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«Das beste Mittel gegen Gewalt ist Hinschauen», sagt die deutsche Kriminologin Rita Steffes-enn. 
Bild: EPA DPA

Der «perfekte» Massendiebstahl: «Die sexuellen Belästigungen in Köln waren geplant»

Eine These zur Silvesternacht in Köln verdichtet sich: Die sexuellen Belästigungen waren Ablenkungsmanöver mit dem Ziel, an Handtaschen und Handys zu kommen. Die deutsche Polizeiforscherin Rita Steffes-enn, bezeichnet im Gespräch das Vorgehen als «aus Tätersicht perfekt», weil es effiziente Arbeitsmethoden mit Spass verbinde. 

07.01.16, 07:20 08.01.16, 16:28

Frau Steffes-enn, die Kölner Polizei beschrieb die sexuellen Belästigungen als eine Art Ablenkungsmanöver zum Stehlen. Das klingt abenteuerlich. 
Rita Steffes-enn​: Das mag abenteuerlich klingen. Aber anhand der Informationen, die mir vorliegen, muss ich davon ausgehen. Bei über 100 Anzeigen waren nur zwei Anzeigen wegen Vergewaltigung, bei drei Vierteln solche wegen sexueller Belästigung und Diebstahl. Wären die Attacken rein sexuell motiviert gewesen, hätte es konsequenterweise mehr Vergewaltigungen geben müssen. Da dies nicht der Fall war, muss davon ausgegangen werden, dass das Ziel des Delikts mit dem Diebstahl erfüllt war. 

Kriminologin Rita Steffes-enn.
Bild: zvg

Zur Person 

Rita Steffes-enn ist Kriminologin am Zentrum für Kriminologie und Polizeiforschung in Kaisersesch, unweit von Köln. In Trainings arbeitet sie direkt mit Sexual- und Gewaltstraftätern zusammen. Ihre Schwerpunkte sind Gewalt- und Sexualdelinquenz sowie empirische und angewandte Polizeiforschung. Steffes-enn studierte Kriminologie und Sozialarbeit. Zuvor war sie als Polizeibeamtin in Rheinland-Pfalz tätig. (rar)

​Aber es ist doch nicht jeder Dieb auch ein Sexualstraftäter? 
​Natürlich nicht. Aber die Masche der sexuellen Belästigung ist schnell, effektiv und als Ablenkungsmanöver bestens geeignet. Eine Frau, die von allen Seiten angefasst, geschubst und beschimpft wird, ist in erster Linie darauf fokussiert, die Belästigungen abzuwehren und nicht ihre Handtasche zu schützen. Wenn die Tat dann auch noch ein bisschen Spass macht, ist das Vorgehen aus Tätersicht perfekt.

Sie glauben also an ein strategisches Vorgehen der Täter? 
Ja, die Attacken waren geplant und strategisch. Sie kamen in grossen Gruppen, zwei bis drei Männer führten die Belästigungen durch, ein innerer Kreis schützte vor Sicht und ein äusserer stand quasi Schmiere. Das Opfer ist eingekesselt und in Todesangst.

«Wenn in einer so kurzen Zeit, am selben Ort eine derartige Zahl von Delikten verübt wird, muss das Vorgehen abgesprochen worden sein.»

War auch der Treffpunkt im Vorfeld abgemacht? 
Inwieweit die Täter sich bereits im Vorfeld abgesprochen haben, muss polizeilich ermittelt werden. Aber wenn in einer so kurzen Zeit, am selben Ort eine derartige Zahl von Delikten verübt wird, muss das Vorgehen zumindest auf Platz abgesprochen worden sein. Ohne Koordination eines Rädelsführers hätte das nicht funktioniert. Das ist eine neue Dimension der Tat.​

Müssen wir uns auf mehr solche Attacken gefasst machen?
Das Perfide ist, dass die Täter bei solchen Attacken durch die Dynamik der Situation sehr gut geschützt sind. Die Opfer werden kaum zweifelsfrei aussagen können, welcher Täter genau welches Delikt begangen hat und wie er ausgesehen hat. Das macht die juristische Beweisführung schwierig. Für die Ermittlungsarbeit kann man nur hoffen, dass Handyfilme Aufschluss darüber geben können. Es würde mich aber nicht wundern, wenn es zwar zu ein paar Verhaftungen, aber kaum Verurteilungen kommen wird. 

