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Model Gina-Lisa Lohfink posiert im Dezember 2011 in einer Pferdekutsche in Wien. Bild: EPA

Interview mit Gina-Lisa Lohfink: «Muss ich erst umgebracht werden?»

Gina-Lisa Lohfink behauptet, sie sei von zwei Männern vergewaltigt worden. Die Staatsanwaltschaft glaubt ihr nicht. Nun erfährt die 29-Jährige eine Welle der Solidarität im Netz – und attackiert die Justiz.

11.06.16, 12:08 12.06.16, 17:03

Ansgar Siemens

Ein Artikel von

Es ist Samstag, der 2. Juni 2012, ein Club in Berlin. Der Abend bricht an, und Gina-Lisa Lohfink will Spass haben, feiern, trinken, flirten. Das TV-Sternchen von «Germany's Next Topmodel» hat im Tross zwei junge Männer: Pardis F. und Sebastian C.

Mit Pardis F. hat Lohfink am Abend zuvor geschlafen, kurz nachdem man sich kennenlernte. Nun fliesst reichlich Alkohol, Champagner, Wodka-Redbull, das gibt Lohfink später zu Protokoll.

Irgendwann, sagt die 29-Jährige heute, setzen ihre Erinnerungen aus. Filmriss. Was bleibt von den folgenden Stunden, sind mehrere Videos. Die beiden Männer drehen sie mit dem Handy und veröffentlichen einige rasch im Internet. Zu sehen sind alle drei beim Sex. Lohfink wirkt dabei phasenweise teilnahmslos und apathisch. Mehrfach sagt sie: «Hör auf» und «Nein, Nein, Nein».

Eine Vergewaltigung, sagen viele, die sich diese Filmsequenzen ansehen. Der damalige Anwalt von Lohfink erstattet deswegen Mitte Juni 2012 Strafanzeige. Lohfink sagt, sie könne sich die Szenen nur damit erklären, dass man ihr K.O.-Tropfen verabreicht habe.

Die zuständige Staatsanwältin in Berlin sieht keine Vergewaltigung. Sie erlässt gegen Lohfink einen Strafbefehl. Die Beschuldigte soll 24'000 Euro zahlen, weil sie die beiden Männer zu Unrecht beschuldigt habe.

Lohfink lehnt das ab, nun muss das Amtsgericht Berlin entscheiden, voraussichtlich am 27. Juni. Seit dem ersten Prozesstag vor wenigen Tagen rollt eine Welle der Empörung durch das Netz, es ist ein Aufschrei gegen Verharmlosung von sexueller Gewalt gegen Frauen.

«Es kann nicht sein», sagt Lohfinks Anwalt Burkhard Benecken aus Marl, «dass meine Mandantin von der Justiz in eine Schublade gesteckt wird.» Offenbar gelte das Motto: «Kurzer Rock, grosse Brüste – die taugt nicht als Vergewaltigungsopfer.»

Macht die Justiz hier ein Opfer zur Täterin? Als SPIEGEL ONLINE Lohfink am Freitag vom Büro ihres Anwalts aus am Telefon erreicht, kommt sie gerade vom Einkaufen – und klingt zu Beginn des Gesprächs durchaus gut gelaunt. Doch der freudige Tonfall schwindet bald.

Viele Menschen machen Ihnen Mut. Wie erleben Sie diese Welle der Solidarität?
Gina-Lisa Lohfink: Was da im Internet abgeht, ist unglaublich. Es rührt mich sehr, dass sich so viele Leute hinter mich stellen. Sogar A-Promis, Feministinnen, Menschen, die mich früher nie ernst genommen haben.

«Erst macht man mich vom Opfer zur Täterin, und dann sowas. Muss ich erst umgebracht werden? Rafft die Justiz es dann erst?»

Warum gerade jetzt?
Ich trage das ja schon vier Jahre mit mir herum. Aber ich kann das nicht mehr in mich reinfressen. Was mir angetan wurde, wird nie verheilen. Ich will, dass die Menschen das wissen und dass unsere Gesellschaft daraus lernt.

Was meinen Sie damit?
In unserem Rechtssystem läuft doch etwas falsch. Ich fühle mich überhaupt nicht mehr sicher in Deutschland. Wenn ich nochmal vergewaltigt werde, gehe ich sicher nicht zur Polizei. Vor Gericht Anfang Juni haben mich drei junge Männer wüst beschimpft. Die Richterin sagte nur, sie könne nichts machen. Die Männer kamen einfach so davon. Erst macht man mich vom Opfer zur Täterin, und dann sowas. Muss ich erst umgebracht werden? Rafft die Justiz es dann erst?

«Sie hören doch, dass ich in den Videos mehrfach sage: ‹Hör auf›. Eindeutiger geht es nicht.»

