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Wo sonst geplaudert wird, herrscht heute Stille – das seit Jahren beliebte «Café de Flore». bild: watson

Irgendetwas stimmt nicht in Paris – ein Stimmungsbericht aus der bedrückten Hauptstadt

Heute geht es in Frankreich um alles – die beiden möglichen Ausgänge der Präsidentschaftswahl könnten verschiedener kaum sein. Das lässt die Pariser nicht unberührt. Ein Stimmungsbericht.

07.05.17, 16:25 10.05.17, 07:51

Die Franzosen und ich, wir stecken am Vorabend der Wahl gründlich fest. Irgendwo zwischen dem Flughafen Charles de Gaulle und der Gare du Nord von Paris geht plötzlich gar nichts mehr. Unser Zug bleibt einfach stehen. Keiner weiss, wieso. Es unterhält sich aber auch kein Mensch. Im gut gefüllten Zug herrscht Stille.

Niemand teilt seine Gedanken, jeder bleibt für sich. bild: watson

«Komisch», denke ich mir noch. «So kenne ich die Pariser überhaupt nicht.» Während meiner Studienzeit habe ich für ein halbes Jahr in der französischen Hauptstadt gelebt und seitdem war ich sicher jedes Jahr mindestens zweimal hier. Dass die kleinen Vororte in der Banlieue nicht unbedingt die pure Lebensfreude ausstrahlen, war mir durchaus bewusst, aber dermassen trist hatte ich sie nicht in Erinnerung.

Hier passt irgendwie alles zusammen: Wetter trist, Gegend trist, Stimmung trist. bild: watson

Und so sitzen wir da. In dem Zug, in dem alle schweigen und niemand weiss, wie es weiter geht. Stillstand und Ratlosigkeit – eine Kombination von Gefühlen, die ich an diesem Wochenende nicht zum letzten Mal empfinden sollte.

Macron ist zu theoretisch

Als ich im Hotel ankomme, werde ich von Rezeptionist Fayçal in Empfang genommen: «Sie kommen aus der Schweiz? Oh wie schön! Je nach dem, was morgen passiert, werde ich auch dort hinziehen.» Ich bin noch keine zwei Minuten da und schon stecke ich mitten in einer politischen Diskussion.

Eigentlich hätte Fayçal gerne Fillon gewählt. bild: watson

Die Idee mit dem Umzug in die Schweiz meint der 39-jährige Franzose wohl nur halb ernst, aber seine Sorgen und Ängste um seine Heimat sind echt. Fayçal stammt ursprünglich aus Algerien, lebt seit zwölf Jahren in Frankreich und hatte eigentlich François Fillon ins Präsidentenamt wählen wollen. Doch nach der Scheinbeschäftigungsaffäre um dessen Frau war der konservative Kandidat für Fayçal nicht mehr wählbar.

«Jetzt werde ich also für Macron stimmen. Aber nicht, weil ich für ihn bin. Sondern weil es keine Alternative gibt, um den Front National zu verhindern», erklärt mir der Rezeptionist. «Unser Land ist schon jetzt gespalten, aber Marine Le Pen würde uns erst recht in zwei Teilen.»

«Jetzt kannst du mal zeigen, was wirklich hinter deiner grossen Klappe steckt.»

Macron hält er für zu theoretisch, eigentlich wisse man überhaupt nicht, was mit dem 39-Jährigen als Präsident auf die Franzosen zukommen würde: «Klar ist für mich nur: Rein wirtschaftlich würden die nächsten fünf bis zehn Jahre hart, denn Marcon ist ein Kapitalist.» Trotz dieser Ungewissheit wird der gebürtige Algerier für Macron stimmen.

«Wobei, eigentlich würde ich Le Pen gerne einen Freifahrtschein geben und ihr sagen: ‹Hier, da hast du meine Stimme, jetzt kannst du mal fünf Jahre lang machen und zeigen, was wirklich hinter deiner grossen Klappe steckt.›» Was Fayçal tatsächlich im Fall eines Wahlsiegs von Marine Le Pen tun würde, weiss er nicht. Für den Moment herrschen auch bei ihm: Stillstand und Ratlosigkeit.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Am nächsten Morgen stelle ich mich auf das trubelige und aufgeweckte Paris ein, das ich kenne – und werde wieder enttäuscht. Am Tag der Wahl scheint Paris gar nicht aufstehen zu wollen.

