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Tumulte in der iranischen Hauptstadt Teheran, nachdem Mossadegh gestürzt wurde.  Bild: AP

64 Jahre später: USA geben zu, die Demokratie in Iran untergraben zu haben

21.06.17, 11:45

1953 wurde in Iran der erste demokratisch gewählte Premierminister, Mohammad Mossadegh, durch einen Militärputsch gestürzt. Der Schah, der durch die Demokratisierung des Landes an Macht verloren hatte, wurde dadurch erneut gestärkt.

Historiker sehen im Putsch von 1953 den Wegbereiter der islamischen Revolution von 1979 und den Anti-USA-Ressentiments in Iran. Mossadegh gilt bis heute als erster demokratisch gewählter Führer des Irans. Nun hat die USA ihre Verwicklung in den Putsch offiziell bestätigt.

Historiker vermuteten bereits seit den 60er-Jahren, dass britische und amerikanische Geheimdienste den Putsch heimlich unterstützt hatten. Am Donnerstag hat die Trump-Administration Dokumente veröffentlicht, die eine CIA-Beteiligung belegen.

Schah Reza Pahlavi spricht 1950 zur Einsetzung des ersten Parlaments im Iran. Bild: AP

Mohammed Mossadegh gilt im Iran als erster demokratisch gewählter Führer. Er wurde 1953 durch einen Putsch abgesetzt. Bild: wikipedia

Die CIA soll laut diesen Dokumenten den Putsch organisiert und geleitet haben. Ausserdem soll der US-Geheimdienst eine geheime Operationsbasis im Iran betrieben und Geheimdienstler des Schahs ausgebildet haben.

Der Kalte Krieg und das Öl

Über die Gründe der Einmischung geben die Dokumente keine Auskunft. Historiker vermuten einerseits, dass die USA befürchteten, der Iran könnte unter Mossadegh zum sowjetischen Satellitenstaat werden. Andererseits war es Mossadeghs Ziel, die iranischen Ölfelder zu verstaatlichen, die damals noch in der Hand des britischen Unternehmens Anglo-Persian Oil Company (APOC) waren.

Sowohl die USA wie auch Grossbritannien wollten dies verhindern. Nach dem Sturz Mossadeghs wurde das Öl erneut von britischen, französischen und amerikanischen Unternehmen gefördert. Zusätzlich erhielt die APOC vom iranischen Staat eine jährliche Entschädigung für die temporäre Verstaatlichung.

Eine iranische Öl-Raffinerie 1971. Bild: AP

Nach dem Sturz Mossadeghs baute der Schah seinen Geheimdienst immer weiter aus und unterdrückte jegliche Opposition. Mit der Revolution von 1979 wurde er schliesslich abgesetzt und der Iran wurde von Ayatollah Khomeini in eine Islamische Republik umgewandelt.

Obama verhinderte Publikation

Bereits 1989 wurden einige Dokumente zum Putsch veröffentlicht, jedoch gab es damals noch keine eindeutigen Beweise für die US-Intervention. 2013 wurden erstmals CIA-Dokumente veröffentlicht, die eine Verwicklung des US-Geheimdienstes nahelegten. Die Obama-Administration blockte weitere Versuche, die Gesamtheit der Dokumente zu veröffentlichen, jedoch erfolgreich ab.

Grund dafür dürften die andauernden Verhandlungen der USA mit dem Iran über ein Atom-Abkommen gewesen sein. Durch ein offizielles Eingeständnis hätte die USA die Weiterführung der Verhandlungen gefährdet. (leo)

