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Obama spricht vor Armeeangehörigen über den Kampf gegen den IS. Bild: BRIAN BLANCO/EPA/KEYSTONE

Neun Millionen Dollar: Soviel kostet der Krieg gegen den IS die USA – pro Tag 

Die USA haben bislang 2,74 Milliarden Dollar für den Militäreinsatz gegen die Terrororganisation «Islamischer Staat» ausgegeben. Zwei Drittel hat allein die Luftwaffe verschlungen. 

12.06.15, 05:43 12.06.15, 09:24


Ein Artikel von

Das Pentagon hat erstmals eine genaue Aufstellung der Kosten für den Krieg gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) veröffentlicht. Demnach hat die Militäroperation «Inherent Resolve» im Irak und in Syrien seit August 2014 insgesamt 2,74 Milliarden Dollar gekostet. Das entspricht täglichen Ausgaben in Höhe von 9,1 Millionen Dollar. 

Teure Flugstunde: US-Kampfjet F-22 Raptor. Bild: Al Grillo/AP/KEYSTONE

Etwa zwei Drittel des Gesamtbetrags hat bislang die Luftwaffe verschlungen – mehr als 1,8 Milliarden Dollar. Pro Tag müssen die USA mehr als fünf Millionen Dollar für Kampfeinsätze, Überwachungs- und Versorgungsflüge ausgeben.

«Allein der Einsatz der Hightech-Kampfjets ‹F-22 Raptor› kostet 68'000 Dollar pro Flugstunde.»

Pentagon

Die Beteiligung der US-Marine an der Anti-IS-Kampagne schlägt bislang mit 438 Millionen Dollar zu Buche. Darunter fällt auch der Transport von Soldaten auf die Militärbasen. 274 Millionen Dollar flossen in das Heer, das unter anderem für die Ausbildung irakischer Kampfeinheiten verantwortlich ist. 

Billiger als budgetiert

In dieser Woche ordnete US-Präsident Barack Obama die Entsendung von 450 weiteren Militärausbildern in den Irak an. Sie sollen irakische Einheiten in die Lage versetzen, die Provinz Anbar vom IS zurückzuerobern.

Die vom Pentagon genannten Ausgaben liegen damit bislang deutlich hinter den von US-Haushaltsexperten prognostizierten Zahlen. Sie hatten zu Beginn der Anti-IS-Operationen mit jährlichen Kosten im zweistelligen Milliardenbereich kalkuliert. (kad/syd/AP)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 15.06.2015 12:09
    Highlight Es ist schon bemerkenswert, dass diejenigen, die sonst für alle Übel dieser Welt "den Westen", insbesondere aber die USA verantwortlich machen, diese nun verdächtigen, den Konflikt in Nahost zu schüren, nur weil die USA nicht mit brachialer Gewalt das Ende des Daesh (IS) herbeiführen. B. Obamas Politik unterscheidet sich dadurch, dass er die Probleme der Region durch regionale Kräfte lösen lässt und die USA nicht mit Bodentruppen darin verwickelt haben will. Diese Politik setzt er nun seit Jahren mit Drohnen durch, welche die Zivilbevölkerung schont, wie durch keinen anderen Waffeneinsatz.
    1 0 Melden
  • Thomas Binder 12.06.2015 14:01
    Highlight Allein dieser im Vergleich zu jedem anderen Krieg lächerliche Betrag beweist, dass niemand IS(IL) vernichten will und viele sehr gut mit und von ihm leben. Zudem ist es grotesk, gegen Toyotas und Kalaschnikows die teuersten F-22 einzusetzen und nicht beispielsweise F-18.

    "On Monday the trial in London of a Swedish man, Bherlin Gildo, accused of terrorism in Syria, collapsed after it became clear British intelligence had been arming the same rebel groups the defendant was charged with supporting."

    http://www.theguardian.com/commentisfree/2015/jun/03/us-isis-syria-iraq?CMP=share_btn_tw
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  • Radiochopf 12.06.2015 07:31
    Highlight http://de.statista.com/statistik/daten/studie/157935/umfrage/laender-mit-den-hoechsten-militaerausgaben/ mehr Militärausgaben als alle anderen Länder auf der Welt zusammen! mein Mitleid hät sich in Grenzen, vorallem da die ISIS wohl dieses Jahr wohl einfach auf der anderen Seite budgetiert wurden.. gegen Assad war die ISIS noch gut und man hat ihnen Waffen gegegeben.. Irak war auch gut, solange sie gegen Iran gekämpft haben.. Bin Laden wurde von der CIA ausgebildet, Gaddafi hatte Foltergefängnisse der CIA.. mal Freund, mal Feind, ist doch egal.. luege mir mal wohär dr Wind dreiht...
    9 9 Melden
    • Max Heiri 12.06.2015 08:21
      Highlight Ja lieber Radiochopf. Und wenn dein Russland nicht den Despoten Asad so lange gestützt hätte, dann hätte sich der IS gar nicht etablieren können...
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    • Radiochopf 12.06.2015 09:15
      Highlight @Max Heiri

      Wo steht im Artikel und in meinem Kommentar etwas über Russland?.. der Despot Asad war schon lange an der Macht bevor man ihn stürzen wollte weil er ja so ein Bösewicht ist... denkst du irgendeinem Syrier geht es jetzt besser als vor dem Krieg?... mit Gaddafi und anderen hat man auch lange genug zuerst gute Geschäfte gemacht, bis sie dann plötzlich die Bösen waren...

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    • Max Heiri 12.06.2015 10:35
      Highlight Lieber Radiochopf,
      der Krieg hat Syrien klar destabilisiert, da stimme ich Dir zu. Aber es geht darum, dass in den Anfängen des Bürgerkriegs die Oppositionellen nicht gut stark genug waren, Asad zu stürzen. In diesem Machtvakuum konnte sich der IS stabilisieren. Jetzt bekämpfen die Amerikaner diese halbherzig, da sie eine moralische Mitschuld aus dem Irakkrieg empfinden.
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    • Radiochopf 12.06.2015 12:57
      Highlight Lieber Max Heiri,
      Der Krieg hat nicht Syrien destabilisiert sondern zerstört.. über 100'000 Menschen sind tot.. gibt nicht viel CH-Orte mit so vielen Einwohner..... Millionen auf der Flucht.. da kann n nicht mehr von Destabilisierung sprechen, dass ist brutalste Zerstörung.. moralische Mitschuld am Irakkrieg? bin mir da nicht sicher.. http://de.wikipedia.org/wiki/Brutkastenl%C3%BCge

      auch wenn ma


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  • Haaz 12.06.2015 07:14
    Highlight Wenn man bedenkt, dass die USA täglich 191-273 Mio. USD für ihre 800 Militärbasen weltweit ausgibt sind 9 Mio. USD gar nicht so viel.

    11 2 Melden

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