Sie betreiben Polizeiforschung. Warum konnte die Polizei die Attacken nicht verhindern?  
​Die Täter waren einerseits durch die Menschenmasse geschützt, andererseits kann eine Polizeistreife aus zwei Mann eine solche Gruppe kaum effektiv aufhalten. Eine Konsequenz wäre verstärkte Polizeipräsenz. Da beginnt das Personalproblem. In der Nähe von Polizisten würden die Angreifer überdies natürlich nicht zur Tat schreiten. Also wären Zivilpolizisten nötig. Unsichtbare Polizisten werden aber dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung nicht gerecht. 

Dieses Bedürfnis dürfte gerade jetzt wieder grösser werden. Nicht zuletzt aufgrund der schieren Menge an zur Anzeige gebrachten sexuellen Übergriffen. 
Ja. Die Zahl muss man aber etwas relativieren. Es handelt sich um drei verschiedene Gruppen: Ein Teil gehört – leider – zur Standard-Zahl sexueller Übergriffe, die jeden Tag passieren. Ein zweiter Teil gehört zu den sexuellen Übergriffen, die bei jeder Grossveranstaltung – beispielsweise an Oktoberfesten – vorkommen, und beim dritten Teil handelt es sich um jene Übergriffe mit Diebstahl als Ziel. 

«Wenn wir jetzt die Angst siegen lassen und nicht mehr auf die Strasse gehen, überlassen wir sie der Kriminalität.»

Was das Ganze nicht angenehmer macht für die Opfer. Was passiert mit ihnen? 
Das Vorgehen der Täter ist in hohem Masse traumatisch für die Opfer. Deswegen wäre es mir auch lieber, wenn man sie in der ganzen Debatte nicht vergessen würde. Die Opfer wurden in Todesangst versetzt und mussten nach der sexuellen Belästigung auch noch bemerken, dass sie ausgeraubt wurden. Die Täter verfügen nach der Tat also über höchst persönliche Daten der Opfer. Sie wissen vielleicht, wo sie wohnen, wer ihre Freundinnen sind und haben Einblick in die privaten Fotos. Das ist sehr belastend. 

Wie können Frauen sich denn vor solchen Taten schützen? Die Kölner Bürgermeisterin schlug vor ​«stets eine Armlänge Abstand zu lästigen Männern» zu halten. 
Das ist natürlich unbeholfen. Und in solch einer Situation völlig realitätsfremd, aber es ist auch ein Versuch, nicht die Angst zu fördern, sondern den Mut, sich zu wehren. Und da sehe ich den richtigen Ansatz. Hinschauen ist das beste Mittel. Nach diesem schrecklichen Ereignis sind viele Menschen sensibilisiert. Sie werden die Situation einer von Männern umzingelten Frau ganz anders bewerten und im Idealfall eingreifen. 

Im Idealfall. Darauf zählen kann aber keine. 
​Nein. Aber wenn wir jetzt die Angst siegen lassen und nicht mehr auf die Strasse gehen, überlassen wir sie der Kriminalität. Wir müssen trotzdem weiter feiern, auch in Massen und eben unsere Werte und nicht die der Kriminellen hinaus auf die Strasse tragen.

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Brikne, 20.7.2017
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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • seventhinkingsteps 10.01.2016 21:19
    Highlight Wie gut, dass wir noch eine richtige Schweizer Partei haben, die sich für die Rechte der Frauen einsetzt und darauf pocht, dass Sexualstraftäter konsequent bestraft werden!!

    "2003 etwa sprachen sich im Nationalrat 38 von 44 SVP-Abgeordneten dagegen aus, dass Vergewaltigung in der Ehe als Offizialdelikt gelten sollte."

    http://www.nzz.ch/minarette-als-feministische-kampfzone-1.2835798

    Oh, hoppala.
    5 2 Melden
  • DerWeise 08.01.2016 12:08
    Highlight "Eine These zur Silvesternacht in Köln verdichtet sich: Die sexuellen Belästigungen waren Ablenkungsmanöver mit dem Ziel, an Handtaschen und Handys zu kommen."

