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Israelischer Sicherheitsexperte: «Um europäische Flughäfen sicher zu machen, müsste man sie neu bauen»  

02.07.16, 17:49

Der Atatürk-Flughafen von Istanbul gilt als sehr sicher. Trotzdem gelang es dort Terroristen, ein Blutbad anzurichten. Im Interview erklärt der ehemalige Sicherheitschef des Flughafens Ben Gurion in Tel Aviv, was vermutlich schief gegangen ist – und was europäische und amerikanische Grossflughäfen machen müssten, um solche Anschläge zu verhindern.

Wie sicher ist der Flughafen von Istanbul?
Rafi Sela:
Atatürk ist ein sehr sicherer Flughafen, nicht zuletzt, weil er viel vom Sicherheitskonzept des Flughafens Ben Gurion in Tel Aviv adapiert hat. Aber mir scheint, sie haben es nicht zu 100 Prozent umgesetzt.

Das heisst?
Es gibt in Istanbul Sicherheitskontrollen vor dem Betreten der Abflughalle. Was schief gegangen ist, weiss ich nicht. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass es mit ungenügender Ausbildung, beziehungsweise ungenügendem Training zu tun hat. Man kann Menschen für alles mögliche ausbilden, aber wenn sie im Anschluss nicht regelmässig trainiert und gedrillt werden, entspannen sie sich und ihre Wachsamkeit nimmt ab.

Sicherheitskontrolle vor dem Istanbuler Flughafen Atatürk (23.03.2016). Bild: EPA

Warum wird nicht öfter trainiert?
Weil es sehr teuer ist. Jemanden auszubilden, ist eine Sache. Tägliches oder wöchentliches Training eine ganz andere. Der menschliche Instinkt ist verlässlich, aber er muss immer und immer wieder geschult werden.

Viele Experten zweifeln am Nutzen von Kontrollen vor der Abflughalle, weil sich die Menschenschlangen einfach an einen anderen Ort verschieben und weiterhin ein Terrorziel darstellen.
Das sehe ich völlig anders. Das Ziel ist natürlich, dass genau das nicht passiert. Die erste Sicherheitskontrolle sollte so weit als möglich vom Terminal entfernt sein. Dieser sollte auf diese Weise beinahe «steril» werden, damit sich das Personal auf das Überprüfen des Gepäcks und auffälliges Verhalten von Passagieren konzentrieren kann. In so einer Umgebung ist es sehr, sehr unwahrscheinlich, dass drei Personen im Taxi zum Flughafen fahren und einen Schaden wie in Istanbul anrichten können.

Rafi Sela.
bild via cnbc

In Tel Aviv wäre dies also nicht möglich?
Eine hunderprozentige Sicherheit gibt es nicht. ABER:
Unsere Leute sind so gut ausgebildet und so gut trainiert, dass sie blitzschnell reagieren. Es nicht auszuschliessen, dass Terroristen in die Abflughalle gelangen und anfangen zu schiessen. Aber nicht lange. Und ich bezweifle auch, dass sie Zeit hätten, sich in die Luft zu sprengen. Es sei denn, sie täten das gleich am Anfang.

Ben Gurion hat 16 Millionen Passagiere pro Jahr, Frankfurt über 60 und Atlanta über 100. Ist es überhaupt realistisch, so ein Konzept auf einen Grossflughafen zu übertragen?
Absolut. Das Problem ist, dass diese Flughäfen nicht dafür ausgelegt sind. Man müsste sie praktisch von Grund auf neu bauen. Aber theoretisch lässt sich das Konzept auch auf einen unendlich grossen Flughafen übertragen.

Der Umbau oder Neubau solcher Flughäfen wäre sehr teuer.
Erinnern Sie sich an den Anschlag auf den Flughafen Los Angeles 2013? Nachher kam der Sicherheitschef nach Tel Aviv um zu sehen, wie wir das machen. Er kehrte zurück und führte eine Fahrzeugkontrolle ein. Das Resultat waren Staus bis nach Hollywood.

Wie löst man dieses Dilemma?
Sie haben es doch schon gelöst, auch in den USA! Früher gab es auf den US-Autobahnen Staus vor den Mautstationen. Warum? Für zwei Spuren gab es zwei Stationen. Dann bauten sie stattdessen 17 Stationen für zwei Spuren und die Staus verschwanden. Dasselbe Prinzip funktioniert auch am Flughafen.

Gibt es ausser Ben Gurion und Atatürk andere bedeutende Flughäfen mit vorgelagerten Sicherheitskontrollen?
Ja, zum Beispiel in Peking.

