International

Für die Burka gibt es keine religiöse Grundlage, sagt Olivier Roy. Bild: KEYSTONE

«Es gibt Grenzen. Mit der Burka sind sie überschritten, sie sollte verboten werden.»

Für den Islamforscher Olivier Roy ist der Salafismus nicht die Ursache des islamischen Terrorismus. Er macht sich stark für die Religionsfreiheit, ist aber gegen Parallelgesellschaften. Deshalb befürwortet der Franzose ein Burkaverbot. 

14.04.17, 12:18 15.04.17, 08:41

peter blunschi und philipp Löpfe

Der bekannte Soziologe Gilles Kepel wirft Ihnen vor, Sie würden den Salafismus und die islamische Gefahr verharmlosen. Was antworten Sie?
Olivier Roy:
Das ist pure Paranoia. Kepels These lautet: Der Terror beweist, dass die Muslime in Europa sich radikalisieren. Dafür gibt es keine Belege. In Frankreich wurde die Hälfte aller «wiedergeborenen» Muslime im Gefängnis radikalisiert und nicht in Moscheen oder in ihrem Umfeld. Kaum einer hat einen religiösen Hintergrund oder besuchte eine religiöse Schule.

Was aber ist mit dem Brüsseler Stadtteil Molenbeek, der als terroristische Hochburg gilt?
Betrachten Sie die Fakten. Die Brüder Abdeslam, die für das Attentat in Paris im November 2015 verantwortlich waren, waren alles andere als Vorzeige-Muslime. Sie haben ein Café geführt, in dem sie Bier und Haschisch verkauften, und verkehrten in Nachtclubs.

Olivier Roy

Der 67-jährige Politologe ist Professor am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Er zählt zu den führenden Islamforschern Europas. Mit seinem Landsmann Gilles Kepel liefert sich der Franzose einen heftigen Streit über die Ursachen des islamischen Terrors. Auf Einladung von NCCR Democracy hielt Olivier Roy einen Vortrag an der Universität Zürich.

Kepel spricht von einem «grossen Bruch» und bezeichnet den Salafismus als Gefahr für Europa.
Der Salafismus ist ein Problem, aber er ist nicht die Ursache des Terrorismus. Der Terrorismus basiert nicht auf der Radikalisierung des Islams, sondern der Islamisierung der Radikalität.

Aber es gibt doch eine gewisse Radikalisierung des Islams.
Natürlich, aber das ist nicht die Quelle des Terrorismus. Salafisten sind nicht zwangsläufig auch Dschihadisten. Das Problem liegt anderswo: Salafisten verbieten Frauen den Besuch öffentlicher Schwimmbäder. Knaben dürfen ihren Lehrerinnen nicht die Hand geben. Sie wollen sich nicht mit den «Ungläubigen» vermischen und fördern so die Bildung einer Parallelgesellschaft.

«Das Paradoxe daran ist, dass die SVP glaubt, sie bekämpfe mit dem Verbot den Islam. In Wirklichkeit verwestlicht sie ihn.»

Olivier Roy

Sollen wir die Salafisten zwingen, ihre Töchter in den Schwimmunterricht zu schicken, und ein Burkaverbot beschliessen?
Grundsätzlich schon. Es gibt jedoch keine klaren Grenzen. Sie sind von Land zu Land verschieden. In Frankreich ist der Laizismus dominanter als in Deutschland, England oder Italien. Die Burka aber wird fast überall im Westen als inakzeptabel betrachtet.

In der Schweiz haben wir ein Verbot zum Bau von Minaretten erlassen. Würden Sie das ebenfalls billigen?
Das Paradoxe daran ist, dass die SVP glaubt, sie bekämpfe mit dem Verbot den Islam. In Wirklichkeit verwestlicht sie ihn. Sie verbietet Minarette, akzeptiert aber Moscheen. Nur sollen es «schweizerische» Moscheen sein.

Sie sind also für das Minarettverbot?
Ich hätte nicht dafür gestimmt, denn ich bin ein Liberaler (lacht). Aber es ist nicht so schlecht. Das Verbot trägt langfristig dazu bei, dass der Islam sich von der nahöstlichen Kultur abkoppelt und der schweizerischen anpasst. Das Minarett ist ein kulturelles Symbol. Zur Zeit des Propheten gab es keine Minarette.

Was ist mit der Burka: Ist ein Verbot gerechtfertigt?
Ja, es gibt Grenzen. Mit der Burka sind sie überschritten, sie sollte verboten werden.

Mit dem Minarettverbot verwestlicht die SVP den Islam. Bild: KEYSTONE

Weshalb?
Es gibt dafür keine religiöse Grundlage. Die Burka ist eine persönliche Entscheidung der Frauen, ausser bei gewissen irren Salafisten. Wir haben das Burkaproblem ausführlich studiert und dabei festgestellt, dass in Frankreich ein Drittel der voll verschleierten Frauen konvertiert sind. Auch das widerspricht der These von Gilles Kepel. Die Burka ist für viele junge Frauen ein Mittel geworden, sich selbst zu verwirklichen.

«Es mag sein, dass einzelne Wirrköpfe von einer Weltherrschaft des Islams träumen. Doch Hitler schwärmte von Wagner. Soll man deswegen ‹Die Walküre› verbieten?»

Olivier Roy

Mit der Burka soll die Frau doch unsichtbar werden?
Das Gegenteil ist der Fall: Mit einer Burka werden die Frauen sichtbar. Eine Studie von Burkaträgerinnen in Lyon hat ergeben, dass sämtliche von ihnen alleinerziehende Mütter sind oder aus komplizierten Familienverhältnissen stammen. Diese Frauen haben in der Burka eine neue Form gefunden, sich auszudrücken. Die Burka ist ein soziales, kein religiöses Problem.

Aber es steht doch im Gegensatz zu den liberalen Werten, Menschen zu verbieten, ein bestimmtes Kleidungsstück zu tragen.
Als Ultraliberaler kann man so argumentieren. Ich halte wenig davon. Was passiert etwa mit den Kindern, wenn man vollkommen abgekoppelt von der Gesellschaft lebt? Die Demokratie beruht auf dem Grundsatz, dass wir zusammenleben. Das bedeutet auch, dass wir gemeinsame Regeln akzeptieren müssen. Die Burka im öffentlichen Raum ist nicht akzeptabel, auch aus Gründen der Sicherheit.

Ist es nicht ein symbolischer Kampf? Man verbietet die Burka, meint aber den Islam.
Wie betrachten die Religionsfreiheit zunehmend als Gefahr für die Demokratie und die moderne Gesellschaft. Sie ist jedoch ein Menschenrecht, die Demokratie muss sie akzeptieren. Das Problem ist sehr alt, es begann mit der französischen und der amerikanischen Revolution. Es ist ein Grundproblem jeder Demokratie, denn jede Religion beruht auf Dogmen, die nicht verhandelbar sind.

Für Islamkritiker wie Ayaan Hirsi Ali hat Roy wenig Verständnis. Bild: Shiho Fukada/AP/KEYSTONE

Diese Toleranz ist umstritten. Islamkritiker wie Ayaan Hirsi Ali sagen, dass wir uns zu nützlichen Idioten eines islamischen Totalitarismus machen.
Das ist ein rein politisches und ideologisches Argument. Sie geht davon aus, dass alle Muslime gleich sind, und dass sie eine Strategie zur Eroberung der Welt haben. Es mag sein, dass einzelne Wirrköpfe von einer Weltherrschaft des Islams träumen. Doch Hitler schwärmte von Wagner. Soll man deswegen «Die Walküre» verbieten? Es ist nicht an uns zu entscheiden, was eine Religion ist. Wir müssen mit dem Islam und anderen Religionen stets von neuem aushandeln, welche Spielregeln in unserer Gesellschaft gelten sollen. Darin haben wir eine lange Tradition. Und sehr oft finden wir auch Lösungen.

«Der Iran ist die am meisten säkularisierte Gesellschaft im Nahen Osten. Nach 40 Jahren unter einem islamischen Regime haben die Menschen die Schnauze voll.»

Olivier Roy

Terror und Rechtspopulismus machen es heute jedoch schwer, solche Lösungen zu finden. Heute ist wieder vom «christlichen Europa» die Rede.
Was genau ist die «christliche Identität» Europas? Man kritisiert, Muslime seien gegen die Rechte der Frauen und verurteilten die Homo-Ehe. Das stimmt – aber was ist mit der katholischen Kirche? Wir tun so, als ob christliche Werte und eine christliche Identität das Gleiche seien. Das stimmt nicht. Hören Sie doch zu, was der Papst sagt. Er beklagt sich darüber, dass die dominante Kultur in Europa gerade nicht christlich sei.

Woran denken Sie konkret?
Empfängnisverhütung wird von der katholischen Kirche nach wie vor nicht akzeptiert, aber sie ist eine Tatsache in Europa. Das Gleiche gilt für die Rechte von Homosexuellen. Was genau sind also die «christlichen Werte» in Europa? Was ist eine «christliche Identität»? Interessanterweise sind heute alle Rechtspopulisten säkular – ausser in Polen. Die Populisten kämpfen nicht für traditionelle christliche Werte oder gegen die Abtreibung. Solche Fragen sind ihnen weitgehend egal.

Aber sie kämpfen gegen den Islam.
Im Namen des Säkularismus. Marine Le Pen empfindet es als Skandal, dass in Frankreich leer stehende Kirchen in Moscheen verwandelt werden. Aber was schlägt sie vor: Wir sollten die Kirchen in Museen umwandeln! Auch Le Pen hat gemerkt, dass niemand mehr zum Gottesdienst geht. Ist das christlich? Wir alle wissen, dass der christliche Glauben im Niedergang begriffen ist.

Kultur und Religion driften auseinander, sagen Sie. Gilt das auch für den Islam?
Absolut. Selbst im Nahen Osten ist der Islam auf dem Rückzug. Auch dort gibt es immer mehr Menschen, die sich als Atheisten bezeichnen, nicht mehr fasten oder zum Christentum konvertieren. Die Politisierung der Religion tötet die Religion. Der Iran ist die am meisten säkularisierte Gesellschaft im Nahen Osten. Nach 40 Jahren unter einem islamischen Regime haben die Menschen die Schnauze voll.

Junge Frauen machen ein Selfie in Teheran. Bild: Ebrahim Noroozi/AP/KEYSTONE

Offiziell ist der Iran immer noch eine islamische Republik.
Selbstverständlich, aber es ist wie im einstigen Ostblock, wo die Sozialisten den Kommunismus «getötet» haben. Die frühere DDR ist heute die am weitesten rechts stehende Region in Deutschland.

Sie gehen davon aus, dass alle Religionen grundsätzlich gleichwertig sind. Kritiker des Islam hingegen behaupten, er sei seinem Wesen nach autoritär.
Ich kann wenig mit Leuten anfangen, die sagen «Ich habe den Koran gelesen» und dann zu wissen glauben, was der Islam sei. Es gibt innerhalb des Islams die unterschiedlichsten Strömungen: Sunniten und Schiiten, oder Sufis und Salafisten. Ein heiliges Buch wie die Bibel oder der Koran ist per se nicht so bedeutend. Entscheidend ist, was die Menschen damit anstellen.

