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In diesem Land leben prozentual am meisten Fettleibige – nein, die USA sind es nicht 😨

12.06.17, 15:30 12.06.17, 16:36

Bäuche, wohin man schaut: Über 2 Milliarden Menschen sind übergewichtig. Bild: AP

Fast jeder dritte Mensch ist übergewichtig. Die Rate der Fettleibigen steigt rasch, besonders unter Kindern. Forscher sprechen von einem der schwierigsten Gesundheitsprobleme.

Weltweit sind Forschern zufolge mehr als zwei Milliarden Menschen übergewichtig oder gar fettleibig – mit weitreichenden Folgen für die Gesundheit. Eine Studie zeigt nun, dass der Anteil fettleibiger Menschen an der Weltbevölkerung rasch gestiegen ist – vor allem unter Kindern.

Demnach hat sich der Prozentsatz fettleibiger Menschen von 1980 bis 2015 in mehr als 70 Ländern verdoppelt, in den meisten anderen Staaten sei er stetig nach oben gegangen, schreibt das internationale Forscherteam im «New England Journal of Medicine».

Über zwei Milliarden sind zu dick

Nach Angaben von Forschern des beteiligten Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) in Seattle waren im Jahr 2015 rund 2,2 Milliarden Menschen zumindest übergewichtig – das entspricht etwa 30 Prozent der Weltbevölkerung. «Übermässiges Körpergewicht ist eines der schwierigsten Gesundheitsprobleme der Gegenwart und betrifft fast jeden dritten Menschen», sagte Erstautor Ashkan Afshin vom IHME.

Übergewicht bezieht sich im Groben auf einen Körper-Masse-Index (BMI) von 25 bis 30, bei höherem BMI sprechen Mediziner von Fettleibigkeit (Adipositas). Dabei wird das Gewicht (in Kilogramm) durch das Quadrat der Grösse (in Metern) geteilt.

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  • 11%Was geht dich das an watson?!? Sowas fragt man nicht!

Im Jahr 2015 waren der Studie zufolge rund 108 Millionen Kinder und 604 Millionen Erwachsene fettleibig. Bei der Rate fettleibiger Kinder und junger Erwachsener sind unter den 20 bevölkerungsreichsten Ländern die USA mit einem Anteil von 13 Prozent Rekordhalter.

Bei Erwachsenen ist Fettleibigkeit in Ägypten mit einem Anteil von etwa 35 Prozent am weitesten verbreitet. Besonders selten ist dieses extreme Übergewicht in Bangladesch, wo 1,2 Prozent der unter 20-Jährigen fettleibig sind und in Vietnam, wo das für etwa 1,6 Prozent der erwachsenen Bevölkerung gilt.

Rund vier Millionen Todesfälle

Der Studie zufolge starben 2015 etwa 4 Millionen Menschen an den Folgen ihres sehr hohen Gewichts. Todesursachen waren in zwei Dritteln der Fälle Herz-Kreislauferkrankungen. Es folgten Diabetes mit rund 15 Prozent sowie chronische Nierenerkrankungen und Krebs mit jeweils unter 10 Prozent.

Vor einem Jahr war eine Studie im Fachblatt «The Lancet» zu einer etwas unterschiedlichen Zahl von Fettleibigen gekommen. Demnach zählten 2014 gut 640 Millionen Menschen ab 18 Jahren dazu – 266 Millionen Männer und 375 Millionen Frauen. Solche weltweiten Berechnungen beruhten auf einer Kombination von Studien, deren Daten dann hochgerechnet würden, sagt Frank Rühli vom Institut für Evolutionäre Medizin der Universität Zürich, Ko-Autor der «Lancet»-Veröffentlichung. «Das ist immer etwas unsicher.»

