International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

In der Quantität liegt die Qualität: Etwas eintönige Trophäenwand eines Jägers. Bild: outside the box

«Sie fahren in den Urlaub, um Tiere zu töten.» Ulrich Seidl filmt Jagdtouristen 

Der österreichische Filmemacher stösst uns in «Safari» mal wieder in menschliche Abgründe. Er selbst ist ein total netter, sehr zufriedener Mann.

03.12.16, 16:51 05.12.16, 17:07


Er dokumentiert Österreichs Perversionen. Die Kellerspiele nostalgischer Nazis («Im Keller»), eine sexhungrige Afrikareisende («Paradies: Liebe»), Menschen, die ihr Haustier begehren («Tierische Liebe»). Jetzt ist er erneut nach Afrika gereist, mit reichen Landsleuten, die in ihren Ferien gerne Tiere töten und sich dafür die abwegigsten Theorien zurecht legen. «Safari» ist ein grausamer, immer wieder verblüffender Dokfilm mit verwirrend erhabenen Momenten. Am Zurich Film Festival nahm sich Ulrich Seidl Zeit für uns.

Herr Seidl, was für ein grossartiger Film! Mein Reflex danach war: So ein schönes Steak vom Eland-Rind hätte ich jetzt auch gern!
So hungrig waren Sie?

Nein, aber ich ess gerne Fleisch, und die Beschreibung war äusserst Appetit anregend.
Naja, es ist nicht immer gut.

Das heisst, Sie sind während der Dreharbeiten schon zum einen oder andern Stück Wildbret gekommen?
Sicher, sicher, ich hab ja auch dort gelebt, auf den Farmen. Da ist man abhängig von der jeweiligen Verpflegung und kriegt halt jeden Tag Fleisch. Auch die ganzen Jagdhelfer, die dort wohnen und arbeiten, ernähren sich davon.

Ulrich Seidl, ein Gentleman aus Österreich. Bild: APA

Aber kann man so eine Giraffe essen?
Ich hab keine gegessen, aber man kann sie schon essen. Man kann eigentlich alle Tiere essen. In der Mehrzahl war’s allerdings nicht so gut, weil es hart oder zäh war, aber es ist halt nicht gut gemacht, nicht lange genug abgehangen. Man ist dort nicht so zimperlich.

Wird da nicht viel mehr Fleisch geschossen, als eigentlich gebraucht wird?
Natürlich. Da schiessen ja verschiedene Leute den ganzen Tag. In der Regel wird am Vormittag und am Nachmittag was erlegt.  

«Die Tiere an der Wand sind das Fotoalbum des Jägers.»

Ulrich Seidl

Man schiesst also am Vormittag was für 1000 Euro und am Nachmittag nochmals?
Das kommt drauf an, das ist ja sehr individuell. Die meisten Leute, die zur Jagd nach Afrika fahren, machen sich eine Wunschliste. Es geht ja auch um die Trophäen. Da hat man zuhause schon die und die und die Trophäe, und dann braucht man noch...  

... ein Zebra. Und eine Giraffe.
Genau. Das ist wie bei Bergsteigern, die sich sagen: Diesen Gipfel haben wir noch nicht, besteigen wir ihn!

Trailer zu «Safari»

Video: YouTube/Stadtkino Filmverleih

In ihrem Film zeigen sie eine vierköpfige Familie, alle sind leidenschaftliche Jäger. Haben die zuhause einen Saal voll mit ausgestopften Trophäen?
Ja. Sie sind wohlhabend, sie besitzen zuhause in Österreich ein Gut und Wälder und gehen dort auch ganz normal Hirsche und Rehe schiessen.

Wann haben denn die Kinder mit Schiessen angefangen?
Als ich gedreht habe, waren sie 17. Ich würde meinen, mit 12 haben sie angefangen. Aber ich habe noch ganz was Anderes erlebt: Ich hab in Namibia eine Familie aus der Steiermark kennen gelernt, die hatten zwei Buben. Der eine Bub war 4 Jahre alt, der andere 6, und der 6-Jährige hat geschossen. Hat mit der Schrotflinte auf Perlhühner geschossen. Leider wollten sie beim Film nicht mitmachen.

