International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Grossbrand im Dachstock einer historischen Kirche: Wahrzeichen von Nantes stand in Flammen

15.06.15, 12:36 15.06.15, 13:53

Am Vormittag geriet das Dach der neugotischen Kathedrale Saint-Donatien-et-Saint-Rogatien in der westfranzösischen Stadt Nantes nach der Messe in Vollbrand. Ein Grossaufgebot der Feuerwehr war nötig, um die seit 10.30 Uhr wütenden Flammen bändigen zu können.

Binnen kürzester Zeit dehnten sich die Flammen auf einen Grossteil der Dachfläche aus und zerstörten einen Grossteil des Dachstocks. Zwei Dachdecker sollen für das Inferno verantwortlich, der Brand bei Reparationsarbeiten am Dach ausgebrochen sein.

Amateuraufnahme: Der Dachstock brennt lichterloh.  YouTube/USA United States of America

Das Bauwerk im Stadtzentrum wurde im 19. Jahrhundert errichtet. Der Name der Kirche geht zurück auf die beiden christlichen Märtyer und Brüder Donatian und Rogatian.

Historisch bedeutsame Malereien werden aus der Kathedrale gebracht – gerade noch rechtzeitig.

Wenn auch unterdessen ein Grossteil des Feuers gelöscht ist; noch immer sind Feuerwehrleute mit Löscharbeiten beschäftigt.

Zurück bleibt nur das Gerippe: Der Rest des Daches wurde zum Raub der Flammen.



French firefighters try to extinguish the fire that damaged the roof of the Saint Donatien Basilica in Nantes, western France, June 15, 2015.  REUTERS/Stephane Mahe

Bild: STEPHANE MAHE/REUTERS

French firefighters on a rescue ladder stands in front of the fire-damaged roof of the Saint Donatien Basilica in Nantes, western France, June 15, 2015.  REUTERS/Stephane Mahe

Bild: STEPHANE MAHE/REUTERS

Menschen kamen bei der Feuersbrunst offenbar keine zu Schaden. Generalvikar Benoît Bertrand sagte aber dem Sender BFMTV: «Wir hoffen, dass das Gewölbe der Kirche hält.» (tat)

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Codename «Sabina» – war sie die faulste Geheimagentin des Kalten Kriegs?

Julia Kristeva ist eine der prominentesten Intellektuellen der Welt. Aber ist sie nur das? Oder vielleicht eine Frau mit einem Doppelleben in ihrer Vergangenheit?

Der bulgarische Geheimdienst ist sauer: «Sabina wendet schon wieder die gleiche Taktik an – sie versucht, etwas von uns zu kriegen ohne uns etwas zurück zu geben.» Es ist 1976, die Frau mit dem Codenamen Sabina will eine Reisegenehmigung für ihre Eltern erwirken, sie haben ihren ein Jahr alten Enkelsohn noch gar nicht gesehen. 

Sabina heisst in Wirklichkeit Julia Kristeva, ist 1941 im bulgarischen Sliven als Tochter eines christlich-orthodoxen Buchhalters zur Welt gekommen und mit 24 Jahren …

Artikel lesen