    Wow, da hat jemand keine Ahnung. Ich empfehle Mal einen längeren Aufenthal in Tunesion oder Ägypten. Ziemlich schön dort, alle sehr freundlich.
    Aber das konservative Frauenbild inkl westlicher Nacktmedien hat einen ziemlich schlechten Einfluss auf junge Männer bzw ihrer Sicht auf europäische Frauen.
    15 8 Melden
  • Brienne von Tarth 07.01.2016 16:36
    Highlight Das haben alle kommen sehen (oder sollten). Überlegen wir mal: Ein Haufen junger Männer die nichts zu verlieren haben, sitzen den ganzen Tag rum und haben nichts zu tun. Sie haben auch kein Geld um etwas zu unternehmen. Was ist also die logische Folge? Richtig.... genau das was passiert ist! Gebt diesen Menschen endlich ARBEIT! Ich bin schon immer dafür gewesen und werde es auch immer sein, wir müssen Flüchtlinge aufnehmen und diesen Menschen helfen, aber dann bitte richtig. So das für alle Seiten eine Win-Win Situation entsteht und nicht wie jetzt wo wir eine Lose-Lose Situation haben.
    22 35 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.01.2016 17:42
      Highlight Ich kanns nicht mehr lesen: Wenn man den ganzen Tag rumsitzt, dann ist sexuelle Nötigung und Raub die logische Konsequenz? Ich kenne nen Haufen Jugendlicher, die keine Lehre gefunden haben und auch nur den ganzen Tag rumsitzen können, die aber nie auf solche Ideen kämen (und darunter hat es auch Kosovaren, Türken und ander Nationalitäten, die aber schon lange hier in der Schweiz sind).
      45 7 Melden
    • Brienne von Tarth 07.01.2016 18:06
      Highlight du sagst es, die schon lange hier in der schweiz sind. die anderen nicht, die haben also noch keine bindung zum land. Und nein es kommt schon nicht nur davon das man rumsitzt usw. Aber es ist begünstigend um solche Aktion wie diese zu machen und auch zu planen. Und es ging ja nicht oder nicht nur um die sexuelle Belästigung also ist es falsch den ganzen Anlass nur auf diesen einen Aspekt zu reduzieren. Ich rede vom ganzen (Stehlen, Randalieren, Sexuelle übergriffe) das eher zustandekommt wenn diese Leute nicht beschäftigt sind.
      7 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.01.2016 19:29
      Highlight Sorry, aber das ist eine Schuldverlagerung. Die Gesellschaft ist dementsprechend immer mitschuldig, wenn jemand aus einem anderen Land völlig unmenschliche Delikte begeht. Ich streite das ab und weise jedem Individuum die selbe Selbstverantwortung als handelndes Subjekt zu. Egal, ob aus Syrien, Algerien, Papua-Neuguinea, Argentinien oder von den Fidji-Inseln: Seine Finger hat jeder unabhängig von der umgebenden Gesellschaft selber unter Kontrolle.
      32 3 Melden
    • TaZe 07.01.2016 23:05
      Highlight @ Bob. Ich bin wegen einer Massenentlassung im letzten Jahr arbeitslos. Ich habe auch kein Geld, ich sitze auch den ganzen Tag rum. Gehe ich deswegen mit meinen Freunden auf die Strasse, raube Männer aus und begrapsche diese? Schon beim Schreiben dieser Worte muss ich grinsen! Denn es ist einfach ein lächerlicher Versuch, diese Arsc*****er zu schützen.
      30 2 Melden
    • TaZe 07.01.2016 23:06
      Highlight Ahja und Bob, gebt doch Menschen wir MIR einfach Arbeit ;-)
      20 1 Melden
    • Brienne von Tarth 08.01.2016 11:24
      Highlight Es geht nicht um alle Männer der Welt (was ich vielleicht ein wenig zu undeutlich rüber gebracht habe) Sondern nur um diese Flüchtlinge die das getan haben, diejenigen welche nichts zu verlieren haben und ja, auch aus einem anderen Land kommen. Ich sage nicht, dass sie keine Arbeit haben ist der Grund, dass das passiert. Ich sage nur, das wenn sie Arbeit hätten, wäre das (und andere Dinge) vermutlich nicht passiert. Und ich schütze diese Ar*******er nicht, ich probiere nur anstatt über die Schuldzuweisung, über die Lösung des Problems zu diskutieren.
      2 17 Melden
    • Andi Amo 10.01.2016 23:23
      Highlight @Bob133
      "Ich sage nicht, dass sie keine Arbeit haben ist der Grund, dass das passiert." Doch! Genau das haben Sie;

