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Lindsey and her husband Blake stand with Cleveland Clinic medical staff as they announce she was the nation's first uterus transplant patient, Monday, March 7, 2016, in Cleveland. Standing with the couple, from left, are Ruth M. Farrell, M.D., bio-ethicist, Rebecca Flyckt, M.D., OB/GYN surgeon, and Andreas Tzakis, M.D., program director of the Transplant Center. Lindsey, who didn't want to use her last name to protect the privacy of her family, said that she prayed for years to be able to bear a child, and is grateful to the deceased donor's family and surgeons who've given her that chance. (Marvin Fong/The Plain Dealer via AP) MANDATORY CREDIT; NO SALES

Kurz nach der Operation waren die Ärzte noch zuversichtlich, doch Komplikationen führten schliesslich dazu, dass die Gebärmutter wieder entfernt werden musste.
Bild: AP/The Plain Dealer

Doch kein Happy-End: Erste Gebärmutter-Transplantation in den USA gescheitert

Die erste Gebärmutter-Transplantation in den USA ist gescheitert. Nachdem das Organ Ende Februar zunächst erfolgreich transplantiert worden war, habe es «kürzlich plötzlich Komplikationen» gegeben, teilte die Cleveland Klinik im Bundesstaat Ohio am Mittwoch mit.



Daraufhin habe der 26-Jährigen die Gebärmutter wieder entfernt werden müssen. Die Patientin sei nach der Operation auf dem Weg der Besserung.

Die neunstündige Transplantation vom 25. Februar verlief zunächst erfolgreich. Die Patientin namens Lindsey war wohlauf und hatte sich noch am Montag bei einer Pressekonferenz «unendlich dankbar» für die Chance gezeigt, eigene Kinder bekommen zu können. Die Adoptivmutter von drei Jungen erfuhr nach eigenen Angaben im Alter von 16 Jahren, dass sie nicht schwanger werden kann.

Die verpflanzte Gebärmutter stammte von einer verstorbenen Organspenderin. Die Cleveland-Klinik kündigte an, nun genau zu untersuchen, was zu den nicht näher genannten Komplikationen führte. Der klinische Versuch, in dessen Rahmen insgesamt zehn Frauen eine neue Gebärmutter erhalten sollen, werde fortgesetzt.

Maximal zwei Geburten

In Schweden hatte im September 2014 erstmals eine Frau nach einer Gebärmutter-Transplantation ein Baby geboren. Bis dahin waren die Eingriffe nie erfolgreich gewesen: Eine erste Gebärmutter-Transplantation schlug 2000 in Saudi-Arabien fehl, auch ein Versuch in der Türkei 2011 war letztlich nicht erfolgreich, weil die Schwangerschaft in der sechsten Woche scheiterte.

Ist die Transplantation erfolgreich, darf die Gebärmutter für maximal zwei Geburten binnen fünf Jahren im Körper der Frau bleiben. Das Abstossen des Organs wird in dieser Zeit durch die Einnahme starker Medikamente verhindert. (wst/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • pedrinho 10.03.2016 13:19
    Highlight Highlight o herr, lass hirn regnen

    "eigene kinder" mit einer fremden gebaermutter und womoeglich noch mit kuenstlich befruchteten eiern eines anonymen samensprenders ?

    muss alles was technisch moeglich waere auch wirklich immer ausprobiert, durchgefuehrt werden ?

    des menschen wille ist sein himmelreich, auch wenn's die hölle ist, hab ich mal irgendwo gelesen, also dann, auf zu neuen horizonten
    • Midumidu 10.03.2016 16:11
      Highlight Highlight Oh Herr, lass Biologiekenntnisse regnen....
      Befruchtete Eier von anonymen Samenspendern????
    • pedrinho 10.03.2016 23:05
      Highlight Highlight yup - meine deutsch, kommt vom sprung ueber sprachgrenzen

      ev. verstaendlicher;
      "eigene kinder" mit human-eizellen (moeglicherweise auch spenden) in vitro aktiviert mit dem samen eines anonymen spenders.

      zur biologie stellt sich mir eigentlich eher die frage wie weit eine transplantierte gebaehrmutter "funktionsfaehig" ist/bleibt. Aber das ist dann eher eine an jemanden der sich damit auskennt z.b. ginecologist

      danke fuer die bemerkung ;)

      auch an watson wo sich immer wieder
      nachdenkenswerte beitraege finden :D
  • Zeit_Genosse 10.03.2016 05:42
    Highlight Highlight In 20 Jahren gibt es künstliche Gebärmütter und der gesamte Kinderprozess kann damit ausgelagert erfolgen. Die Frage ist nicht können wir das, sondern wollen wir das. Machbarkeitsträume werden Realität und die Gesellschaft wird darüber befinden müssen. Selbstbeschränkung ist keine menschliche Stärke. Die Transplantation ist ein logischer medizinischer Schritt. Ob die weiteren Schritte auch menschliche sind, damit werden wir uns beschäftigen dürfen.
    • Silas89 10.03.2016 07:13
      Highlight Highlight Das wird massiv überschätzt. Menschliche Organe lassen sich meist nicht künstlich herstellen. Die Niere zum Beispiel lässt sich zwar durch Dialyse teilweise ersetzen. Diese wird aber von einer externen Maschine durchgeführt. Es gibt zwar Herzschrittmacher, man kann aber keine ganzen Herzen bauen. Man kann das Blut auch künstlich mit Sauerstoff versorgen, aber auch hier ist die Maschine zu gross für den Menschlichen Körper. Es ist nicht ausgeschlossen, dass das in 20 Jahren möglich ist. Was ist der Grund, dass du dir da so sicher bist?
    • mortiferus 10.03.2016 21:22
      Highlight Highlight Denke auch das so was kommen wird. Ich freu mich. Werde mir eine Klonarmee basteln und die Weltherschafft an mich reissen. Habe als Kind immer YPS gekauft wen ich wieder mal Mamis Portemonai geplündert hatte, oder die Urzeitkrebse (was für komische rote Linie ist das unter Protemonai? Schon wieder! Seht Ihr die auch?).Jedenfalls habe ich die Weltherrschaft verdient, subito. Ich bin so was von gut. Dafür dürfen mich dann alle Menschen anbeten.

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