International

Queen's Speech im Westminster am Mittwoch. Bild: AP/Getty Pool

Königin Elizabeth II. lädt Trump aus – indem sie ihn beim Queen's Speech nicht erwähnt 

21.06.17, 14:07

Zu beneiden war Königin Elizabeth II. beim traditionellen Queen's Speech zur britischen Parlamentseröffnung am Mittwoch nicht. Grossbritannien ist in der Krise, ihr 96-jähriger Mann, Prinz Philip, ist seit der vergangenen Nacht im Spital und dann musste sie auch noch US-Präsident Donald Trump ausladen.

Queen's Speech

Video: YouTube/BBC News

Traditionell beginnt die Rede mit der Bekanntgabe der in den nächsten zwei Jahren anstehenden Staatsbesuche. Dabei erwähnte die Queen am Mittwoch nur das spanische Königspaar. Über einen Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump verlor sie kein Wort, wie The Telegraph berichtet.

Dieser hatte sich zwar nach einem Medienbericht bereits am 11. Juni geäussert, dass er möglicherweise auf seinen umstrittenen Staatsbesuch in Grossbritannien verzichten wolle. Er plane keine Reise, solange es Proteste gegen ihn in Grossbritannien gebe. Jetzt hat ihn die Queen sozusagen ihrerseits ausgeladen. (whr)

Die 63 grossartigsten Bilder der Queen

Das könnte dich auch interessieren:

Sunrise und Swisscom machen das Internet-Abo bald für viele überflüssig

Ausgebimmelt – Wie ein Quartierstreit das Land verändern könnte

«Danke für deine Daten, du Lauch!» Wenn der Facebook-Rückblick ehrlich wäre ...

Ein Klimmzug zuviel: «Rooftopper»-Star filmt, wie er selbst in die Tiefe stürzt

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
21
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • WilliMu 21.06.2017 23:40
    Highlight Bravo!!!
    Der Trump hat in England nichts verloren, er soll zurück in seine spiessbürgerliche deutsche Ur-Heimat.
    4 3 Melden
  • WilliMu 21.06.2017 23:33
    Highlight Die Queen hat sich selbst wieder einmal übertroffen: sie lädt den Präsidenten-Deppen aus den USA wieder aus. Sie hat offensichtlich realisiert, dass mit diesem egomanischen, hochstaplerischem, selbstversessener Typ nur Hirngespinste gedroschen werden können. Schön, dass es noch Leute gibt, die dieses
    Geflunker verstehen, v.a. wenn es eine langjährig erfahrene britische Königin ist.
    6 2 Melden
  • α Virginis 21.06.2017 22:09
    Highlight Armer Donald, darf nicht in der Gold State Coach fahren!
    7 2 Melden
  • chrimark 21.06.2017 19:25
    Highlight Die Frau hat mehr Klasse (möchte sagen Eier aber das wäre politisch wohl inkorrekt) als all die aktuell waltenden eitlen Staatschef/präsidentengockel zusammen je haben werden.
    Long Live the Queen!
    46 6 Melden
    • Redly 21.06.2017 22:00
      Highlight Die Queen liest nur vor, was die Regierung schrieb.
      6 2 Melden
  • Baba 21.06.2017 19:05
    Highlight Die Queen hat 45 nicht ausgeladen! Die britische Regierung hat ihn ausgeladen. Elizabeth II verliest, was ihr "ihre" Regierung vorgibt. Die Königin hat keinen politischen Einfluss, obwohl sie das Staatsoberhaupt ist und als solches jeweils das Parlament eröffnet.