«Die Gewaltvideos machen den ‹IS› auf perverse Art für gewisse Menschen attraktiv.»

Olivier Roy

Wie ordnen Sie den politischen Islam und den Terrorismus ein?
Es ist ein Phänomen des 20. Jahrhunderts. Zuvor gab es das nicht.

Hat der westliche Kolonialismus den politischen Islam hervorgebracht?
Seit Napoleons Feldzug in Ägypten fragen sich die Muslime: Warum haben wir stets verloren? Auf diese Frage gibt es verschiedene Antworten. Die einen sagen: Wir müssen den Islam nicht verleugnen, aber uns der westlichen Kultur anpassen. Diesen Weg ist etwa Kemal Atatürk gegangen. Andere wie Hassan al-Banna, der Gründer der Muslimbruderschaft, sagten: Nein, wir müssen zurück zu den Wurzeln des Islam.

Es gibt die These, wonach der Terrorismus, auch der islamische, eine Reaktion auf die Aufklärung sei. Was halten Sie davon?
Ich mag solche Verallgemeinerungen nicht. Es gibt verschiedene Arten von Terrorismus. Der erste globale Terrorismus ist mit der Baader/Meinhof-Gruppe in Deutschland entstanden. Dann kamen die Selbstmord-Attentate, die erstmals von den Tamil Tigers in Sri Lanka verübt wurden. Später wurden sie von den Schiiten und dann von den Sunniten übernommen. Die Selbstmordattentate gibt es also erst seit rund 20 Jahren. Trotzdem macht man heute den Koran dafür verantwortlich.

Gilles Kepel sagt, es gäbe eine Art Drehbuch für den heutigen islamistischen Terror, das der Syrer Abu Musab al-Suri 2005 entwickelt habe.
Das ist vollkommener Unsinn. Ich selbst bin kein Arabist, arbeite aber mit einigen zusammen. Die lachen Kepel aus. Er erfindet arabische Zitate, die es nicht gibt. Suri verlangt, dass man den Terror in die westlichen Gesellschaften trägt. Das hat bereits Osama bin Laden gefordert. Der angebliche Wendepunkt 2005 existiert nicht. Es gibt keinen Unterschied zwischen Paris 2015 und den Anschlägen in Madrid 2004 oder London 2005. Für mich ist Kepel paranoid, und ich frage mich, warum Journalisten seine Thesen ungeprüft übernehmen.

Paris-Attentäter Salah Abdeslam war alles andere als ein vorbildlicher Muslim. Bild: reuters

Sie sagen, die Terroristen seien eher Nihilisten als Islamisten.
Sie sind keine Utopisten. Das ist sehr wichtig. Sie sind fasziniert vom Tod, weil er sie ins Paradies führt. Wenn die Dschihadisten nach Syrien gehen, arbeiten sie nicht mit der lokalen Gesellschaft zusammen. Das unterscheidet sie von den linken Bewegungen der Sechziger- und Siebzigerjahre. Dort gab es Ärzte, die sich in Vietnam oder Südamerika engagierten.

«Wer fordert, dass die Muslime liberal werden sollen, dem sage ich: Geh erst einmal zum Papst!»

Olivier Roy

Ist der Nihilismus auch der Grund für die extreme Grausamkeit des «IS»?
Er ist nicht nur vom Tod fasziniert, sondern auch von der Ästhetik der Gewalt. Das betrifft aber nicht nur den «IS». Auch die südamerikanischen Drogenbosse, die Narcos, haben diesem Kult gehuldigt. Sie haben die Videos mit den Enthauptungen erfunden. Im Dark Web finden sich zudem Gewaltexzesse jeglicher Art. Die Gewaltvideos machen den «IS» auf perverse Art für gewisse Menschen attraktiv.

Ist der Terrorismus mehr ein psychologisches als ein religiöses Problem?
Es ist das Problem einer Kultur,  in der ein Teil der Jugendlichen die Gewalt verherrlichen. Sie tun dies aus unterschiedlichen Gründen. Es gibt die Secondos, die keinen Job und keine Perspektive haben. Aber es gibt auch bestens ausgebildete Ingenieure. In Frankreich etwa gibt es viele Konvertiten, die aus katholischen Familien der Normandie oder der Bretagne stammen. Warum? Religion spielt eine Rolle. Es gibt Muslime, die glauben, dass Gewalt ins Paradies führt. Aber das ist nicht die Folge eines langfristigen Prozesses, sondern einer plötzlichen Hinwendung.

Gerade diese Vorstellung wird von Hasspredigern genährt. Was soll mit Ihnen geschehen?
Ich habe nichts dagegen, wenn man salafistische Prediger ausschafft, die dummes Zeug erzählen. Nur wird man so das Problem nicht lösen können. Wir bekämpfen die Radikalisierung, indem wir die Religion aus der Öffentlichkeit verbannen. Auf diese Weise überlassen wir sie den Extremisten. Stattdessen sollten wir die Religion wieder öffentlich machen und die Religionsfreiheit fördern, auch innerhalb der Religionen.

Braucht der Islam dazu eine Reformation wie das Christentum?
Haben Sie Martin Luther gelesen? Er war ein radikaler Theologe. Er hatte wenig Verständnis für Homosexualität und die Rechte der Frauen – und er war ein Antisemit. Die Muslime brauchen eine Debatte über ihre Religion und den Koran, aber eine muslimische Reformation zu fordern ist dummes Geschwätz. Wer fordert, dass die Muslime liberal werden sollen, dem sage ich: Geh erst einmal zum Papst!

Marine Le Pen wird auch von vielen arabischstämmigen Franzosen gewählt. Bild: Claude Paris/AP/KEYSTONE

Die Spannungen zwischen Islam und Christentum in Europa nehmen zu. Wohin führt das? Kommt es zum viel zitierten «Krieg der Zivilisationen» – oder finden wir eine bessere Lösung?
Welche Rolle spielt der Islam im französischen Wahlkampf? So gut wie keine. Warum? Weil er in der Bevölkerung kein Thema ist. Unter den Wählern des Front National gibt es viele Araber, das weiss auch Marine Le Pen. Die Gesellschaft wird immer offener und vielfältiger. Wir haben viele Mischehen in Frankreich. Die Menschen haben immer weniger Interesse an religiösen Fragen. Deswegen wird es auch keinen Religionskrieg geben.

Aber der Terrorismus wird wohl bleiben. Können wir damit umgehen?
Wir leben seit Jahrzehnten mit dem Terrorismus. Was mich verhalten optimistisch stimmt, ist die Tatsache, dass die jüngsten Terroranschläge von Menschen verübt werden, die sich am Rande der Gesellschaft befinden. Wenn sie Selbstmordattentate verüben, wird sich das Problem – zynisch ausgedrückt – von selbst lösen. Sie werden das gleiche Schicksal wie die Mitglieder der RAF in Deutschland erleiden, die sich im Gefängnis umgebracht haben.

Muslimische Darstellungen des Propheten Mohammed

Von Religion bis zur Gotteslästerung

5 Punkte zum Islam, die wir mal endgültig klären sollten

Jesus, du nervst!

Feministinnen in der Moschee: So fordern dänische Imamas den patriarchalen Islam heraus

Folter, Mord und Führerkult: Wie aus einem deutschen Idyll in Chile ein Gottes-KZ wurde

Burkaverbot: «Wir sehen nicht den Menschen, sondern nur noch das Kleid»

Die Schweden wieder: Erster Atheisten-Friedhof eröffnet

Die Beschneidung von Knaben ist kein Männlichkeitsritual, sondern ein Verbrechen

Machthungrige Föten, der «Dude» als Prophet und Sex mit der Hohepriesterin: Die 13 durchgeknalltesten Religionen

Geblendet vom kosmischen Licht: Die Irrwege der Esoteriker

Wie Gott uns die Theorie vom Urknall erzählt

«Man muss sich eine ‹Schwulenheilung› wie eine psychische Vergewaltigung vorstellen»

In der Schweiz steigt die Nachfrage nach Exorzismus. Alles Quatsch? Dann sehen und hören Sie den Fall der Anneliese Michel

Ein apokalyptischer Sturm fegt über die Welt – glauben  die Frommen und die Bibel

6 Grafiken, 16 Fotos und 1 Video für alle, die immer von «dem» Islam reden

Wenn Politiker von «christlichen Werten» sprechen: Was zum Teufel soll das eigentlich sein?

Dieses ständige Religions-Bashing nervt: Glauben verdient unseren Respekt

Rustikale Enthaltsamkeit! Eier abgeschnitten, Schwanz entfernt – aber ganz nah bei Gott!

Gottloses Europa: Diese Grafiken zeigen, warum sich das Christentum Sorgen machen muss

Luther, Gratulation zum Todesjubiläum, du asoziales Genie!

6 alttestamentarische Grausamkeiten und die Frage, ob Gott eher Psycho- oder Soziopath war

Zu wenig Exorzisten für immer mehr Klienten: Vatikan schlägt Alarm 

So unterdrücken Religionen die Sexualität ihrer Gläubigen und fördern Missbräuche 

Sunniten und Schiiten, Salafisten und Sufis: Das «Who is Who» der islamischen Gruppen

Gott ist tot – es leben die Götter!

Ein Ami baut die Arche Noah nach – und kreiert damit ein Disney-Land für Superfromme

Wir haben endlich herausgefunden, was die Menschen auf diesen 12 mittelalterlichen Gemälden gedacht haben. Vielleicht

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
153
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
153Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • CASSIO 15.04.2017 10:59
    Highlight "Es mag sein, dass einzelne Wirrköpfe von einer Weltherrschaft des Islams träumen. Doch Hitler schwärmte von Wagner. Soll man deswegen ‹Die Walküre› verbieten?"

    Sorry, aber von einem Professor erwarte ich keine sinnfreien Aussagen, sondern Sätze mit Inhalt. Weltherrschaft und Terrorismus mit "Die Walküre" gleichzusetzen, ist purer "Blödismus", um es etwa gleich wissenschaftlich auszudrücken.
    13 26 Melden
    • alessandro 16.04.2017 14:28
      Highlight Das ist genau sein Punkt.
      4 0 Melden
  • Ollowain 15.04.2017 08:25
    Highlight Ein super Doku, schaut ihn euch an!
    5 5 Melden
  • Nausicaä 15.04.2017 08:04
    Highlight Und dann dieses Nullsummenspiel:
    "Die Muslime brauchen eine Debatte über ihre Religion und den Koran […] Wer fordert, dass die Muslime liberal werden sollen, dem sage ich: Geh erst einmal zum Papst!"
    Metaebene: Ja, es gibt ein Problem bei 'denen', aber JA nicht vergessen, 'wir' haben auch Probleme.
    Ich weiss das. Ob ers glaubt oder nicht, nicht wenige Leutchen sind gedanklich tatsächlich über diesen Punkt hinausgekommen. Im Moment haben wir hier in Zentraleuropa halt ein paar mehr Probleme mit dem politischen Islam und nicht dem Christentum, könnten wir uns also bitte einfach damit befassen.
    20 13 Melden
    • axantas 15.04.2017 12:32
      Highlight Na, man sollte die "paar mehr Probleme mit dem politischen Islam" nicht einfach derart verniedlichen und dann mit Rom vergleichen - der Papst verbietet die Pille ja auch, der ist ja keinen Deut besser.