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103Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Heinz Nacht 23.06.2017 15:54
    Highlight Die Argumentation hier kommt mir vor, als ob ich sagen würde, dass es heute schneit. Schliesslich hat's ja im Januar auch mal geschneit...
    0 2 Melden
  • glüngi 22.06.2017 17:46
    Highlight Das geile ist ja das die mal wieder ungeschoren davonkommen. Ich würde denen Reparaturzahlungen aufdrücken das denen schlecht wird.
    6 0 Melden
  • Makatitom 21.06.2017 21:53
    Highlight In 50 Jahren werden Dokumente auftauchen, die zeigen, dass der arabische Frühling auch durch die Amis unterstützt wurde, um Europa durch die dadurch ausgelösten Flüchlingswellen zu destabilisieren und wieder in die nationalistische Richtung zu lenken. Remember: Einer der grössten ausländischen Unterstützer des Nazi-Regimes hiess Henry Ford. Übrigens der gleiche Henry Ford, der gesagt hat: Wenn der einfache Mann das Finanzsystem verstehen würde gäbe es eine Revolution, noch vor morgen früh
    28 7 Melden
    • Spooky 22.06.2017 02:12
      Highlight @Makatitom
      Genau so ist es. Was die Machtpolitik betrifft, sind sowohl die Watsonjournalisten als auch die Watsonkommentatoren naiv bis zum Umfallen.
      10 10 Melden
  • Troxi 21.06.2017 18:57
    Highlight Neben dem Kongo nun auch der Iran, und so eine Nation nennt sich Friedensstifter und Förderer der Demokratie. Die Amerikaner werden immer unglaubwürdiger, Europa sollte sich langsam von den amerikanischen Klauen befreien und den Einfluss der Amis eindämmen, selbst wenn dies nur über einen Bürgerkrieg geht.
    26 2 Melden
  • Nevermind 21.06.2017 17:23
    Highlight "wir bestätigen hiermit, was schon seit langem bekannt ist."

    Und jetzt noch ein Artikel über die United Fruit Company und für jeden Kommentarschreiber der sich überrascht und empört gibt eine Chiquita Banane.
    16 0 Melden
    • Liselote Meier 21.06.2017 18:24
      Highlight Ja der Putsch in Guatemela, auch eines dem. gewählten Präsidenten, wurde schon Ende 40er vorbereitet.

      Aber ja Venezuela geht es so scheisse obwohl sie auf einer der grössten Erdöl Reserven sitzen, wegen einer schlechten Regierung. Hm gibt da wohl keinen US Druck genau vor der Haustüre. Nein, nein alles selber verschuldet


      8 2 Melden
  • Dr.Bogyman 21.06.2017 17:12
    Highlight Nein wirklich, wer hätte das gedacht?

