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Otto Warmbier im März 2016: Mit hängendem Kopf wird er wird zum Schauprozess geleitet.  Bild: Jon Chol Jin/AP/KEYSTONE

«Der Zeitpunkt der Verhaftung war kein Zufall» – was ist mit Otto Warmbier passiert?

Der US-Student Otto Warmbier, der vor wenigen Tagen im Koma aus einer 17 Monate dauernden Haft in Nordkorea zurückgekehrt war, ist tot. Wurde Warmbier gefoltert? Und wenn ja, warum wurde er dennoch wieder freigelassen? Diese Fragen haben wir zwei Länderexperten von Amnesty International gestellt. 

20.06.17, 14:55 21.06.17, 06:40

«Es ist unsere traurige Pflicht mitzuteilen, dass unser Sohn, Otto Warmbier, seine Reise nach Hause beendet hat», hiess es in der schriftlichen Stellungnahme der Eltern von Otto Warmbier. «Die schreckliche, qualvolle Misshandlung, die unser Sohn in den Händen der Nordkoreaner erfahren hat, machte keinen anderen Ausgang möglich», schrieb die Familie weiter. 

Der Vater von Otto Warmbier trat erst nach Donald Trumps Amtsantritt an die Öffentlichkeit und kämpfte für die Freilassung seines Sohnes. Nach dessen Heimkehr bedankte sich Warmbier beim US-Präsidenten.  Bild: John Minchillo/AP/KEYSTONE

Die Warmbiers gehen folglich von qualvollen Misshandlungen – von Folter – aus. Nordkorea dementiert diese Anschuldigungen. Warmbier sei an Botulismus, einer schweren Nahrungsmittelvergiftung, erkrankt und nach Einnahme einer Schlaftablette nicht mehr aufgewacht, heisst es von Seiten des Regimes

Was in den 17 Monaten Haft tatsächlich passiert ist, darüber lässt sich nur spekulieren. Wir haben darüber mit den Länderexperten Reto Rufer und Arnold Fang von Amnesty International gesprochen. 

Was ist mit Warmbier passiert? Glauben Sie den Angaben, wonach Warmbier aufgrund einer schweren Lebensmittelvergiftung und Schlaftabletten eine Bewusstseinsstörung erlitt?
Reto Rufer und Arnold Fang: Dazu kann man nur grobe Vermutungen anstellen. Otto Warmbier könnte infolge von grosser psychischer Belastung oder als Folge einer falschen Medikation einen Zusammenbruch erlitten haben. Folgen von physischen Misshandlungen sind nicht sehr wahrscheinlich, wenn wir von den Aussagen ehemaliger ausländischer Häftlinge bzw. Geiseln ausgehen. Wir wissen es letztlich nicht. Die Obduktion der Leiche wird womöglich weitere Hinweise auf die Ursachen des Komas geben.

Werden Häftlinge in Nordkorea gefoltert?
Ja, Folter ist in nordkoreanischen Haftanstalten gang und gäbe, ganz besonders schlimm ist es in den Gefangenenlagern für politische Gefangene. In der Regel werden dabei aber nicht Ausländer gefoltert, bei Otto Warmbier würde es sich um eine Ausnahme handeln.

Wo werden Gefangene gefoltert?
Diese Gefangenenlager sind hermetisch abgeriegelte Orte, von der Aussenwelt abgeschnitten. Darin werden Oppositionelle und deren Verwandte von der Gesellschaft isoliert und für ihre vorgeblich mangelnde Loyalität bestraft. Das bekannteste ist das Lager Yodok. Aber auch in den normalen Gefängnissen findet schwerste physische und psychische Folter statt.

Im Wachkoma wurde Otto Warmbier in die USA zurückgebracht. Bild: AP/The Cincinnati Enquirer

War Otto Warmbier in einem solchen Internierungslager?
Wo Warmbier genau festgehalten wurde, ist nicht bekannt. Höchst wahrscheinlich an einem bewachten und abgeschlossenen Ort, nicht in einem Gefangenenlager​.

Warmbier wurde zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt. Ist eine solch harte Strafe normal?
Dass das Regime geringfügige Zeichen mangelnder Loyalität mit drakonischen Urteilen bestraft, ist bekannt. Bei Ausländern steht jedoch das politische Kalkül im Vordergrund. So war der Zeitpunkt der Verhaftung von Warmbier kein Zufall. Anfang 2016 verabschiedete der UNO-Sicherheitsrat neue Sanktionen gegen das nordkoreanische Regime. Das Regime antwortete mit der Verhaftung von Otto Warmbier und einem anderen Amerikaner.