      Das was da auf und zukommt, ist ein Eisberg von immensem Ausmass. Die unsinkbare Titanic ist kläglich abgesoffen, weil man die Situation völlig falsch eingeschätzt hat...

      Wir müssen damit vernünftig umgehen, sonst sind wir selber keinen Deut besser als die verbohrten Jünger des Korans, aber wir müssen klar kommunizierte Grenzen setzen.
      5 12 Melden
    • Nausicaä 15.04.2017 14:39
      Highlight axantas: Nun da bin ich anderer Meinung: Ich finde es sind nicht mehr als einige Probleme unter vielen, die wir momentan anzugehen haben. Ich mag es nicht, wenn man hier künstlich aufbauscht und so tut, als würde das Abendland bald vom Islamismus verschluckt. So ein Schmarren.
      Trotzdem soll man es angehen und nicht immer diesen sinnlosen Relativierungsreflex bedienen.

      Übrigens ist man sich bis jetzt nicht ganz sicher, warum die Titanic abgesoffen ist. Neuesten Forschungen zufolge habe ein Feuer an Bord die Titanic bereits vor der Jungfernfahrt massgeblich geschwächt…
      8 8 Melden
  • Nausicaä 15.04.2017 07:55
    Highlight Es fällt mir schwer, die innere Logik bei seinen Aussagen zu finden. Z.B. hier: "Die Demokratie beruht auf dem Grundsatz, dass wir zusammenleben. Das bedeutet auch, dass wir gemeinsame Regeln akzeptieren müssen. Die Burka im öffentlichen Raum ist nicht akzeptabel, auch aus Gründen der Sicherheit."
    Die Burka will er verbieten aber Glaubensreformen zu fordern (und damit eine Reform auch des Korans) findet er Schwachsinn, obwohl sich ja genau DA die teils (und nur teils) unserer Lebensweise widersprechenden Ansichten / 'Regeln' befinden (gegen Frauen, Homosexuelle, Andersgläubige)
    10 10 Melden
  • Der Rückbauer 14.04.2017 21:42
    Highlight Blablabla.... Burka ist Provokation, sonst nichts.
    38 11 Melden
    • Rendel 15.04.2017 16:47
      Highlight Von einer Frau Illi, mag die Burka eine Provokation sein, sonst tragen die Burka bei uns ja meist nur Touristinnen und die wollen nicht provozieren.
      4 12 Melden
  • pachnota 14.04.2017 19:17
    Highlight In einem Teil des Interviews heisst es:
    "Wer fordert, dass die Muslime liberal werden sollen, dem sage ich: Geh erst einmal zum Papst!
    Im nächsten Teil dann:
    "Wir alle wissen, dass der christliche Glauben im Niedergang begriffen ist."
    Ingesammt verwirrliche und unkonsequent Aussagen, durch,s Band
    Trauriges Interview.
    43 47 Melden
  • Chrutondchabis 14.04.2017 19:12
    Highlight Heute bekommen alle einen Blitz von mir weil über die sch...sslangweilige Religion diskutiert wird. Und wehe ich bekomme auch nur einen einzigen Like für diesen sinnfreien Kommentar zu einem sinnfreien Thema!
    30 25 Melden
    • Bene86 14.04.2017 20:07
      Highlight Ich konnte nicht wiederstehen...
      18 13 Melden
    • Grecko 15.04.2017 09:12
      Highlight Es ist eben KEIN sinnfreies Thema. Es wäre sicher der falsche Weg wenn das Thema einfach totgeschwiegen würde. Für manche Menschen hat Religion anscheinend eine grosse Bedeutung
      14 7 Melden
  • Steven Heeb 14.04.2017 18:08
    Highlight ...die Hälfte wurde im gefängnis radikalisiert, nicht in Moscheen etc... und die andere hälfte?
    43 11 Melden
    • Rendel 14.04.2017 22:24
      Highlight Das ist eine wichtige Festtellung, so manche Radikalisierung findet in Gefängnissen statt.
      15 13 Melden
    • Dr.Bogyman 14.04.2017 23:56
      Highlight @ Steven. War schon in vielen Moscheen in der Schweiz, Deutschland und Frankreich und hab noch nie Reden gehört die richtung Terrorismus gehen, im Gegenteil, oft auch gute Reden wo es um Frieden und Brüderlichkeit geht.
      14 19 Melden
    • CASSIO 15.04.2017 11:02
      Highlight BigPun... die Frage ist, was "Brüderlichkeit" heisst. Zudem werden die politischen Aussagen nicht in den Gebetsräumen getätigt, sondern in den Hinterzimmern.
      5 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.04.2017 15:29
      3 9 Melden
    • Dr.Bogyman 15.04.2017 18:43
      Highlight @ Cassio Ja das ist gut Möglich. Aber da war ich nie dabei... Weiss nicht welches ausmass das hat... Wurde aber nie von solchen Leuten angesprochen, die mich in irgend etwas reinziehen wollten...
      3 4 Melden
  • Dr.Bogyman 14.04.2017 17:57
    Highlight Also ich wäre dafür dass man in den Schulen (freiwillig natührlich) einen Unterricht anbieted in dem der Islam geleehrt wird. Weder von Wahabiten noch von Salafisten, einfach nur obijektiv sich den Stoff mal reinziehen damit es weniger Verwirrungen gibt.

    Dann werden es auch die Radikalen schwieriger haben sich durchzusetzten.
    22 69 Melden
    • Rendel 14.04.2017 18:34
      Highlight In der Schule sollte über alle Religionen gleichwertig berichtet werden, im Sinne von Kulturvermittlung, mehr aber nicht. Wir können nicht alle Aufgaben einer Gesellschaft an die Schule abwälzen, die woanders hin gehören.
      50 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.04.2017 18:34
      Highlight was meiner meinung nach etwas (viel) fehlt in den schulen ist das selbständige denken, das diskutieren, andere meinungen akzeptieren, mit einander zu reden, etwas zu hinterfragen, usw.
      40 9 Melden
    • Sophia 14.04.2017 19:43
      Highlight Das ist völlig richtig, BigPun! Ich halte jede Religion für falsch, alle, ohne Ausnahme, sie dienen der Macht, wer immer sie gerade braucht. Eine vergewaltigte Frau muss die Frucht ihres Peinigers austragen, obschon sie daran seelisch zerbricht. Die Moslems Indiens dienen dem Ganzen Land mit ihren Fleischexporten, auch den Hindus, die aber wollen den Moslems das Schlachten von Rindern verbieten. Nur kleine Beispiele für den Irrsinn von Religionen. In den Schulen sollten sie deswegen nur als Fach wie alle anderen gelehrt werden und die Lehrer dürften keiner Religion angehören.
      13 22 Melden
    • Dr.Bogyman 14.04.2017 23:51
      Highlight An den Schulen fehlt noch so einiges. Wäre wahrscheindlich noch ein besser Thema anstadt darüber zu diskutieren ob der Islam gefährlich oder nicht gefährlich ist.
      3 15 Melden
  • Gelöschter Benutzer 14.04.2017 17:12
    Highlight jeder glaube, egal ob religiös, idealistisch, materiell, wissenschaftlich, emozionell usw., ist doch nur darauf basierend, dass der mensch resp. das denken des menschen, bei den vielen unbeantworteten fragen die jeder hat, irgendwann an den punkt kommt, wo er diese offenen fragen und deren probleme einem "etwas höherem" übergibt, damit er nicht "durchdreht".
    mit dem beginn des denkens kamen die fragen und das unbeantwortbare unbekannte.
    das war immer schon so und wird immer so sein.
    bei über 8mil. denkenden gehirnen, gibt es dementsprechend viele wege damit umzugehen oder auch nicht.
    19 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.04.2017 17:25
      Highlight korrektur:
      8mrd., nicht 8mil.


      8 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.04.2017 17:32
      Highlight das problem fängt aber dort an, wenn menschen diese "suchenden" ausnutzen, manipulieren, verängstigen, betrügen, unterdrücken, ...

      der mensch sucht sich immer gleichgesinnte, die auf irgend einer weise ihm auf der selben ebene stehen. wenn dann daraus ein wahn, ein hörig sein entsteht, ab da wirds dann leider brandgefährlich.
      12 11 Melden
    • Sophia 14.04.2017 19:53
      Highlight Lieber w.s.a,M. Das siehst du aber schon auch ein wenig, wie ein Gläubiger. Ich habe im Laufe meines Berufes mehr Menschen wegen reliösem Wahn durchdrehen gesehen als Menschen, die an keinen Gott oder änliches glaubten. Im Gegenteil, ich konnte einen mir anvertrauten Menschen mit Borderline und Drogenkonsum erst auf die rechte Bahn bringen und zu einem selbstständigen Menschen machen, nachdem ich ihm den Jesus-Wahn ausgetrieben hatte. Niemand braucht jemanden über sich, das ist ein Trugschluss. Religion dient lediglich der Macht, Konstantin hat das an der milvischen Brücke deutlich gemacht!


      14 14 Melden
  • Nausicaä 14.04.2017 16:25
    Highlight Ich habe den Koran nicht gelesen, aber Auszüge aus der Bibel. Der Frauenhass ist an vielen Stellen geradezu penetrant. Über den Koran habe ich Ähnliches gehört, zugegebenermassen nur gehört. Wenn Roy aber meint "Ein heiliges Buch wie die Bibel oder der Koran ist per se nicht so bedeutend. Entscheidend ist, was die Menschen damit anstellen." dann empfinde ich das als stark marginalisierend. Klar, die Interpretation eines Werkes kann von Person / Gruppe zu Person / Gruppe abweichen, aber es wird ja wohl trotzdem versucht 'am Inhalt entlang' zu interpretieren. Und das ist problematisch genug.
    25 38 Melden
    • satyros 14.04.2017 18:27
      Highlight Nimm die Bibel: Der Text ist für alle Christen gleich und doch gibt es hunderte Ausprägungen der christlichen Religion. Bei den römischen Katholiken dürfen Frauen keine Pfarrerinnen werden und Pfarrer dürfen nicht heiraten. Bei den Reformierten und Christkatholiken schon. Trotz den frauenfeindlichen Passagen gibt es eine feministische Theologie und natürlich auch das Gegenteil davon. Es gibt Christinnen, die ihren Pazifismus mit ihrem Glauben begründen, wie das Sprayergrosi. Andere haben damit die Kreuzzüge begründet.
      24 10 Melden
    • Sophia 14.04.2017 19:58
      Highlight Ich stimme dir voll und ganz zu, Nausicaä! Wenn es Fachleute benötigt, die Bibel und den Koran zu verstehen, dann sollte man diese Bücher nicht zur Bewältigung des täglichen Lebens empfehlen, sondern als Studienobjekte für Gelehrte in den Biliotheken aufbewahren. Andernfalls gibt es ja die uns allen bekannten Pseudowissenschaftler, welche genau wissen, was diese Bücher und zu sagen hätten. Ich halte diese Bücher so wie so alle für völligen Humbug!
      14 9 Melden
    • Dragon Link 14.04.2017 20:35
      Highlight satyros

      Endlich jemand der ebenfalls meine Meinung vertritt
      8 6 Melden
    • Nausicaä 14.04.2017 21:54
      Highlight satyros: Natürlich gibt es Interpretationsspielräume, so wie auch bei anderer Literatur. Aber es geht mir nicht um die Spielräume. Um beim Thema Frauenhass zu bleiben: Wenn sich trotz frauenfeindlicher Passagen zumindest teilweise ein positiveres Frauenbild in welcher Gläubigergruppe auch immer elaborierten konnte, dann TROTZ dieser frauenfeindlichen Passagen.
      Frauenfeindliche Passagen sind frauenfeindliche Passagen. Dasselbe mit Hass gegen Homosexuelle oder Andersgläubige. Darum: Es fällt mir sehr schwer Religionen zu tolerieren, in deren Grundlagenliteratur sich solche Passagen finden...
      6 11 Melden
    • Nausicaä 14.04.2017 22:03
      Highlight Anstatt zu hoffen, dass sich die Interpretation dieser teils extrem rückständigen Bücher aufgrund von sich veränderter Kultur innerhalb von Gläubigergruppen dann schon in den meisten Fällen zum harmlosen, netten Glauben ändert, kann man sie ja gleich verbieten. Das wäre ja schliesslich nichts anderes als eine forcierte Anpassung an unsere westliche Lebensweise gemäss Roy. Warum gehts bei den Gewändern und nicht bei den Büchern?
      4 10 Melden
    • Nausicaä 15.04.2017 08:18
      Highlight @ Sophia: Ich sehe es wie du, die Bücher sind Humbug, aber Bücher zu verbieten oder, noch heikler, nur einer Expertengruppe zuzuschanzen ist nicht die richtige Lösung..