      "..sitzen den ganzen Tag rum und haben nichts zu tun. Was ist..die logische Folge? Richtig....genau das was passiert ist!"

      Also Müssen wir nun den ganzen Flüchtlingen auch noch Arbeit besorgen, damit sie keine Zeit haben, Frauen zu belästigen? Denken Sie, ein Land wie Deutschland kann einfach so mal von heute auf morgen 800'000 neue Jobs schaffen, damit sich alle prima integrieren können?

      [gekürzt, Anm. d. Red.]
      1 0 Melden
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 07.01.2016 16:02
    Highlight Was heisst nur 2 Anzeigen wegen Vergewaltiung?
    Beispiel: Wenn 2 Personen, von 10 Personen für 5h vergewaltigt werden, ist das z.B. schlimmer, wie 10 Personen, die von 10 anderen für je 10min vergewaltigt werden. Nicht immer ist die Qunatität das einzige Schlimmheitsmass.
    9 24 Melden
    • trio 23.01.2016 01:48
      Highlight Es ging nicht darum ob es schlimm oder weniger schlimm ist. Wären die Attacken sexueller Natur gewesen, hätte es mehr Vergewaltigungen geben müssen. Weil aber der Diebstahl im Vordergrund stand und die sexuelle Belästigen zur Ablenkung stattfand, wurden "nur" 2 Vergewaltigungen zur Anzeige gebracht. Was natürlich nicht heisst, das es für die Opfer weniger schlimm war.
      0 0 Melden
  • Tilman Fliegel 07.01.2016 13:44
    Highlight Tatsache ist, es gibt einen Punkt an dem man einfach die Schnauze voll hat und eine Kollektivstrafe verhängt, auch wenn es halt unschuldige trifft, aber wenigstens ist mal Ruhe. Eltern und Lehrer tun das manchmal. Als Schüler fand ich es gemein, als Vater bin ich auch schon an den Punkt gekommen und verstehe es jetzt. Und in dieser Geschichte bin ich auch langsam soweit, dass ich es gutheissen würde.
    43 23 Melden
    • tobver 07.01.2016 13:51
      Highlight wen willst du denn bestrafen?
      mal kollektiv alle Männer? klar..
      22 14 Melden
    • oliversum 07.01.2016 14:23
      Highlight Gegen wen? Alle arabisch oder nordafrikanisch aussehenden Personen? Alle Ausländer? Oder alle Männer? Und wohin soll man sie bringen? Ein Gefängnis geht ja nicht, dafür braucht es rechtstaatliche Verurteilung. Also in ein Konzentrationslager?
      20 12 Melden
    • Donalf 07.01.2016 15:13
      Highlight Meine Bekannte trägt seit einem Angriff immer einen kleinen Farbspray mit den sie schon verwendet hat. Auf Grund der Farben an den Kleidern fand man den Übertäter schnell. Nicht ungefährlich aber wirksam.
      39 1 Melden
    • Brienne von Tarth 07.01.2016 16:17