1m 28s

Otto Warmbier stirbt nach 17 Monaten Haft in Nordkorea

Video: watson/Helene Obrist

Was erhofft sich Nordkorea davon?
Neben Otto Warmbier sind auch noch weitere Ausländer in Nordkorea in Haft. Darunter ein Kanadier, ein Amerikaner und zwei Südkoreaner. Die Häftlinge sind für Pjöngjang ein Druckmittel gegen den Westen. Mit den inhaftierten Ausländern versucht das Regime politische Konzessionen zu erwirken.

Warum liess Nordkorea Warmbier doch noch frei? War dies ein politischer Schachzug? Hier kann man auch nur spekulieren: Die Freilassung von Warmbier hat womöglich mit den guten Kontakten des Profibasketballspielers Dennis Rodman mit Pjöngjang zu tun. Rodman besuchte kurz vor Warmbiers Freilassung Kim Jong-un in Nordkorea. Ob es ein politischer Schachzug war, kann man so nicht beantworten.

Kim Jong-un braucht ausländische Gefangene als politische Druckmittel – unter anderem auch gegen die Vereinten Nationen.  Bild: HOW HWEE YOUNG/EPA/KEYSTONE

Was bedeutet der Tod von Warmbier für die Beziehung zwischen den USA und Nordkorea? Eine Verbesserung der bereits angespannten Stimmung ist es sicherlich nicht.

Die von Otto Warmbier genutzte Reiseagentur nimmt Nordkorea-Besuche für US-Touristen aus dem Programm. Das Risiko sei «zu gross geworden», teilte das in China ansässige Unternehmen Young Pioneer Tours heute auf seiner Facebook-Seite mit. Was raten Sie Schweizerinnen und Schweizer die eine Reise nach Nordkorea planen? Reto Rufer: Ich will hier keinem Boykott das Wort reden, aber jeder, der nach Nordkorea reist, sollte sich seiner Verantwortung bewusst sein und vielleicht nicht ein Konterfei von Kim Jong-un zerreissen … Die Schweiz steht sicherlich nicht im gleichen Fokus wie die USA, da es für Nordkorea kaum politische Motive gibt, Schweizer in Nordkorea in Gefangenschaft zu nehmen. Persönlich habe ich jedoch Mühe damit, in Nordkorea beispielsweise luxuriöse Skiferien zu verbringen. Das Geld, das man zahlt, fliesst direkt in die Staatskasse von Kim Jong-un.

So feiert sich Nordkorea

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Brikne, 20.7.2017
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44
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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fischra 20.06.2017 22:21
    Highlight In ein Land zu Reisen wo vermutlich in genau dem Zeitpunkt Menschen gefoltert und umgebracht werden finde ich doch sehr entartet. Dieses Regime welches das Volk hungern lässt und das Geld für Atomtests und Blindgänger ausgint braucht wirklich keine Unterstützung und sollte einfach ignoriert werden.
    38 0 Melden
    • Dan Rifter 20.06.2017 22:41
      Highlight Aus ähnlichen Gründen sollte man auch nicht nach Israel reisen.
      38 10 Melden
    • trio 20.06.2017 23:53
      Highlight ...oder nach Amerika 😉
      28 9 Melden
    • qumquatsch 21.06.2017 16:15
      Highlight grundsätzlich einverstanden, dennoch ist es SEHR fraglich, wieviel besser es den Einwohnern von Nordkorea denn ginge, ohne genau jene Machtdemonstrationen.
      ich wäre eher dafür, dass man sich von Seitens UN, USA und G8/20 mal tatsächlich überlegen würde wie man die Zusammenarbeit mit einem solchen Land verbessern könnte. Nicht, wie man die nächste Sanktion verhängt, dies scheint ja nicht zu fruchten...
      1 0 Melden
  • Uslandschwiizer 20.06.2017 18:47
    Highlight Was mit Otto Warmbier passiert ist, ist sicher aeusserst tragisch und zu verurteilen. Doch irgendwie kaufe ich die Unschuldslamm story und dass alles nur politisches Kalkuel ist, nicht ab.
    Ich war selber mit Young Pioneer Tours in Pjoengjang und habe eine gut organisierte tour ohne Probleme erlebt. Man weiss auf was man sich einlaesst und benimmt sich dementsprechend - dann ergibt sich auch keinen Grund fuer eine Festnahme und einen Schauprozess.
    22 57 Melden
    • Mira Bond 20.06.2017 19:38
      Highlight Sie sind ja auch kein Amerikaner...nützt also als Druckmittel kaum.
      63 6 Melden
  • wydy 20.06.2017 17:25
    Highlight Es wäre noch zu erwähnen, dass es keine stichhaltigen Beweise für die Tat gab. Der einzige Beweis war ein unscharfes Video, worauf die Person nicht zu erkennen ist und ein Geständnis, welches wohl unter zwang gemacht wurde, zumindest wenn man den Wortlaut betrachtet
    70 3 Melden
  • Spötter 20.06.2017 17:10
    Highlight Tut mir Leid für den Mann. Leider haben junge Leute das gewisse Feeling, auch hier im Land nicht. Was geht und was nicht. Andere Länder andere Sitten, auch wenn es hirnrissige sind. Persönlich: Ich bleibe in Europa, besser in der Schweiz. "Höseler"? Ja. Warum nicht:-)
    28 105 Melden
    • Natürlich 20.06.2017 17:31
      Highlight Wenn jeder immer nur das getan hätte was er dürfte, würden wir immernoch in Höhlen wohnen...
      68 29 Melden
    • JFI 20.06.2017 17:33
      Highlight Nicht einfach den jungen Leuten die Schuld geben. Die Überwachungsaufnahmen, die Nordkorea als Beweismittel gezeigt hat sind komplett unscharf und es ist kaum etwas darauf zu erkennen.