    Gibt es überhaupt einen Krieg oder Putsch wo die Amerikaner nicht involviert sind?
    28 0 Melden
    • Makatitom 21.06.2017 21:41
      Highlight Ja, alle Kriege vor 1786 ;)
      34 1 Melden
  • Pfützentreter 21.06.2017 16:16
    Highlight Ein modernes Wunder
    4 0 Melden
  • John Smith (2) 21.06.2017 15:44
    Highlight Eine Veröffentlichung hätte den Atomdeal gefährdet? Noch verlogener gehts ja wohl nicht mehr! Ein Eingeständnis der eigenen Rolle, verbunden mit einer offiziellen Entschuldigung oder auch nur einem Bedauern, wäre wohl der beste Wegbereiter für den Aufbau von gegenseitigem Vertrauen gewesen. Aber das übersteigt natürlich jeden Denkhorizont von Militärköpfen und sonstigen «Patrioten». Lieber Waffen verkaufen, das ist lukrativer.
    33 2 Melden
  • Xriss 21.06.2017 15:30
    Highlight Unglaublich, wie hier in den Kommentaren wieder einmal USA-bashing zelebriert wird!
    Kriege dürfen die USA nicht anfangen, wenn sir aber dann im Hintergrund die Fäden ziehen ist es auch nicht gut.
    Klar mischen sich die USA ein und schauen zu ihren eigenen Interessen.
    Aber was soll ein Wüstenstaat mit Ölreserven, der weder die Industrie noch das Know-how hat das Öl zu fördern und vor allem kein Interesse daran, weil es keine Verwendung für das Öl hat. Kamele laufen schliesslich mit Wasser.
    Die Einmischung der USA bringt auch entsprechenden Wohlstand in die betroffenen Regionen!
    1 101 Melden
    • Liselote Meier 21.06.2017 16:24
      Highlight Nehme mal an das ist sarkatisch gemeint. Ansonsten hast du gewaltig einen an der Waffel.
      67 1 Melden
    • Snowy 21.06.2017 16:43
      Highlight Bitte Sarkasmus entsprechend kennzeichnen. Ist leider nicht 100% eindeutig.
      33 0 Melden
    • rauchzeichen 21.06.2017 17:20
      Highlight ich befürchte das war kein sarkasmus..
      18 0 Melden
    • Gummibär 21.06.2017 19:38
      Highlight Die USA und England organisierten einen Staatsstreich um eine mit großer Mehrheit gewählte parlamentarische Regierung zu entfernen. An den Folgen leiden wir heute noch.
      Xriss , Geschichtskenntnisse = fail
      19 0 Melden
  • D(r)ummer 21.06.2017 15:23
    Highlight Bild aus dem heutigen Picdump. ;-)
    49 1 Melden
  • Domsh 21.06.2017 14:44
    Highlight Das Macht-Gebärden der USA in der Welt ist eine sehr schlimme Sache und Russland steht ihr in gar nichts nach.
    Wenigstens kommen hier nach 60 Jahren die Dokumente zum Vorschein. Russland hingegen verdrängt seine schwere Schuld am/im 2. Weltkrieg nach wie vor.
    18 34 Melden
    • Luegi 21.06.2017 15:55
      Highlight Jaja und die Schuld Polens? Wer ist denn zwischen 1922 und 1933 mehrere male in Deutschland und der Sowjetunion einmarschiert? Wer hat das Danzig und Sudeten Problem nicht lösen wollen?
      11 9 Melden
    • Liselote Meier 21.06.2017 16:32
      Highlight Was zum Beispiel in Erwägung das sämtliche Sowjetarchive in den 90er geöffnet wurden?
      16 0 Melden
    • PaLve! 21.06.2017 16:59
      Highlight Du hättest wohl lieber, dass wir heue noch "Heil Hitler!" was ohne UdssR der Fall wäre.
      14 1 Melden
    • rauchzeichen 21.06.2017 17:46
      Highlight pscht luegi, hitler war der einzige böse damals, polen gehörten zu den guten. deutschen, ukrainischen oder russischen minderheiten ging es perfekt in polen. sie waren auch nicht auf deutsche waren angewiesen die nur mit erlaubnis der polnischen regierung durch danzig fahren durften. und dann hat der böse hitler den guten polen einfach den krieg erklährt, ohne grund oder verhandlungen(richtig, sarkasmus). da die wahrheit in der vergangenheit liegt, nie vollständig aufgedeckt werden wird sollte man sich an bekanntes halten. und da versagt fast jedes bildungsystem beim wichtigen thema 2. WK..
      3 8 Melden
    • glüngi 22.06.2017 17:44
      Highlight Ihr Leute scheint zu vergessen das der typ zufällig 11-12 MILLIONEN MENSCHEN in Tötungsfabriken vernichtet hat. Da ist es scheiss egal wie «Böse der Pole» damals war. Man könnte sagen Deutschland hat «leicht» überreagiert...
      3 0 Melden
  • Asmodeus 21.06.2017 14:34
    Highlight Und womit wir den Beweis hätten, dass die USA und Grossbritannien aktiv an der aktuellen Terrorsituation beteiligt waren.
    57 1 Melden
    • banda69 21.06.2017 15:33
      Highlight Beteiligt SIND.
      41 0 Melden
    • Sapere Aude 21.06.2017 15:56
      Highlight Dass die USA und UK für die Entstehung des IS und Al Quaida mitverantwortlich sind, ist eigentlich klar. Nur dienen die Veröffentlichungen bezüglich dem Iran nicht als Beweis. Denn die Mehrheit der Iraner sind Schiiten und selbst Zielscheibe der sunnitischen Terroristen, wie der Anschlag in Teheran gerade zeigt.
      23 2 Melden
  • opwulf 21.06.2017 14:09
    Highlight Die These dass der Iran unter Mossadeqh einen Sowjetstaat hätte werden können, war nur dazu da Eisenhower (bekannter Antikommunist) dafür zu gewinnen, gegen Mossadeqh vorzugehen! Sein Vorgänger TRuman war sogar mit Mossadeqh befreundet und dieser Artikel lässt leider den ganzen Teil betreffend der Briten welche bei der UNO gegen Mossadeqh intervenierten und Mossadeqh darauf nach New York flog und dort eine brennende Ansprache hielt, worauf der britische Vorstoss gegen die Iranische Regierung abgeschmettert wurde, völlig ausser Acht (sorry für diesen Marathonsatz)! Putsch im Iran - ZDFinfo Doku
    30 0 Melden
    • Liselote Meier 21.06.2017 16:54
      Highlight Befreundet ist übertrieben, Wohlgesonnen.