      Highlight Kommschon Tilman. Erzähl mal wen du jetzt kollektiv bestrafen würdest? Nimmt mich jetzt schon auch wunder wie du dir das vorgestellt hast.
      14 3 Melden
    • Tilman Fliegel 07.01.2016 16:52
      Highlight Das Kollektiv wären in diesem Fall wohl nicht integrierte Araber und Nordafrikaner. Die Strafe die Ausschaffung. Für's Oktoberfest müssen wir uns wohl noch was anderes Überlegen, falls es da wirklich auch so schlimm ist. Vielleicht einfach absagen.
      10 6 Melden
    • Brienne von Tarth 07.01.2016 17:06
      Highlight Alles klar. Stimmt, wir können ja einfach die Liste von nicht integrierten Araber und Nordafrikaner von Wikipedia ausdrucken und somit wissen wir genau wer nicht integriert ist... -.-
      18 10 Melden
    • Tilman Fliegel 07.01.2016 17:56
      Highlight Nicht integriert sind mal alle, die keine ordentlichen Aufenthaltsbewillugungen haben. Aufgrund der Taten wären und der neusten Nachrichten wären wohl alle Männer ohne Familie mit syrischen Pässen betroffen, oder so.
      10 9 Melden
  • So en Ueli 07.01.2016 13:07
    Highlight Ich denke, dass das Diebstahl nur der Nebeneffekt war. Das eigentliche Motiv der Täter war doch rein sexueller und gewaltverherrlichender Natur. Diese Horde war klar organisiert, aber hier von einer innenpolitischer Absicht zu reden ist klar eine abstruse Theorie.
    35 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.01.2016 11:15
    Highlight Wenn das ganze organisiert war (finde ich plausibel) dann gibt es einen Organisator. Eine bekannte Halbweltgrösse, welche dahintersteckt. Jemand der das orchestriert. Das ist nicht irgendein Niemand, sondern jemand, der in Köln grossen Einfluss hat, und deshalb durchaus den Ermittlern bereits bekannt ist. Ich sehe bei ordentlicher Ermittlungsarbeit durchaus Chancen hier den Kopf, den "Boss" zu schnappen und dann honffentlich für lange Zeit wegzusperren. Immerhin ist das ganze eine kriminelle Verschwörung mit Dutzenden von schweren Straftaten als Resultat.
    27 37 Melden
    • Angelo C. 07.01.2016 11:48
      Highlight Deine Ansicht ist falsch, denn dieselben Vorfälle fanden auch in acht anderen deutschen Städten statt. Und hier noch von "Organisation und Verabredung" zu sprechen, ist auch von der Behörden und der Journaille her ein Witz, denn das würde ja dann heissen, dass die "arabischstämmigen Männer" und jene aus Köln mit dem Asylantragspass in der Tasche bereits flächendeckend in Deutschland eine kriminelle Organisation aufgebaut hätten....