So leergefegt habe ich die Strassen von Paris nur selten erlebt. bild;

Ich beschliesse mein absolutes Lieblingscafé, das «Les Deux Magots», aufzusuchen. Doch auch hier ist alles ein bisschen anders als sonst: Viele Tische sind von Einzelpersonen besetzt, die – mit Block und Stift ausgerüstet – scheinbar am Arbeiten sind. «Vielleicht auch Journalisten?», frage ich mich.

Nur zu empfehlen für alle, die Paris so richtig geniessen wollen. Bild: watson

Links von mir sitzt eine Frau mit ihrer Tochter, offensichtlich aus England. Schräg gegenüber eine vierköpfige Familie aus der Schweiz – die Touristen zeigen sich gewohnt ausgelassen. 

Und dann sind da noch ein älterer Herr und eine ältere Frau, die einander siezen. Beide sind elegant gekleidet und ganz offensichtlich Pariser. Sie unterhalten sich so leise, dass ich kaum ein Wort verstehe. Nur dass der Herr mit irgendetwas unzufrieden ist und dies ganz deutlich kundtut, bekomme ich mit.

Dann steht er auf und sagt: «Also, dann gehe ich jetzt mal wählen – und dann schauen wir weiter. Vielleicht kommt ja doch noch alles gut.» Na endlich, Schluss mit Ratlosigkeit und Stillstand! Hoffnung und Optimismus, das ist das, was die Pariser – und alle anderen Franzosen – dringend brauchen. 

Geliebtes Paris, werde bitte ganz schnell wieder glücklich!

Seine Begleitung lässt der Herr zurück, sie liest weiter ihre Zeitung.  bild: watson

Verfolge hier den Liveticker zur Frankreich-Wahl:

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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40
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40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alex_Steiner 08.05.2017 10:08
    Highlight Schon komisch das keiner draussen hockt - wenn es Regnet. Irgendetwas stimmt da doch nicht.
    14 0 Melden
    • Viktoria 10.05.2017 07:53
      Highlight Glaub mir, die Pariser sitzen bei so ziemlich jedem Wetter draussen.
      0 0 Melden
  • c_meier 07.05.2017 22:24
    Highlight Frau Weber besuchen Sie doch ein WM-Spiel der Schweizer in Paris, Watson-Eismeister Zaugg ist ja auch "présent à Paris" ;)
    12 0 Melden
    • Viktoria 08.05.2017 00:07
      Highlight Gute Idee! Ich frag mal den Chef ;)
      4 0 Melden
  • lukass 07.05.2017 22:17
    Highlight Sehr schön geschrieben, danke für diesen artikel!😊
    12 5 Melden
    • Viktoria 08.05.2017 00:04
      Highlight Danke dir fürs Kompliment :) Grüsse aus Paris!
      7 3 Melden
  • Thomas J. aus B. 07.05.2017 22:01
    Highlight Danke für diesen Artikel, Viktoria.
    Ich war vor ein paar Wochen einige Tage in Paris und empfand die Stimmung wie üblich lebendig und auch die Einheimischen nahm ich als 'normal' wahr. Lag aber allenfalls am frühlingshaften Wetter. Hatte ergo nicht den Eindruck der Bedrücktheit. :-)
    9 4 Melden
    • Viktoria 08.05.2017 00:06
      Highlight Das freut mich zu hören :) War einfach mein Eindruck heute - die Stimmung war wirklich speziell. Hoffen wir, dass es jetzt wieder bergauf geht :)
      4 1 Melden
  • atomschlaf 07.05.2017 21:31
    Highlight Es stimmt überhaupt nichts mehr in Europa.

    Die Invasion geht weiter und die Politik schaut stillschweigend zu.

