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Der frühere griechische Energieminister Lafazanis (rechts) gehört zu den Hardlinern, die sich von der Syriza-Partei abspalten wollen. Ob auch der frühere Finanzminister Varoufakis (links) dazu gehört, ist unklar. Bild: EPA/ANA-MPA

Neuwahlen in Griechenland: Syriza-Hardliner wollen neue Partei gründen

Der griechische Premier Tsipras hat mit seinem Rücktritt Neuwahlen erzwungen. Nun spaltet sich seine Partei: Die Hardliner der Linken Plattform gründen eine eigene Partei und wollen gegen Syriza antreten.

20.08.15, 23:54


Ein Artikel von

Der linke Flügel der Syriza-Partei will künftig eigene Wege gehen. Man werde eine breite Front gegen die Sparpolitik gründen, teilte die Linke Plattform am Donnerstagabend in einem Statement auf ihrer Webseite mit.

Damit reagieren die Hardliner um den früheren Energieminister Panagiotis Lafazanis auf den Rücktritt von Ministerpräsident Alexis Tsipras und die Ankündigung von Neuwahlen. Bei der Wahl am 20. September werde man mit der Forderung antreten, alle Hilfsprogramme zu stoppen und die Sozialkürzungen rückgängig zu machen, heisst es in der Mitteilung.

Im Fernsehen kündigte Tspiras seinen Rücktritt an.  Bild: EPA/ANA-MPA

Die neue Partei versteht sich als Vertreterin der 62 Prozent der Griechen, die beim Referendum über das Sparprogramm am 5. Juli mit «Nein» gestimmt hatten. Man werde den Ausverkauf des Staatseigentums stoppen und Griechenland auf einen «neuen Kurs der nationalen Unabhängigkeit» bringen, schreiben die Autoren des Manifests.

Die formelle Verkündung der neuen Partei wird am Freitag erwartet. Über den Parteinamen wird noch diskutiert.

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Tsipras macht Abtrünnige verantwortlich

Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras hat am Donnerstagabend seinen Rücktritt angekündigt. Er werde sehr bald dem griechischen Präsidenten seinen und den Rücktritt seiner Regierung vorlegen, sagte Tsipras im griechischen Fernsehen. Er werde dann dem griechischen Volk Rechenschaft ablegen, was er seit seinem Regierungsantritt im Januar geleistet habe - «dann sollen sie von Neuem entscheiden». Jetzt wo das neue Hilfspaket unter Dach und Fach sei, brauche er ein neues «starkes Mandat» der Bürger, damit er demnächst Verhandlungen über eine Umstrukturierung des griechischen Schuldenbergs führen könne, sagte Tsipras. Die Verantwortung für den Rücktritt tragen nach seinen Worten diejenigen Abgeordneten seines Linksbündnisses Syriza, die in den vergangenen Wochen gegen die Entscheidungen seiner Regierung in der Finanzkrise gestimmt haben. (sda/dpa/afp/reu)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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