      http://www.focus.de/regional/koeln/vorfaelle-auch-in-bielefeld-und-frankfurt-ueberblick-hier-gab-es-in-der-silvesternacht-sexuelle-uebergriffe_id_5193421.html
      36 5 Melden
    • phreko 07.01.2016 11:57
      Highlight Du denkst zu strukturiert. Glaube kaum, dass mafiöse Strukturen nötig sind.(Viel tu wenig lukrativ) Bloss ein paar kriminelle Gruppen/Quartiergangs die zusammen Spass haben wollen.
      14 12 Melden
  • Karl33 07.01.2016 10:30
    Highlight Grad im Tagi noch eine andere Theorie von Frau Moni Sigrist gelesen, was dahinter stecken könnte :-)
    28 20 Melden
    • maxi 07.01.2016 10:42
      Highlight genau! die rechten sind schuld wie immer 😂😂😂
      64 10 Melden
  • Wilhelm Dingo 07.01.2016 10:07
    Highlight Super Analyse. Jetzt wissen wir, dass eventuelle organisierte kriminelle Strukturen dahinter stecken. Das mach die Sache noch viel unangenehmer und gefährlicher. In anderen Städten hat die Polizei bereits mit kriminellen Kurdisch/Libanesischen Clans zu tun. Ich hoffe der Rechtsstaat bekommt die nötigen Gesetze und Ressourcen um diese Strukturen zu zerschlagen.
    71 8 Melden
    • Der Bademeister 07.01.2016 10:38
      Highlight In unserer direkten Demokratie haben wir es selber in der Hand für die notwendigen Gesetze und Ressourcen zu sorgen.
      27 2 Melden
    • Nick Name 07.01.2016 11:35
      Highlight Ich habe das Gefühl, dass da bereits ein paar Gesetze ume sind, wonach die getanen Taten durchaus strafbar sind ...
      Falls nicht: Welches wären denn die neuen nötigen Gesetze?
      11 5 Melden
    • Der Bademeister 07.01.2016 15:51
      Highlight Nach meiner persönlichen Meinung ist der "Täterschutz" zu gross. Das Strafmass für Delikte jeglicher Art ist zu verschärfen.
      13 9 Melden
    • xlt 07.01.2016 16:40
      Highlight @Smudo, Und was sollen strengere Strafen bringen, wenn man keine Täter festnehmen kann? Dies ist, wie meistens, der falsche Ansatz.
      15 4 Melden
  • kliby 07.01.2016 10:02
    Highlight Auch hier wieder ein Deutungsversuch, der die Tatsache des 'arabischen' oder 'nordafrikanischen' Täters komplett ignoriert. Die Interviewte sagt: Alltägliche Übergriffe, normale Übergriffe bei Grossveranstaltungen, Übergriffe zur Ablenkung bei Diebstählen. Kultur kein Thema. Ich bin schockiert, wie links-feministische Medienschaffende und Politikerinnen die Ereignisse komplett ideologisch umdeuten und schönreden wollen. Wer kauft auch denn sowas noch ab?
    103 61 Melden
    • Paul_Partisan 07.01.2016 10:23
      Highlight Auch hier wieder ein Deutungsversuch, der die Herkunft der Täter politisch ausschlachten will. Ich bin schockiert, wie rechts-populistische Kommentarschreibende und Politiker_Innen die Ereignisse komplett ideologisch umdeuten und Fremdenhass schüren wollen.
      66 86 Melden
    • SeKu 07.01.2016 10:42
      Highlight @Paul
      Es geht darum herauszufinden wie man sowas in Zukunft verhindern kann. Dafür muss man Täter und Motivation kennen. Daran sind Sie sicher auch interessiert.
      35 4 Melden
    • Paul_Partisan 07.01.2016 11:10
      Highlight Ich finde es eifach ziemlich peinlich, geht jetzt ein Aufschrei durch die Gesellschaft, weil vermutlich "Ausländer" daran beteiligt waren. Dabei ist sexuelle Gewalt nicht mit den Flüchtlingen nach Europa gekommen - sie war schon immer da. Aber wer normalerweise der Sexisumus in unserer Gesellschaft anprangert, wird als "Kommunisten/Hippie/Schwuchtel/Fotze" beschimpft... Gebt es doch zu: Gewalt gegen Frauen ist euch eigentlich scheissegal, hauptsache ihr könnt jetzt gegen Flüchtlinge hetzen!
      53 62 Melden
    • Paul_Partisan 07.01.2016 11:10
      Highlight Zur Erinnerung: welche Partei macht sich in einem offiziellen Parteivideo über Frauen, die mit KO-Tropfen betäubt werden, lustig?
      67 34 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.01.2016 11:17
      Highlight "[...] links-feministische Medienschaffende [...]"