      Ergänzung: 'Westliche Lebensweise' ist etwas unglücklich formuliert, da ich die Bibel miteinschliesse, müsste es wohl eher 'progressive Lebensweise' heissen. Ausserdem habe ich mir überlegt, dass verbieten (bis auf die 'Lies'-Aktionen, die sollte man mMn verbieten) zu krass ist. Aber halten wir es so: Jegliche frauen-, homosexuellen-, Andersgläubigen-feindliche und was auch immer feindlichen Passagen müssen gestrichen werden.
      2 6 Melden
    • Maracuja 15.04.2017 10:34
      Highlight @Nausicaä: Aber halten wir es so: Jegliche frauen-, homosexuellen-, Andersgläubigen-feindliche und was auch immer feindlichen Passagen müssen gestrichen werden.

      In einem Land, in dem Schriften wie "Mein Kampf" von Hitler nicht verboten sind, soll man also religiöse Schriften zensieren? Wie stellen Sie sich denn die konkrete Umsetzung vor: Gläubige müssen bei einer atheistischen "Gesinnungskommission" antreten und bedenkliche Stellen einschwärzen lassen? Statt endlich gegen diejenigen vorzugehen, die diese Bücher auf eine Menschenrechts-inkompatible Weise auslegen, zensiert man lieber Bücher.
      5 7 Melden
    • Nausicaä 15.04.2017 14:51
      Highlight @Maracuja: Menschenrechts-inkompatible Auslegung wird forciert durch Menschenrechts-inkompatiblen Inhalt.
      Solche Stellen gehören bei Neuauflagen dieser Bücher einfach rausgestrichen. Dafür sollen sich führende Vertreter der Religionen endlich mal einsetzen!! Ich finde sehr wohl, dass man da Reformen fordern soll. Auch von den christlichen Kirchenoberhäuptern. Dieser alte Mist geht einfach nicht an.
      Und 'Mein Kampf' habe ich nicht gelesen, wenn es aber rassistischen Inhalt hat, gehört es auch verboten. Wozu haben wir eine Rassismus-Strafnorm, wenn sie durch Literatur unterlaufen werden kann?
      2 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 14.04.2017 16:05
    Highlight der christliche glauben neigt sich dem ende zu. ganz recht! wer geht den überhaupt noch in die kirche? vielleicht begreifen wir langsam, dass es so was wie eine religion nicht braucht, um zusammen leben zu können. wahrscheinlich ist eher das gegenteil der fall.
    28 34 Melden
    • Rendel 14.04.2017 16:32
      Highlight Um zusammenleben zu können ist es scheissegal ob man religiös ist oder atheistisch. Atheisten sind nicht die besseren Menschen. Um friedlich zusammenzuleben braucht man Empathie, einen Gemeinschaftssinn, einen gewissen Altruismus und man muss zum Wohle der Gemeinschaft mal zurückstecken können. Das können Atheisten auch nicht besser als religiöse Menschen. Sie bilden einfach andere Gemeinschaften und kämpfen gegen die, die nicht zu ihnen gehören.
      60 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.04.2017 16:50
      Highlight ich kenne mich genug mit religionen aus, um zu wissen, dass sie nicht gut ist :) die jugend wird das christentum begraben, warten sie mal ab
      14 43 Melden
    • Rendel 14.04.2017 17:12
      Highlight Ich kann nicht 1000 Jahre abwarten, ich bin sterblich 😉 .
      23 9 Melden
    • FrancoL 14.04.2017 19:01
      Highlight Super Rendel!
      11 6 Melden
    • FrancoL 14.04.2017 19:03
      Highlight @hiob; warte nur bis es bei uns etwas enger wird und Du wirst sehen dass die Religionen oder Ersatzreligionen wieder Hochbetrieb haben werden.
      17 7 Melden
    • Sophia 14.04.2017 20:00
      Highlight Wir sind wieder einmal völlig einer Meinung, Rendel. ich bewundere deine klare, ungeschnörkelte Haltung!
      8 7 Melden
  • Grecko 14.04.2017 15:06
    Highlight Dieser Oliver Roy hat scho recht wenn er behauptet dass die Attentäter meist nicht allzu viel mit dem Islam zu tun haben, sind meistens verzweifelte individuen, die nicht besonders gläubig sind und ihren Frust ablassen wollen.
    Jedoch wird der Islam als politische Kraft in Europa immer stärker, während das Christentum schon seit Jahren praktisch keine politische Macht mehr hat, ausser villeicht in einzelnen Staaten oder Regionen.

    P.S. mit politischer Macht meine ich dass der Islam einen sehr grossen Einfluss auf das Denken und Handeln seiner Mitglieder hat
    25 15 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 16:05
      Highlight Dass die Attentäter selber nicht viel von ihrer Religion wissen, ist klar. Religion ist aber nicht Wissen, sondern ein Konglomerat von Tradition, Narrativen (jetzt brauch ich das blöde Wort auch schon!) und vor allem Gefühlen. Da braucht man nicht viel zu wissen - auch nicht über den Koran.
      Genau hier aber liegt der Fehler Roys: Er betrachtet Religion aus einer arroganten intellektuellen Haltung heraus. Damit wird er nie erfassen können, was sich wirklich abspielt.
      Deutlich wird das wenn er über die Verschleierung/Burka spricht: sie sei nicht im Koran erwähnt, folglich nicht religiös.
      17 21 Melden
    • Rendel 14.04.2017 16:14
      Highlight Attentäter mit verzweifelten Menschen abzutun, ist nicht richtig. Menschen ohne Sinn und Aufgabe wäre passender und auch das greift noch viel zu kurz, dazu kommt der Wunsch etwas
      Grosses zu leisten und bei manchen nach Unsterblichkeit. Manche können nicht damit leben eine kleine Nummer zu sein, der Wunsch nach Besonderheit mischt mit und der Wunsch, das innerhalb seines Menschlebens zu erreichen.
      17 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 16:46
      Highlight Rendel
      Ganz deiner Meinung. Und wie kommt man in diese Situation des verzweifelten und etwas Grosses leisten wollender Junge?
      Indem man durch eine religiöse Erziehung in einer islamischen Paralellgesellschaft aufwächst und dann gibt einem zu guter Letzt der Islam noch den nötigen Kick.
      12 16 Melden
    • Rendel 14.04.2017 17:08
      Highlight Es sind ja auch Konvertiten, Rabbi Jussuf. Du machst es Dir zu einfach. Die Probleme sind viel tiefgreifender und nicht einfach auf religiöse Erziehung zu reduzieren. Erziehung und Gesellschaft sind aber gute Stichworte.
      20 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 18:53
      Highlight Konvertiten, die sich angezogen fühlen von der grossen Ideologie, die andere ihnen vorleben (sterben?). Die aber kommen aus muslimischen Gesellschaften.
      Es gibt auch die Theorie, dass eine Gesellschaft mit einem gewissen Prozentsatz an Jugendlichen eine hoch explosive Mischung ergibt.
      9 9 Melden
    • FrancoL 14.04.2017 19:09
      Highlight @rabbi; wir sind ja nicht häufig gleicher Meinung aber Dein Post trifft voll ins Schwarze. Gerade die Passage mit der intellektuellen Arroganz trift es.
      Glauben ist nun mal eher eine Einfache Handlung und braucht nicht viel Wissen.
      Wenn ich anführen kann: viele unserer Problematiken sind in einem einfachen Bereich anzusiedeln, nur will man zu häufig eine grosse Theorie dazu entwerfen.
      Danke für den klaren Post.
      7 8 Melden
    • Sophia 14.04.2017 23:56
      Highlight Rabbi, du redest nur von einer islamischen "Parallelgesellschaft", und der "Islam" gibt einem noch den "nötigen Kick". Es wäre bedeutend menschlicher, wenn du statt Islam Religion schreiben würdest. Es fiehl den Christen nicht sehr schwer, den Holocaust den Christusmördern zu bereiten, es fällt den Juden nicht sehr schwer, aus der Bibel Rechtfertigung für den Landraub auf der Westbank zu begehen, es fällt den Hindus nicht sehr schwer, die Moslems zu massakrieren, weil diese Kühe schlachten usw. Mit der Religion wird vieles gerechtfertigt und verbrochen, sie diente schon immer zum Missbrauch!
      13 7 Melden
    • Rendel 15.04.2017 16:53
      Highlight Ideologien werden meist missbraucht, zu Macht und persönlichen Zwecken. Die Ideologien können religiöser Natur sein, müssen aber nicht.
      Ich bin ein idealistischer Mensch, Ideologien mag ich aber gar nicht, sie verengen die Sicht.
      2 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.04.2017 17:37
      Highlight Sophia
      Da steht schon richtig "Islam" und nicht "Religion", weil der Islam speziell geeignet ist Gewalt zu fördern.
      In der Tat kann es mit anderen Religionen auch passieren, aber deutlich weniger.