      Aber durchaus treibende Kraft waren die Briten, allen voran der gute alte Imperialist Churchil

      10 0 Melden
    • opwulf 21.06.2017 17:11
      Highlight Richtig! Churchill direkt auf der britischen und auf Seiten der Amerikaner die Dulles Brüder! Ich glaube der Eine war sogar Botschafter und der Andere eines der Köpfe des OS (CIA)! Und war dieser Letztgenannte nicht auch der Mentor des späteren Präsidenten George Bush sen.?
      5 0 Melden
  • Raphael Stein 21.06.2017 14:02
    Highlight Das wussten wir schon lange. Seit dem Tag vom Umsturz.

    Schön darf man das jetzt offiziell wissen. Mit "Beweisen" sogar.

    Und dass in den Atomverhandlungen diese eine und zweitletzte Trumpfkarte gehütet wurde, wusste "man" auch.
    Ich frage mich oft warum Journalisten so kurzzsichtig sind.
    19 3 Melden
    • rauchzeichen 21.06.2017 17:51
      Highlight wo liegt wohl der unterschied zwischen wissen (für sich) und wissen verbreiten?
      2 0 Melden
    • Raphael Stein 22.06.2017 16:59
      Highlight Weiss man was, das andere nicht wissen, was wiederum andere nicht wollen das es andere wissen, wird man, also dieser man im ersten Teil, in eine Schublade gesteckt, diskreditiert, ins Lächerliche gezogen usw. Deshalb ist es oft schwierig wissen (für sich) zu verbreiten. Es bleibt aber immer dasselbe Wissen. Etwas so.
      0 0 Melden
  • zombie woof 21.06.2017 14:01
    Highlight Bei welchen Drecksgeschäften mischelt die USA nicht mit?
    30 0 Melden
    • äti 21.06.2017 17:35
      Highlight Wer mischt denn sonst noch bei Drecksgeschäften mit?
      2 0 Melden
    • Raphael Stein 22.06.2017 16:59
      Highlight Dreckgeschäfter
      2 0 Melden
  • banda69 21.06.2017 13:39
    Highlight Syrien, Irak, Iran, Pakistan, Afgahnistan. Mich wundert die Wut der arabischen Welt dem Westen ggü. nicht. Was mich wundert ist, dass nicht mehr Widerstand von Seiten Südamerika, Afrika oder Asien kommt. Überall hatten und haben die Amis die Finger zum Schaden vieler Menschen im Spiel.
    27 2 Melden
    • John Smith (2) 21.06.2017 15:33
      Highlight Iran, Pakistan, Afghanistan – alles typisch arabische Länder.

      Abgesehen davon gehe ich natürlich mit Ihrer Aussage einig. Früher nannte man das «Imperialismus», aber dieses Wort darf man ja heute nicht mehr verwenden, sonst ist man ein ideologisch verbohrter linker Amerikahasser.
      15 3 Melden
  • Töfflifahrer 21.06.2017 13:04
    Highlight Was für eine Überraschung aber auch, Iran war und ist aber leider bei Weitem nicht das einzige Land. Da wäre noch der der halbe Südamerikanische Kontinent den die USA so gestalteten, dass es für sie passt. Die Menschenrechte die gebrochen wurden und das Leid, dass sie dabei verursacht haben ist einfach monströs!
    Das Image der Guten, welches die Amis so lange vermitteln konnten, hat nicht nur Risse, nein es liegt in Scherben.
    121 9 Melden
    • Wehrli 21.06.2017 14:10
      Highlight Fairerweise muss man zugutehalten, dass die Dokumente offiziell veröffentlicht wurden. Dies gibt es in einer Diktatur nicht.
      35 12 Melden
    • Yes. 21.06.2017 14:38
      Highlight Ja wow, Jahrzehnte nachdem man irgendjemanden zur Verantwortung ziehen könnte.
      22 2 Melden
    • opwulf 21.06.2017 14:53
      Highlight Wehrli: es macht es keines Falls besser wenn diese staatlichen Organe (namentlich die CIA) feucht fröhlich weiter so agieren - die Regierung ist ja nicht schuld - oder falls doch sind die in spätestens 8 Jahren abgelöst und praktisch imun! Ein goldener Käfig, bleibt ein Käfig - aber der gemeine Mensch der davon betroffen, ist es herzlich egal ob er von einer Diktaturregierung eines anderen Staates oder einer demokratischen Regierung eines anderen Staates verarscht oder getötet wird! Diese systematischen Regime Changes seitens der USA wurden in der Vergangenheit von sehr vielen hier bestritten!
      25 1 Melden
    • äti 21.06.2017 17:38
      Highlight Gibt es Staaten ohne aktiven Geheimdienst?
      2 2 Melden
    • opwulf 21.06.2017 18:06
      Highlight Äti: Liechtenstein vielleicht, aber dafür haben sie unsere Armee :) - oder Grönland?
      6 0 Melden
    • Raphael Stein 22.06.2017 17:01
      Highlight ...Dies gibt es in einer Diktatur nicht.

      dafür immer est nachher.