      Das Geständnis wurde ihm diktiert inklusive grammatikalischen Fehlern und in sehr schlechtem Englisch. Das Schild hing im "Staff-Only" Stockwerk, wo er keinen Zugang hatte (der Lift hält dort nicht einmal an).

      Die Wahrscheinlichkeit ist klein, dass er das Propaganda-Plakat überhaupt entfernt hat. Er wird wohl einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen sein. Das hat nichts mit Feeling zu tun.
      95 3 Melden
    • owlee 20.06.2017 17:38
      Highlight Ach ja, mal wieder die "jungen Leute" 🙄
      36 4 Melden
    • Blitzableiter 21.06.2017 13:01
      Highlight Doch der Junge hat das Plakat entwendet. Nach Berichten von Freunden soll er zuvor Zuhause dies so abgemacht haben, eine "Trophäe" aus Nordkorea mit zu bringen. Eine kleine Dummheit die ihm leider das Leben gekostet hat.
      2 1 Melden
  • Pirat der dritte 20.06.2017 16:24
    Highlight Wieviel Geduld erwarten wir von den USA noch? Wieviel Geduld ist überhaupt verantwortbar angesichts der KZ in Nordkorea und der ständigen Drohungen? Angesichts der militärischen Stärke, könnten die USA das Problem Nordkorea innert Tagen aus der Welt schaffen.
    23 144 Melden
    • Rendel 20.06.2017 16:56
      Highlight Sie wünschen sich offenbar einen 3. Weltkrieg.
      102 12 Melden
    • Special K 20.06.2017 17:11
      Highlight Super-Idee, weil hat in Afghanistan und Irak ja auch gut funktioniert.

      Was kann da schon schief gehen.
      145 9 Melden
    • Hans Franz 20.06.2017 17:14
      Highlight Und mit welchen Konsequenzen? Ein Krieg gegen Nordkorea wäre meiner Meinung nach nicht sinnvoll... Aber irgendetwas muss schon geschehen, nur was ist das Richtige
      45 5 Melden
    • Natürlich 20.06.2017 17:34
      Highlight Gebe Pirat recht.
      Dieser Schandfleck muss dem Erdboden gleich gemacht werden.
      Lieber sterben als in solch einem Land leben zu müssen!!!
      15 74 Melden
    • Echo der Zeit 20.06.2017 17:40
      Highlight Ein Krieg gegen Nordkorea wäre Absolut sinnvoll - wen China, Russland und die Usa - zusammen den Irren Kim weg machen würden - aber das diese drei aus Menschlichkeit das Problem Lösen - Ne wohl nicht.
      37 2 Melden
    • Rendel 20.06.2017 17:44
      Highlight Wenn man in Sicherheit lebt, kann man leicht grosse Töne spucken, Natürlich.
      50 1 Melden
    • ujay 20.06.2017 18:01
      Highlight Dummer Spruch: Ein Land dem Erdboden gleich machen; heisst auch: Zivilbevölkerung hin oder her. Da sind sie wieder, die dumpfen Kriegsgurgeln. Nur das Hirn nicht benutzen, könnte ja was intelligentes rauskommen.
      81 5 Melden
    • moedesty 20.06.2017 18:23
      Highlight welche länder hat denn nordkorea angegriffen? ehhm ................ und die usa?