Dennoch spiegeln die zunehmenden Zahlen einen wichtigen Trend wieder, so Rühli. «Das ist insbesondere bei Jugendlichen ein Problem», sagt er. Es gebe heutzutage mehr Möglichkeiten, übermässig Kalorien aufzunehmen, gleichzeitig sinke bei vielen Menschen der Energieverbrauch. (sda/dpa)

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84Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dr.Bogyman 12.06.2017 23:25
    Highlight Einen guten Iftar allen Peac ;-)
    6 0 Melden
  • Raembe 12.06.2017 22:03
    Highlight Der BMI sagt doch nix über den Fettanteil aus....
    43 10 Melden
  • DonDude 12.06.2017 21:01
    Highlight Die Studie hinkt ja massiv.
    Ganz klar ist ein Grossteil der Bevölkerung übergewichtig. Aber wenn man im Jahr 2017 noch immer den BMI Wert zu einer solchen Studie nimmt, hat wohl jemand tief geschlafen. Der BMI gibt bei kräftiggebauten Personen immer falsche Werte.
    69 9 Melden
  • Trouble 12.06.2017 20:04
    Highlight Ich hätte auf Mexiko getippt 🤔
    49 1 Melden
  • Partikel 12.06.2017 18:58
    Highlight Ich bin 90 cm gross, wiege 230 kg und bin 101 Jahre alt. Wegen den kurzen Klumpärmchen kann ich den Taschenrechner nicht bedienen 😭. Was für ein BMI habe ich 😉..?!
    40 25 Melden
    • Shin Kami 14.06.2017 21:30
      Highlight Knapp 284 ;-)
      2 0 Melden
  • Ollowain 12.06.2017 18:46
    Highlight Einfach weniger Fleisch und andere tierischen Produkte fressen...ist gesünder und schont unsere Umwelt!
    37 119 Melden
    • Lumpirr01 12.06.2017 19:47
      Highlight @Ollowain, Darf ich fragen ob Du Veganer oder Vegetarier bist?? Entscheidend ist bekanntlich der Energieinhalt der Speisen. Mageres Fleisch ist doch immer noch viel besser als Butter, Vollfettkäse, Süssgetränke, Alkaholika, Pommes Chips oder Frittes, Riegel, ect..................
      51 10 Melden
    • ThePower 12.06.2017 19:58
      Highlight Ich weiss, ich weiss. Aber es schmeckt halt einfach saugut😄Aber ich schaue, dass ich mich wenigstens zu Fussballspielen im TV vegan ernähre (Bier&Chips).
      68 6 Melden
    • Qui-Gon 12.06.2017 19:59
      Highlight Eher weniger Zucker fressen und saufen!
      54 6 Melden
    • Dr.Bogyman 12.06.2017 23:23
      Highlight Das stimmt aber. Fleisch ist eine Delikatesse und Luxus und man sollte das nicht jeden Tag essen. Wenn überhaupt gutes Freilandfleisch und keine Antibiotka BUT16 Mutanten. Auch wenn es teurer ist!

      Und das mit Zucker Coca Cola und so sollte ja klar sein.
      17 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.06.2017 18:44
    Highlight Ist ein Effekt von "body-positivity"...Wenn sich fette Menschen schön fühlen sollten, gibt es auch kein Grund abzunehmen.
    55 46 Melden
    • Qui-Gon 13.06.2017 13:39
      Highlight ungesund bleibt es auch, wenn die es noch so schön finden...
      10 0 Melden
  • Jaing 12.06.2017 18:39
    Highlight Samoa? Tonga?
    33 3 Melden
  • zombie woof 12.06.2017 18:06
    Highlight Da ist wohl Saudi Arabien vergessen gegangen. Der Anteil Übergewichtiger ist extrem hoch, keine Bewegung, Fast Food und sehr fettreiches Essen
    52 3 Melden
  • roterriese Team #NoBillag 12.06.2017 17:35
    Highlight Fatshaming wohin man nur blickt.
    28 112 Melden
  • spalti 12.06.2017 17:24
    Highlight Wieder typisch schreierischer Artikel mit riesen Zahlen.
    Was heisst es konkret, wenn von 2.2 Milliarden Menschen 4 Millionen im Jahr an Übergewicht sterben..?
    Es sterben nur 0.18 % der Übergewichtigen pro Jahr....!
    Die Sterbensrate liegt in der Schweiz als Vergleich bei 0.81 %... Somit leben Dicke 4.5 mal länger als der Schnitt...
    Zahlen sollte man immer hinterfragen....
    41 77 Melden
    • Paganapana 12.06.2017 17:48
      Highlight Es ist so, dass 0.18% von 0.81% wegen Übergewicht sterben. Man kann auch übergewichtig sein und davon unabhängige Todesursachen haben. Deine "Rechnung" ist also völlig inkorrekt.
      85 7 Melden
    • Big ol'joe 13.06.2017 05:09
      Highlight Nee also es stimmen beide Rechnungen nicht ganz. Aber die zweite ist schon nah dran. Aber mein Gott haha "dicke leben 4.5 mal länger als der Schnitt" hahaha 😂 schon mal den Satz überlegt, unser kleiner Mathematiker
      13 1 Melden
  • Rendel 12.06.2017 17:00
    Highlight Wir haben einfach ein Überangebot an ungesunder Nahrung. Die Wortschaft verdient sich dumm und dämlich mit ungesunden Produkten.