      So wie bei einer NIchtdiktatur auch.
      2 0 Melden
  • Ollowain 21.06.2017 12:48
    Highlight Ach das sind doch alles nur Verschwörungstheorien!!! Die USA sind die guten, Russland die Bösen und im nahen Osten geht es um humanitäre Hilfe...
    76 23 Melden
    • Schlumpfinchen 21.06.2017 13:18
      Highlight Moment, nur weil bestätigt wurde, dass die Amis die Finger im Spiel hatten, heisst noch lange nicht, dass die Russen plötzlich die Guten sind.
      Es geht Russland, den USA, Frankreich, Grossbritannien etc. nur um Öl. Jetzt wo der Schaden schon angerichtet ist, lebt es sich wohl ganz ungeniert.
      26 7 Melden
    • Moudi 21.06.2017 13:37
      Highlight Ironie off vergessen; Die meisten glauben genau solchen Schwachsinn.-. wens in der Zeitung/Nachrichten kommt muss es ja stimmen?
      .. Historiker vermuteten... Waren das damals auch sogenannte "Verschwörungsspinner"eh Fake-News-verbreiter? oder durften Sie die offizielle Version anzweifeln? Fragen über fragen
      15 11 Melden
  • Christian Mueller (1) 21.06.2017 12:45
    Highlight Und wo ist der Newswert?
    15 56 Melden
    • Snowy 21.06.2017 13:40
      Highlight Hallo? Diese Meldung sollte heute die Headline von jedem Medium weltweit sein - v.a. auch in den USA. Tut sie aber nicht - was den Newswert umso wichtiger macht.
      Ist ein riesengrosser Unterschied, ob etwas jahrelang stark vermutet wurde, oder ob man es schwarz auf weiss beweisen kann.
      35 2 Melden
    • Christian Mueller (1) 21.06.2017 14:28
      Highlight Vermutet haben das nur noch Ignoranten.
      Allen, die es wissen wollten, war es bereits klar. Ich habe mich vorhin etwas zynisch ausgedrueckt...
      10 1 Melden
  • Mortimer 21.06.2017 12:43
    Highlight Unglaublich und das noch von einem wie Trump. Wahrscheinlich hat er gar nicht nach geschaut, was er da Unterschrieben hat. Anders kann ich mir die Veröffentlichung gar nicht erklären.
    14 31 Melden
    • Majoras Maske 21.06.2017 13:45
      Highlight Oder er will aus persönlichen Gründen dem Geheimdienst schaden.
      16 2 Melden
    • Pain_in_the_ass 21.06.2017 14:31
      Highlight Andere Erklärung: Trump vs. Geheimdienste

      Er will das Image des Saubermachers und Greatmachers.
      5 1 Melden
    • äti 21.06.2017 17:43
      Highlight Es ist, bei nicht Diktaturen, üblich, nach 60-100 Jahren eher brisante Doks frei zu geben. Wobei der Inhalt auch längst bekannt ist.
      2 0 Melden
    • Majoras Maske 21.06.2017 19:36
      Highlight Nein, das ist auch in Demokratien üblich.
      1 3 Melden
  • Luca Brasi 21.06.2017 12:39
    Highlight "Historiker vermuteten bereits seit den 60er-Jahren, dass britische und amerikanische Geheimdienste den Putsch heimlich unterstützt hatten."