Sie behaupten, man habe Ihnen K.O.-Tropfen eingeflösst. Ein renommierter Gutachter kommt in einer Expertise für die Staatsanwaltschaft zum gegenteiligen Schluss. Wie erklären Sie sich das?
Ich bin vergewaltigt worden. Punkt. Und ich habe gesagt, ich fühlte mich, als ich wieder zu mir kam, wie nach K.O.-Tropfen. Mir sind früher bereits zwei Mal solche Tropfen gegeben worden. Ich weiss, wovon ich spreche. Sie hören doch, dass ich in den Videos mehrfach sage: «Hör auf». Eindeutiger geht es nicht. Jeden Tag beschäftigt mich das, ich war zeitweise in psychologischer Behandlung.

Aussage gegen Aussage

Es steht Aussage gegen Aussage. Christian Gerlach, Strafverteidiger der beiden jungen Männer, weist sämtliche Vorwürfe scharf zurück. «Der Geschlechtsverkehr war komplett einvernehmlich», so Gerlach zu Spiegel Online. Lohfink habe den Sex «mit zwei attraktiven, gut gebauten jungen Männern» gleichzeitig «sichtlich genossen» – enthemmt durch «reichlich genossenen Alkohol».

«Als Frau Lohfink in den Filmsequenzen ‹Hör auf› sagt, bezieht sich das ganz offensichtlich auf das Filmen, nicht auf den Geschlechtsverkehr.»

Was zurzeit über seine Mandanten verbreitet werde, seien «überwiegend ehrverletzende Lügen», so Gerlach. Man prüfe «alle zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schritte, darunter auch Schadensersatzansprüche, gegen Frau Lohfink und ihr Umfeld».

Wer sagt die Wahrheit, wer lügt? Immerhin haben die beiden Männer die Videos verbreitet. Sie haben sie Redaktionen angeboten, für 100'000 Euro und sie im Netz verbreitet. Dafür hat die Staatsanwaltschaft Strafbefehle gegen die beiden Männer verhängt. Der Strafbefehl gegen Pardis F. lautet auf 1350 Euro – das ist weniger als ein Zehntel der Summe, die Lohfink zahlen soll.

Lohfink will kämpfen, das bekräftigt sie am Telefon.

Wenn das Gericht Sie verurteilt – werden Sie die 24'000 Euro zahlen?
Ich schliesse aus, dass ich das Geld bezahle. Wir werden zur Not durch alle Instanzen gehen, nach dem Amtsgericht kämen dann das Landgericht und das Oberlandesgericht. Eher spende ich das Geld an bedürftige Menschen und gehe in den Knast.

«Im Gesetz muss klipp und klar stehen: Wenn ein Mann sich über das «Nein» einer Frau hinwegsetzt, dann ist der Sex eine Vergewaltigung.»

Was wollen Sie erreichen?
Ich sehe mich schon als Vorkämpferin. Die Politiker müssen endlich aufwachen. Justizminister Heiko Maas will zwar die Vergewaltigungsparagrafen ein bisschen verschärfen, aber das reicht nicht. Weiss der überhaupt, was in deutschen Gerichtssälen passiert? Wie Richter mit Frauen umgehen, die eine Vergewaltigung anzeigen? Im Gesetz muss klipp und klar stehen: Wenn ein Mann sich über das «Nein» einer Frau hinwegsetzt, dann ist der Sex eine Vergewaltigung.

Schon mal daran gedacht, selbst in die Politik zu gehen?
Das wäre was, aber ernsthaft habe ich darüber nicht nachgedacht. Stattdessen werde ich in den nächsten Wochen gemeinsam mit meinen Anwälten einen gemeinnützigen Verein gründen: «Women are strong». Wir wollen Frauen helfen, die Opfer von sexueller Gewalt geworden sind oder in Gefahr. Wir wollen eine kostenlose Erstberatung anbieten, mit Psychologen, Sozialarbeitern und geschulten Anwälten. Ich werde Spenden sammeln.