«Man muss ein Tier schiessen, damit man Nähe findet. Das ist doch absurd.»

Ulrich Seidl

Schade! Sehr interessant ist ja auch die Sache mit der Erziehung zum Töten. Die Mutter verlangt von der Tochter, dass sie jetzt endlich mal lernt, so ein Gnu richtig zu schiessen, sonst ist die Tochter im Familienverbund nichts wert.
Ja, das Töten der Tiere schafft eine Verbindung zwischen den Familienmitgliedern. Das habe ich selbst auch erst bei den Dreharbeiten gelernt. Plötzlich entsteht zwischen Vater und Sohn und zwischen Mutter und Tochter eine ganz neue Beziehung, eine Nähe und Intimität aufgrund des Schiessens des Tieres.

Die beiden haben es richtig schön miteinander. Bild: outside the box

Für die Mutter ist es ja auch immer ein erotisches Erlebnis. Wenn der Schuss abgeht, stöhnt sie nur noch.
Das ist für sie wie beim Orgasmus.

Size matters. So scheint es jedenfalls. Je grösser das Tier, desto grösser der Lustgewinn.
Je grösser die Ehrfurcht, je grösser die Anspannung und die Herausforderung, desto grösser auch der Stolz. Je höher der Gipfel ...

Was war für Sie als Filmemacher der Reiz? Etwa die Fotos, die wir alle kennen, wo Menschen wie die Trump-Söhne neben erlegten Tieren posieren?
Jagd war für mich immer schon ein Thema, obwohl ich selbst kein Jäger bin. Ich bin auch nicht in einem Jagdmilieu aufgewachsen. Aber mich beschäftigt die Frage: Was treibt Menschen an, dies zu tun? Und dann auch noch in Kombination mit Urlaub. Sie fahren alle in den Urlaub und verbringen ihn damit, Tiere totzuschiessen. Das ist nochmal was anderes, als wenn der Jäger frühmorgens in den heimischen Wald geht.

Wo es ja eh zu viele Rehe gibt.
Wenn man sich die Frage nach der Nützlichkeit und der Ethik stellt, gibt’s nicht so viele Unterschiede. Die Behauptung, es gebe zu viele Hasen, Füchse, Rehe und Wildschweine kommt ja immer von den Jägern selbst. Sie müssen sich dauernd rechtfertigen.

In ihrem Film behaupten sie auch, sie würden in Afrika Naturschutz betreiben. Ist das so oder ist das bloss eine wundersame Ausrede?
Teils, teils. Es gibt die sogenannten «Fleischabschüsse», mit denen gewisse Populationen bewusst dezimiert werden. Sind keine Gäste da, erledigen das irgendwelche Leute im Auftrag des Farmbesitzers. Als Jagdurlauber identifiziert man sich natürlich sehr gern damit und sagt sich: Dieser alte Bulle da, der stört nur in der Herde.

Ist ein alter Bulle überhaupt attraktiv?
Schon. Sie reden ja immer von «kapital». Bei uns hat ein «kapitaler» Hirsch ja auch ein gewisses Alter und ein irrsinnig grosses Geweih. Natürlich gibt’s in Afrika noch was Anderes, aber das ist nicht Thema meines Films: Die afrikanische Elefantenpopulation etwa nimmt rapide ab, weil auf dem asiatischen Markt ein riesiger Bedarf nach Elfenbein besteht. Es gilt dort ja immer noch als Potenzmittel und so weiter, das ist ein Milliardengeschäft. Und da geschehen fürchterliche Dinge.

Dieses visuell grossartige, kolonialismuskritische Bild hat Herr Seidl ganz hinterrücks arrangiert. Bild: outside the box

Ihre netten Jäger behaupten ja auch gern, dass sie in Afrika Entwicklungshilfe machen. Weil sie so viel Geld ins Land bringen.
Das ist auch eine Mär. Denn wer verdient das Geld? Der weisse Farmer! Die Schwarzen kriegen ihren Wochenlohn, der natürlich sehr niedrig ist, man sieht im Film ja auch, wie die Schwarzen wohnen. Gerade im Tourismus benutzen viele Leute dieses Argument gern. Dabei geht das meiste Geld wieder zurück zu den Investoren und Konzernen, das kommt nicht dem Land zugute, höchstens in Form von Korruptionsgeldern für gewisse Politiker.