      Bitte nicht immer meinen der Islam sei ja das Gleiche wie das Christentum, schliesslich seien beides Religionen.
      2 6 Melden
    • Sophia 15.04.2017 18:37
      Highlight Rabbi, für dich gibt es gute und schlechte Religionen, für mich sind alle gleich. Mose hat den Völkermord an den Midianitern geboten, falls mal einer auf die Idee kommen sollte, dies wieder auszugraben, (Dtn. 2;30.31.33.34) und weiter: (Dtn. , 1-4,6), um damit einen neuen Völkermord zu verüben, wird er eine Menge Gefolgsleute haben! Und noch heute behaupten die orthdoxen Juden, Gott habe Ihnen Land zugeteilt und daher besetzen sie ungerechtfertigt Land, das ihnen nicht gehört. Frauen und Homos leiden noch heute unter den dummen Sprüchen der Bibel. Nein Rabbi, kannst mir nichts Neues bringen!
      2 5 Melden
    • Sophia 15.04.2017 20:15
      Highlight Ich habe gerade die NZZ von heute in die Hand bekommen und die Titelstory von einem Uwe Justus Wenzel gelesen. Der Gute versucht doch tatsächlich die Unvernunft des Glaubens mit Vernunft zu erklären. Ein völlig unhaltbares Unterfangen.
      Um die Vernünftigeit der Unvernunft vernünftiger zu gestalten, zitiert er laufend andere Menschen, die der selben Unvernunft des Glaubens verfallen sind, die also gar nichts zur Sache beitragen als weitere Unvernunft.
      2 5 Melden
    • FrancoL 15.04.2017 20:54
      Highlight @Sofia: wer also glaubt ist unvernünftig. Nun dann wird es relativ einfach die Vernünftigen zu zählen.
      Ich muss mir viel Mühe geben um dem ReligionsBashing etwas abzugewinnen. Wenn ich mich in meiner Umgebung umschaue und betrachte was der "religiöse" Glaube an Negativem verursacht hat da hat in meiner Ungebung der "nicht religiöse" Glaube viel mehr Leid gebracht.
      Ich frage mich immer: soll das Religionsbashing die "Sünden" der anderen Glaubensrichtungen verdecken?
      Mir scheint es so. Nicht vergessen die Religion kann ins Private verbannt werden der Wirtschaftsglaube nicht.
      4 2 Melden
    • Rendel 15.04.2017 22:56
      Highlight @sophia

      Ich möchte keine Diktatur der Vernunft.
      2 2 Melden
    • Sophia 16.04.2017 11:10
      Highlight Francol, es ist nicht der Glaube, der Schlimmes verursacht, es sind die Menschen, die den Glauben für Schlimmes missbrauchen. Der Glaube selbst ist unvernünftig, nicht die Menschen, die ihn benützen. Moses war ein Verbrecher, weil er den Glauben missbrauchte, unvernünftig war er sicher nicht! Was wiederum Rendel bestätigt, die Vernunft kann ebenso den Glauben missbrauchen! Daher ist die Vernunft alleine auch nichts wert und über alles erhaben! Es ist besser, es gäbe den Glauben nicht, denn dann könnte er auch nicht missbraucht werden, weder von Spinnern noch von Vernünftigen.
      0 3 Melden
    • Sophia 16.04.2017 11:17
      Highlight Liebe Rendel, den Versuch, den Glauben vernünftig zu erklären, das habe ich kritisiert, weil das nicht möglich ist: Der Verfasser des Leitartikels in der NZZ, U. J. Wenzel, sagt selbst in seinem Artikel, Die Auferstehung sei unvernünftig, versucht dann jedoch, die Auferstehung mit Vernunft und Zitaten von Gläubigen zu erklären. Wissenschaftlich ist das gar nicht seriös. Und vernünftig ist es, wie Kant sagen, würde a priori nicht!
      Hab dir trotzdem ein Herzchen gemacht, ich denke, ich habe verstanden, was du sagen wolltest.
      1 2 Melden
    • FrancoL 16.04.2017 14:24
      Highlight @Sophia: naja folgt man Deiner These so müsste man die heutige Wirtschtsideologie, weitgehend auch ein Glaube oder Religion, verbannen.
      Nein ich glaube da bist du auf einem Holzweg.
      Es geht mit der Vernunft mE genau umgekehrt. Man kann vieles auch Glauben zulassen wenn man die Vernunft überall walten lässt. Die Vernunft bringt eine tragbare Ordnung auch in die Unordnung.
      Zusammengefasst: es ist das sture Glauben das und auseinanderdividiert und nicht die vernünftigen Ansätze die die Gesellschaft hochhalten könnten.
      0 2 Melden
    • Rendel 16.04.2017 16:36
      Highlight Ohne Unvernunft, würde die Wissenschaft auch immer noch in den Kinderschuhen stecken. Manches zu denken war nämlich erst mal unvernünftig.
      Ich finde es unvernünftig zu glauben, ohne Glauben würde die Welt besser. Es gibt so vieles was missbraucht werden kann, das liegt im Menschen begründet, der manipulierbar ist und an Menschen, die das ausnutzen. Solange es Dinge gibt, die der Mensch nicht erklären kann, nicht fassen kann, wird es Glauben und auch Religionen geben und das ist oft auch gut so. Ein bisschen Mystik und Glauben kann die Lebensqualität heben und dann ist es vernünftig.

      1 1 Melden
    • FrancoL 16.04.2017 18:43
      Highlight In der Wissenschaft ist nichts unvernünftig aus der Sicht des Wissenschaftler, darum sollte diese These der Unvernunft nicht über alles gelegt werden. Nur die Wenigsten sind Wissenschaftler nur die wenigsten sind so entscheidend wie Wissenschaftler.
      1 1 Melden
    • Sophia 17.04.2017 00:48
      Highlight Franco, ich "glaube, du bist auf einem ziemlich holzigen Holzweg!
      Ich weiss zwar nicht so genau, was du mit "Wirtschtsideologie" meinst, Wirtschaftsideologie?
      Ja, natürlich ist jede Ideologie die reine Unvernunft! Sag ich doch, wo bitte siehst du Unterschiede zwischen Ideologie und Religion?

      Johannesevangelium beginnt: "Am Anfang war der Logos..." (Nahe Verwandt mit Ideologie)

      Bitte, gibt dir mehr Mühe mit der Logik, sonst lonen sich Diskussionen mit dir nicht! Deine Beiträge kommen mir häufig wie Wichtigtuerei vor.

      1 0 Melden
    • Sophia 17.04.2017 00:56
      Highlight Liebe Rendel, du musst dir keine Sorgen machen, die Vernunft wird nie zur Diktatur, das wäre ja ein Oximoron.
      Ausserdem ist die Welt voll von herrlicher Unvernunft. Wie erkläre ich eine Oper? wie ein Gemälde? wie den Krieg? wie die Liebe? wie das Briefmarkensammeln? wie die Geranien auf dem Balkon? Wie unsere Unterhaltung? Es lebe die Unvernunft! Ich möchte nicht ohne sie leben. Aber wenn einer die Unvernunft vernüftig erklären will, wie soll ich das denn nennen? Wie, um beim Thema zu bleiben, erkläre ich mit Vernunft die Auferstehung Jesu?
      1 0 Melden
    • FrancoL 17.04.2017 09:00
      Highlight @sophia: bezüglich Wichtigtuerei stehst Du mir wohl kaum hin such nur ein bisschen hinten nach. Ich findegerade diese Deine Aussagen kommen teilweise als Ideologie daher und dir Rechthaberei
      0 2 Melden
    • FrancoL 17.04.2017 09:09
      Highlight Und die Rechthaberei scheint Dir nicht fremd zu sein.
      Wirtschaftsideologie ist Dir unbekannt? Glaube ich kaum.
      Meine Botschaft richtet sich gegen das hier im Netz immer häufiger auftrtetende Bashing gegen die Religionen, als würden diese das tägliche Leben mehr beeinflussen als die verschiedenen Wirtschaftsideologien die unser Leben tatsächlich in grossem Masse beeinträchtigen. Man wird in Zukunft die Religionen ins Private verdrängt haben aber kaum etwas gegen die Wirtschaftsideologien unternommen haben, warum? Mitunter weil wir uns zuviel um Religionen kümmern + zuwenig um Wirtschaft.
      1 3 Melden
    • Sophia 17.04.2017 18:04
      Highlight Da hast du recht Francol, ich gehe nicht sehr häufig in die Wirtschaft, ist mir alles zu teuer!
      1 2 Melden
    • Rendel 17.04.2017 19:05
      Highlight Ich bin mit Dir eben gar nicht einverstanden Sophia. Alles was du selber nicht vernünftig erklären kannst (nach deiner persönlichen Auffassung von Vernunft) ist für Dich unvernünftig? Liegt ja vielleicht nur an Deinem beschränkten Geist, beschränktem Wissen usw. . Was Du als Vernunft definierst ist mir völlig unklar. Ich kann Geranien auf dem Balkon ganz vernünftig erklären 😁 .

      Ich weiss, dass ich nichts weiss.
      0 0 Melden
    • FrancoL 17.04.2017 19:27
      Highlight @sophia: der Spruch mit der Wirtschaft ist nun doch etwas abgelutscht und zeigt nicht gerade eine begabte Art der humorvollen Entgegnung. Das dann wohl die Interpretation der Vernunft etwas eigenwillig ausfällt ist dann eine Nebensache.
      0 0 Melden
  • TRL 14.04.2017 14:47
    Highlight Französische Klarheit. Vielleicht liegt es an der Sprache: Manchmal habe ich das Gefühl, dass nur Franzosen sich so klar ausdrücken können, wenn es um gesunden Menschenverstand geht. Key message für mich: "Wir müssen mit dem Islam und anderen Religionen stets von neuem aushandeln, welche Spielregeln in unserer Gesellschaft gelten sollen. Darin haben wir eine lange Tradition." Atheisten und Religiöse werden nie immer eine Antwort auf alles haben, und erst in ihrer Mässigung (Deradikalisierung) merken, dass die anderen manchmal auch ein bisschen recht haben... Ausserdem: Kopftuch != Islam
    12 18 Melden
    • Oxymora 14.04.2017 22:50
      Highlight TRL ein wenig Klarheit von Ihnen wäre auch sehr schön.

      Ab welchem Punkt ist die Deradikalisierung von Atheisten als Erfolg zu werten?

      A: Sobald Atheisten darauf verzichten kleine Kinder zuverspeisen?
      oder
      B: Sobald Atheisten zugeben das Wotan existiert ?
      C: etc.

      Was schlagen Sie vor?


      Vorauf suchen Atheisten Antworten?

      TRL teilen Sie Ihr Wissen.
      2 5 Melden
    • TRL 15.04.2017 03:04
      Highlight Es gibt Situationen, da zweifelt auch ein Atheist, hadert mit sich selbst. Der Tod zB wär so ein Thema. Ich finde es ok, dass es Leute gibt, die ihr Glück dann im Spirituellen suchen. Man sollte solchen, wie allen Leuten mit Respekt und nicht mit Vorurteilen begegnen. Ist eigentlich klar. Aber vielleicht sind deine aufgeklärten Werte da etwas lückenhaft und du versuchst mich mit einem Comicbildli auszulachen. Well done! Zeugt von wohlwollendem, ausgewogenem Denken!

      != heisst übrigens "ungleich" und das schlagfertige französische Streitargument fällt mir oft in franz. Filmen auf.

      Alles klar?
      2 7 Melden
    • TRL 15.04.2017 03:42
      Highlight Oder sucht ein Atheist auf nichts eine Antwort? Weil er schon alles weiss oder weil er nicht suchen mag? Beides wäre in seiner Absolutheit ziemlich radikal. Und auch ein Hinweis, dass es radikale Atheisten gibt. Olivier Roy hat's im Interview ja gesagt: Terrorismus hat etwas mit Radikalisierung zu tun, weniger mit Religion.
      http://www.southpark.de/alle-episoden/s10e13-gott-ist-tot-ii
      2 6 Melden
    • Oxymora 16.04.2017 00:01
      Highlight TRL in Ihrem wohlwollenden und ausgewogenen Beitragbringen Sie Atheismus mit Antworten und
      Radikalität in Zusammenhang.