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sir Jonathan Ive 13.06.2016 16:04
    Highlight In der Schweiz (und Deutschland) gilt zum Glück die Unschuldsvermutung. Es ist deshalb richtig, davon Auszugehen, dass keine Straftat passierte.
    Was aber überhaupt nicht in Ordnung geht, ist das Leute (wie es leider auch hier in den Kommentaren passiert) der Frau die Kredibilität wegnehmen, wegen ihrer Erscheinung.
    0 0 Melden
  • LeChef 11.06.2016 22:52
    Highlight Lächerlich das Ganze. Habe mir jetzt mal die vollen (elend-langen) 20 Minuten des Videos reingezogen. Eine Vergewaltigung ist das ganz bestimmt nicht. Von Anfang bis Ende absolut einvernehmlich. Wers nicht glaubt solls selbst gucken. Natürlich zum Kotzen, dass das einfach online gestellt wurde und die Typen versucht haben, Geld damit zu machen. Aber mit einer Vergewaltigung hat das ganz offensichtlich nichts zu tun. Die ganze "Solidarität" ist hier fehl am Platz, aber was kümmert einen das schon, wenn man ein bisschen auf empört und betroffen machen kann...
    30 10 Melden
  • rambolina 11.06.2016 20:08
    Highlight Hoffe das diese Story wahr ist ...
    Aber ich habe Zweifel daran.... Wo wahren die Bodygards
    Wen ich mich umoperieren lasse als Sexdoy's dan muss sie 200% mehr Obacht auf sich geben ...und alle Sinne offen halten...besonders gegen männlichen Personen die leider nur das sehen wo sie Ausstrahlt!!!

    Sorry Lisa das ist meine Meinung trotzdem wenn alles wahr ist müssen die Täter bestraft werden das ist klar!,

    ich hoffe für Lisa das sie sich Ihr persön zurück nimmt ..zeig nicht alles wo du hast...mach dich geheimnisvoll !
    14 52 Melden
  • GBZ 11.06.2016 19:33
    Highlight Ich möchte mal an die Geschichte um Dominique Strauss-Kahn errinern. Dort haben auch alle aufgeschrien und dann war er doch unschuldig. Es ist eifach zu behaupten es wurde Nein gesagt...!
    26 20 Melden
    • dä dingsbums 11.06.2016 20:47
      Highlight Behaupten schon, aber was ist mit dem video?
      11 13 Melden
  • Milky Way 11.06.2016 17:40
    Highlight Generell stimme ich dem was sie sagt ja komplett zu, nur das Ende stört mich: "Wenn ein Mann sich über das «Nein» einer Frau hinwegsetzt, dann ist der Sex eine Vergewaltigung". Da sollten Mann und Frau jeweils mit Person ersetzt werden..
    36 4 Melden
    • Friendo-86 11.06.2016 18:45
      Highlight Nein, eine Vergewaltigung im strafrechtlichen Sinne kann nur von einem Mann gegenüber einer Frau begangen werden. Im umgekehrten Fall handelt es sich um sexuelle Nötigung.
      32 9 Melden
    • Scaros_2 11.06.2016 22:36
      Highlight Was absurd ist im zeitalter der gleichberechtigung. X=y aber y!=x?
      14 6 Melden
    • Sir Jonathan Ive 12.06.2016 11:28
      Highlight Vergewaltigung ist die Nötigung zum Geschlechtsverkehr oder zu ähnlichen sexuellen Handlungen, die das Opfer besonders erniedrigen, wobei diese mit Gewalt, durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder unter Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer dem Täter schutzlos ausgeliefert ist, erfolgen kann.
      Quelle: Wikipedia

      Trifft auf den Fall perfekt zu. Ergo: Vergewaltigung.
      2 4 Melden
    • Milky Way 13.06.2016 11:55
      Highlight @Friendo-86 Genau das ist ja was mich stört, wie Scaros_2 ja sagt ist das absurd.
      1 0 Melden
    • Sir Jonathan Ive 13.06.2016 13:53
      Highlight @Milky Way
      So ist es aber nicht!
      In diesem Interview hat die Interviewte dies so gesagt, weil es in diesem Fall gerade so zutrifft, aber gesetzlich gesehen gibt es überhaupt keinen Unterschied, wie es Friendo-86 versucht zu sagen. Dies ist einzig Stimmungsmache und lenkt von der eigentlichen Problematik ab.
      0 0 Melden
    • Milky Way 13.06.2016 14:12
      Highlight Gut zu wissen :) Ich bin, wie man merkt, Strafrechtlich-wise nicht wirklich informiert bei dem Thema, nur störte mich die Aussage des Artikels, und wenn Friendo's Kommentar der Realität entsprechen würde fände ich dies logischerweise auch fragwürdig. Aber danke fürs aufklären :)
      1 0 Melden
    • Friendo-86 13.06.2016 14:39
      Highlight @Sir Jonathan Ive
      Natürlich gibt es gesetzlich gesehen einen Unterschied; ich empfehle dir Art. 190 StGB zur Lektüre. Demnach kann Vergewaltigungsopfer nur eine Person weiblichen Geschlechts sein.