«Man schafft Distanz zum Tier, indem man es als ‹Stück› bezeichnet und statt von ‹Blut› redet man von ‹Schweiss›.»

Ulrich Seidl

Was ich nicht verstanden habe, ist die Sache mit dem Gemüse: Wenn das Tier tot ist und fürs Foto hergerichtet wird, steckt man ihm was Grünes ins Maul. Wozu?
Das ist der «letzte Biss». Eins von vielen Ritualen. Man entschuldigt sich damit quasi beim Tier. In dieselbe Kerbe schlägt die Versachlichung der Tiere. Fürs Foto «wäscht» man das Blut mit Sand weg. Alles, was mit Blut zu tun hat, gilt als unangenehm, als Tabu und wird den Einheimischen überlassen. Die ganze Schlachterei, das Häuten und Ausweiden.

Wie müssen wir uns eigentlich die Dreharbeiten vorstellen?
Mein Kameramann Wolfgang Thaler und ich waren immer mit den Jägern. Unser Ziel war nicht zu zeigen, was mit den Tieren passiert, sondern, was mit den Menschen passiert. Mit ihren Gesichtern, ihren Emotionen. Wir mussten also ganz dicht dran sein. Das war nicht einfach. Wir durften die Tiere  ja weder durch Lärm noch durch unseren Geruch stören.

Vater und Sohn finden sich auf der Pirsch. Bild: outside the box

Fühlen sich die Menschen in Ihren Filmen nie ausgestellt?
Die Beurteilung oder Verurteilung der Darsteller liegt allein im Ermessen des Zuschauers. Meine Protagonisten haben kein Problem damit, sich in meinen Filmen zu sehen, viele begleiten mich seit Jahren und kommen in mehreren meiner Filme vor.

Und wie gehen sie mit den Zuschauermeinungen um?
Ich sage ihnen im voraus: Ihr müsst damit rechnen, dass eine Debatte in der Öffentlichkeit stattfindet, dass ihr angegriffen werdet ...  

... dass Tierschützer Farbbeutel gegen die Schlossmauern schmeissen ...
Ja, klar. Ich will sie ja nicht hinters Licht führen. Natürlich haben sie auch bei «Safari» ihre Befürchtungen gehabt, aber dann haben sie gesehen, dass ich nur das zeige, was sie tun und sagen.

Und? Sind Sie der Frage auf den Grund gekommen, was die Leute dazu bewegt, ihren Urlaub mit Töten zu verbringen?
Nein.

«Safari» läuft ab 8. Dezember im Kino.

Auch das könnte dich interessieren:

«An meine geschätzten Patienten» ... so beginnt die Entschuldigung von Cecil-Mörder Walter Palmer, mit der er seine Zahnarztpraxis retten will

Töten als Zeitvertreib: Diese neun Jäger bezahlten ihren Abschuss teuer

Deutscher Jäger erschoss einen riesigen Elefanten in Simbabwe – jetzt wollen Tierschützer seine Identität enthüllen

Auf dem Silbertablett serviert: So töten Touristen in Afrika mit Pfeil und Bogen Löwen

Elefanten, Nashörner, Löwen & Co.: Bundesrat will Import von Jagdtrophäen bedrohter Tierarten NICHT verbieten

Der Zahnarzt als verhasster Löwenkiller, und was ist mit Prinz Harry?