    Wie wurden solche Vermutungen damals eigentlich von den breiten Medien aufgenommen? Wäre noch spannend mit den heutigen Medien zu vergleichen. ;)
    93 4 Melden
    • Chrigi-B 21.06.2017 12:59
      Highlight Aluhut....
      11 37 Melden
    • Maragia 21.06.2017 13:03
      Highlight Ich denke, das wurde dazumals als "Verschwörungstheorie" abgetitelt...
      48 12 Melden
    • Snowy 21.06.2017 13:04
      Highlight Keine Ahnung. Wohl einfach totgeschwiegen, da die Medien noch nicht gleich entwickelt waren. Sicher ist jedoch, dass man heute in die Verschwörerecke gestellt würde... Killerargument.
      46 9 Melden
    • banda69 21.06.2017 13:20
      Highlight In den Medien wurde der Iran als das Böse dargestellt. Aufgebrachte Iraner, welche USA-Flaggen verbrannten waren im TV an der Tagedordnung. Dazu bärtige Mullahs. Natürlich waren das alles Terroristen. Und die Amis die guten Helden.
      26 0 Melden
    • Moudi 21.06.2017 13:52
      Highlight @ luca "Operation Ajax" hiess diese...
      11 0 Melden
    • Asmodeus 21.06.2017 14:36
      Highlight Damals gab es noch den "Red Scare". Jeder Journalist der dies recherchiert hätte, wäre als Kommunist im Knast gelandet.
      19 0 Melden
    • pamayer 21.06.2017 16:01
      Highlight Damals warst du subito ein Landesverräter. Es ging nicht ganz so rigoros zu wie bei Erdogan heute, aber die Marschrichtung war durchaus vergleichbar.
      13 0 Melden
    • Nevermind 21.06.2017 18:29
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.06.2017 12:38
    Highlight Imagine my shock 😮
    37 1 Melden
  • Chrigi-B 21.06.2017 12:35
    Highlight "Historiker vermuteten bereits seit den 60er-Jahren, dass britische und amerikanische Geheimdienste den Putsch heimlich unterstützt hatten." 1 zu 1 auf Syrien, Irak, Afgahnistan, Sudan, Yemen, Lybien, ja den ganzen Nahen Osten übertragbar. Aber heey, verschliesst weiter eure Augen und glaubt CNN, NYT, WaPo etc. es ist ja nicht so, dass sie uns seit Jahrzenten anlügen... Noch besser sind die "Totalgläubigen" welche irgendwelche Verlautbarungen aus Paris, Berlin, London oder DC auch noch glauben. Speziell wenn es um den Nahen Osten geht🤢🤢🤢🤢.
    55 15 Melden
    • äti 21.06.2017 17:48
      Highlight Welcher Staat hat denn keinen aktiven Geheimdienst und mischt mit?
      Und welche Presse ist denn rundum zuverlässig bei jedem Geschehen?
      3 4 Melden
  • Snowy 21.06.2017 12:21
    Highlight Genauso wie in 50 Jahren in einem CIA-Artikel nachgewiesen wird, dass die USA deswegen die Saudis im Syrienkrieg unterstützen, weil Syrien den Golfstaaten eine Öl-Pipeline durch ihr Gebiet verweigerte - mit den Russen allerdings zusammenarbeiten wollte. Und plötzlich machen die Fronten im Syrienkrieg "Sinn".

    In jedem verdammten Krieg geht es vor allem um eines: Rohstoffe
    Und natürlich sind die grössten Verbraucher in diesen Kriegen auch involviert.

    Aber wir müssen uns noch ein paar Jahre das Märchen der Terrorbekämpfung anhören... und dass Ganser nur ein wirrer Verschwörungstheoretiker ist.
    83 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.06.2017 12:42
      Highlight Rohstoffe spielen hier keine Rolle. Die USA selbst ist der grösste Ölhersteller durch Fracking.
      13 62 Melden
    • Maragia 21.06.2017 13:17
      Highlight @Kritjan Fakten und Quelle bitte. Vorallem wird Öl nicht hergestellt sondern gefördert....
      13 7 Melden
    • Schlumpfinchen 21.06.2017 13:30
      Highlight Das glaubst du wohl selbst nicht Kristjan? Fracking ist eine neue Methode die es damals noch nicht gab. Seit man das Osmanische Reich zerschlagen hat, geht es allen nur noch darum ihren Ölanteil zu sichern. Oder weshalb sonst haben die Briten und die Amis Mossadegh gestürzt, der das Öl verstaatlichen wollte?
      Gleicher Meinung wie du Snowy, nur mit Ganser kann ich nichts anfangen, seine Art geht passt mir nicht und seine Auftritte sind komisch.
      8 7 Melden
    • Snowy 21.06.2017 13:34
      Highlight Aufgrund intensiven Frackings ist die USA in die Top 3 der Produzentenländer aufgerückt.
      Die grössten Ölreserven sind jedoch nach wie vor am Golf.