    Der Wille ist stark aber das Fleisch ist schwach.
    48 17 Melden
    • Jol Bear 12.06.2017 18:08
      Highlight "ungesunde Nahrung"? Nahrung ist nicht ungesund, wenn sie viele Kalorien enthält (z.B. Butter, Käse, Pasta usw.). Ungesund ist der verbreitete Umgang mit Nahrung, Missverhältnis Kalorienaufnahme/Bewegung, fehlende Kenntnisse über Nahrungsmittel, geringer Stellenwert der Ernährung usw.
      54 8 Melden
    • who cares? 12.06.2017 18:27
      Highlight @Jol Bear, es gibt sehr wohl ungesunde Nahrung. Ein Burger von MacDonalds z.B. enthält viel Zucker und Fett, was beides an sich nicht ungesund wäre, jedoch so viel in einer Portion, dass es viel zu deinem Tagesbedarf beiträgt, dich gleichzeitig aber nicht satt macht.
      Die Menge macht das Gift. Aber wenn eine ungefährliche Menge dich abhängig macht, bis man die gefährliche Menge erreicht, kann man schon von ungesunder Nahrung sprechen.
      18 11 Melden
    • Rendel 12.06.2017 18:28
      Highlight Ja es gibt sehr viel ungesunde Nahrung auf dem Markt. Ich dachte eher nicht an Butter, Käse und Pasta, sondern an Industriefood angereichert mit Zucker und Zusatzstoffen, Glutamat, die einen verführen mehr zu essen als man möchte.
      28 5 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 12.06.2017 18:36
      Highlight Ungesund, ist, wie die Nahrungsmittel hergestellt werden. Ungesund ist auch, wie sie verarbeitet werden. Und ungesund ist auch, wie sie dargeboten werden.

      Eine rein natürliche Ernährungsweise ist gar nicht mehr möglich, da wir zu viele Mäuler sind, deren Hunger gestillt werden muss. Darum benötigt man Wachstumsbeschleuniger, auf Ertrag optimierte und gegen Ernteausfälle resistent gemachte Monokulturen und und und...

      Die Krankheit unserer Gesellschaft, ist, ein Problem immer isoliert zu betrachten, statt Zusammenhänge zu erfassen, A+B+C zusammenrechnen und am Schluss auf die Summe zu kommen.
      12 8 Melden
    • horst müller 12.06.2017 19:58
      Highlight ich ernähre mich ausschliesslich von fastfood und habe einen bmi unter 18. es kommt somit nicht auf die art, sondern die menge an!
      15 24 Melden
    • Ralph Steiner 12.06.2017 20:03
      Highlight Nur so aus Interesse: Weshalb ernährst du dich ausschliesslich von Fastfood?
      20 2 Melden
    • who cares? 12.06.2017 20:17
      Highlight Wittert Ralph da etwa ein neuer Artikel? :D
      12 4 Melden
    • Ralph Steiner 12.06.2017 22:28
      Highlight Nein, nein ;-) Mich nimmt es nur wunder, weshalb man sich ausschliesslich von Fastfood ernähren möchte.
      15 2 Melden
    • DonDude 12.06.2017 22:57
      Highlight Ein BMI von unter 18 heisst noch lange nicht dass man gesund ist. Man kann sogar todkrank sein.
      Man sollte endlich den BMI Index vergessen. Der ist zu hngenau und verfälscht das Resultat bei kräftiggebauten Personen.
      7 2 Melden
    • Luzi Fair 12.06.2017 23:28
      Highlight @Ralph Steiner
      Weil es ihm schmeckt?
      2 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.06.2017 16:48
    Highlight In meinem Umfeld hat sich die Epidemie umgekehrt. Quer durch alle Altersklassen und sozialen Schichten.