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
74
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
74Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rundumeli 05.12.2016 02:22
    Highlight wäre auch die Frage noch interessant gewesen, wieso er nach seiner spielfilmen nun wieder zum dokumentarfilm zurückkehrt ?
    0 0 Melden
  • Der müde Joe 04.12.2016 09:07
    Highlight Wenn die ganze Welt kollabieren würde, ja dann würde auch ich wieder Jagen gehen, damit meine Familie nicht hungern muss. Hier aber wird nur aus langeweile und Dummheit gejagt. Und kommt mir jetzt nicht mit Urinstinkt, oder geht ihr alle noch hinter Bäume scheissen?
    22 4 Melden
    • Digital Swiss 04.12.2016 19:47
      Highlight Tradition.
      0 8 Melden
    • Der müde Joe 05.12.2016 06:52
      Highlight Tradition? Echt jetzt?! In manchen Ländern ist ja auch das verheiraten von Minderjährigen Tradition! Super Argument!👍🏼
      11 0 Melden
    • Digital Swiss 05.12.2016 18:18
      Highlight Die Reaktion hab ich erwartet. Danke. Sind wir uns also einig dass Traditionen u.U. nicht mehr zeitgemäss sind? Bsp: Stierkampf, Wahlfang, Feuerwerk, Tannenbäume im Wohnzimmer, Militärdienst etc. ...
      1 0 Melden
  • 12monkeys 03.12.2016 23:06
    Highlight Seidl schafft es immer wieder, einem die Pervesion: Mensch, in die Fresse zu hauen. Irgendwie, eckelt man sich vor sich selber...
    37 1 Melden
  • Thinktank 03.12.2016 21:46
    Highlight KARTOFFELN HABEN AUCH GEFÜHLE
    26 29 Melden
  • Firefly 03.12.2016 20:41
    Highlight Stellen sie sich mal vor, irgendwelche Ausländer kämen hier in Scharen um zu ihrem Vergnügen Steinboecke zu schiessen. Das gäbe vielleicht einen Aufschrei.
    60 11 Melden
    • Silent_Revolution 04.12.2016 02:15
      Highlight Möglich dass ich die Ironie nicht verstanden habe. Im Wallis ist das Gang und Gäbe. Für 5 - 20`000 kannst du Steinböcke schiessen. Hauptsächlich reiche ausländische Jäger/Touristen machen von dem Angebot Gebrauch.
      14 1 Melden
    • Firefly 04.12.2016 11:01
      Highlight Ja die Walliser, die aus-verkaufen sich gerne, ist fast schon wie im Bordell dort.
      8 2 Melden
    • Silent_Revolution 04.12.2016 18:19
      Highlight Der Aufschrei ist trotz mehreren Artikeln in den letzten Jahren ausgeblieben ;). Und das ist kein Problem der Walliser. Für die richtige Bezahlung, kannst du auf diesem Planeten unabhängig der Ethik alles tun.

      Hast du was, bist du was, darfst du das, hast du nichts, bist du nichts, darfst du nichts.

      Das sind unsere Schweizer Werte!
      1 0 Melden
  • Hochen 03.12.2016 19:49
    Highlight Ich liebe und esse Fleisch! Sogar ganz ehrlich gesagt zu oft! Was aber der antrieb der Menschen ist auf diese art Jagen zu gehen, werde und willich nicht verstehen es sind meist Tiere die in ihrer art bedroht sind und die nicht gegessen werden sondern nur des gesteigerten selbstgefühls wegen erlegt werden! Wer so etwas in seinem Leben benötigt ist meinere Meinung nach nur ein krankes Ars..lo.. und nichts mehr!
    63 12 Melden
    • Mnemonic 03.12.2016 21:20
      Highlight Word.
      13 5 Melden
    • Thinktank 03.12.2016 21:37
      Highlight Lieber Hochen, Menschen, die noch nie ein Tier selber getötet und ausgenommen haben, sollten kein Fleisch essen und schon gar nicht andere als krank bezeichnen. Der Mensch ist seit Urzeiten Jäger. Täglich werden Millionen von Tieren getötet zur Gaumenfreude für Menschen wie dich, die sich der Verantwortung nicht stellen und dann gibt Leute die einfach Spass am Jagen haben. Instinkt ist nicht krank, Verweichlichung schon.
      29 64 Melden
    • exeswiss 03.12.2016 22:28
      Highlight @thinktank der urzeitjäger hat aber nicht zum spass gejagt, sondern zum überleben, das ist doch ein ziemlich grosser unterschied und genau das was hochen meint. "zum spass jagen" hat 0 mit instinkt zu tun, vorallem dann nicht, wenn man es wie im artikel beschrieben, nicht mal selber schlachtet.
      64 4 Melden
    • Nevermind 03.12.2016 23:05
      Highlight Wenn man für das Vergnügen bezahlt ein exotisches Tier zu töten und es anschliessend an die Wand hängt.