      Zudem ist das Fracking extrem viel kostenintensiver als die konventionelle Abschöpfung - ganz zu schweigen von der Umweltproblematik. In Zeiten von tiefen Ölpreisen ist die USA also sehr an güntigen konventionellen Quellen in Saudiarabien, Quatar, Irak etc interessiert.
      15 3 Melden
    • moedesty 21.06.2017 13:37
      Highlight Bei den besagten Pipelines geht es aber um Gas und nicht Erdöl. Es geht aber nicht nur um Gas, mehr dass der Assad im allgemeinen nicht nach der US-Pfeiffe Tanzen möchte.
      12 2 Melden
    • D(r)ummer 21.06.2017 14:26
      Highlight @Kristjan

      Das muss noch lange nicht heissen, dass ihr Bedarf dadurch gedeckt wird.
      9 0 Melden
    • Electric Elephant 21.06.2017 15:35
      Highlight @Snowy: "Die größten Ölreserven sind nach wie vor am Golf."
      Wenn man alle Länder dort zusammen nimmt, stimmt das. Als einzelner Staat hat jedoch mittlerweile Venezuela die größten Reserven vor den Saudis. 2007 war noch Saudi-Arabien die Nummer 1 bei den Reserven...
      6 0 Melden
    • äti 21.06.2017 17:52
      Highlight Vergesst das Öl, der nächste Weltkrieg wird um Wasser geführt.
      8 0 Melden
    • moedesty 21.06.2017 18:09
      Highlight ne, wasser hats genug -> kann man filtern. siehe kreuzfahrtschiffe :)
      1 2 Melden
    • äti 21.06.2017 20:36
      Highlight Modesty, du kannst nur Wasser filtern, wenn Wasser da ist.
      2 1 Melden
    • Schlumpfinchen 21.06.2017 22:17
      Highlight Wenn das mit dem Wasser so einfach wäre, hätte man's schon gelöst. Das mit den Filtern ist blöderweise nicht so einfach. Dazu gibt es Binnenstaaten, welchen die Seen "verdunsten". Tschadsee ist so ein Beispiel.
      2 0 Melden
  • Radiochopf 21.06.2017 12:16
    Highlight Friedensnobelpreisträger Obama hat die Publikationen verhindert? Hatte er Angst das eine Diskussion über Syrien entsteht? Ich hoffe, dass es keine 64 Jahre geht bis die USA zugeben müssen, dass sie mitschuldig sind am Tod von tausenden Zivilsten und Millionen syrischen Flüchtlinge... Klassiker dazu
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    • Matthias Studer 21.06.2017 13:29
      Highlight Steht im Artikel. Obama verhinderte es, wegen der Verhandlungen mit dem Iran. Die waren übrigens die erfolgreichsten in der Geschichte USA - Iran.
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    • walsi 21.06.2017 15:07
      Highlight @Kristjan: Der grösste Öllieferant für die USA ist immer noch Saudi Arabien. Würden die Saudis den USA den Ölhahn zu drehen wäre es da sehr rasch dunkel. Die eigene Produktion reicht nicht um den Bedarf zu decken.
      9 1 Melden
    • äti 21.06.2017 17:54
      Highlight Auch in der Schweiz dauert es weit mehr als 60 Jahre bis eher brisante Dokumente freigegeben werden.
      4 0 Melden
    • rauchzeichen 21.06.2017 18:07
      Highlight würden die saudis den öhlhahn zudrehen, würde der westen den saidis keine waffen und kein geld mehr geben und terroristen müssten wieder steine werfen. nachdem all die waffen und munition die westliche regierungen geschickt haben kaputt sind. wenn das nicht so lange gehen würde, eigentlich keine so schlechte idee...
      4 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 21.06.2017 12:05
    Highlight Warum soll es heute anders sein?
    50 3 Melden
  • moedesty 21.06.2017 12:04
    Highlight 1:1 was in syrien passiert.
    51 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.06.2017 11:57
    Highlight Irgendwer ernsthaft überrascht?
    Irgendwer, der glaubt, heutezutage sei alles sauberer?
    Irgendwer, der glaubt, Geld sei nicht das Wichtigste?
    59 4 Melden
    • Luca Brasi 21.06.2017 12:45
      Highlight Manche Leute lieben eben Geld: ;)
      14 1 Melden
  • Paul_Partisan 21.06.2017 11:56
    Highlight Die USA gingen in ihrem wirren Antikommunismus wahrlich über Leichen. Nicht zu vergessen bleibt auch der Putch in Chile 1974. Die CIA und deren Führungspersonen gehören längst vor einen internationalen Strafgerichtshof.
    72 6 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 21.06.2017 13:14
      Highlight Antikommunismus ist nicht schlecht, sondern eine Pflicht. Mao, Pol Pot, Stalin, Erich Honegger und co. waren einige der schlimmsten Verbrecher der Menschheit.
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    • Schlumpfinchen 21.06.2017 13:34
      Highlight Nur erkennt die USA den internationalen Gerichtshof nicht an. Warum wohl? 🤔 (Achtung Ironie im zweiten Satz)
      17 2 Melden
    • Asmodeus 21.06.2017 14:39
      Highlight Früher Antisemitismus, danach Antikommunismus und nun Antiislamismus.