    Immer mehr wechseln ihre Ernährung auf LCHF und werden wieder schlanker. Ein früher sehr sportlicher Kollege hat so schon 55 kg verloren und ist jetzt wieder zweimal die Woche am Joggen.
    Es hilft auch denen sehr gut, die erst am Anfang des Übergewichts stehen.

    Ich kenne viele Menschen, die lange erfolglos alles Mögliche und z.T. Umögliche versucht haben, um wieder abzunehmen. Wie es aussieht, ist LCHF die Lösung. Jedenfalls wirkt es bisher super bei allen, die kenne.
    13 72 Melden
    • Triumvir 12.06.2017 17:12
      Highlight M.E. nein, denn alle Diäten, in diesem Fall - wenig Kohlenhydrate, mehr hochwertige Fette, sind auf Dauer ungesund und deshalb sicher nicht "die Lösung". Denn nur eine ausgewogene & abwechslungsreiche Ernährung ist dauerhaft wirklich gesund.
      87 7 Melden
    • Lami23 12.06.2017 18:13
      Highlight Auch mit einer "normalen" und ausgeglichenen Ernährung sowie genügend Bewegung hätten sie das erreicht.
      Das Problem ist m.M. nach eher da, dass die Menschen einen falschen Bezug dazu haben, was "gesunde" Ernährung und "genügend" Bewegung ist.
      17 1 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 12.06.2017 18:45
      Highlight Das einzig Richtige ist den Kalorienbedarf nicht zu überschreiten, sondern ziemlich genau abzudecken. Alles andere ist Unfug und bringt auf Dauer mehr Schaden als Nutzen.

      Abnehmen ist eine Prozedur, die man langsam angehen soll. 10% weniger als der tägliche Bedarf ist OK. Mehr als 10% löst früher oder später nur den Hungerstoffwechsel aus, mit entsprechenden Folgen. Essen kann man alles.

      Aber eben, es gibt immer wieder so schlaue Ernährungsberater, die etwas Neues zu erzählen haben. Aber irgendwie müssen die ja auch Geld verdienen. Und so lange es Leichtgläubige gibt, wird es sie auch geben.
      11 2 Melden
    • atomschlaf 12.06.2017 18:51
      Highlight LCHF ist auch keine Diät, sondern eine dauerhafte Ernährungsumstellung.
      Ich bin zwar nur ansatzweise in diese Richtung gegangen (dafür mag ich Pasta und gewisse Kartoffelgerichte zu gut...), konnte aber trotzdem einen positiven Effekt beobachten.
      9 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.06.2017 19:10
      Highlight Das ist keine Diät sondern eine Ernährungsform. Und nur weil man nicht kiloweise Pasta und Schoggi in sich reinschaufelt, wie der Durchschnittskonsument, isst man nicht automatisch ungesund.

      Die Fakten sprechen für sich!
      11 15 Melden
    • Lami23 12.06.2017 19:57
      Highlight Eben, aber eine ausgeglichene Ernährungsweise würde theoretisch schon weniger Kohlenhydrate beinhalten, als sie die meisten essen...
      13 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.06.2017 21:16
      Highlight Ganz genau, Lami23 :-)
      2 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.06.2017 21:17
      Highlight Ach und man muss noch bedenken, dass es Menschen gibt, die sich wegen verschiedener Krankheiten kaum bewegen können. Was würden sie dafür geben, Sport machen zu können. Oder auch nur einen Spaziergang. Tja ...
      6 3 Melden
    • neutrino 13.06.2017 05:27
      Highlight Low-Carb ist zum abnehmen gut: man isst 100g Poulerbrust anstatt 100g Pasta - hat weniger Kalorien und macht trotzdem satt.