      Mit beidem hat Atheismus nichts zu tun.
      Es gibt Leute die behaupten es gäbe Götter.
      Atheisten glauben diesen Behauptungen nicht.
      Das ist schon Alles.

      Leider konnten Sie kein reales Beispiel bringen:
      worauf der Atheismus Antworten sucht
      und Fälle in denen er sich radikalisiert hat,
      konnten Sie auch nicht dokumentieren.
      1 2 Melden
    • TRL 16.04.2017 11:18
      Highlight Nein, ich bringe Atheismus nicht mit Radikalität in Zusammenhang. Ich sage nur, etwas verkürzt, 600 Zeichen uns so, dass sich Religionen u.a. mit Fragen beschäftigen, die sich auch Nicht-Gläubige stellen, und dass Religiöse nicht dumm sein müssen, wenn sie an einen Gott glauben.
      Dass Atheismus vor Radikalisierung schützen würde, kannst du ebenfalls nicht "beweisen". Wie gesagt, Radikalisierung hat nichts mit (Nicht-)Religion zu tun.
      Atheismus stellt keine fragen. Er ist eine Antwort, wie (andere) Religionen auch. Sich darin zu verkriechen, keine anderen Antworten zuzulassen: DAS ist radikal!
      0 3 Melden
    • TRL 16.04.2017 11:21
      Highlight Insofern ist die Deradikalisierung von Atheisten als Erfolg zu werten, wenn sie sich nicht aus lauter tollkühner Schlauheit beleidigende Bilder posten anstatt ihresgleichen zu erkennen... Radikalisierung fängt in Gedanken an. Ist nicht nur ein gesellschaftliches Phänomen.
      0 2 Melden
    • Oxymora 17.04.2017 21:28
      Highlight TRL ich habe nicht behauptet, dass Atheismus vor Radikalisierung schützt. Er fördert sie nicht, sein Inhalt ist: nicht an Gottheiten zu glauben.

      Religiöse Radikalisierung und friedliche Auslegung einer Religion haben dieselben Wurzeln – Moderate Religiöse, unterstützen Hass, Gewalt und Diskriminierung angeblich nicht. Sie verbreiten Religion

      durch Schriften, die Tod, Unterwerfung, Höllenquallen etc. für Nichtclubmitglieder promoten!

      Moderate konditionieren so die Radikalen vom Schreibtisch aus!

      Und jetzt noch mal zum Mitschreiben:

      Atheismus ist keine Religion.
      Atheismus ist ....



      0 0 Melden
    • TRL 17.04.2017 21:58
      Highlight Diejenigen Moschee- und Asylheimanzünder, die nicht an Gott glauben, könnte man durchaus als Atheisten bezeichnen. Radikal sind sie auch. Nicht weil sie Atheisten sind, sondern warum auch immer. Trotzdem gehören sie zu einer Gruppe, aus der du grad eine Religion machen willst. Ich glaube auch nicht an Gott, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich ein anderer Atheist bin als du...

      Also, Atheismus ist ein sooo weiter Begriff (keine Religion, ich weiss), dass ich durchaus sagen darf, dass sich alle, auch die Atheisten besser verstehen, wenn sie radikales Denken gegen Respekt eintauschen.1/2
      0 0 Melden
    • TRL 17.04.2017 22:10
      Highlight 2/2 Ich sage das nämlich deswegen, weil ich es durchaus für möglich halte, dass Nicht-Gläubige (Atheisten) anfangen religiöse Fanatiker zu hassen und dabei irgendwann Fanatiker nicht mehr von Religiösen unterscheiden können und selber fanatisch werden. Ob sie nun Atheisten sind oder nicht. Und indem man Religion und Kultur trennt, wie Roy es tut, hilft man die Debatte auf eine gesellschaftliche Ebene zu verlagern - die dann auch Atheisten betrifft, aber nicht weil sie Atheisten sondern Bürger sind. Also, Oxymora, mit Religion nichts zu tun haben zu wollen, liegt auch für Atheisten nicht drin.
      0 0 Melden
    • Oxymora 18.04.2017 00:54
      Highlight TRL Atheismus ist kein weiter Begriff; nur Nicht-Glauben an Götter. 

      Wenn jemand Dinge anzündet oder die Zähne putzt und nicht an Gott glaubt dann ist er Atheist. Wobei das Anzünden oder das Zähneputzen nichts mit dem Atheismus zutun haben. Auch Religiöse zünden Dinge an oder putzen sich die Zähne.
      Glaubt man an die Zahn Fee und ans Halleluja-Lichtlein; kann beides religiös motiviert sein.
      Das anzünden einer Moschee ist für Gläubige einfacher als für Atheisten, weil sie die Verantwortung an einen Gott verschieben können.
      In dem ich diese Moschee anzünde erfülle Gotteswille. (siehe News)
      0 0 Melden
    • Oxymora 18.04.2017 01:08
      Highlight TRL mit Religion nichts zu tun, liegt für Atheisten wirklich nicht drin.

      Solange friedliche Religionen die Todesstrafe für Atheisten wünschen. (Zur Zeit in 7 Staaten Praxis)
      Dann gibt’s Länder, die Atheisten nicht für Ämter, den öffentlichen Dienst oder als Zeuge vor Gericht zulassen etc.

      Jeder Mensch wird als Atheist geboren; sind Säuglinge für Sie auch radikal? Solange die Kleinen noch Hilfsbedürftig und emotional von den Erwachsenen abhängig sind, sind sie am einfachsten religiös zu deformieren.

      Wann wurde Ihnen beigebracht Atheismus = Radikal?

      Und dafür wird Respekt erwartet !?!?!?
      0 0 Melden
    • TRL 18.04.2017 04:18
      Highlight "Dann gibt’s Länder, die Atheisten nicht für Ämter, den öffentlichen Dienst oder als Zeuge vor Gericht zulassen etc."

      Ich find's immer noch schlau, die Religion und den Staat/die Kultur zu trennen. Dann sieht man nämlich, dass die von dir beschriebenen Probleme, mit LÄNDERN und Bräuchen zu tun haben. Nicht mit Religion. Dann muss man sich als strenggläubiger Atheist auch nicht so angegriffen fühlen.

      Leute, die das auch so sehen wie ich, können einander gegenseitig respektieren, weil sie die Menschenwürde respektieren und ihre (Nicht-)Religion ihr unterordnen können. Dem Fanatismus zum Trotz!
      0 0 Melden
    • Oxymora 19.04.2017 02:05
      Highlight TRL warum muss man sich nicht so angegriffen fühlen; wenn man nicht von Religiösen, sondern von Staaten oder Brauchtumspflegern diskriminiert/getötet wird?

      Was für Gründe / welchen Nutzen könnten Staaten haben für / durch Atheisten-Diskriminierung?

      In welchen Kulturen ist Atheisten-Diskriminierung Brauchtum?

      Mit Religion hat es doch rein gar nichts zu tun.
      0 0 Melden
  • FrancoL 14.04.2017 14:35
    Highlight Ganze Passagen kommen bei mir als arrogante totalitäre Maximen an, für mich eine sehr totalitäre und akkademische Sicht des Islams. Ich sehe in meiner breiteren Ungebung ein anderes -nicht nur positives- Bild des Islams und die säkularisierung schreitet voran. Auch erlebe ich dass viele Muslime ihr Glauben im Privaten pflegen, so wie ich es mir von allen Religionen wünschen würde.
    15 20 Melden
    • Philipp Löpfe 14.04.2017 15:07
      Highlight Es geht nicht darum, ob der Islam gut oder schlecht ist. Es geht darum, dass sich Kultur und Religion getrennt haben. Das bedeutet, dass wir sinnvolle Spielregeln finden müssen, wie wir in unserer liberalen Kultur mit Religion umgehen, und dazu gehört auch der Islam. Hey Francol., du bist doch sonst nicht auf den Kopf gefallen.
      21 22 Melden
    • FrancoL 14.04.2017 15:47
      Highlight Es hat nichts mit auf den Kopf gefallen zu sein, sondern um eine differenziertere Sicht des Islams und ganz allgemein aller Religionen, wenn Du so willst auch der heute weit verbreiteten Religion des Kapitalismus, zu tun.
      Der Zugang zu Lösungen orientiert sich mE am gleichwertigen differenzierten Diskurs zu allen Religionen inkl unseren Wirtschaftsideologien. Gerade in unseren Breitengraden ist es nicht der Islam der der Gesellschaft Probleme bringt, da ist schon ein anderer Glaube der im Schuh drückt, nur lässt sich mit dem Islam so davon ablenken. Weder verniedlichen noch dämonisieren.
      9 18 Melden
    • FrancoL 14.04.2017 16:01
      Highlight Lieber Philipp würden wir etwas mehr Eigenleistung in der Wirtschaft aufbauen und nicht ständig von Dritten abhöbgig sein so könnte selbst der Islam bei sich zu Hause die Sökularisierung angehen und bewältigen. Aber offenbar ist es und wurst wer die Aufgaben die wir nicht mögen übernimmt oder es ist uns wurst wenn wir bei diesen Völkern unsere Wirtschftssicht verbreiten und ein heilloses Durcheinander veranstalten. Wenn dann die negativen Folgen spürbar werden, ja da verlangen wir dass diese sofort beseitigt werden. Die Ursache liegt mitunter bei uns und unserer Expansion.
      9 18 Melden
    • Philipp Löpfe 14.04.2017 16:09
      Highlight Sorry, FancoL, aber für einmal habe keine Ahnung, wovon du sprichst.
      12 13 Melden
    • FrancoL 14.04.2017 16:35
      Highlight Schade denn ich spreche von der Realität. Eine Realität die töglich uns alle trifft, darum soll der Diskurs auf einer reellen Schiene geführt werden und nicht mit Maximalaussagen wie im Artikel. Die Realität steht mir eben sehr nahe und wenn man von Linien spricht die nicht überschritten werden sollen so könnte ich einen ganzen Sack voll Linien posten die nicht überschritten werden sollten, die aber überschritten wurden OHNE die geringste Konsequenz.
      5 17 Melden
    • Ueli der Knecht 15.04.2017 17:29
      Highlight "Hey FrancoL, du bist doch sonst nicht auf den Kopf gefallen."

      Aha. Wieder was gelernt. Ich wünsch dir gute Besserung FrancoL. Ich hoffe, dass dein Fall auf den Kopf keine allzugrosse Beule oder gar bleibende Hirnschäden hinterlässt.

      Hey Philipp Löpfe, du argumentierst doch sonst nicht so.