      Du sag mal ist dir die Freundin davongelaufen, oder hattest du in der Schule eine strenge Lehrerin?
      48 23 Melden
    • SeKu 07.01.2016 11:57
      Highlight Paul, der Aufschrei gibt es weil es zum ersten Mal in diesem Ausmass u d koordiniert mit so vielen Opfern passierte. Und das ist neu. Und da fragt man sich woher das kommt.

      Ich habe nicht das Gefühl, dass hier gegen Flüchtlinge gehetzt wird. Es wird der Einfluss der Kultur/Herkunft der Täter (keiner meint hier, dass das Flüchtlinge sind) auf dieselben hinterfragt.

      Mit dem SVP-Video hast du natürlich recht.
      21 6 Melden
    • E7#9 07.01.2016 13:25
      Highlight Paul: Was Sie machen ist aktive Realitätsverweigerung. Nennen Sie mir nur einen bekannten Fall in den letzten 30 Jahren, wo bei uns 40 Männer eine Frau umzingeln und sexuell belästigen. Und zwar ohne Schamgrenze mit den "Finger die Löcher suchen" und weitere hässliche Details. Sorry, das ist eine neue Qualität und wir wissen alle woher sie kommt, zumal die Aussagen der Opfer alle in die gleiche Richtung zeigen. Wie oben gesagt: Aktive Realitätsverweigerung. Dass kann ich übrigens auch: Wer sagt dass Aeschi das Video auf die KO-Tropfen bezog? Neee, sicher nicht, er meinte die Weissweinfraktion.
      29 7 Melden
    • Qui-Gon 07.01.2016 14:06
      Highlight Die Kriminologin analysiert bloss nüchtern die Menge der Anzeigen. Sie sagt ja nicht, dass keine Migranten zu den Tätern aller drei Kategorien gehören. Ich sehe keine "ideologische Umdeutung". Die Frau weiss sicher mehr über solche Täterprofile als alle Kommentierenden hier zusammen.
      19 6 Melden
    • efrain 07.01.2016 15:18
      Highlight das problem ist, dass diese erklärung ganze menschengruppen diffamiert und damit unschuldige zusammen mit diesen arschlöchern in einen topf wirft.

      wenn etwas schockierendes passiert, brauchen wir eine erklärung, um unser weltbild zu flicken. und eine der denkfaulsten erklärungen ist, es auf "die anderen" zu schieben. das nennt man auch einen sündenbock finden. überleg dir mal, weshalb man das tut.

      ich bezeichne die "täter" auch als solche, und als "arschlöcher". aber das ist für mich die linie, die man ziehen darf: sie verhalten sich entgegen der 'goldenen regel'.
      8 13 Melden
    • Tilman Fliegel 07.01.2016 18:02
      Highlight Und weil wir auch sonst wenig bis nichts gegen sexuelle Gewalt unternehmen, sollen wir auch jetzt nichts tun?
      Ich würde es lieber sehen, wenn jetzt und in Zukunft griffige Massnahmen eingeführt würden, die sexuelle Gewalt stärker eindämmen.
      7 1 Melden
  • banda69 07.01.2016 09:38
    Highlight Sexuelle Übergriffe werden von Arschlöchern begangen, immer und überall. Da gibts nichts zu entschuldigen. Nichts zu entschuldigen gilts auch bei Heuchelei.