      Wenn man dafür bezahlt wird ein heimisches Tier zu töten, damit andere das Vergnügen haben es zu essen.

      Wer erkennt den Unterschied.

      Think Tank.
      20 7 Melden
    • DieRoseInDerHose 04.12.2016 00:03
      Highlight Ja wo ist er denn? Bei beiden Beispielen ist das Tier doch tot, ob an der Wand oder im Bauch..

      Banal gesagt: Karnivoren und Wildjäger stehen auf der gleichen Stufe, man zeigt aber nicht so gern mit dem Finger auf sich selber, gell?
      6 28 Melden
    • Nevermind 04.12.2016 01:56
      Highlight Das mit dem Finger zeigen überlasse ich dir. Anscheinend hast du Übung.
      7 2 Melden
    • DieRoseInDerHose 04.12.2016 07:10
      Highlight Naja, bei Unrecht schau ich halt schon hin und blende Tatsachen nicht für den Fondue Chinoise-Abend aus, weils bequemer ist.
      7 8 Melden
    • Hochen 04.12.2016 08:40
      Highlight @ Thinktank Ich habe schon einmal eine Sau getötet gehört in dem Dorf aus dem ich in Österreich komme zum Erwachsen werden! Wie geschrieben habe liebe ich Fleisch versuche mich aber immer wie mehr zurück zu halten dies mehr aus Ökologischen Überlegungen! Tierhaltung finde ich ein wichtigeres Thema als ob wir das Tier am ende seines Lebens Essen!
      7 0 Melden
  • Cheesus 03.12.2016 19:21
    Highlight Solche Menschen widern mich an.
    68 11 Melden
    • E. Regiert 04.12.2016 17:21
      Highlight Es ist Neid, der aus Dir spricht. Nichts als Neid.
      0 8 Melden
  • beaker 03.12.2016 19:14
    Highlight Ich schmöck veganer
    26 64 Melden
  • Pisti 03.12.2016 19:00
    Highlight Mhm so eine Antilope schmeckt sicher super!
    31 46 Melden
    • Mnemonic 03.12.2016 19:15
      Highlight Ungaren lernens echt nie oder Pisti?
      12 18 Melden
    • remim 03.12.2016 19:25
      Highlight Du kannst ja mal Schweizer Antilope probieren, es gibt einen Antilopenzüchter im Aargau 😉

      http://antilopen.ch/
      27 1 Melden
    • Pisti 03.12.2016 19:52
      Highlight Ich bin kein Ungare 😉 Übrigens sind es vorwiegend schwarz Afrikaner die Bush-Meat essen, da fallen die paar weissen Touristen die sich gerne mal ein exotisches Stück Fleisch gönnen auch nicht ins Gewicht.
      @remim danke für den Tipp.
      13 33 Melden
  • Namenloses Elend 03.12.2016 19:00
    Highlight Ich geh dann mal kotzen......
    54 14 Melden
  • mibi99 03.12.2016 18:58
    Highlight Das sind die dümmsten, eingebildetsten vollidioten
    60 11 Melden
  • Digital Swiss 03.12.2016 18:48
    Highlight "Die Behauptung, es gebe zu viele Hasen, Füchse, Rehe und Wildschweine kommt ja immer von den Jägern selbst."

