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Eine Demonstrantin in Indien verlangt Gerechtigkeit für die Opfer von Vergewaltigungen.  Bild: EPA/EPA

Erneute Schreckenstat in Indien – dritte Vergewaltigung und Verbrennung binnen einer Woche

12.05.18, 09:54 12.05.18, 10:19

In Indien hat ein weiterer Vergewaltigungsfall für Entsetzen gesorgt. Eine 16-Jährige wurde im Bundesstaat Madhya Pradesh missbraucht und angezündet, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Das Mädchen hatte dem Peiniger gedroht, ihren Eltern von der Vergewaltigung zu erzählen. Daraufhin zündete er sein Opfer an. Das Mädchen verbrannte dann bei lebendigem Leib. Der mutmassliche Täter, ein 26-jähriger Familienvater, sei festgenommen worden.

Auch ein Cousin des Mädchens, der den mutmasslichen Täter darüber informiert hatte, dass seine Verwandte alleine zu Hause war, wurde laut den Sicherheitsbehörden festgenommen.

Es war der dritte Fall dieser Art binnen einer Woche. Zuvor waren eine 16-Jährige und eine 17-Jährige im Bundesstaat Jharkhand erst vergewaltigt und dann angezündet worden. Ein Mädchen starb, das andere schwebt noch in Lebensgefahr.

Die Vergewaltigungen sind die jüngsten Vorfälle in einer ganzen Reihe von sexuellen Gewalttaten in Indien. Nach Bekanntwerden einer Gruppenvergewaltigung und Ermordung eines achtjährigen muslimischen Mädchens durch acht hinduistische Männer hatte es im April landesweit Proteste gegeben. Die Regierung ordnete daraufhin die Einführung der Todesstrafe für Vergewaltiger von Kindern unter zwölf Jahren an.

2016 wurden in Indien etwa 40'000 Vergewaltigungsfälle gemeldet. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher sein, da die Opfer soziale Ausgrenzung im Falle einer Anzeige befürchten. Wiederholt wurden auch ausländische Touristinnen in Indien Opfer von Vergewaltigungen. (sda/afp)

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Brikne, 20.7.2017
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18
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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MrJS 12.05.2018 12:08
    Highlight Echt tragisch! Wie viel ist dahinter auf den Werter-Effekt zurückzuführen?
    3 22 Melden
    • Citation Needed 13.05.2018 11:11
      Highlight Was hat der Werter-Effekt damit zu tun??

      Hier geht es um krasse Geschlechterunterschiede, die tief in der Kultur verwurzelt sind und durch die Modernisierung des Landes (die kulturell nur die reichen Eliten erfasst) verschärft werden.

      Wegen der Bevorzugung von Jungen (Mitgift) ist ein Mädchen für eine Familie ein Armutsrisiko, also trieb man systematisch weibliche Föten ab. Und statt die nun zahlenmässig knappen Mädchen mehr wertzuschätzen, lässt man den Unmut über den Frauenmangel an ihnen aus. Die Kombi moderne Medizin und rückständige Kultur hat sich in Indien übelst entwickelt.
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.05.2018 12:03
    Highlight Indien, das Land von Ghandi, Buddha und Kamasutra hat ein krasses, geistiges Problem.
    74 2 Melden
    • _kokolorix 12.05.2018 15:50
      Highlight Ghandi hat seine Töchter zwangsverheiratet wie jeder andere 'anständige' Inder und seine Frau war eindeutig ein Mensch zweiter Klasse.
      So etwas wie Freiheit hatten in Indien seit jeher nur die Mitglieder der Herrscher- und Priesterkasten. Das System haben die Engländer wohlweislich nicht angetastet und auch der heutige westliche Kapitalismus arrangiert sich hervorragend mit dieser Ausbeutung.
      8 0 Melden
  • Hierundjetzt 12.05.2018 11:03
    Highlight Ist in China ähnlich (dort werden einfach Mädchen zwecks Heirat entführt oder Babys geklaut und danach die Polizei bestochen).

    Kommt davon wenn man einem Steinzeit Menschenbild anhängt und konsequent sämtliche Föten abtreibt bzw. Frauen mit Tiere gleichsetzt.

    In Indien gibts Landstriche so gross wie Frankreich wos keine Frauen mehr gibt. Auch Todesstrafen werden dieses Verhalten in keinster Weise ändern. Es ist ein gesellschaftliches Problem in Kombination mit tiefster Armut und dämlichen Kasten.

