International

Terror-Experte Albert A. Stahel zum Anschlag in Frankreich: «Das ist eine neue Dimension der Gewalt in Europa»

26.06.15, 15:05

Video: keystone

Terrorexperte Albert A. Stahel geht davon aus, dass der neue Terroranschlag in Grenoble die Handschrift des IS trägt. Er meint es gibt Parallelen zum Attentat von Charlie Hebdo.

Hier gehts zum Liveticker zu den Anschlägen in Frankreich und Tunesien

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 28.06.2015 11:18
    Highlight Die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus ist lediglich politische Propaganda. Denn würde die Politik in Europa gemäss dieser Differenzierung handeln, hätte sie kein Problem damit, die moslemischen Extremisten härter anzupacken und etwa die muslimischen Brüller antisemitischer Parolen in europäischen Städten genauso unter Strafverfolgung zu stellen wie "Glatzen" oder "Springerstiefel", wenn sie Ähnliches tun. Das passierte aber nicht.
    Eben so wenig werden bis heute die Syrienheimkehrer konsequent verfolgt.
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    • zombie1969 28.06.2015 11:35
      Highlight Offenbar hat die Exekutive doch Angst, die Mehrheit der Muslime in Europa damit vor den Kopf zu stossen, wodurch sie sich und ihre vorgebliche Unterscheidung zwischen moderaten und extremistischen Moslems selbst entlarvt.
      Auch der "Eiertanz" um das Verbot der IS-Flagge sprich Bände. Wieder fürchtet die Politik, die Mehrheit der Muslime damit zu provozieren, wenn man eine Fahne mit dem islamischen Glaubensbekenntnis verbieten würde. Diese Furcht müsste man aber nicht haben, wenn man selbst an die immer gebetsmühlenhaft vorgetragene Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus glauben würde.

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  • kiawase 26.06.2015 20:13
    Highlight dummer kommentar. gewalt ist gewalt ... da gibt es keine dimensionen ... oder wie grosse ist die dimension in der Ukraine ... angstmacherei ... bitte mehr journalismus und weniger 'blick'
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  • sheimers 26.06.2015 16:07
    Highlight "Eine neue Dimension der Gewalt" ist ein recht reisserischer Titel, und eigentlich falsch. Wir hatten schlimmeres, z.B. den Anschlag auf den Zug in Spanien im 2004, oder den Massenmord an Jugendlichen in Norwegen im 2011. Solches passiert zum Glück selten, aber leider doch immer wieder. Eine Steigerung kann ich nicht erkennen.
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  • Gelöschter Benutzer 26.06.2015 15:15
    Highlight sorry, aber was bringt es, wenn wir das alles wissen?

    es hilft doch niemandem;
    weder den verstorbenen,
    noch deren hinterbliebenen,
    noch den familien der täter,
    noch den kulturen,
    noch den menschen?

    es nutzt rein nichts!

    weil das system "aug um aug, zahn um zahn" nur noch heftiger und brutaler weiter gehen wird!
    18 5 Melden

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