    Falsch. Forstschutz, Bauern, Kanton.
    44 26 Melden
    • Bowell 03.12.2016 22:53
      Highlight Genf kennt die Verwaltungsjagd, die kostet Geld. Wenns nicht zum Forstschutz wäre, würde mans ganz sein lassen. Oder was ist deine Meinung dazu, Rhabarber?
      13 0 Melden
    • Lami23 04.12.2016 09:11
      Highlight Rhabarber willst du damit andeuten, dass hier mehr geschossen wird als nötig?
      3 0 Melden
  • kleiner_Schurke 03.12.2016 18:05
    Highlight Grosswildjäger sind Idioten!
    117 13 Melden
    • Baba 03.12.2016 18:20
      Highlight Dem ist nichts mehr hinzuzufügen - ausser, dass die Hochseeangler in die gleiche Kategorie gehören.
      97 11 Melden
    • E. Regiert 04.12.2016 17:23
      Highlight Neid ist schmerzhaft, gell?
      0 9 Melden
    • kleiner_Schurke 05.12.2016 07:00
      Highlight Mit Neid hat das nichts zu Tun. Wer Elefanten oder Nashörner usw. schiess ist ein Vollidiot!
      2 0 Melden
    • Baba 05.12.2016 08:05
      Highlight @E. Regiert: Was gibt's hier, worauf man neidisch sein könnte?
      2 1 Melden
  • AdiB 03.12.2016 17:35
    Highlight Diese leute sollte man bei der rückkehr vors gericht stellen. Diese leute würden auch ohne zu zögern menschen jagen wenn man es könnte. Ich esse auch gerne fleisch, doch kein tier soll zum spass getötet werden.
    80 25 Melden
    • JackMac 03.12.2016 19:16
      Highlight Du denkst also, ein unschuldiges junges Rind mit dem Bolzen zu jagen ist besser? nur weil wir danach beim Metzger nur das Filet sehen?
      Welche Doppelmoral!
      41 30 Melden
    • DieRoseInDerHose 03.12.2016 21:01
      Highlight @AdiB

      Naja, töten aus Genuss fällt dann wohl in die gleiche Kategorie wie "töten aus Spass", oder?

      Oder seit wievielen Tagen hattest du schon nichts mehr zu essen und musst jetzt zum Überleben Fleisch essen? #doppelmoralahoi👆🏽
      19 10 Melden
    • Nevermind 03.12.2016 23:13
      Highlight Wenn du bezahlst um in Afrika einer Antilope das Bolzenschussgerät persönlich aufzusetzen oder wenn du bezahlst, dass jemand einem heimischen Tier ein Bolzenschussgerät aufsetzt, damit du deinen Cervelat auf's Feuer werfen kannst ist vielleicht ein Unterschied.

      Könnte ja sein. Muss aber nicht. Schliesslich kenne ich genügend Afrikaner, die jedes Jahr zur Jagt in's Engadin kommen um sich ein wenig Swiss Mountain-Meat zu holen.
      Die dekadenten Saugofen.
      3 3 Melden
    • DieRoseInDerHose 03.12.2016 23:56
      Highlight @Nevermind

      Es geht nicht um die Rechtfertigung von Mord, basierend auf demografie- oder Lifestyle-Faktoren, sondern um die Frage richtig oder falsch. Wenn richtig, dann überall. Wenn falsch, dann nirgends.

      Ich meine, willkürlicher Mord an Menschen ist auch auf der ganzen Welt falsch, warum also bei Tieren Unterscheidungen machen? Asiate ist gleich Europäer. Antilope gleich Steinbock. Leben gleich Leben?
      9 3 Melden
    • Nevermind 04.12.2016 01:49
      Highlight Wenn ich eine Mücke totschlage ist es also Mord?

      Kann ich mich auf Notwehr berufen?

      Lässt mal eure Extrempositionen stecken. Das führt zu nix.

      Wenn du bei der Tötung von Tieren, mögen sie auch noch so knuddelig sein, von Mord redest, denke ich höchstens, dass du Mordopfer erniedrigst.

      Oder gehen die nach Afrika Afrikaner jagen? Wäre ja nicht das erste mal.
      7 3 Melden
    • Datsyuk * 04.12.2016 02:25
      Highlight Es ist Mord. Nevermind, du negierst damit die Würde der Tiere.
      5 4 Melden
    • DieRoseInDerHose 04.12.2016 06:52
      Highlight @Nevermind

      Nein, ich muss mich jetzt nicht für die Tötung von Mikroorganismen rechtfertigen und ja, auch ich verschlucke im Schlaf bestimmte Insekten. Können wir uns jetzt wieder auf ein bestimmtes Argumentations-Niveau hinaufheben?

      Ein Mord ist per Definition ein "vorsätzliches Tötungsdelikt", also ist es nur korrekt, es beim Namen zu nennen.
      1 4 Melden
    • AdiB 04.12.2016 09:39
      Highlight Es ist ein unterschied. Der unterschied liegt in der psyche des menschen. Wer extra dafür bezahlt und jagt um spass zu haben, dessen hemmschwelle ist niedriger sogar einen menschen zu töten.
      4 2 Melden
    • Nevermind 04.12.2016 10:38
      Highlight Bezeichnen in einer Diskusion alle Fleischesser als Mörder und wollen damit auf ein bestimmtes "Argumentations-Niveau" welches sogar weiter oben sein soll.