      27 20 Melden
    • Leventis 20.06.2017 18:27
      Highlight Es wurde schon aus vielen Gründen Krieg geführt. Aber doch nicht wegen KZ's.
      Irgendwie habe ich das Gefühl, dass vor allem die amerikanischen und chinesischen Regierungen insgeheim froh sind um den territorialen Puffer. Seien es auch die irren Kims. Die USA werden alles mögliche tun um zu vermeiden, Nordkorea angreiffen oder gar mit Truppen einmarschieren zu müssten und um dann wieder direkt der chinesischen Volksarmee (heisst doch so, oder?) gegenüberzustehen.
      Russen und Amerikaner reiben sich im fernen Syrien.
      Andererseits nahmen die Russen die Krimm und China würde wohl auch vorsorgen...
      7 0 Melden
    • Mia_san_mia 20.06.2017 19:06
      Highlight @Pirat: Du hast Recht, das wird echt mal Zeit...
      3 19 Melden
    • flyingdutch18 20.06.2017 19:13
      Highlight Krieg war noch nie die Lösung eines Problems. Eure Kommentare, Pirat und Natürlich, sind völlig daneben, denn ein Krieg/Atomkrieg würde den Tod Millionen unschuldiger Menschen bedeuten.
      46 2 Melden
    • Lutamoshikito 21.06.2017 08:47
      Highlight @ flyingdutch18: Und dazu noch eine Verseuchung von Wasser und Luft, was uns auch irgendwann betreffen wird (z.B. Nahrung). Die Folgen sind nicht vorauszusehen aber sicher fatal.
      Nein, Krieg ist für alle zu vermeiden, wenn da ein paar machtgeile Vollidioten mit nervösem Finger am roten Knopf rumfummeln.
      4 0 Melden
  • Sheldon 20.06.2017 15:24
    Highlight Interpretiere ich das richtig ? Es gibt tatsächlich Leute, welche Skiurlaub in Nordkorea machen ? Wie dekadent krank ist denn sowa ? Wer kann da locker in einem Skigebiet rumwedeln, während höchstwahrscheinlich in der Nähe Menschen zu Tode gefoltert werden und an Atomwaffen rumgebastelt wird ?
    252 24 Melden
    • Philipp Burri 20.06.2017 16:09
      Highlight Die Leute gehen auch auf die Malediven, in die Türkei oder nach Thailand...
      150 29 Melden
    • Saraina 20.06.2017 16:18
      Highlight Es gibt auch Leute, die in Nordkorea Wanderferien machen. Herr Blocher zum Beispiel.
      127 20 Melden
    • Marlon Mendieta 20.06.2017 16:26
      Highlight An vielen "Taumstränden" ist die Situation ähnlich.
      Malediven, Kenia oder auch Erdoganistan
      90 15 Melden
    • Spötter 20.06.2017 17:04
      Highlight Hä?? Bist du sicher? Ja nun, alles ist möglich in der ver - rückten Welt.
      8 4 Melden
    • kettcar #mo4weindoch 20.06.2017 17:25
      Highlight Henä, was ist in Kenia ähnlich, wie in Nordkorea?
      19 4 Melden
    • Saraina 20.06.2017 17:36
      Highlight Also die Türkei ist in einer kritischen politischen Situation, aber ihr nordkoreanische Zustände zu unterstellen ist akuter Verhältnisblödsinn!