      Trotzdem: in der Praxis ist LC oft mit hohem Fleischkonsum verbunden - möchte sich jeder Erdenbürger so satt bringen, wäre das gar nicht zu schaffen. Ökologisch ist so hoher Fleischkonsum bedenklich.
      12 1 Melden
    • Lami23 13.06.2017 07:30
      Highlight Gutes Thema. Finde es ehrlich gesagt richtig abstossend, die Pouletfresserei. Normcarb dagegen geht auch als Vegi problemlos.
      4 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2017 11:20
      Highlight Normalgewichtige sollen das ja auch wesentlich moderater angehen. Wichtig ist, dass Kohlenhydrate stark reduziert werden, weil diese nicht nur den Fettabbau blockieren, sondern sogar für vermehrten Fettaufbau sorgen. Ausserdem forcieren sie Hunger und Heisshunger.

      Ich kenne aber auch Veganer und Vegetarier, die LCHF machen. Da sind die Werte etwas ausgeglichener. Aber es geht auch ohne Fleisch.

      Eigentlich ist das meiste schon getan, wenn man Zucker und Getreide auslässt.
      2 1 Melden
    • neutrino 13.06.2017 16:17
      Highlight Zum abnehmen ist LC sehr gut (aus eigener Erfahrung) - aber gesundheitlich zeigen die meisten Studien, dass LC mehr Herzinfarkte und Kreislaufprobleme zur Folge hat.

      Der menschliche Körper ist nicht darauf ausgerichtet, dass Protein der Hauptenergielieferant ist. Die Hauptenergiequelle sollten Kohlenhydrate sein - bei LC wird der medizinisch empfohlene Wert an Eiweiss/Protein oft massiv überschritten.

      Sowohl aus medizinischer wie auch aus ökologischer Sicht sind Proteine zu hochwertig, als dass die den alltäglichen "Treibstoff' des Menschen darstellen können.

      7 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.06.2017 17:06
      Highlight Woher nimmst du deine Infos, neutrino? Das ist alles nicht so sicher. Drum lass ich das "Der menschliche Körper ist darauf ausgerichtet" weg und halte mich an Fakten.
      Fakt 1: Alle notwendigen Kohlenhydrate kann der Körper bei Bedarf selbst produzieren.
      Fakt 2: Ganz ohne KH isst man auch bei LCHF nicht.
      Fakt 3: Wozu die Fähigkeit des Körpers Fett anzulagern, wenn es nicht gebraucht werden soll?

      Das mit den Proteinen halt ich noch nicht für schlüssig beantwortet in Medizin und Forschung. Daher empfiehlt es sich natürlich, vorsichtig zu sein.

      Zumindest ökologisch liegst du sicher richtig :-)
      0 2 Melden
  • dave1771 12.06.2017 16:45
    Highlight die sollen mehr Krankenkasse zahlen. Also bei denen es selbstverschuldet ist!
    48 113 Melden
    • Energize 12.06.2017 17:00
      Highlight Sehe ich genauso. Selbstverständlich nur bei eigenem Verschulden.
      17 49 Melden
    • exeswiss 12.06.2017 17:15
      Highlight lustig ist das ich trotz meines übergewichts der krankenkasse deutlich weniger auf der tasche liege als meine freunde, die meinen so lange sport treiben zu müssen, bis sie sich was brechen oder muskelverletzungen zuziehen. das einzige was bei mir kosten verursacht ist die epilepsie, aber die hätte ich auch mit geringerem körpergewicht.
      74 18 Melden
    • Lami23 12.06.2017 17:51
      Highlight @dave: Unsinn. Dann musst du auch die Raucher, Drögis, zu wenig Beweger etc zur Kasse bitten. Viel zu kompliziert und zu wenig messbar.
      @exeswiss: Ich weiss nicht, wie alt du bist, aber es ist natürlich die Tendenz, dass jüngere Sportler (45 minus) mehr kosten als jüngere Übergewichtige. Das rächt sich aber später, wenn der Sportler gesunde Gefässe hat (solange er nicht raucht) und der Übergewichtige, wenig bewegte nicht.
      29 5 Melden
    • Caturix 12.06.2017 18:06
      Highlight Ja und die Raucher und Saufer und andere Drogenabhängige auch die kosten auch sehr viel.
      8 10 Melden
    • ujay 12.06.2017 18:06
      Highlight @Dave1771.Ach was. Die KK ist eine Solidarversicherung. Immer diese Versuche, die Gesellschaft auseinander zu dividieren. Dann sollten also Velofahrer, Fussballer, Gewichtheber, Fitnesscenter-Besucher, Bauarbeiter, Schreiner etc. mehr Prämien bezahlen, möglichst jede Sparte noch mit einem eigenen Tarif, sodass es bürokratisch noch möglichst aufwendig und teuer wird.....bescheuerte Idee.
      60 1 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 12.06.2017 18:47
      Highlight @exeswiss: Wer arbeitet, hat eine Unfallversicherung. Die ist von der KK abgekoppelt. Die Rechnung stimmt insofern einmal überhaupt nicht. Deine Bekannten sind ja wohl nicht alle ausgesteuert oder Hausfrauen/-männer?
      7 14 Melden
    • neutrino 13.06.2017 05:33
      Highlight Es ist umstritten, ob Raucher und auch Übergewichtige der KK gesamthaft mehr kosten: sie kosten mehr während ihrer Lebenszeit, leben aber dafür weniger lang. So fällt oftmals das hohe Alter (inkl. insb. Demenzkramkheiten) weg, welches ganz besonders pflege- und betreuungsintensiv ist.