      😂
      3 3 Melden
    • DieRoseInDerHose 04.12.2016 11:10
      Highlight Das kann ich mir auch gut vorstellen, @adiB.

      Ich habe mich kurz im Netz umgeschaut, aber ausser einer Studie, die die gesteigerte Aggressivität von Jägern belegt, habe ich nichts gefunden. Statistiken wären da mal interessant.🤔

      Leider ist so oder so das Produkt, das Schicksal des Tieres, am Ende das selbe..
      2 0 Melden
    • E. Regiert 04.12.2016 17:36
      Highlight @DieRoseInDerHose:
      Erstens, Mord ist die geplante, besonders verwerfliche Tötung auschlliesslich von Menschen.
      Kein Tier wird ermordet.
      Zweitens, Leben ist nicht gleich Leben. Es gehört zum Kreislauf der Natur, das ein Lebewesen andere Lebewesen verschlingt. Die Pflanzen resorbieren die Mineralien der Knochen, die Antilope frisst die Pflanze, der Gepard frisst die Antilope, Bakterien bringen den Geparden um, letzlich wäscht der Regen die Mineralien seiner Knochen aus, und der Kreis schliesst sich.
      Irdisches Leben heisst fressen und gefressen werden. Der Mensch ist da keine Ausnahme.
      2 2 Melden
    • Datsyuk * 05.12.2016 00:38
      Highlight Was unterscheidet das Leben eines Menschen vom Leben eines Tieres? Übrigens sind Menschen Säugetiere. Du argumentierst mit der Moral eines Raubtiers. Merkst du etwas?
      4 0 Melden
    • DieRoseInDerHose 05.12.2016 08:11
      Highlight @E. regiert

      Hast du vom Mastbetrieb gehört, in dem Antilopen hochgiftige Chemikalien verabreicht werden? Von Produktion, Import & Export von Antilopensperma? Gewaltsamen Befruchtung durch Geparden? Trennung von Mutter & Kind nach der Geburt? Massenschlachtung durch die Geparden?

      Das hat nichts mehr mit dem erwähnten natürlichen Kreislauf zu tun. Ausser, dass die verabreichten Chemikalien bis aufs Grundwasser sickern und in unserem Trinkwasser enden, sehe ich keinen Kreislauf, der sich schliesst. Wir sind intelligent, ja, aber machen wir das richtige daraus?