    https://www.nzz.ch/international/europa/fluechtlingskrise-rund-6000-migranten-in-48-stunden-aus-dem-mittelmeer-geborgen-ld.1291139
    24 19 Melden
    • Inti 07.05.2017 22:59
      Highlight Es stimmt überhaupt nichts mehr in Europa, wenn ein Link, der über das Elend von Flüchtlingen, welche in akuter Seenot sind und ihre Flucht teils nur schwer verletzt überleben, nicht mit "menschliche Tragödie", sondern mit dem widerwärtigen Wort "Invasion" kommentiert wird. "Invasion" bezeichnet das Einfallen militärischer Truppen in fremdes Gebiet oder das Einfallen einer biologischen Art in ein anderes Ökosystem, nicht aber das Ersuchen um Schutz von Menschen bei anderen Menschen. Unterdrückung spiegelt sich immer in der Sprache wider...
      22 23 Melden
    • atomschlaf 08.05.2017 00:52
      Highlight @Inti: Illegale Migranten, nicht Flüchtlinge.
      15 14 Melden
    • Bene86 08.05.2017 12:02
      Highlight Jööö Inti, dass ist so herzlich von dir. Selbstverständlich würde es den schwerkriminellem Menschen nicht im Traum einfallen, mit den doch eher wenigen Kriegsflüchtenden aus Syrien mitzulaufen. Es sind auch überhaupt keine Marokkander, Iraker, Tunesier und und und... dabei. Alle haben sich ganz toll lieb. Auch das rosarote Einhorn.
      10 6 Melden
    • Inti 08.05.2017 18:18
      Highlight @Bene86: dass du null Ahnung hast von der momentanen Situation und von Geographie und unfähig bist, differenziert zu denken, macht dein Kommentar deutlich. Das tut mir Leid für dich!
      Aber was ist in deinem Leben schiefgelaufen, dass du einen solchen Hass gegen Menschen hast? Wie kommst du darauf, alle Asylsuchenden, welche auf dem Seeweg kommen, als "schwerkriminelle Menschen" zu verunglimpfen? Iraker kommen übrigens grösstenteils über die Balkanroute - wie gesagt, geographische Kenntnisse und so.
      Einfach nur traurig, merkt ihr eigentlich nicht, wie menschenverachtend ihr seid?
      3 7 Melden
    • Inti 08.05.2017 18:22
      Highlight @Bene86 und @atomschlaf: Euch würde ich mal dringend einen Aufenthalt in einer Diktatur empfehlen. Nimmt mich Wunder, ob ihr wirklich so harte Kerle seid, und es nachher immer noch "jööö" fändet, wenn man einen Funken Empathie für asylsuchende Menschen aufbringt.
      Eigentlich tut ihr mir Leid, es muss einem schon sehr mies gehen, wenn man nur noch Ablehnung für andere Menschen übrig hat.
      4 6 Melden
  • thymar 07.05.2017 20:41
    Highlight Die mit Block und Stift Ausgerüsteten sind bestimmt Kims Blöckligeneräle! Nordkoreanische Spitzel! Paris, aux armes!
    11 4 Melden
  • kleiner_Schurke 07.05.2017 18:54
    Highlight Warum gerade das Café de Flore?
    12 0 Melden
  • HabbyHab 07.05.2017 18:39
    Highlight Also in der Accorhotels Arena war zumindest gestern meist ausgelassene Stimmung ;)
    8 1 Melden
  • pamayer 07.05.2017 18:39
    Highlight "Geliebtes Paris, werde bitte ganz schnell wieder glücklich!"

    Schon rein wegen dieser ursprünglichen Überschrift lohnt sich dieser Artikel sehr.

    La grande tristesse...

    Hoffnung Hoffnung Hoffnung für die schöne Stadt und ein grosses, wunderbares Land
    16 6 Melden
    • Viktoria 07.05.2017 19:51
      Highlight <3 Danke :)
      8 2 Melden
  • Marco Goetz 07.05.2017 18:15
    Highlight Die Franzosen haben langes Wochenende, morgen ist Feiertag. 8. Mai! Da war doch was!?
    19 3 Melden
  • weachauimmo 07.05.2017 18:10
    Highlight Vielleicht liegt es auch einfach am Regen?!
    28 4 Melden
  • Wolf2000 07.05.2017 18:01
    Highlight Tja. Lieber ein Schrecken mit Ende. Als ein Schrecken ohne.... Die Franzosen wählten das 2te.....
    12 26 Melden
  • Rendel 07.05.2017 17:39
    Highlight Paris ist nicht Frankreich! Die Pariser täten gut daran, die andern Franzosen auf dem Land nicht zu vergessen und Brücken zu bauen, statt in der Stadtblase zu leben.
    58 10 Melden
    • leu84 07.05.2017 17:55
      Highlight Das war schon immer so. Selbst ein Montesquieu (gehörte auch zum Adel) aus Bordeaux hatte es in Paris schwer. Wer kein Parisi war, den betrachtete man wie ein Ausländer.
      27 1 Melden
  • Radiochopf 07.05.2017 17:27
    Highlight Wäre schön gewesen noch mehr Stimmen zu hören als nur die von Faycal.. obwohl er wohl genau das gemacht hat was die meisten Wähler/innen heute gemacht haben.. Macron wählen um Le Pen zu verhindern.. die Franzosen werden einen neuen Präsidenten haben, den die Mehrheit gar nicht wollte.. schöne Demokratie...
    49 9 Melden
    • Viktoria 07.05.2017 17:56
      Highlight Schau, hier hats noch mehr Stimmen: http://www.watson.ch/International/Frankreich/115096033-«Elle-est-trop-dangereuse»-–-wer-vorher-Fillon-wählte--wählt-jetzt-Macron Und du hast recht, Fayçal ist damit alles andere als allein.
      13 4 Melden
    • Rendel 07.05.2017 18:15
      Highlight Ja Radiochopf, das ist Demokratie, auch wenns Ihnen nicht passt. Vielleicht hätten Sie persönlich lieber le Pen gewählt.
      Menschen wählen öfters das kleinere Übel, auch in ihrem Alltag.
      Man kann nur Kandidaten wählen, die sich zur Wahl stellen. Es gab eine Auswahl.