    Amüsant fand ich die Reaktion des Speakers des House of Commons auf die durch den "Black Rod" überbrachte Einladung der Königin, sich doch in das House of Peers zu begeben: "zieht die Rollschuhe an, das erste Rennen startet um halb zwei" (heute war der zweite Tag der Rennen in Ascot, an denen die Queen traditionell teilnimmt).
    6 8 Melden
    • Alnothur 21.06.2017 20:37
      Highlight Einen gewissen Einfluss hat sie schon. Gerade ausserhalb des Parlaments, so hat sie jede Woche ein vertrauliches Gespräch mit dem PM. Es dringt zwar nie nach aussen, was dort besprochen wird, aber sie soll ihre Gesprächspartner durchaus ziemlich in die Mangel nehmen. :)
      10 2 Melden
  • Shin Kami 21.06.2017 18:46
    Highlight Soll uns der Hut etwas sagen?
    19 1 Melden
    • Mia_san_mia 21.06.2017 18:54
      Highlight Haha sehr geil 😀
      5 1 Melden
    • Rümel-Krümel 21.06.2017 18:58
      Highlight gryffindor ✨
      10 1 Melden
  • ovatta 21.06.2017 16:48
    Highlight Köstlich! Wenn er schon nicht von der Queen zum Ritter geschlagen wird so hat er wenigstens einen Arschtritt bekommen!
    70 6 Melden
    • Shin Kami 21.06.2017 18:44
      Highlight Sie soll ihn zum Ritter schlagen. Aber mit einem echten Schwert, Klinge nach unten und den Schlag etwas kräftiger ausführen...
      17 5 Melden
    • ovatta 21.06.2017 19:51
      Highlight Och, das gönn ich nicht mal dem!
      Aber so ne schöne Bierdusche wär mal was!
      2 3 Melden
  • AllIP 21.06.2017 16:33
    Highlight Putin aproves
    37 3 Melden
  • Majoras Maske 21.06.2017 16:09
    Highlight Man beachte auch ihren blauen Hut mit den gelben Sternen...
    66 7 Melden
    • Pasch 21.06.2017 18:19
      Highlight Ausgezeichnet erkannt!
      13 1 Melden
    • Lowend 21.06.2017 18:48
      Highlight Ist mir zuerst gar nicht aufgefallen, aber schön, dass es bei Watson so aufmerksame Leser gibt!
      19 2 Melden
    • Triple 21.06.2017 20:53
      Highlight Sehe keine Sterne. Nur blaue Blüten mit gelben Blütenständen.

      Hut ab vor der Frau. Hat viele Fehler gemacht und schwierige Situationen zu meistern. Und scheint im Alter weise geworden zu sein.
      1 5 Melden
    • Majoras Maske 22.06.2017 00:26
      Highlight Die Queen müsste während dem Verlesen eigentlich die Krone tragen und ich denke nicht, dass die stets sehr bewusst gekleidete Queen sich zufällig für diese Farben entschieden hat. Leider werden wir aber niemals erfahren, ob sie damit etwas aussagen wollte, da die sich ja bekanntlich nicht äussern darf.
      3 0 Melden
  • Tubel500 21.06.2017 15:24
    Highlight Na ja, die Briten haben aktuell schon genug Trump-ähnliche Figuren, da käme es auf den Orangen (orangenen? Ist das überhaupt ein Wort?) auch nicht mehr an.
    51 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.06.2017 14:29
    Highlight "Er [Trump] plane keine Reise, solange es Proteste gegen ihn in Grossbritannien gebe. Jetzt hat ihn die Queen sozusagen ihrerseits ausgeladen."
    Auch das ist eine Möglichkeit zu erfahren, dass sich trotz anmassenden Grosskotzes nicht alle Speichelleckerei diktieren lassen.
    128 6 Melden

Das ist der Mann, der Trumps Twitter-Konto abgestellt hat

Der Deutsche Bahtiyar Duysak hat Anfang November den Twitter-Account von Trump Minuten deaktiviert. Jetzt äussert er sich erstmals in einem Interview. 

Ganze 11 Minuten war der Twitter-Account von US-Donald Trump am 2. November offline, weil ihm ein Twitter-Angestellter den Stecker gezogen hatte. Das Internet feierte den damals noch unbekannten Mitarbeiter als Helden, der den Nobelpreis verdient habe. 

Jetzt ist bekannt, wer dem US-Präsidenten seinen Twitter-Account deaktiviert hatte. In einem Interview mit TechCrunch outet sich Bahtiyar Duysak, ein Deutscher mit türkischen Wurzeln, als Trump-Blocker.

Aber wie konnte Duysak dem mächtigsten …

Artikel lesen