International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Aus für eines der letzten «Raucherparadiese» Europas



In Österreichs Gaststätten darf ab Mai 2018 nicht mehr «gepafft» werden. Das am Mittwoch vom Parlament in Wien mit der klaren Mehrheit beschlossene Rauchverbot gilt dann auch für Wasserpfeifen und E-Zigaretten.

Bislang dürfen grössere Gaststätten in der Alpenrepublik noch separate Raucherräume haben, solange im «Hauptraum» ein bereits früher verhängtes Verbot durchgesetzt wird. In kleinen Lokalen ist Rauchen noch erlaubt, zudem gelten einige Ausnahmegenehmigungen.

Verbot auch in Festzelten

Mit der neuen Regelung wird das Verbot weiter gefasst: Es gilt für alle öffentlichen Orte, an denen Speisen und Getränke hergestellt, verarbeitet oder konsumiert werden – demnach auch bei Versammlungen in Pfarrsälen oder in Festzelten.

Gastronomiebetriebe, die schon bis 1. Juli 2016 auf völlige Rauchfreiheit umstellen und zuvor Geld für Raucherräume ausgegeben haben, sollen Entschädigungen erhalten. In Studien der europäischen Krebsliga (ECL) hat Österreich im internationalen Vergleich sowohl beim Nichtraucherschutz als auch bei Angeboten zur Rauchentwöhnung bislang schlecht abgeschnitten. (whr/sda/dpa)

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die gelbe Wut: Das passiert gerade in Paris

Rien ne va plus: In Frankreich lassen die «gilets jaunes» ihrer Wut auf Präsident Macron freien Lauf. Es ist ein Kampf von ganz unten gegen ganz oben. Wie es dazu kam – in sieben Akten. 

Erst ging es bloss um den Spritpreis: Präsident Emmanuel Macrons geplante Erhöhung der Ökosteuer auf Diesel und Benzin ab 1. Januar 2019 um sechs, respektive drei Cents, brachte das Fass zum Überlaufen.

Die Regierung erklärt die Erhöhung mit ökologischen Gründen. Doch es wäre falsch, bei den «gilets jaunes» von antiökologischen Protesten zu sprechen. Tatsächlich demonstrieren auch Umweltschützer. Ihr Credo: Warum wird nicht Kerosin besteuert, sodass das Fliegen teurer wird? 

Die …

Artikel lesen
Link to Article