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Ei, Ei, Ei! Holland hat einen mächtigen Lebensmittel-Skandal

02.08.17, 11:33 02.08.17, 15:08

Die Holländer haben ein Ei-Problem. Bild: EPA/ANP

Der Skandal um verseuchte Eier aus den Niederlanden weitet sich aus. Die Lebensmittelkontrollbehörde NVWA rief die Niederländer auf, vorläufig keine Eier mehr zu essen.

Das giftige Insektizid Fipronil sei in den Eiern von weiteren 17 Geflügelbetrieben gefunden worden, teilte die Behörde am Mittwoch in Utrecht mit. Eier mit 27 Codes gelten nun als gesundheitsschädlich. 180 Geflügelzüchterbetriebe sind gesperrt. Mit Fipronil belastete Eier waren auch nach Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gelangt.

Der Vize-Direktor der NVWA empfahl den Niederländern, bis Sonntag auf den Konsum von Eiern zu verzichten. Bis dahin sollten die Eier aller 180 gesperrten Betriebe auf Fipronil getestet sein.

Die Betriebe waren Kunden eines niederländischen Unternehmens, das Ställe mit dem Anti-Läusemittel Dega-16 behandelt hatte. Das auf ätherischen Ölen basierende Mittel war mit dem für Nahrungsmittel verbotenen Insektizid Fipronil vermischt worden.

Unklar ist, ob dies bei einem belgischen Händler oder dem niederländischen Reinigungsbetrieb geschah. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. (sda/dpa)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • HAL9000 03.08.2017 08:06
    Highlight Ich frage mich schon seit geraumer Zeit, warum Aldi seit gut einem halben Jahr die Eier aus Italien importiert.
    Irgendwie waren mir die holländischen lieber.

    Naja jetzt weiss ich es.
    6 0 Melden
  • pamayer 02.08.2017 16:06
    Highlight Einfach
    Nur
    Bio.
    23 8 Melden
    • Saraina 02.08.2017 17:25
      Highlight KAGFreiland oder nichts.
      9 2 Melden
  • My Senf 02.08.2017 13:36
    Highlight Super! Und in paar Jahren mehren sich dann Krankheiten und niemand erkennt den Zusammenhang, dafür gehen dann die Gesundheitskosten durch die Decke!
    Ich nehme an für die Schweizer Bevölkerung bestand keine Gefahr...
    8 16 Melden
    • St.Pauli 02.08.2017 14:37
      Highlight Die Eier werden wohl bis in unsere Läden und Küchen gelangt sein. Ob über den Grosshandel oder Grauimporte. Wo ist die Konzentration an Fipronil am höchsten, auf der Schale oder "im Ei"? Bei ersterem, sind wohl einige Köche dem Zeug ausgesetzt...
      8 1 Melden
    • Saraina 02.08.2017 17:28
      Highlight Es müssen ja nicht die Eier als Endprodukt sein. In sehr vielen Lebensmitteln sind "Eier, EU" enthalten.
      12 0 Melden
  • rodolofo 02.08.2017 13:00
    Highlight Wie war das noch mit den bösen Bio-Eiern im Deutschen Fernsehen?
    Jetzt löffelt erst mal schön brav die konventionellen, Insektizid-verseuchten Frühstückseier aus Holland aus, bevor Ihr wieder Euer Wutbürger-Maul weit aufsperrt!
    32 10 Melden
  • Str ant (Darkling) 02.08.2017 12:58
    Highlight Wurde ja scheinbar speditiv entdeckt hoffentlich funktioniert die Schweizer Lebensmittelkontrolle gleich gut
    19 1 Melden
  • G. Schlecht 02.08.2017 12:35
    Highlight Solange sich die Konsumenten mit der Bio-Verarsche, im wahrsten Sinne des Wortes, teuer ein gutes Gewissen erkaufen, wird sich das nie ändern. Vielleicht verlinkt watson ja dafür http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/exclusiv-im-ersten-die-eierluege-100.html Ich denke, das wird auch in der CH nicht sehr anders sein. Oder wo sind denn all diese freilebenden Biohühner in der Schweiz? Ich hab die höchstens in kleinen Gehegen von Privaten gesehen. Soviele Bio-Eier-Hühner und Milchkühe etc... Wo sind die? Jemand ne Idee?
    10 35 Melden
    • CasRas 02.08.2017 14:55
      Highlight Kannst du selber rausfinden, die Kennzeichnung jedes Produktionsbetriebes ist auf den Eierkartons aufgedruckt.
      41 1 Melden

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