    http://fadegrad.co/2016/01/07/koeln-die-medien-die-heuchelei/
    29 47 Melden
  • URSS 07.01.2016 09:23
    Highlight Shocking !!! Nordafrikanische arabisch aussehende Männer ... Ja wie sieht den ein Nordafrikaner aus? Ein Araber?Ein Iraner sieht auch "Arabisch" aus...ist aber ein Perser!
    Ein Iraker auch, ist aber Kurde .
    Das sind Pauschale Verurteilungen. Damit möchte ich das widerwärtige Verhalten dieser Kriminellen nicht relativieren .Aber es ist schwer herauszufinden wer was wie...
    51 94 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.01.2016 17:49
      Highlight Ja, eigentlich sehen alle Menschen von überallher irgendwie gleich aus und wenn man sagt, dass jemand "arabisch" aussieht, dann ist das also echt eine totale Pauschalisierung. Übrigens: Iraner sehen, wenn man sich damit auskennt, durchaus nicht arabisch aus. Der Hautton und die Haarfarbe stimmen meist überein, aber andere Merkmale unterscheiden sich. Auch wenn es nur böse Zungen sind, die sowas sagen, aber es GIBT unterschiedliche Ethnien.
      15 3 Melden
  • stadtzuercher 07.01.2016 08:38
    Highlight @Rafaela Roth/Rita Steffes-enn: "Sie kamen in grossen Gruppen, zwei bis drei Männer führten die Belästigungen durch":
    Nicht Männer sondern Arschlöcher belästigen Frauen!
    Wenn wir schon verallgemeinern müssen.
    75 21 Melden
    • Rendel 07.01.2016 09:32
      Highlight Ach, wenn jemand ein Arschloch ist, hat er plötzlich kein Geschlecht mehr? Langsam wird's lächerlich. Ein Mann mit einer gesunden männlichen Identität, hat kein Problem damit, wenn gesagt wird, dass die Täter in diesem Fall Männer waren.
      67 19 Melden
    • Karl33 07.01.2016 09:38
      Highlight Ich finde, dieser Slogan entlarvt schön die Politische Korrektheit in diesem Fall, welche es nicht erlaubt, gewisse Tatsachen beim Namen zu nennen. Zum Beispiel, dass die Täter Ausländer waren.
      76 20 Melden
    • Rendel 07.01.2016 09:49
      Highlight Ob die Täter alle Ausländer waren, wissen wir noch gar nicht mit Sicherheit. Ob die Untersuchungen, das je zu Tage fördern, weiss ich nicht. Wir wissen, es waren Männer. Das ist der kleine Unterschied. Ist das so schwer zu verstehen?
      31 68 Melden
    • kliby 07.01.2016 09:52
      Highlight Rendel, Männer sind heute individuell und müssen sich nicht deinen machohaften normativen Ansprüchen von 'gesunder männlicher Identität' unterwerfen. Sowas finde ich lächerlich.
      38 11 Melden
    • xerxeszrh 07.01.2016 10:02
      Highlight Die 15 vorläufig Festgenommenen hätten "Aufenthaltsbescheinigungen zur Durchführung des Asylverfahrens" bei sich gehabt, so der Beamte.
      Die Festgenommenen stammten aus dem Nahen Osten. Diese Personen seien "definitiv erst wenige Tage oder Wochen" in Deutschland gewesen. Der Polizist sagt, "von diesen Personen waren 14 aus Syrien und eine aus Afghanistan. Das ist die Wahrheit. Auch wenn sie schmerzt.“
      67 6 Melden
    • SeKu 07.01.2016 10:03
      Highlight @rendel
      Andersmeinigen Männern ihre Männlichkeit absprechen? Ganz arme Argumentation.

      Und:
      Ach, wenn jemand ein Arschloch ist, hat er plötzlich keine Herkunft mehr? Langsam wird's lächerlich. Jemand mit dieser Herkunft und einer gesunden Identität, hat kein Problem damit, wenn gesagt wird, wo die Täter in diesem Fall herkommen.

      Zu sagen alle Arschlöcher belästigen Frauen ist genauso falsch wie zu sagen alle Ausländer belästigen Frauen. Dieser dämliche Spruch kann also nicht mal seine richtige und wichtige Hauptaussage, dass nicht alle Ausländer Frauen belästigen rechtfertigen.
      42 7 Melden
    • Rendel 07.01.2016 11:55
      Highlight Welcher Mann Mühe hat bei der Aussage: "Sie kamen in grossen Gruppen, zwei bis drei Männer führten die Belästigungen durch", dass da Männer steht, und die durch Arschlöcher ersetzt haben will, wie Stadtzürcher das tat, da bleib ich dabei, der hat keine gesunde Identität als Mann.
      9 24 Melden
    • SeKu 07.01.2016 12:28
      Highlight Aber dann sollte es für Ausländer ja genau gleich sein wie für Männer. Ausländer sind ja nicht "schwächer" als (andere) Männer.

      Das wollte ich aussagen, als ich oben in deiner Aussage Männer durch Menschen mit bestimmter Herkunft austauschte. Und ich nehme mal schwer an, dass
      stadtzürcher kein Problem mit seiner Männlichkeit hat, sondern eine ähnliche Aussage machen wollte.
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    • Rendel 07.01.2016 12:33
      Highlight Ich weiss nicht wir ich dir den Unterschied noch erklären soll SeKu. Mir geht es um bekannte Tatsachen, nicht um Ideologien.
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    • Eisenhorn 07.01.2016 17:05
      Highlight @xerxeszrh Quelle?
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