      Ganz nebenbei: Langlebige strapazieren auch die AHV (und somit wieder die Allgemeinheit) viel stärker.

      3 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.06.2017 16:40
    Highlight Der Kapitalimus frisst seine Kinder.
    77 9 Melden
  • Lami23 12.06.2017 16:38
    Highlight Für alle supersportlichen BMI-Hater: Natürlich habt ihr recht. Doch ihr müsst bedenken, die meisten Menschen haben nicht so viel Muskelmasse, dass es BMI Verfälschend wirkt, und für diese kann der BMI sehr wohl verwendet werden.
    "Behandelt" wird ja immer der Mensch, nicht der Wert.
    74 9 Melden
  • Ökonometriker 12.06.2017 16:36
    Highlight Für das Messen der Volksgesundheit funktioniert der BMI gut - die Grenze zu Übergewicht sollte bisweilen überprüft und an die lokalen Gegebenheiten angepasst werden.
    Für einzelne Individuen jedoch ist der BMI zu ungenau.
    62 5 Melden
  • Triumvir 12.06.2017 16:36
    Highlight Genauso wichtig, wie etwa Normalgewicht, ist regelmässige Bewegung, gesunde Ernährung und kein Rauchen. Menschen mit niedrigem BMI, die dies nicht beachten, sollten sich deshalb nicht falscher Sicherheit wiegen...
    69 5 Melden
  • Theor 12.06.2017 16:34
    Highlight Der Schulterschluss von BMI zu Fettleibigkeit ist ganz ganz ganz schwach, liebe Watson-Redaktion!

    Ich habe einen BMI über dem durchschnittlichen Wert. Das liegt daran, dass ich mittels zwei Sportarten fünf mal in der Woche trainiere und so eine gewisse Muskelmasse habe.

    Das ich im nächsten Satz lesen durfte, dass ich "demzufolge" fettleibig bin, zauberte mir doch ein gewisses Schmunzeln auf die Lippen.
    23 70 Melden
    • phreko 12.06.2017 17:20
      Highlight Theor, hälst du dich für durchschnittlich?
      34 2 Melden
    • Theor 12.06.2017 20:51
      Highlight Ich halte den BMI schlichtweg für ungeeignet um Pauschalaussagen zu machen. Er wurde von Leuten geschaffen, die so alt sind, dass sie die neue Körperkultur der Jungen gar nicht verstehen. Der BMI kennt nur "schlank und untrainiert" und "fettleibig"
      2 12 Melden
    • Big ol'joe 13.06.2017 05:18
      Highlight Es handelt sich hier um statistisch durchschnittliche Werte zur Messung der Volksgesundheit. Natürlich gibt es Ausreisser und welche bei denen kein Zusammenhang besteht. Den kann man statistisch aber auch bemessen. Das Mass ist somit wohl die beste Möglichkeit Gruppen (!) hinsichtlich der Fettleibigkeit zu messen. Aber nicht einzelne Individuen
      4 0 Melden
    • neutrino 13.06.2017 05:37
      Highlight Der BMI ist kein Allerheilmittel, sondern eine Approximativmethode, die beim Grossteil der Bevölkerung aussagekräftig ist. Es gibt eine Gruppe, wo er's nicht ist: bei jungen Menschen mit viel Muskelmasse (da ziemlich schwer). Diese Gruppe ist vorwiegend männlich - und eine Minderheit. Wenn man das weiss, ist der BMI als Richtwert durchaus ok.
      4 0 Melden
    • phreko 13.06.2017 12:04
      Highlight @Theor, deine Freunde sind nicht die Durchschnittsbevölkerung. Und die Leute im Gym auch nicht.