      Sie kennen ja das Verfahren in Frankreich. Erklären sie mal was daran undemokratisch war, ich warte auf ihre Vorschläge, wie es demokratischer ablaufen kann.
      23 14 Melden
    • Addix Stamm 07.05.2017 18:24
      Highlight Die besten Leute sind in Hollywood oder bei den "besten"Firmen. Politik darf das Niveau der Wirtschaft niemals toppen. Was würde aus all den Lobbyisten?

      11 3 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 07.05.2017 18:43
      Highlight Wäre nicht Le Pen Gegenkandidatin gewesen, sondern ein Charismatischer Politiker der gegen die Austeritätspolitik und gegen das Diktat der EU ist, hätte Macron wohl haushoch verloren. Ich behaupte die allermeisten die Heute Macron wählen tun das weil sie mehr Le Pen fürchten als Macron. Von diesen Wählern erwartet kaum einer das Macron eine Verbesserung bringen wird sondern das Gegenteil.
      13 9 Melden
    • Blitzableiter 07.05.2017 19:29
      Highlight Doch Radiochopf, die Mehrheit will Macron. Beim Ersten Wahlgang hatte er die Meistens Stimmen. Und das bei einer doch grossen und recht gut gemischten Auswahl an Kandidaten. Und wenn er die anschliessende Stichwahl gewinnt ist das nur Demokratisch. Oder träumst du von einer realitätsfremden, Absoluten Mehrheit im ersten Wahlgang?
      13 7 Melden
    • thymar 07.05.2017 20:37
      Highlight Seh ich genau so. Isch ja logisch. Wenn Macron gewählt wird (Spoiler-Alert: ist jetzt indikativ und nicht mehr konditional ;)), dann haben weniger Leute einen Präsi, den sie nicht wollten, als wenn Fillon gewählt worden wäre. (unter der Annahme, dass die Wähler im ersten Wahlgang ihren Wunschkandidaten wählen und nicht _da_ schon stattdessen irgendeine Verhinderungstaktik anwenden)
      4 1 Melden
  • Burdleferin 07.05.2017 17:13
    Highlight Paris und ganz Frankreich haben es verdient glücklich zu sein und ihre gewohnte Lebensfreude auszuleben <3
    37 6 Melden
    • Rendel 07.05.2017 17:28
      Highlight Das gilt für jeden Erdenbürger auf dieser Welt.
      84 4 Melden
    • Burdleferin 07.05.2017 19:47
      Highlight Da hast Du ohne recht!
      7 1 Melden
  • Lowend 07.05.2017 16:58
    Highlight Eine schöne Liebeserklärung an eine schöne Stadt!
    43 24 Melden
    • Viktoria 07.05.2017 17:26
      Highlight Danke :)
      24 8 Melden
  • Karl33 07.05.2017 16:51
    Highlight paris befindet sich seit november 2015 im ausnahmezustand. ausnahmezustand heisst ausgangssperren, durchsuchungen und hausarreste ohne richterlichen beschluss. klingt nicht wirklich happy, und schon gar nicht demokratisch. aber hey, hauptsache die börsenkurse steigen...
    83 14 Melden
    • Addix Stamm 07.05.2017 18:27
      Highlight Das Volk soll arbeiten und teure Autos kaufen. Lebenslust und Kater sind nicht gut für die Wirtschaft.
      3 6 Melden
  • Patrick Felder 07.05.2017 16:38
    Highlight Der RER B bleibt zur Zeit andauernd stecken. Ist besonders ärgerlich, wenn man pünktlich am CDG sein will/muss.
    19 6 Melden

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