International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Scharia-Polizei in Aceh, Indonesien. (Archivbild) Bild: EPA/EPA

Indonesische Polizei steckt Transvestiten in Männerkleider – und kündigt Umerziehung an

29.01.18, 09:30 29.01.18, 09:51

Bei einer Razzia in der indonesischen Provinz Aceh hat die Polizei zwölf Transvestiten festgenommen und in Männerkleider gesteckt. Die Transvestiten wurden nach Angaben eines Polizeisprechers vom Montag in verschiedenen Kosmetiksalons aufgegriffen.

Der örtliche Polizeichef Untung Surianata kündigte eine «Umerziehung» an, damit sie wieder «richtige Männer» sein könnten.

Der südostasiatische Inselstaat ist das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt. In der halbautonomen Provinz Aceh, wo konservative islamische Kräfte grossen Einfluss haben, gilt islamisches Recht. Dort wurden Homosexuelle in der Öffentlichkeit auch schon mit Stockschlägen bestraft.

Nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Antara richtete sich die Razzia der Behörden am Sonntag gegen «sozial Kranke». Der Polizeichef berichtete, dass die Transvestiten rennen und dann laut schreien mussten. Auf diese Weise sollte angeblich ihre «männliche Stimme» wieder zur Geltung kommen. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

«Ich dachte, ich verblute»: Zürcherin muss 144-Notruf wählen, obwohl sie im Spital liegt

41 herrlich ironische Beispiele, wie uns das Leben ab und an ein Schnippchen schlägt

Kritik am Transmenschen-Gesetzesentwurf: «Der Bundesrat signalisiert: Ihr existiert nicht»

«Ihr Zürcho sind huorä Laggaffä! Wixxo! Losers!»

«Liebe Frau Seiler Graf, Ihre SP ist jetzt die neue SVP ...»

Entsteht in Italien das Modell eines modernen Faschismus?

Diese 15 Orte darfst du nicht besuchen. Und das ist besser so für dich

Ein schamloser Kuhhandel: Der AHV-Steuer-Deal ist eine schlaue und heikle Idee

11 Gründe, weshalb du den Sommer in der Schweiz verbringen solltest

präsentiert von

Züri-Hools gingen nach Basel zum Prügeln – das hätten sie besser sein lassen

Fact oder Fake? Experte hält Rätsel um MH370-Verschwinden für gelöst

Trump gräbt Nordkorea eine Atom-Grube und fällt nun selbst hinein

Diese 9 Influencer-Fails beweisen, wie «real» Instagram ist – nämlich gar nicht

Dieser kleine Trick hat mich von meiner Handy-Sucht befreit

Die Rebellion der ungefickten Männer kommt aus dem Internet! Ein Experte erklärt «Incel»

Der grosse Lohn-Check: So viel verdient die Schweizer Bevölkerung

«Die Angriffe sind real» – Experten warnen vor «unrettbar kaputter» E-Mail-Verschlüsselung

Der Bikini-Trend, auf den wirklich niemand gewartet hat: Nude

21 Markenlogos, in denen sich geheime Botschaften verstecken

Wie viele Menschen erträgt die Erde?

Französin wählt wegen Schmerzen den Notruf und wird ausgelacht – wenig später ist sie tot

Dieses Rätsel wurde für Superhirne mit IQ 131 oder mehr entworfen? Schaffst dus trotzdem?

Oben ohne auf der Rückbank – 8 Taxifahrer erzählen ihre absurdesten Erlebnisse

Stell dir vor, es ist Masseneinbürgerung und keiner geht hin (ausser ein paar Italiener)

Ach Tagi, was ist aus dir geworden? (K)eine Liebeserklärung zum Jubiläum

Da kocht das Blut, da blüht die Rose in der Hose ... Unsere Basler Bachelorette mal wieder

«Tote Mädchen lügen nicht» kommt wieder – wie gefährlich ist die Serie wirklich?

Alle Artikel anzeigen

Wenigstens auf Prosecco und Pizza ist Verlass

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
8
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Restseele 29.01.2018 13:06
    Highlight Wie dumm das ist.....
    Hat natürlich wieder religiöse Hintergründe.
    Es ist einfach nur pervers.
    Dumm und gottesfürchtig... passt immer.
    15 1 Melden
  • Madmessie 29.01.2018 11:53
    Highlight Aceh ist jetzt wirklich nicht repräsentativ für Indonesien. Das könnte ein differenziert denkender Journalist auch im Artikel erwähnen anstatt einfach die SDA-Meldung unreflektiert zu übernehmen. Ist es Unwissenheit, Faulheit oder Populismus was ihn/sie daran hindert?
    5 10 Melden
    • corsin.manser 29.01.2018 14:42
      Highlight "In der halbautonomen Provinz Aceh, wo konservative islamische Kräfte grossen Einfluss haben, gilt islamisches Recht."

      Die Meldung grenzt das Gebiet klar ein. Es steht nicht, dass das in ganz Indonesien so sei. Und es ist wichtig, auf die Missstände in Aceh aufmerksam zu machen.

      17 1 Melden
    • Fabio74 29.01.2018 20:46
      Highlight wobei ein Freund mir mitteilte, dass auch in Jakarta und anderswo in Indonesien der Druck auf Homosexuelle zunähme. Alles aus Angst vor den Islamisten
      2 0 Melden
  • Beggride 29.01.2018 09:39
    Highlight Wie sehr wollen wir wieder zurück in die alte Zeit? Irgendwann wird die Erde wieder flach sein, wenn die Tendenz weltweit so weitergeht....
    46 7 Melden
    • ThomasHiller 29.01.2018 11:07
      Highlight Schon mal nach der Flat-Earth-Society geschaut?
      Da sind wir schon angekommen 😨
      12 0 Melden
    • Waedliman 29.01.2018 12:38
      Highlight Diese Tendenzen betreffen leider Länder, in denen bestimmte religiöse Kräfte am Werk sind und die einen starken Einfluss auf die Politik haben, wenn nicht gar verantwortlich für sie sind. Und leider sind Länder mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit bei Themen, die mit Toleranz und Verständnis zu tun haben, insgesamt die Schlusslichter.
      7 2 Melden
    • the devil's advocat 29.01.2018 14:08
      Highlight Intelligenz liegt halt nicht bei der Mehrheit. Und die Mehrheit sagt wos lang geht.
      9 1 Melden

Maduro zementiert seine Macht in Venezuela – doch das Land kommt nicht aus der Krise

Oppositionelle sitzen in Haft, auf der Strasse tobt der Protest und doch macht Präsident Nicolás Maduro keine Anstalten, Konsequenzen zu ziehen. Jetzt liess er sich weitere sechs Jahre im Amt bestätigen.

Venezuela steht am Abgrund – doch im Präsidentenpalast Miraflores heisst es erstmal: «Weiter so». Obwohl die Inflation durch die Decke geht, die Regale in den Supermärkten meist leer bleiben und Hunderttausende Menschen bereits die Flucht ergriffen haben, lässt sich Staatschef Nicolás Maduro in einer umstrittenen Wahl für weitere sechs Jahre im Amt bestätigen.

Nach Angaben des Wahlamtes haben 5,8 Millionen der 20,5 Millionen Wahlberechtigten im Land für Maduro gestimmt. Das sind zwar weit …

Artikel lesen