    Aber grossgekotzt eine Atombombe besitzen. Ganz toll mol 👍🏼
    102 19 Melden
    • Helona 12.05.2018 12:33
      Highlight Vielleicht ein Ansatz zur Verminderung der Übrrbevölkerung. Wo es keine Frauen gibt, hat es auch keine Kinder (Söhne). Dummheit eliminiert sich selber. Mir tut jede Frau Lrud, die in Indien leben muss.
      44 4 Melden
    • Jozo 12.05.2018 12:40
      Highlight "In Indien gibts Landstriche so gross wie Frankreich wos keine Frauen mehr gibt."
      Indien ist 6x grösser als Frankreich und hat 1.3 Milliarden Einwohner. Eine offensichtlich falsche Aussage. Aber extreme sind natürlich schon cool...
      46 10 Melden
    • Echo der Zeit 12.05.2018 13:43
      Highlight Sexualität - Indien = Schweiz - ein bisschen darüber Reden so wie in einer Kolumne von Emma Amour. Da sind Riesige Differenzen zwischen der Schweiz und Indien. Nach einer Entwicklungshelferin, Reden Junge Inder vom Land über Bum Bum, wenn sie über Sex Reden. Veraltete Gesellschaftliche Normen, Armut, Überbevölkerung, Fehlende Bildung - Trifft da auf eine immer Kapitalisiertere und Modernere Welt - Die Schere öffnet sich - und Millionen Junger Männer sind Bereit und Bereits Enttäuscht nicht nur in Indien.
      13 4 Melden
    • _kokolorix 12.05.2018 15:42
      Highlight Noch mehr als der destruktive Kommentar erschüttert mich, dass offenbar über 80 sensationsaufgegeilte Klicker diese dümmlichen Veralgemeinerungen gut finden.
      China und Indien gleichzusetzen ist an Ignoranz kaum zu überbieten. Sind doch die chinesischen Zustände vor allem das Resultat einer Art Bevölkerungskontrolle wie sie von rechtsnationalen Kreisen für die gesamte Dritte Welt gefordert wird.
      Auch wenn wir unsere Frauen etwas weniger vergewaltigen, ist doch auch hierzulande fast unmöglich für die Opfer, Recht zu bekommen.
      4 3 Melden
  • derEchteElch 12.05.2018 10:15
    Highlight Amnesty International & die UNO sollten lieber hier massivst kritik üben statt zum Beispiel die Schweiz wegen „Zuständen in den Gefängnissen“ zu rügen.

    Indien ist und bleibt ein Drittweltland. Ihre Bevölkerung ist abscheuslich gewalttätig wie dieser Artikel zeigt, nein, das sind nicht mehr Einzelfälle. Es ist Alltag!

    Viele internationale Firmen würden sich gut tun und ihre Sitze aus Indien abziehen. Dann gibts halt kein Callcenter mehr dort. Vielleicht lernen sie dann was..
    116 38 Melden
    • Jozo 12.05.2018 12:34
      Highlight Damit Indien noch ärmer wird? Wie soll das helfen?
      15 29 Melden
    • Nelson Muntz 12.05.2018 13:00
      Highlight Lieber Elch, da wohnen über eine Milliarde Menschen, man kann nicht alle in den gleichen Topf werfen! Ja, es gibt Gewalt, Analphabeten und Steinzeitmenschen, welche keine Achtung vor Frauen haben. Es gibt aber auch ganz anständige, gut gebildete und sehr zivilisierte Menschen dort. Was sie machen ist wie wenn man alle Deutsche Nazis nennt oder alle Moslems als Terroristen beschimpfen würde.

      Lieber mal ein Land kennen als dumpf urteilen.
      40 18 Melden
    • Echo der Zeit 12.05.2018 13:26
      Highlight Von solchen Massnahmen Lernen die sicher nichts.
      10 5 Melden
    • dondor 12.05.2018 13:49
      Highlight @Elch. Kennen sie das Schicksal von z.B. Lina Zingg? Wenn ja, würden sie abziehen?
      8 4 Melden
    • dondor 12.05.2018 13:51
      Highlight Elche sollten die CH Geschichte besser kennen. Würden sie es, müssten sie der Stringenz wegen sofort abziehen.
      10 3 Melden
    • derEchteElch 12.05.2018 14:12
      Highlight @Nelson Muntz;
      ...und allein die Tatsache, dass in Indien die Klassengesellschaft gelebt wird, zeigt auf, dass man sehr wohl alle in den gleichen Topf werfen kann/soll...
      14 11 Melden
    • Pisti 12.05.2018 15:03
      Highlight Nelson Muntz das menschenverachtende Kastensystem ist in Indien in der ganzen Gesellschaft verankert und hat überhaupt nichts mit dem jeweiligen Bildungsstand der Bürger zu tun.
      5 2 Melden
    • Citation Needed 13.05.2018 11:38
      Highlight Elch: Kastensystem, nicht Klassensystem. In einem Klassensystem kann man aufsteigen, eine Kaste hat man ein Leben lang.
      Man kann schlicht nicht alle in einen Topf schmeissen. Es gibt Frauen, die v.A. in Städten leben, gebildet sind und arbeiten, mit Unterstützung ihrer Männer/Familien; während man andernorts noch rückständigste Gemeinschaften findet, die noch archaische Rechtssysteme pflegen (Ältestenräte, die oft Sippenhaft üben und z.B. die Massenvergewaltigung der 15- und 17-jährigen Schwestern eines geflohenen Verbrechers anordnen. Geschah 2015). Boykott hilft nicht, nur Bildung.
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