International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Wir sind obdachlos»: Tausende Briten demonstrieren in London gegen neue Mietregeln



In this photo taken Monday Feb. 8, 2016, tourists look at the view including the HSBC headquarters building standing amongst other skyscrapers in the Canary Wharf business district of London. International bank HSBC said Sunday Feb. 14, it has decided to keep its headquarters in London after considering a move to Hong Kong in response to tougher U.K. banking regulations. (AP Photo/Matt Dunham)

Touristen bewundern die Londoner Innenstadt: Für Einheimische wird das Wohnen dort immer teurer.
Bild: Matt Dunham/AP/KEYSTONE

Tausende Briten haben am Sonntag in London gegen die Wohnungsbaupolitik der konservativen Regierung protestiert. Die Demonstranten trugen Banner mit Aufschriften wie «Ihr seid herzlos, wir sind obdachlos» oder «Ich ziehe nicht um».

Sie zogen zum Parlamentssitz im Herzen der britischen Hauptstadt, wo eine Kundgebung stattfand. Die Tories vertrieben nicht nur die sozial Schwachen, sondern auch die Mittelklasse aus dem Zentrum Londons, beklagte die Labour-Abgeordnete Dianne Abbott.

Nach einem neuen Gesetz der Regierung müssen unter anderem städtische Wohnungen jetzt zu dem selben Preis privater Vermieter angeboten werden, wenn die Mieter über einer bestimmten Einkommensgrenze liegen. Mietverhältnisse dürfen zudem nicht mehr unbegrenzt gelten, sondern haben künftig eine Höchstdauer.

In den vergangenen zwölf Monaten stiegen die Mieten in London um 13.9 Prozent. Immer mehr Menschen werden obdachlos. Der Durchschnittspreis einer Londoner Immobilie lag im Januar bei 530'409 Pfund (fast 750'000 Franken). (trs/sda/afp)

Das sind die teuersten Städte der Welt – Zürich ist neu auf Platz 2, yess! Äh, nein, verdammt!!

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

Artikel lesen
Link to Article