      Wie wär's man mit Copy&Paste von SPON für die Kindern vom watson-Zoo:
      http://www.spiegel.de/karriere/gespraechsfuehrung-im-buero-so-kontern-sie-killerphrasen-a-1141657.html
      6 1 Melden
    • Sophia 17.04.2017 18:23
      Highlight Schön Ueli! Killerphrasen, das ist's! Ich bin gekillt, von Phrasen und völlig auf dem Holzweg, und ich ich kann schon gar nicht mehr, ich bin von der "töglichen" Realität getroffen, obschon ich ein wenig weiter davon entfernt stehe als der Franco, hat sie "schwör" zugeschlagen, sie hat da möglicherweise die Linien überschritten. Ich werde sie verklagen! Die Realität meine ich. Am besten finde ich ja die Knüllerphrasen?
      1 2 Melden
    • Ueli der Knecht 17.04.2017 19:14
      Highlight Sophia: ich meine bloss, dass solche Phrasen nicht in einen anständig geführten Diskurs unter zivilisierte Menschen gehören.

      "Eine Killerphrase ist eine Kriegserklärung unter Kollegen, ein direkter Angriff auf den Gesprächspartner. Sie hat keinerlei inhaltlichen Bezug. Sie ist ein rhetorischer Kniff, der häufig einzig und allein auf die Person abzielt."

      In diesem Sinne empfinde ich auch deine Scherze darüber nicht lustig sondern fehl am Platz.
      1 1 Melden
    • FrancoL 17.04.2017 19:30
      Highlight @sophia; Du scheinst von Vielem etwas weit entfernt zu sein.
      2 1 Melden
    • FrancoL 17.04.2017 19:34
      Highlight @sophia: da lohnt es sich nochmals genau zu lesen.
      2 1 Melden
    • Sophia 18.04.2017 17:25
      Highlight Ueli, da haste mich aber ganz schön missverstanden, der von dir und mir Getroffe bellt schon laut, und du warst ganz und gar nicht mein Ziel! Schade, denn ich stimmte dir eigentlich völlig zu und du hast es nicht gemerkt. Hättest es merken können, denn du hast doch gar nicht die "töglichen" Linien "schwör" überschritten, oder? Du siehst so fröhlich auf deinem Konterfei aus, da dachte ich, du würdest den Spass schon verstehen. Hab mich leider geirrt und ich werde nie mehr Spass machen hier bei Watson.
      2 0 Melden
    • Ueli der Knecht 18.04.2017 18:11
      Highlight Tut mir leid, Sophia, dass ich dich falsch verstanden und etwas gekränkt reagiert habe. Es ist schon so, dass es oft etwas schwierig ist mit Humor in Kommentarspalten. Humor ist sowieso eine ziemlich intime Angelegenheit, und kann schnell mal in den falschen Hals geraten, auch wenn es gar nicht so gemeint ist. Ich weiss auch überhaupt nicht, wie man richtig und anständig auf Killerphrasen reagieren kann. Irgendwie ist alles verkehrt. Im real live klinke ich mich dann oft einfach aus den Diskussionen aus. Aber das ist auch eher hilflos und löst auch nichts.
      1 0 Melden
    • Sophia 18.04.2017 20:02
      Highlight Na, dann sind wir wenigstens nicht im Missverständnis hängen geblieben. Du hast Recht, Humor schriftlich, ohne Augenkontakt ist heikel. Beim nächsten Mal versuch ich's mit Smilies! :-)
      1 0 Melden
  • Holla die Waldfee 14.04.2017 14:33
    Highlight Ein interessantes Interview. Danke.
    31 12 Melden
  • thunder 14.04.2017 14:12
    Highlight Die Grenze ist schon überschritten, indem der Islam bei uns toleriert wird.
    Macht mal die Augen auf! lm Islam werden die "vom Glauben abgekommen" mir dem Tode bestraft. Im Namen des Islam darf gegenüber den Ungläubigen gelogen werden. Und wie steht es gegenüber den Frauen, Homosexuellen etc.?
    Wie kann Religionsfreiheit für eine solche Religion toleriert werden?
    55 55 Melden
    • Philipp Löpfe 14.04.2017 14:17
      Highlight Du hast den Kern von Roys Aussagen falsch verstanden. Es geht nicht um die "heiligen Bücher" einer Religion, sondern was die Menschen daraus machen. Auch in der Bibel steht sehr viel Mist.
      65 37 Melden
    • TRL 14.04.2017 14:35
      Highlight Interview gelesen?
      22 22 Melden
    • Sophia 17.04.2017 18:25
      Highlight Das kannste noch millionenmal wiederholen, Philipp, entweder kann oder man will das nicht verstehen. Ist eigentlich gar nicht so kompliziert.
      0 0 Melden
  • Peeta 14.04.2017 14:09
    Highlight Watson erkennt die Zeichen der Zeit. Gestern das Kutti MC - Interview. Heute dieser Beitrag. Sehr gut! Wird langsam Zeit, dass auch Mitte/Links die falsche Toleranz gegenüber dem Islam bearbeitet und aufs Tapet bringt!
    50 23 Melden
    • Philipp Löpfe 14.04.2017 14:18
      Highlight Wobei allerdings die beiden Aussagen völlig gegensätzlich sind. Kutti MC hat das mit der Religion noch nicht gecheckt.
      27 53 Melden
    • kleiner_Schurke 14.04.2017 14:20
      Highlight Exakt das gleiche sollte man auch mit dem Christentum machen.
      22 36 Melden
    • poga 14.04.2017 14:26
      Highlight @Philipp Löpfe nachdem ich diesen Artikel gelesen habe, denke ich dass die Kern Aussage beider etwa die Gleiche ist. Jedoch die Adressierung etwas abweicht. Ich bin allgemein etwas der Ansicht, dass man der Frage, wen es betrifft etwas zu viel Gewicht gibt. Gleichzeitig wird der Inhalt relativiert, weil man ja nicht zu hundert Prozent genau sagen kann/möchte/darf wen man den ansprechen möchte.
      18 9 Melden
    • Rendel 14.04.2017 14:38
      Highlight Ich hab keine Mühe Moslems zu tolerieren, bin aber ganz und gar gegen die Scharia. Die Scharia ist was Menschen aus dem Islam machen. _Den_ Islam gibt es nicht, nur wie Menschen ihre Religion leben, das ist bei den Christen auch so. Auch da lehne ich viele Formen des Auslebens ab.
      25 9 Melden
    • Maracuja 14.04.2017 15:00
      Highlight @poga: dass die Kern Aussage beider etwa die Gleiche ist

      Welches ist denn ihrer Meinung nach die Kernaussage der beiden Interviews? Im Gegensatz zu Kutti ist Roy analytisch und differenziert.
      12 17 Melden
    • pachnota 14.04.2017 19:14
      Highlight Löpfe
      Kutti MC hat es nicht gecheckt?
      Du erhebst dich über ihn?
      Zum guten Glück dann hast du es "gecheckt"
      schon gell?
      9 16 Melden
  • Skip Bo 14.04.2017 14:08
    Highlight Wieso werden immer die Fehler des Christentums bemüht um Fehler des Islams zu relativieren?
    Warum kritisieren nichtmuslimische Islamwissenschafter muslimische Islamkritikerinnen?
    Der Islam ist nicht nur eine Religion, welche spirituelle Aspekte abdeckt, sondern auch eine Ideologie mit einem handfesten (Scharia), traditionalstischen Wertesystem. Dieses Wertesystem ist aufklärungs- und reformbedürftig und hat sich den demokratischen Werten unterzuordnen.

    Ob der Papst (pseudo Moralist), gewisse Realitäten beklagt spielt keine Rolle, die Vernunft der Menschen ist wichtiger.
    47 20 Melden
    • Philipp Löpfe 14.04.2017 14:19
      Highlight Das gilt für alle Religionen, deshalb hat der Islam per se nichts mit Terrorismus zu tun.
      28 51 Melden
    • Skip Bo 14.04.2017 14:43
      Highlight Stimmt, der Terrorismus ist kein Exklusivagebot des Islams. Aber der Koran stellt sich wie ein Selbsbedienungsladen dar, wo sich extremistische Muslime ihre Argumente bzw. Suren aussuchen, um ihre Ansichten und Taten zu rechtfertigen.
      Auch im AT finden sich solche Passagen, ich kenne aber keine Terroranschläge in der Neuzeit, welche sich darauf berufen.

      Ich würde mich über einen Bericht über die Islamkritikerin Zara Ramadani freuen.
      28 16 Melden
    • Lichtblau 14.04.2017 20:56
      Highlight Perfekt. Auch ich würde gerne etwas über Zara Ramadani lesen. Und dann die auf den Bericht folgenden Kommentare. Im entsprechenden Tagiartikel gab es ja leider keine.
      6 6 Melden
  • robben 14.04.2017 13:56
    Highlight und jetzt kommt ihr schon wieder out-of-the-blue mit der burka!? wer von watson hat schon wieder den artikel geschrieben à la die debatte sei überflüssig? blunschi?
    11 29 Melden
    • Philipp Löpfe 14.04.2017 14:20
      Highlight Wir bei watson erlauben uns eben, auch Menschen zu interviewen, die andere Meinungen vertreten.
      49 17 Melden
    • robben 14.04.2017 22:04
      Highlight hoe? hab ich was gegen andere meinungen gesagt? ich frag mich, warum ihr auf die burka titelt, wenn doch anscheinend die debatte darüber "einfach nur besheuert" war. zitat blunschi in folgendem artikel:
      http://www.watson.ch/amp/!855601792
      2 7 Melden
  • Bronko 14.04.2017 13:38
    40 7 Melden
    • Peeta 14.04.2017 14:05
      Highlight Besonders das Interview mit Zana Ramadani ist absolut lesenswert!
      29 8 Melden
  • nimmersatt 14.04.2017 12:54
    Highlight Parallelgesellschaften löst man nicht durch Kleiderverbote auf, vielmehr durch Schaffung gleichwertiger ökonomischer Ausgangslagen für alle
    34 75 Melden
    • Hussain Bolt 14.04.2017 13:10
      Highlight Die haben sie aber bei uns. Das ist hier nicht das Problem sondern die Ideologie.
      55 21 Melden
    • Bav 14.04.2017 13:32
      Highlight Es stimmt beides.

      Visuelle Abgrenzung ist wichtiger als es der Anschein macht.
      24 13 Melden
    • nimmersatt 14.04.2017 15:39
      Highlight das ist eben nicht der Fall DjTerror. Strukturell belegen Einwanderer die untere ökonomische Einkommensschicht. Durch Steuer- und Wohnraumpolitik werden diese strukturell örtlich verdichtet. Dies erschwert die Integration und befördert Paralellgesellschaften
      8 20 Melden
    • supremewash 15.04.2017 09:43
      Highlight @nimmersatt Gerade in der Schweiz sind Einwanderer gut über das ökonomische Spektrum verteilt. Denke an die viel zitierten, preistreibenden Expats. Einkommen und Wille/Fähigkeit zur Integration haben nicht so viel miteinander zu tun. Man darf diese aber durchaus fördern UND fordern. Ohne Rücksicht aufs Portemonnaie.
      1 6 Melden
  • Hussain Bolt 14.04.2017 12:47
    Highlight Islam ist die am stärksten Politisierte Religion und die gewaltätigste. Generell werden keine Muslime verfolgt (Ausnahmen Aleviten, Schiiten) deswegen ist es völlig falsch ihnen Asyl zuzusprechen. Sie sind die Verfolger wie man sieht. Insbesondere die Sunniten sind Intolerant. Christen sind die am meisten verfolgtesten Menschen. Denen geben wir kaum Schutz. Wir geben uns auf für Intolerante Menschen.
    65 56 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 13:36
      Highlight Ähem, etwas am Thema vorbei, nicht?