      Wenn ich so durch die Strassen gehe, sehe ich sehr sehr sehr wenige "Schränke". Das Aufpumpen ist ein totales Randphänomen, aber bist wohl in einer Filter-Bubble gefangen.
      3 0 Melden
  • N. Y. P. 12.06.2017 16:29
    Highlight Ich habe einen BMI von 27.

    Meine Pumpe gilt laut ärztlicher Untersuchung vor zwei Jahren als herzgesund. Mein Prozentwert liegt bei 160%. Zucker- und Fettwerte sind im grünen Bereich.

    Nix da Übergewicht, trainiert (Rad) und gesund. Ich achte auf gesundes Essen*. All den Diätschund lese ich schon gar nicht.

    *Früchte, Gemüse, Fisch, Nüsse, Reis, selten Zuckergetränke, selten Würste etc.
    48 16 Melden
    • Schafseckel 12.06.2017 18:08
      Highlight Jetzt übertreibst du aber gewaltig...wie war das letzte Woche schon wieder? Eis, Kebab, Cola...
      21 0 Melden
    • N. Y. P. 12.06.2017 18:20
      Highlight Moment @Schafseckel,
      wenn man zwei Wochen hart auf Malle trainiert, liegt schon mal ein Kügelchen Vanilleglacé drin oder ein kleines Fläschchen Cola..



      .. pro Tag
      8 1 Melden
  • Schwanzus Longus 12.06.2017 16:23
    Highlight Ich habe einen BMI von 45 weil ich viel Muskelmasse habe lol
    25 53 Melden
    • Saterr 12.06.2017 16:55
      Highlight Bei einer grösse von 1.8m würde dies 145.9kg geben... Also gesund ist das ganz sicher nicht mehr.
      53 3 Melden
    • Schwanzus Longus 12.06.2017 17:04
      Highlight bin 1.95 und etwa 90 kg schwer habe also einen BMI von 23. Also bin im normalen Bereich.
      9 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.06.2017 18:49
      Highlight Soviel ist 90 Kilo auf 1.95 auch nicht...
      14 1 Melden
  • Melsqy 12.06.2017 16:23
    Highlight
    Gut, jetzt reiten hier alle auf dem BMI rum.. Zugegeben, als Sportlerin bin ich auch kein Fan davon. Aber Fakt ist doch, dass der Grossteil der Bevölkerung eher moderat Sport treibt und nur mit durchschnittlicher Muskelmasse ausgestattet ist. Somit dürfte der BMI für diese auch einigermassen aussagekräftig sein. Es gibt natürlich die einzelnen Ausnahmen von Kraft-Sportlern, die trotz sehr hohem BMI gesund leben. Aber diese dürften wohl etwa 0.00001% der Weltbevölkerung ausmachen. Somit ist diese Studie plus/minus schon aussagekräftig.
    65 10 Melden
    • exeswiss 12.06.2017 17:17
      Highlight auf der welt gibts nur 7000 kraftsportler?
      20 8 Melden
    • Melsqy 13.06.2017 10:27
      Highlight Kraftsportler, die so viel reine Muskelmasse haben (ohne überschüssiges Fett), dass sie gemäss BMI als übergewichtig gelten? Also in erster Linie "unterstützte" Bodybuilder und Powerlifter? Dürfte doch etwa hinkommen.. Die Hobbyathleten, die sich in Kommentarspalten gerne als 10kg schwerer bezeichnen, als sie tatsächlich sind mal ausgenommen ;)
      5 0 Melden
  • Dr. Atom 12.06.2017 16:18
    Highlight Am FKK Strand in Gran Canaria sind viel mehr anzutreffen als irgendwoh sonst.....
    23 4 Melden
  • saukaibli 12.06.2017 16:11
    Highlight Der BMI wurde vermutlich von der Diätindustrie erfunden. Mit Gesundheit hat der relativ wenig zu tun. Klar ist massives Übergewicht ungesund, lustigerweise haben aber die durchschnittlich gesündesten und langlebigsten Menschen einen BMI von ca. 27, also leichtes Übergewicht. Viel schlimmer für die Gesundheit ist inneres Fett, das sich zwischen den Organan bildet, und das vor allem durch fruchtzuckerreiche Ernährung entsteht. Von diesem Fett braucht es viel weniger um die Gesundheit zu schädigen als das äussere Fett, das direkt unter der Haut liegt.
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    • Lami23 12.06.2017 16:36
      Highlight Fakt ist: Besser ein leicht Übergewichtiger, der sich bewegt, als ein Schlanker, der es nicht tut.
      Jedenfalls ist das im Bezug auf die Gefässe so, sprich Arterioskleroserisiko und was es so mit sich bringt.
      33 4 Melden
    • Rendel 12.06.2017 16:53
      Highlight Also Obst und Gemüse essen ist ungesund, Saukaibli? Darin ist ja Fructose enthalten. Für eine gesunde Ernährung soll man 600g Früchte und Gemüse täglich essen, das wird empfohlen. (Ohne Kartoffeln) .
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    • Nausicaä 12.06.2017 18:01
      Highlight @saukaibli. Deine Schlussfolgerung zum BMI 27 stimmt so nicht. Hier die Gründe: (Bei Zeitmangel: Es hat eine ZF am Ende):

