International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Canada's Prime Minister Justin Trudeau looks on as athlete Rosie MacLennan waves the Canadian flag after being named as the flag bearer for the upcoming Summer Olympics Thursday July 21, 2016 in Ottawa. (Adrian Wyld/The Canadian Press via AP)

Zu den Geschlechtsangaben «M» und «F» soll das «X» hinzukommen. Bild: AP/CP

M oder F? X! Kanada will künftig Ausweise mit neutralem Geschlecht ausgeben

25.08.17, 01:40 25.08.17, 06:56


Menschen, die sich weder als weiblich noch als männlich empfinden, sollen in Kanada künftig Ausweise ohne Geschlechtsangabe erhalten können. In den Ausweisen und Pässen wird ein «X» an Stelle von «M» oder «F» für männlich oder weiblich markiert.

Damit sollten die Betroffenen Papiere erhalten, die «ihrer sexuellen Identität besser entsprechen», erklärte die Regierung am Donnerstag in Montréal.

In einer Übergangszeit könnten die Betroffenen zunächst ihren Wunsch vermerken lassen, dass ihr Geschlecht als «nicht spezifiziert» eingetragen wird, erklärte die Regierung weiter. Die definitive Lösung mit einem «X» soll in den Ausweisen und Pässen dann eingetragen werden, sobald dies technisch möglich sei. (viw/sda/afp)

Wir haben es gefunden – das absolut unschweizerischste Produkt mit Label «Swiss»!

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

30 Millionen Facebook-Profile gehackt. User-Daten weg. So merkst du, ob du betroffen bist

Diese Inder löschen Pornos und Gräuel-Bilder aus dem Netz – und leiden dabei Höllenqualen

Warum Tabubrecher triumphieren und was die Schweiz damit zu tun hat

Swisscom erhöht Abopreise um 191%: So reagieren die Kunden auf den erzwungenen Abowechsel

Mit diesen 10 Tricks und Tipps holst du das Beste aus Spotify raus

Wir haben die Kantonsgrenzen neu gezogen – so sieht die Schweiz jetzt aus

Diese 7 Frauen hätten einen Nobelpreis verdient – nur eine könnte ihn noch bekommen

GoT-Star Natalie Dormer meint: «MeToo war absolut notwendig!»

Alpentourismus kämpft mit Gigantismus um Gäste: Kann das gut gehen?

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Wie AfD-Weidel mit falschen Schweizer Asylzahlen Hetze gegen Ausländer macht

Diese Tweets zeigen dir, was mit Menschen passiert, wenn sie zu lange keinen Sex haben 😂

Sorry, Bundesrat Berset, aber es ist Freitag und wir hatten nichts Besseres zu tun ...

«Einmal Betrüger, immer Betrüger» – 7 Leute erzählen von ihrem Beziehungsende

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag

präsentiert von

Du denkst, du kennst die Kommaregeln? Ha!

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

24
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
24Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sebastian Wendelspiess 25.08.2017 11:18
    Highlight Wie wärs mit nem leeren Feld? Dann kann jeder selber was reinschreiben, je nachdem wie er sich gerade fühlt, am besten mit Bleistift, kann ja jederzeit ändern.
    9 2 Melden
  • Asmodeus 25.08.2017 09:48
    Highlight Finde ich gut so.
    9 17 Melden
    • FancyFish 25.08.2017 10:00
      Highlight Weshalb?
      8 4 Melden
    • Asmodeus 25.08.2017 10:45
      Highlight Weil ich ein grosser Supporter der LGBT-Community bin, insbesondere auch von Transmenschen.

      Mein Ehepartner ist Trans und wäre glücklich im Pass ein X stehen zu haben anstatt ständig als Frau angeschrieben zu werden.

      Im Gegensatz zu den meisten der Kommentatoren hier, bricht mir kein Zacken aus der Krone wenn ich jemanden mit Brüsten als "Er" bezeichnen soll. Oder jemand mit Penis als "Sie"
      Oder das Plural-Sie für jemanden verwende der Genderfluid/Neutrois/Agender ist.

      Da ich auch einige Trans-Freunde habe, weiss ich, dass das nichts mit "ich fühle mich als Helikopter" zu tun hat.
      3 9 Melden
    • Asmodeus 25.08.2017 15:21
      Highlight Ich habe einen Freund der es diesen Monat geschafft hat, dass er ENDLICH von Amtes Wegen als Mann akzeptiert wird und seinen Namen ändern konnte.