      Und dazu: Wir geben nicht "Muslimen" Asyl, sondern aus diversen Gründen verfolgten Menschen.
      49 28 Melden
    • Peace93 14.04.2017 14:10
      Highlight Ach ja? Ubd was ist den Muslimen die täglich ums Leben kommen wegen Bombardierungen etc?
      21 20 Melden
    • FrancoL 14.04.2017 14:26
      Highlight Eine brandgefährliche Aussage. Asyl gibt man nicht einer Religion sondern Menschen, verfolgten Menschen, Menschen die auf der Flucht sind.
      Odet hätte man Deutschen kein Asyl geben sollen weil sie vor Deutschen flüchteten?
      39 17 Melden
    • Maett 14.04.2017 14:33
      Highlight @DJ_Terror: exakt Ihrer Meinung, und immer noch sehen das so viele Menschen nicht ... die Anzahl steigt zwar, aber für viele muss es ja noch offensichtlicher werden (zu unserem Schaden).

      Das Problem des Islams ist die Struktur, die Reformen unmöglich macht. Der ganze Islam? Nein, primär geht's ums Sunnitentum (die meisten Muslime bei uns sind allerdings Sunniten).

      Letztendlich geben wir im Namen unserer Toleranz, die Toleranz auf. Und das ist so schade, nachdem unzählige Generationen die heutigen Freiheiten erkämpft hatten.
      18 19 Melden
  • Peace93 14.04.2017 12:41
    Highlight Endlich Jemand der es auf denn Punkt bringt anstatt mit Hass und Hetze gegen andere Menschen zu stacheln
    47 23 Melden
  • Rabbi Jussuf 14.04.2017 12:40
    Highlight Ein ziemlich arroganter Schwätzer, der Herr Roy.
    Trotzdem hat er mit einigen Aussagen recht. Aber es wird genauso deutlich, dass er die eigentliche Problematik nicht erkannt hat.
    Schade, ich dachte er hätte etwas mehr zu sagen, als das, was hier schon vor mehr als 10 Jahren verhandelt wurde.
    30 44 Melden
    • Beobachter24 14.04.2017 14:14
      Highlight "Aber es wird genauso deutlich, dass er die eigentliche Problematik nicht erkannt hat."
      Ich unterstelle ihm sogar, dass er die eigentlichen Probleme schlicht verschweigt.
      Sein wissenschaftlicher Hintergrund müsste ihn dazu befähigen die "Probleme" zu kennen.
      Stattdessen verschweigt er sie und redet schön.
      15 29 Melden
    • Bronko 14.04.2017 14:17
      Highlight Und was wäre die eigentliche Problematik?
      19 6 Melden
    • Holla die Waldfee 14.04.2017 14:32
      Highlight Und was wären die eigentlichen Probleme nach deiner Meinung?
      13 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 14:48
      Highlight dass die Paralellgesellschaft und die Gewaltnähe im Islam, also in der Religion selber angelegt sind.
      Auch er ist einer von denen, die die "Religion", was immer sie darunter verstehen unangetastet sehen wollen.
      14 21 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 14:53
      Highlight Roy ist auch einer von denen, die meinen, der Terrorismus (im speziellen in Paris) hätte mit dem Islam nichts zu tun.
      14 17 Melden
    • Platon 14.04.2017 15:05
      Highlight Och Jussuf, lies den Artikel doch bitte nochmals!
      15 13 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 15:56
      Highlight Platon
      Nimm es einfach genau und lies nicht nur heraus was dir gefällt.
      Er meint es handle sich dabei um eine Jugendrevolte, eine islamisierte Radikalität.
      Ich hab ja auch nichts dafür.
      Seine eigenen Worte: « islamisation de la radicalité »
      6 11 Melden
    • Holla die Waldfee 14.04.2017 16:22
      Highlight Genausogut könnte man sagen, Parallelgesellschaft und Gewalt seien im Christentum und Judentum angelegt. Da sind auch nicht alle reinherzige Schäfli.

      Wenn Religion mehr als reine Spiritualität bedient, ist sie nur Deckmantel für persönliche Triebe.

      Ich denke, Roy hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Er differenziert eben weiter als der Durchschnittsmensch. Der Islam ist nur oberflächlich betrachtet die Ursache. Effektiv sind gestörte Menschen, die Religion als Tarnung verwenden, die Quelle des Übels. Bei der Hexenverfolgung und vielen anderen Dingen der Religionsgeschichte war es dasselbe.
      14 14 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 16:42
      Highlight Frau Holle, du machst den gleichen Fehler wie Roy, wenn du sagst, dass "wenn Religion mehr als reine Spiritualität bedient, ist sie nur Deckmantel für persönliche Triebe."
      Religion braucht mehr als nur Spiritualität, sonst kann sie nicht existieren.
      Roy differenziert am falschen Ort. Er war auch die treibende Kraft hinter der Einführung des Begriffs "Islamismus", der aber bis heute nicht richtig definiert ist und es seiner Natur her nie sein wird. Roy differenziert hier einfach ins Blaue hinaus.
      9 13 Melden
    • Holla die Waldfee 14.04.2017 17:15
      Highlight Was braucht Religion ausser Spiritualität?
      5 10 Melden
    • Platon 14.04.2017 17:25
      Highlight @Jussuf
      Das ist ja gerade das Problem, du liest einfach was du hören willst und interpretierst noch Dinge hinzu, als wärst du plötzlich ein Religionssoziologe. Roy hat nie gesagt, dass der Terror nichts mit dem Islam zu tun hat, sondern dass es von der Auslegung derjenigen abhängt, die Terror machen. So ist man in der Wissenschaft auch weitgehend der Meinung, dass nicht Religion zu Terror führt, sondern eine grosse Gewaltbereitschaft. Dies deckt sich mit der Tatsache, dass die Terroristen gar keine Vorzeigemuslime waren, sondern einfach gewaltfreudige Nihilisten.
      14 12 Melden
    • Maracuja 14.04.2017 18:16
      Highlight @Waldfee: Was braucht Religion ausser Spiritualität

      Z.B. Rituale, Heilslehren. Spiritualität alleine scheint mir zu wenig Gemeinschaftsbildend um eine Religion zusammenzuhalten.
      3 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 18:43
      Highlight Platon
      Ohne Islam wären die gewaltfreudigen Nihilisten eben nur gewaltfreudige Nihilisten.
      Sagt doch niemand, dass es sich bei Terroristen um "Vorzeigemuslime" handelt.
      Es ist übrigens alles andere als eine Tatsache, dass Terroristen vormals gewaltfreudig gewesen sein müssen. Das mag in einigen Fällen stimmen, schaut man sich aber die Biographien an, dann ist es einfach eine falsche Behauptung.
      7 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 18:47
      Highlight Frau Dr. Holla
      Die Spiritualität braucht ein Gewand, das aus Geschichten, Idealen, Ritualen, Traditionen und auch Mauern gewoben ist, dann kann sie zur Religion werden.
      6 7 Melden
    • Maracuja 14.04.2017 19:05
      Highlight @Platon: Dies deckt sich mit der Tatsache, dass die Terroristen gar keine Vorzeigemuslime waren, sondern einfach gewaltfreudige Nihilisten.

      1) Dies trifft tatsächlich auf die Terroristen zu. Roy reisst die religiöse Maske runter und reiht sie ein in zu anderen Gewalttätern, die sich in der Vergangenheit, mal hinter politischen, mal hinter religiösen Begründungen versteckten. Nichts haben übrigens die BaaderMeinhof & Co mehr gehasst, wenn man ihren Werdegang und ihre Aktionen nicht politisch, sondern psychologisch deutete.
      9 7 Melden
    • Maracuja 14.04.2017 19:13
      Highlight @Platon

      2) Aber gewalttätige Islamisten sind nicht die einzigen, die Probleme machen. Und von denjenigen, die in manchen europäischen Vierteln Druck ausüben, so dass sich Frauen nicht mehr in Cafés oder ohne Kopftuch nach draussen getrauen, dass sich Homosexuelle nicht outen können, die Jugendliche für den Dschihadismus anwerben, denen kann man nicht vorwerfen, dass sie religionsfern seien oder den Koran nicht kennen.
      9 5 Melden
    • Holla die Waldfee 14.04.2017 19:30
      Highlight Da kann man sich fragen, wer eine Religion braucht. Wenn es nicht mehr um Spiritualität geht, weil diese unter Geschichten, Idealen, Ritualen, Traditionen und Mauern begraben wurde.

      Oder zusammengefasst ausgedrückt:
      Religion tötet Spiritualität.
      5 10 Melden
    • Sophia 17.04.2017 18:46
      Highlight Diese Diskussion schweift mir zu weit vom eigenlichen Thema ab. Mit kurzen Worten hat der gute Professor Roy doch nichts anderes gesagt, dass nicht die Ideologie (Religion) an irgendwas Schuld ist, sondern die Menschen. Wer Böses will, sucht sich seine Ideologie zusammen. Ich bin mir fast sicher, dass "gute" Adolf die Bücher Moses genau gelesen hat. Die eine gegen die ander Religion auszuspielen, ist der Anfang einer unendlichen Schlachterei, drum gibt es für mich keine gute Religion, auch keine Ideologie, für die es sich lohnte, zu sterben. Leider wird Karl Popper zu wenig gelesen!
      2 0 Melden
  • Kabeljau 14.04.2017 12:35
    Highlight Wiso reden immer alle vo der Burka, aber packen immer einen Niqab aufs Bild?? Macht ihr das extra? So werden die Leute nur verqirrt sein, weil si nicht verstehen warum die Frauen mit Niqab immer noch herumlaufen dürfen. Ihr seid doch immerhin Journalisten. Also bitte!
    60 15 Melden
    • Maett 14.04.2017 14:34
      Highlight @Kabeljau: generell sollte man aufhören über die Burka zu sprechen, sondern islamische Kleidung pauschal behandeln.

      Vorher lösen sich die Probleme nicht.
      9 15 Melden
    • supremewash 15.04.2017 09:51
      Highlight Ist doch Hans was Heiri. Keine Gesichtsverhüllung im öffentlichen Raum, und gut ist.
      4 4 Melden
  • paedesch 14.04.2017 12:31
    Highlight Definitiv ist die Grenze überschritten...schon lange
    55 20 Melden

Alle sagen, moderner Fussball sei super. Ich sage: Im modernen Fussball haben sich Saumoden eingenistet, die mich laufend kotzen lassen

Gestern. Chelsea vs. PSG. Ibrahimovic foult Oscar. Rote Karte. Rudelbildung. Rudelbildung! Gefühlte 45 Minuten Rudelbildung! 

Von den Junioren bis zum Erreichen des Champions-League-Niveaus spielen Profis ungefähr eine Zillion Spiele und erleben dabei eine Zillion strittige Szenen. Und in wie vielen Fällen hat der Schiedsrichter seine Meinung geändert? Nie.

Nie.

Fucking NIE!

Meiner zweijährigen Tochter brauche ich die Dinge zwischen zwei- bis fünfmal zu sagen, bis sie es begreift. Ein Hund …

Artikel lesen