      Das soll überhaupt nicht heissen, dass eine sexuelle Nötigung durch eine Frau an einem Mann nicht schlimm wäre - aber gesetzlich handelt es sich dabei nicht um das selbe, auch wenn die Strafandrohung nach schweizerischem Strafrecht (bis 10 Jahre) die gleiche ist.
      2 1 Melden
    • Sir Jonathan Ive 13.06.2016 16:02
      Highlight @Friendo
      Tatsächlich. Da hab ich mich von der Wikipedia Definition verwirren lassen. Dann ist der Strafrechtliche Wortbegriff nicht derselbe wie der Sprachliche.
      Danke für den Hinweis. Das kann ich mir tatsächlich nicht erklären.
      1 0 Melden
  • pamayer 11.06.2016 15:44
    Highlight Remember kafi freitags Artikel über vergewaltigungskultur.
    Diese rape culture ist präsent. Nicht irgendwo in hinterchina oder auf thailand, sondern in mitteleuropa 2012 resp aktuell 2016.


    It's a big shame!
    52 65 Melden
  • Maria B. 11.06.2016 14:31
    Highlight Warum kann ich mich, bei aller Objektivität und eigener Betroffenheit, des Eindrucks nicht erwehren, dass der Frau eine Art Schlampenimage anhaftet, welches nicht nur durch die Fotos von gestern und heute durchscheint.

    Ich, die ich grundsätzlich brutale Vergewaltigungen, aber auch nur schon allzu forcierte Anmache stark verurteile, frage mich, was hier Dichtung und was Wahrheit sein mag.

    Natürlich schwierig, rein aus dem Bauchgefühl raus, so einen Fall zu beurteilen, aber ich halte ihre Darstellungen, und ihre Glaubwürdigkeit für fraglich. Lohfink fährt mir jedenfalls ziemlich schräg ein.
    59 58 Melden
    • Tirria 11.06.2016 15:23
      Highlight Mir fährt sie auch "etwas schräg" ein und ihr Stil ist gar nicht mein Ding. Ihr aber deswegen jegliche Glaubwürdigkeit absprechen? Definitiv nicht. Ich glaube kaum, dass sie das ganze Theater durchmachen würde nur um etwa Aufmerksamkeit zu bekommen.
      73 40 Melden
    • Walter Sahli 11.06.2016 16:07
      Highlight Was ist denn eine Schlampe? Und wie lautet der Ausdruck für das männliche Pendant?
      38 27 Melden
    • July 11.06.2016 18:59
      Highlight Die Frage ist nicht, wie sie dir "reinkommt", oder was sie für ein Image hat, welches, seien wir mal ehrlich, in Wirklichkeit wahrscheinlich sehr wenig mit ihr zu tun hat.
      "Was hatte sie an?" Ein kurzer Rock? Oh, sie war bei Germany's Next Topmodel? Verdammt noch mal NICHT RELEVANT!
      48 17 Melden
    • EvilBetty 12.06.2016 00:01
      Highlight Walter: Das männliche Pendant für Schlampe ist Schlampe.
      9 6 Melden
  • Butschina 11.06.2016 14:10
    Highlight Die meisten Vergewaltigungen werden nicht bestraft. Eine Chance hat man nur mit Zeugen oder wenn man so stark ist und direkt zur Polizei geht. Da die Opfer sich schämen und schmutzig fühlen wollen die Meisten direkt duschen. Leider ist dies das falsche aber sowrit kann man?nicht denken in dem Moment.
    35 16 Melden
    • EvilBetty 11.06.2016 16:45
      Highlight Das hat mir eine befreundete Polizisten erzählt, die sich um Vergewaltigungopfer kümmert: 90% der Vergewaltigungen werden gar nicht angezeigt, 90% der angezeigten Vergewaltigungen waren gar keine, sondern werden gemacht um dem Angezeigten eins auszuwischen.
      50 18 Melden
    • Malina 11.06.2016 18:18
      Highlight EvilBetty, das mit den zweiten 90% stimmt nicht ganz. Dieser Prozentsatz bezieht sich nämlich auf Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs bei Sorgerechtstreiten, aber nicht auf Anzeigen allgemein. Ein kurzer Blick auf Google hat das gleich bestätigt. Die wenigsten Vorwürfe der Vergewaltigung sind "um dem Angezeigten eins auszuwischen".
      27 14 Melden
    • EvilBetty 11.06.2016 19:13
      Highlight Ok, ist schon eine Weile her, und vielleicht hat sie auch nur ihre persönliche Erfahrung gemeint. Danke fürs Aufklären.
      10 11 Melden
  • Datsyuk * 11.06.2016 14:06
    Highlight Ich wünsche ihr viel Kraft und Erfolg. Sie argumentiert aus meiner Sicht schlüssig und ehrlich. Und sie gibt an, alles Nötige für ein Gerichtsurteil gegen die zwei Männer zu opfern bereit zu sein. Warum sollte sie dies tun, wenn nicht aus tiefster innerer Überzeugung, das Opfer gewesen zu sein.
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