      Vielleicht sollte man sich mal kurz fragen, ob es im Interesse der Schweiz und des übrigen Europas sei, derartiger Vorkriegspropaganda kritiklos hinterher zu hecheln. Kleiner Typ: im Fall Syriens und Libyens war es das nicht...
      30 9 Melden
    • Echo der Zeit 20.06.2017 17:44
      Highlight @Henä Hennessy, Philipp Burri - Ne diese Länder kann man nicht mit Nordkorea vergleichen. Keines dieser Länder verletzt die Menschenrechte so massiv wie Nordkorea.
      25 3 Melden
    • ujay 20.06.2017 17:55
      Highlight @Philipp Burri. Ziemlich schwacher Vergleich. Was haben diese 3 Länder mit dem Regime in Nordkorea auch nur annähernd zu tun? Das ist eine banale Verharmlosung der Zustände in NK, oder hast du einfach keine Ahnung?
      22 3 Melden
    • Marlon Mendieta 20.06.2017 19:58
      Highlight Liebe Leute, wenn man die Türkei mit Nordkorea vergleicht, behauptet man nicht, dass die beiden Länder identisch sind.
      Ich wollte nur sagen, dass offenbar Menschenrechtsverletzungen viele Leute nicht abschrecken.
      20 4 Melden
    • 45rpm 20.06.2017 20:40
      Highlight Well, Thailand ist vergleichsweise recht liberal, aber wenn es um Majestätsbeleidigung geht, wird auch mit drakonischen Strafen geahndet, die für uns absolut nicht nachvollziehbar sind: http://www.stern.de/politik/ausland/majestaetsbeleidigung-in-thailand--37-jahre-haft-nach-witz-ueber-einen-hund-7443654.html

      Und in der Türkei ein Bild von Erdogan anzuzünden, ist sicherlich auch nicht ratsam. Da wird man wahrscheinlich als Anhänger von Gülen für recht lange Zeit ins Gefängnis gehen.

      Ich denke, Philipp Burri wollte sagen, dass man für Banalitäten hart bestraft wird...
      10 3 Melden
    • kettcar #mo4weindoch 21.06.2017 07:32
      Highlight Henä, nach wie vor fehlt mir die parallele zu Kenia.
      3 0 Melden
  • coldroger 20.06.2017 15:17
    Highlight Was wirklich mit Otto Warmbier in Korea passiert ist und woran er gestorben ist, wird die Weltöffentlichkeit wahrscheinlich nie erfahren.
    119 7 Melden
  • .:|HonigTroll|:. 20.06.2017 15:09
    Highlight Denis Rodman, unglaublich was du alles schaffst.

    Du bringst diesen Giftzwerg dazu das er dir aus der Hand frisst.

    Weder die UNO, noch ein Land noch sonst etwas scheint den irren Kim zu beeindrucken. Aber du hast es geschafft. Mann oh Mann du bist ein 7-Siech.
    37 93 Melden
    • Erarehumanumest 20.06.2017 16:16
      Highlight Rodman in Ehren, aber Larry Bird würde er vermutlich aus der Hand fressen...
      18 4 Melden
  • Lutz Pfannenstiel 20.06.2017 15:09
    Highlight "So war der Zeitpunkt der Verhaftung von Warmbier kein Zufall. Im März 2016 verabschiedete der UNO-Sicherheitsrat neue Sanktionen gegen das nordkoreanische Regime. Das Regime antwortete mit der Verhaftung von Otto Warmbier und einem anderen Amerikaner." Tönt gut - nur geht das zeitlich nicht auf. Warmbier wurde schon am 2. Januar 2016 festgenommen.
    33 16 Melden
    • Helene Obrist 20.06.2017 15:39
      Highlight Das ist richtig. Warmbier wurde im Januar festgenommen, das Strafurteil von 15 Jahren Arbeitslager wurde aber erst im März verkündet. Somit geht's zeitlich wieder auf.
      73 31 Melden
    • Lutz Pfannenstiel 20.06.2017 17:59
      Highlight Verhaftung, Verurteilung, ist das für euch dasselbe? Es ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass die Begründung für die Kernaussage des Interviews schlicht nicht stimmen kann! Wenn schon, hätte man sagen können, dass die Härte der Strafe kein Zufall sei.
      27 4 Melden
    • Leventis 20.06.2017 18:43
      Highlight Naja.. nehmen die da jemanden fest und sprechen ihn dann frei?
      Man könnte argumentieren, dass die Nordkoreaner bereits im Januar von den anstehenden/geplanten Sanktionen Wind bekamen und deshalb halt vorsorglich Gefangene machten um sie als Pfand zu nutzen.
      So gesehen, und rein chronologisch betrachtet, war eben nicht die Verhaftung die "politische Konsequenz", sondern die anschliessende Bekanntgabe der Verurteilung.
      *klugscheiss off*
      Danke @Lutz & Helene
      Gemeinsam haben wir Recht, oder?🤗
      12 4 Melden

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