International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Atomverhandlungen sei dank: Die britische Botschaft in Teheran öffnet wieder. Bild: Ebrahim Noroozi/AP/KEYSTONE

Vier Jahre nach Angriff: Britische Botschaft im Iran wiedereröffnet

23.08.15, 06:07 23.08.15, 09:02


Rund vier Jahre nach der Erstürmung der britischen Botschaft in Teheran wird die diplomatische Vertretung am Sonntag wiedereröffnet. Er werde die Botschaft persönlich wieder eröffnen, teilte Grossbritanniens Aussenminister Philip Hammond in der Nacht mit.

Zeitgleich werde die iranische Botschaft in London ihren Betrieb wieder aufnehmen. «Unsere Beziehungen haben sich seit 2011 verbessert», erklärte Hammond. Die Wahl des iranischen Präsidenten Hassan Ruhani im Juni 2013 und die Einigung im Atomkonflikt vor einem Monat seien «wichtige Meilensteine».

Die britische Botschaft in Teheran war im November 2011 geschlossen worden, nachdem sie von islamistischen Demonstranten aus Wut über die Sanktionen gegen den Iran gestürmt worden war. Die Protestierenden rissen die britische Flagge herunter, zerstörten Bilder der Queen, beschädigten Inventar und steckten Dokumente in Brand. Der Angriff wurde damals international scharf verurteilt. (sda/afp)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

In diesen 7 Momenten stand die Welt vor dem Dritten Weltkrieg

«Mögest du in interessanten Zeiten leben», so lautet angeblich eine chinesische Verwünschung. Unsere Zeiten sind «interessant» wie lange nicht mehr – jedenfalls, wenn wir an den aktuellen Stand der Weltpolitik denken. Noch nie war die Gefahr so gross, dass es im schon seit 2011 andauernden syrischen Bürgerkrieg zu einer direkten militärischen Konfrontation der Grossmächte kommt. US-Präsident Trump tweetete, die Beziehungen der USA zu Russland seien schlechter denn je, den Kalten …

Artikel lesen