      Er hat zwar noch Brüste, aber ist bereits auf dem Weg dazu auch körperlich ein Mann zu werden (nimmt Hormone etc.).

      Warum sollte man ihn also als Frau bezeichnen? Welchen Nutzen bringt es überhaupt in Mann und Frau zu unterscheiden behördlich?

      Wir schreiben ja auch nicht die Haarfarbe in den Pass. Oder die Hautfarbe.

      Irgendwann wurde entschieden, dass wir die Gesellschaft in Penis und kein Penis aufteilen. Und nun wird das halt in Frage gestellt.
      2 5 Melden
  • Midnight 25.08.2017 08:29
    Highlight Viel Glück damit bei der Einreise in die USA 😄😄
    35 4 Melden
    • Asmodeus 25.08.2017 10:46
      Highlight Wer will da schon hin?
      5 5 Melden
  • FancyFish 25.08.2017 08:27
    Highlight Ein Wunder, dass Schweden diesen Seich noch nicht eingeführt hat
    37 9 Melden
  • Roterriese 25.08.2017 08:17
    Highlight Das ist eine offene Diskriminierung der AH-64 Menschen. Wir können uns nicht als männlich oder weiblich identifizieren, sind aber auch sicher nicht X, sondern eben AH-64!
    43 8 Melden
    • Genital Motors 25.08.2017 08:37
      Highlight God save the Longbow Apache!!
      30 4 Melden
  • Karl Müller 25.08.2017 07:25
    Highlight Wozu macht es dann überhaupt noch Sinn, in den Ausweisen das Geschlecht anzugeben? Entweder die Angabe ist als biologisches Merkmal wichtig oder nicht, aber irgendeine "Empfindung" muss ja nicht im Ausweis vemerkt werden ...
    55 4 Melden
    • Asmodeus 25.08.2017 09:49
      Highlight Ehrlich gesagt macht es keinen Sinn ein Geschlecht im Pass anzugeben.

      Der einzige Ort an dem das biologische Geschlecht relevant wäre, ist beim Arzt. Ansonsten sollte es eigentlich überall komplett egal sein.
      9 17 Melden
    • cactusbrain 25.08.2017 10:05
      Highlight Ach, und es ist nicht wichtig ein Dokument bei sich zu tragen welches bei einem schweren Unfall schnell sagen kann, wie alt man ist und welches Geschlecht man hat? Ich fände einen kürzel für Leute, die sich umoperieren liessen, oder Hormone nehmen wichtig, falls denen was passiert, muss auch geholfen werden.
      4 6 Melden
    • Roterriese 25.08.2017 10:07
      Highlight @Asmodeus, gut, ich wird ab heute in der Badi nur noch die Frauendusche benutzen und im öffentlichen Raum nur noch die Frauentoilette aufsuchen. Mal schauen wie egal das biologische Geschlecht ist.
      14 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 25.08.2017 07:21
    Highlight Ich fühle mich grösser, als der Massstab angibt. Darf ich jetzt 2.15 Meter in den Pass schreiben?
    44 11 Melden
    • Genital Motors 25.08.2017 08:38
      Highlight ich trage mein Geschlecht immer offensichtlich...
      33 6 Melden
    • Asmodeus 25.08.2017 09:50
      Highlight @Genital Motors
      Dagegen gibt es zum Glück Gesetze :)
      7 10 Melden
    • Genital Motors 25.08.2017 10:00
      Highlight @Amodeus
      Ja leider kann ich nur lange Hosen tragen... :D
      5 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Hier gibt es Parallelen zwischen einer Hitler-Rede und AfD-Gaulands Artikel in der FAZ

Alexander Gauland, Chef der rechtsnationalistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD), hat in einem Zeitungsbeitrag ähnlich argumentiert wie Adolf Hitler in einer Rede von 1933. Das ist die Ansicht zweier Historiker.

Gaulands in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ) erschienener Text sei «ganz offensichtlich eng an Hitlers Rede angeschmiegt», sagte der Antisemitismus- und Nationalsozialismus-Forscher Wolfgang Benz dem «Tagesspiegel» vom Mittwoch. Gauland hatte in seinem Gastbeitrag zum Thema Populismus die angebliche Heimatlosigkeit der Eliten angeprangert.

Eine «globalistische Klasse» gebe «kulturell und politisch den Takt vor», schrieb Gauland. Ihre Mitglieder fühlten sich als Weltbürger in …

Artikel lesen