      Das Prinzip bleibt dasselbe und das Ziel ebenfalls.
      Die Mehrheit der treudoofen Bevölkerung hinter sich gegen einen gemeinsamen Feind scharen.
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    • Tierra Y Libertad 21.06.2017 14:46
      Highlight @roterriese Der antikommunismus richtete sich eben nicht gegen Leute wie Pol Pot, sondern hauptsächlich gegen Mossadegh, Allende usw., die demokratisch gewählt wurden.
      23 0 Melden
    • walsi 21.06.2017 15:10
      Highlight @roterriese: Gemäss der westlichen Propaganda. In den betroffenen Länder waren gemäss der Propaganda die USA die Bösen. So falsch lagen die damals nicht wie man heute weiss. Es wird auf beiden Seiten gelogen, betrogen und man versucht das Volk für dumm zu verkaufen.
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    • roterriese Team #NoBillag 22.06.2017 05:55
      Highlight @Walsi, gemäss Propaganda? Die Verbrechen der genannten Herren sind historische Fakten.
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  • blaubar 21.06.2017 11:49
    Highlight Das ist dich eine plumpe Verschwörungstheorie. Absolut unmöglich, dass alle Beteiligten dicht gehalten haben konnten. :-))))))
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    • Maragia 21.06.2017 13:05
      Highlight Pssst. Sonst haben die Leute, welche Ganser etc. als Verschwörungstheoretiker betitelnt, plötzlich keine Argumente mehr... :D
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    • Asmodeus 21.06.2017 14:40
      Highlight Ganser IST Verschwörungstheoretiker.

      Aber das heisst nicht, dass manche Theorien die weltweit existieren nicht durchaus eine gewisse Berechtigung haben können.
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    • The Hat Guy 21.06.2017 14:55
      Highlight Die Informationen sind ja nicht neu und auch nicht zum ersten Mal aufgetaucht, Die CIA hat nur neue, offizielle Protokolle dazu veröffentlicht. Da hat also schon lange niemand mehr dicht gehalten.
      Aber ein überheblich grinsendes Smiley posten ist halt einfacher, als sich wirklich mit der Geschichte auseinanderzusetzen…
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    • blaubar 21.06.2017 15:58
      Highlight @TheHatGuy: Die Informationen zu 9/11 sind auch ähm "nicht neu". Sehr überzeugend, ihre Argumentation, in der Tat. Wollen Sie noch mehr Beispiele, wo erst Jahrzehnte später von den USA "Verschwörungen" zugegeben wurden, und alle wunderbar dichtgehalten hatten?
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    • Maragia 21.06.2017 17:05
      Highlight @Asmodeus und in 50 Jahren erfährt man, dass Ganser doch ziemlich oft recht hatte, wenn dann mal Dokumente der Amerikaner publik gemacht werden
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    • The Hat Guy 22.06.2017 08:33
      Highlight @blaubar Mit dem kleinen Unterschied, dass die «Informationen» zu 9/11 keine Informationen sind, sondern Spekulationen, grösstenteils erfunden von Leuten, die mit der Komplexität der Welt überfordert sind.
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    • blaubar 22.06.2017 13:39
      Highlight TheHatGuy: Haben Sie die Analyse der Uni Alaska von L.Hulsey gelesen? Das ist keine Spekulation.
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