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Ex-Spion Skripal hat kaum Überlebenschance – seine Mutter weiss nichts vom Giftanschlag

28.03.18, 11:10


Der vergiftete Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Yulia haben nach Angaben einer Verwandten nur eine sehr geringe Überlebenschance. Die Prognose sei nicht gut, sagte die Nichte des 66-jährigen Ex-Spions, Viktoria Skripal, dem britischen Sender BBC.

In this Feb. 27, 2018 grab taken from CCTV video provided by ITN on Wednesday, March 7, 2018 , former spy Sergei Skripal shops at a store in Salisbury, England. British authorities have new information about the mysterious substance that left a former Russian spy and his daughter in critical condition, the minister responsible for public safety said Wednesday. (ITN via AP)

Sergei Skripal am 27. Februar 2018 beim Einkaufen in Salisbury. Bild: AP/ITN

This is an alleged  image of the daughter of former Russian Spy Sergei Skripal,  Yulia Skripal taken from Yulia Skipal's Facebook account on Tuesday March 6, 2018. British counterterrorism police said Tuesday that they are now leading the investigating into the unexplained illness of a former Russian spy Sergei Skripal and his daughter Yulia, although it hasn't been declared a terrorist incident. The Skripals were taken ill in Salisbury southwest England on Sunday. (Yulia Skripal/Facebook via AP)

Tochter Yulia Skripal. Bild: AP/Facebook/Yulia Skripal

Sollten die beiden überleben, sei mit bleibenden Schäden zu rechnen. Die Mutter von Sergej Skripal wisse noch nichts vom Giftanschlag; man wolle sie vor diesen Informationen schützen, berichtete die Verwandte weiter.

Ehefrau und Sohn gestorben

Skripals Ehefrau Ljudmila erlag nach britischen Medienberichten 2012 einem Krebsleiden. Sohn Alexander soll 2017 während eines Aufenthalts in St.Petersburg an einem plötzlichen Leberversagen gestorben sein. 

Sergej und Yulia Skripal waren am 4. März bewusstlos auf einer Parkbank in der südenglischen Kleinstadt Salisbury entdeckt worden. Sie befinden sich nach offiziellen Angaben in einem kritischen, aber stabilen Zustand. London hält Moskau für das Attentat verantwortlich. (whr/sda/dpa)

Russland ist «höchstwahrscheinlich» verantwortlich

Video: srf

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • The Destiny // Team Telegram 28.03.2018 12:15
    Highlight In einem kürzlichen Brief an die Times schrieb Stephen Davies, Berater für Notfallmedizin bei der Salisbury NHS Foundation Trust, folgendes:

    "Sir, Weiter zu Ihrem Bericht (" Die Gift-Exposition lässt fast 40 eine Behandlung nötig ", 14. März) kann ich klarstellen, dass keine Patienten eine Nervenzellvergiftung in Salisbury erlitten haben und es nur drei Patienten mit signifikanten Vergiftungen gegeben hat."

    Wie jetzt, doch kein Nervengift ?!
    21 14 Melden
  • The Destiny // Team Telegram 28.03.2018 12:13
    Highlight Vladimir Timoshkov über Skripal.

    "Viele Leute haben ihn gemieden. Seine Klassenkameraden hatten das Gefühl, er hätte das Mutterland verraten", sagte er der BBC. "2012 hat er mich angerufen. Wir haben ungefähr eine halbe Stunde lang gesprochen. Er hat mich aus London angerufen."

    "Er hat bestritten, dass er ein Verräter ist ..." (Er erzählte mir), er schrieb an Wladimir Putin, dass er begnadigt werde will und dass er Russland besuchen wolle. Seine Mutter, sein Bruder und andere Verwandte leben in Russland."

    Weshalb sollte Russland nach dieser Aussage noch ein Motiv haben um ihn umzubringen?
    22 17 Melden
    • tko 28.03.2018 16:55
      Highlight Und 2012 war in der Ukraine auch noch kein Krieg. Schau mal an was sich alles in ein par Jahren ändern kann. Du nervst mich mit deinem Schwachsinn du fehlgeleitetes Nachtlicht.
      9 11 Melden
  • aglio e olio 28.03.2018 11:58
    Highlight In jedem Fall eine unschöne Angelegenheit. Die Folgen sind nicht absehbar.
    Eine interessante Betrachtungsweise, der man selbstverständlich nicht folgen muss, findet sich, sozusagen als Ergänzung, hier:
    https://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/EU-Russophobia-Sergei-Skripal-Ausweisung-von-Diplomaten
    17 5 Melden

Agierten die Skripal-Attentäter zu dritt?

Eine russische Nachrichten-Website hat im Fall des Giftanschlags auf den russischen Ex-Agenten Sergej Skripal den Namen eines dritten Beteiligten ins Gespräch gebracht. Demnach dürften britische Ermittler einen weiteren Agenten des russischen Militärgeheimdienstes GRU namentlich kennen.

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