      Ps: wer frisst denn uns?😅
      1 0 Melden
    • E. Regiert 05.12.2016 08:36
      Highlight @Datsyuk: Eben, sag ich doch: Menschen sind Tiere, Säugetiere. Unter den Säugetieren sind viele Fleischfresser zu finden, bei Fischen Vögeln, Reptilien, Insekten, Einzellern und Bakterien auch. Es gibt sogar Fleischfressende Pflanzen.
      Der Mensch ist seit jeher ein Raubtier. Er hat dasselbe Recht zu jagen, wie der Gepard, der Orca oder der Adler.
      1 1 Melden
    • Datsyuk * 05.12.2016 10:41
      Highlight Wir haben aber ein Moralverständnis.. Eigentlich.
      1 0 Melden
    • E. Regiert 05.12.2016 13:33
      Highlight @Datsyuk: Die Jagd ist moralisch absolut einwandfrei. Töten ist total in Ordnung. Unter gewissen Umständen ist auch das Töten von Menschen gemäss der Moral ( eines jeden Volkes) nicht nur zulässig, oder sogar zwingend erforderlich (z.B. finaler Rettungsschuss, anderswo die Todesstrafe für Mord, oder die Steinigung von Ehebrechern).
      Und alle Völker behalten sich das Recht vor, ihr Territorium durch das Töten anderer Menschen zu verteidigen, d.h. sie nehmen sich das Recht auf Krieg.
      Töten ist das Menschlichste am Menschen. Das wird sich nie ändern. Der Mensch ist und bleibt nun einmal ein Tier.
      0 1 Melden
    • Datsyuk * 05.12.2016 16:06
      Highlight Du hast demnach ein anderes Moralverständnis als ich..
      1 0 Melden
  • Mnemonic 03.12.2016 17:29
    Highlight Trophäenjagd ist sowas von armselig...
    110 12 Melden
    • E. Regiert 04.12.2016 17:37
      Highlight Nein.
      0 10 Melden
    • Datsyuk * 05.12.2016 00:42
      Highlight Doch.
      6 0 Melden
  • Micha Moser 03.12.2016 17:26
    Highlight
    8 11 Melden
    • Meitlibei 04.12.2016 03:40
      Highlight Wieso die Blitze? Will man es einfach nicht wahr haben, dass es auch Vorteile haben kann? Vor dem Gemüse Eintopf oder dem filet zu sitzen und großes reden zu schwingen und jeden zu verurteilen ist ganz einfach. Ob es moralisch ok ist ist wiederum eine ganz andere Sache.
      1 0 Melden
  • demokrit 03.12.2016 17:24
    Highlight Seidl ist ein Filmemacher, der den verbreiteten Rassismus in der österreichischen Gesellschaft schonungslos aufzeigt.
    44 13 Melden
    • Baba 03.12.2016 18:33
      Highlight Wie ich "Paradies: Liebe" gesehen habe, war ich zuerst der Meinung, es sei ein Dokumentarfilm...
      Die Situation der alternden Sugar-Mamas auf der Suche nach so etwas wie Zuneigung (und ganz klar auch nach Sex) und der Beach-Boys, die sich für die weissen Frauen prostituieren, ihnen was vorheucheln, nur um ihre Lebenssituation etwas zu verbessern ist so genau beobachtet und schonungslos offen dargestellt. Die Sugar-Mamas wiederum, die Meinen, sie bedeuteten diesen Männern etwas, dabei werden sie als Abschaum angesehen...
      Ein Film, der wirklich unter die Haut geht.
      20 1 Melden
    • Ophelia Sky 03.12.2016 21:47
      Highlight Es ist ja ein Dokumentarfilm. Verstehe die Aussage nicht...
      Nichtsdestotrotz ein guter Dokumentarfilm.
      4 1 Melden
    • Baba 04.12.2016 07:18
      Highlight Nein, es ist ein Spielfilm. Mit Dok-Charakter.
      0 1 Melden
    • Ophelia Sky 04.12.2016 11:11
      Highlight Dann ist die Aussage im Artikel falsch?!

      "Er dokumentiert Österreichs Perversionen. Die Kellerspiele nostalgischer Nazis («Im Keller»), eine sexhungrige Afrikareisende («Paradies: Liebe»), Menschen, die ihr Haustier begehren («Tierische Liebe»)."
      0 0 Melden
  • Datsyuk * 03.12.2016 17:21
    Highlight Krank.
    76 10 Melden
  • Gähn on the rocks 03.12.2016 17:03
    Highlight arme würstchen.
    97 13 Melden

Kein Importverbot für Quälpelz: «Die Argumente des Bundesrats sind fast schon pervers»

Der Bundesrat sieht keine Notwendigkeit für ein Importverbot von Pelzen aus tierquälerischer Produktion. In einem Bericht zeigt er sich zufrieden mit der 2013 eingeführten Deklarationspflicht. Für Tierschützer Michael Gehrken von der Alliance Animale ist das ein Ausdruck der «tierfeindlichen Linie» der Regierung. Eine Volksinitiative soll Abhilfe schaffen.

Herr Gehrken, wie bewerten Sie den Bericht des Bundesrats zur Deklarationspflicht und Importen von Pelz?Michale Gehrken: Man musste leider damit rechnen, dass sich der Bundesrat nicht für ein Importverbot von Pelzen aus tierquälerischer Produktion aussprechen würde. Der Bericht liegt auf der tierfeindlichen Linie, die in Bundesbern immer noch vorherrscht, wenn es darum geht, das Tierwohl und wirtschaftliche Partialinteressen gegeneinander abzuwägen. Aber sogar an diesem Massstab …

Artikel lesen