

Französische Polizisten sorgen für Sicherheit. Bild: STEPHANIE LECOCQ/EPA/KEYSTONE

Nach blutiger Attacke: Schwer bewaffnete Polizisten beschützen Thalys-Züge und Bahnhöfe



Nach der Attacke in einem Thalys nach Paris patrouillieren nun Polizisten in den Hochgeschwindigkeitszügen. Zur Zeit seien dies französische Sicherheitskräfte.

Es werde aber auch erwogen, belgische und niederländische Polizisten einzusetzen, sagte eine Sprecherin der belgischen Bahngesellschaft SNCB der Nachrichtenagentur Belga am Samstag. Auch an den Bahnsteigen in Brüssel, wo Thalys-Züge halten, werde Polizei eingesetzt.

epa04893132 Police officers patrolling on the Thalys train station platforms at Brussels Midi Station, in Brussels, Belgium, 22 August 2015. Security was beefed up at Brussels Midi train station after two US soldiers the previous day overpowered an armed man on a French Thalys train traveling from Amsterdam to Paris, and their quick action was credited with preventing a mass killing 21 August 2015. At least two people, including one of the soldiers, were seriously injured when the man began firing an assault weapon on the high-speed Thalys train, French officials said. A third victim was lightly injured.  EPA/STEPHANIE LECOCQ

Bild: STEPHANIE LECOCQ/EPA/KEYSTONE

Am Freitag hatte ein 25 Jahre alter Mann in einem Schnellzug von Amsterdam nach Paris geschossen, bevor er von Fahrgästen überwältigt wurde. Bei dem Vorfall wurden zwei Menschen verletzt. 

Der Festgenommene, der aufgrund seiner Fingerabdrücke als Marokkaner identifiziert wurde, soll nach französischen Behördenangaben einer radikal-islamistischen Bewegung angehören. Spanische Behörden hatten den Marokkaner den Franzosen als Islamisten gemeldet.

Verbindungen zum «radikalen Islamismus»

Der Marokkaner hatte nach spanischen Angaben zwischen 2007 und 2014 in Spanien gelebt. Wie die Zeitung «El País» am Samstagabend online berichtete, unterrichteten die spanischen Behörden Anfang 2014 Paris über die Gefährlichkeit des Mannes mit Verbindungen zum «radikalen Islamismus». Unter Berufung auf Quellen der spanischen Terrorbekämpfung hiess es zudem, der Marokkaner sei wegen Drogenschmuggels auch im Gefängnis gewesen.

Anthony Sadler, from Pittsburg, California, Aleck Sharlatos from Roseburg, Oregon, and Chris Norman, a British man living in France (L-R), three men who helped to disarm an attacker on a train from Amsterdam to France, pose with medals they received for their bravery at a restaurant in Arras, France August 21, 2015. A machine gun-toting attacker wounded three people on a high-speed train in France on Friday before being overpowered by passengers who included an American soldier. The wounded were the soldier, French actor Jean-Hugues Anglade, and a Briton. Local media reported that U.S. Marines were among those who brought down the gunman. Officials said the attacker was arrested after the shooting when the Amsterdam to Paris train stopped at Arras station in northern France. REUTERS/Pascal Rossignol      TPX IMAGES OF THE DAY

Die Fahrgäste, die den Täter überwältigt haben, werden als Helden gefeiert. Bild: PASCAL ROSSIGNOL/REUTERS

Unterdessen feiern Frankreich und die USA die Fahrgäste, die den Schützen unter Lebensgefahr überwältigten, als Helden. Ihrer Courage und Beherrschung habe man viel zu verdanken, sagte der französische Innenminister Bernard Cazeneuve am Samstag. US-Präsident Barack Obama lobte, die Passagiere hätten mit ihren «heldenhaften Taten» möglicherweise eine weitaus schlimmere Tragödie verhindert. 

Insgesamt sollen fünf Fahrgäste an der Aktion gegen den Schützen beteiligt gewesen sein - ein Franzose, die beiden US-Soldaten in Zivil und ein befreundeter amerikanischer Student sowie ein britischer Geschäftsmann.

Der Fall liegt nun in den Händen der für Terrorismus zuständigen Pariser Staatsanwaltschaft, auch in Belgien wird ermittelt. Der Verdächtige wird in einem Vorort von Paris verhört. Er hatte auch eine automatische Pistole und zehn Magazine bei sich. Die Schüsse fielen, als der Thalys gerade durchs belgisch-französische Grenzgebiet fuhr. (rey/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 23.08.2015 17:15
    Highlight Highlight Der englische Islam-Prediger Anjem Choudary hat bereits alles klar und deutlich gesagt:
    "Wir sind dabei, uns England zu nehmen. Die Moslems kommen. Jetzt bevölkern wir Birmingham. Brüssel ist zu 30 Prozent islamisch, Amsterdam zu 40 Prozent, Bradford zu 17 Prozent. Wir sind wie ein Tsunami, der über Europa hinwegfegt. Das ist erst der Anfang. Die Realität ändert sich. Demokratie, Freiheit, Laizität sind bloß Ideen der Kuffar, die wir beseitigen müssen. Da gibt es Menschen, die das ganze Leben damit beschäftigt sind zu arbeiten. Sie stehen um 7 Uhr auf und gehen um 9 Uhr zur Arbeit.
    • zombie1969 23.08.2015 17:25
      Highlight Highlight 2)
      Sie arbeiten acht, neun Stunden und kommen um sieben Uhr abends nach Hause, schauen fern. Sie machen das 40 Jahre ihres Lebens so. Und wir lassen uns von ihnen aushalten"

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

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