      http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/optimaler-bmi-ist-leichtes-uebergewicht-wirklich-gut-a-1091650.html
      4 2 Melden
  • reaper54 12.06.2017 16:05
    Highlight Das aufgrund des BMIs eine solche Aussage gemacht wird ist lächerlich. Gibt es keine Studie welche Körperfettmessungen verwendet?
    43 21 Melden
    • chnobli1896 12.06.2017 16:25
      Highlight Wäre wohl zu aufwendig und ungenau (Nichts essen oder trinken vorher, etc.)
      6 1 Melden
    • Mietzekatze 12.06.2017 16:26
      Highlight Das ist nicht lächerlich! Klar stimmt der BMI nicht bei Menschen die bsp viel Muskelmasse haben... Aber die nehmen ja an solchen Studien gar nicht teil! In der Regel stimmt der BMI nicht schlecht... und die Ausnahme bestätigt die Regel
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  • Hayek1902 12.06.2017 16:01
    Highlight naja, der BMI ist so eine Sache. Ich habe einen BMI von 28, gehen aber min. 3 mal in der Woche Krafttraining machen und spiele Hockey und Fussball. Habe mir gerade die Werte vom Hockeyspieler Shea Weber angeschaut, der wäre gemäss BMI auch übergewichtig mit leicht über 28 :D
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    • der Mann 12.06.2017 16:15
      Highlight Damit ist alles gesagt und mein ähnlicher Kommentar wäre überflüssig!
      23 5 Melden
    • DerTaran 12.06.2017 16:16
      Highlight Das der BMI gerade bei Kraftsportlern nicht problemlos anzuwenden ist, ist kar und bekannt. Bei den meisten Menschen funktioniert er aber recht gut. (Ich wollte eigentlich normal schreiben, habe mich aber an den EvD-Tweet erinnert und es umformuliert)
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    • Mietzekatze 12.06.2017 16:30
      Highlight Das ist aber nur bei Sportlern der Fall. Ich habe einen BMI von 22, aber weil ich 4x die Woche Krafttraining mache (und auf die Ernährung achte), habe ich ein Sixpack, bin aber relativ schwer durch die Muskeln. Wir sind aber nicht die Zielgruppe die an solchen Tests und Umfragen mit macht. Und die Ausnahme bestätigt die Regel... Wer sonst einen BMI von 28 hat, ohne super Sportler zu sein ist einfach viel viel viel zu dick um gesund zu sein!
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