Man hört, auch Brüssel habe nach den Anschlägen reagiert.
Sie stellten ein Zelt vor die Abflughalle und kontrollierten die Passagiere draussen, was alle verrückt gemacht hat. Nach einer Woche wurde die Übung abgebrochen. Was die Belgier gut gemacht haben: Sie haben die Präsenz von bewaffneten Sicherheitsleuten im Terminal massiv erhöht. Doch auch diese Massnahme wird die Sicherheit nur dann nachhaltig erhöhen, wenn ein hoher Ausbildungs- und Trainingsstand aufrechterhalten bleibt.

Rafi Sela

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • TanookiStormtrooper 01.07.2016 17:54
    Highlight Immerhin gut für den BER! ;P
    5 1 Melden
  • flv 01.07.2016 16:46
    Highlight Ich bin gerade aus Israel zurückgekommen und habe mich schon dort gewundert, wieso der Ben Gurion-Flughafen nun einer der sichersten der Welt sein soll. Okay, er hat einen bewachten Aussenring, wo man jedoch mit dem Taxi durchgewunken wird. Wenn wir nicht so europäische Bleichgesichter gewesen wären, hätten sie vielleicht schon genauer hingeschaut. Ich denke aber, mit dem richtigen Aussehen und der richtigen Kleidung wird der Kofferraum wohl kaum geöffnet.
    Der Flughafen ansonsten ist meines Erachtens vergleichbar von Aufbau und Kontrollen wie jeder andere grössere Flughafen auch...
    27 4 Melden
    • cheeky Badger 01.07.2016 21:53
      Highlight Ich habe das genauso erlebt. Zusätzlich kann man auch mit dem zug hin/weg. da ist mir gar keine kontrolle aufgefallen (bei der ankunft).

      Bei der abreise mit dem taxi kamen wir ohne kontrolle zum flughafen. Drinnen mussten wir 2,5 stunden warten um das gepäck aufzugeben.

      Vielleicht sieht das sicherheitskonzept vor die passagiere in der schlange zu beobachten.

      Danach wurden uns private fragen von 2 verschidenen Profilern gestellt.

      9 2 Melden
    • wonderwhy 02.07.2016 11:44
      Highlight Richtig! Das Profiling am Ben Gurion beruht nicht ausschliesslich auf das Aussehen, sondern eben auch auf Verhaltensweisen.
      11 3 Melden
  • rolf.iller 01.07.2016 15:20
    Highlight Die ganze Terrorangst ist wo was von Irrational.

    Alle haben Angst vor dem bösen Terroristen, aber niemand fürchtet sich vor seinem Partner, Lebensgefährten, Lover, Ehepartner, Verwandten, Kinder, Eltern, ...

    Dabei ist diese Gruppe soviel gefährlicher. 2014 gab es 173 Tötungsdelikte in der Schweiz. Etwa Hälfte davon wird ja bekanntermassen aus dem nahen Umfeld begannen also so ca. 87.

    Also wurden 87 Leute von ihren Liebsten und 0 Menschen von Terroristen in der Schweiz umgelegt. Unsere Freunde und Bekannten sind 1.5 Orlandos voraus.

    @toobitz, @john waynee: Bitte beschwert Euch.
    34 9 Melden
    • SanchoPanza 01.07.2016 17:21
      Highlight so ist es. und genau diese irrationale Angst wollen Terroristen (jeglichen Hintergrunds) schüren.
      16 2 Melden
    • elmono 02.07.2016 20:38
      Highlight Scheinbar kontrollierbare vs. unkontrollierbare Risiken und deren Gewichtung. Genau das gleiche wie Flugzeug vs. Auto. Wir Menschen denken nun mal nicht rational.
      7 1 Melden
  • Froggr 01.07.2016 15:10
    Highlight Man sagt, dass es nichts bringt die Flughäfen sicherer zu machen, da sie sich dann andere Ziele suchen. Mag sein. Aber es ist immernoch besser etwas zu unternehmen, als zu sagen, dass es nichts bringt und einfach nur zuzuschauen.
    11 12 Melden
    • rolf.iller 01.07.2016 15:46
      Highlight "Etwas unternehmen", wie Neubauen, Leute länger warten lassen und schikanieren, oder die Leute vor dem Flughafen versammeln, damit man sie davor statt darin sprengt, oder hattest Du eine andere Geldverschwendung im Sinn?
      17 6 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 09:54
      Highlight @Rolf.iller: Draussen oder drinnen macht einen Unterschied: draussen ist der Perimeter grösser und man kann die Menschen auf einer grösseren Fläche verteilt anstehen lassen zur Kontrolle. Weil die Menschen viel grossflächiger verteilt sind, kann ein einzelner Täter viel weniger Menschen töten, bevor er eliminiert ist. Eine Bombe im Freien verletzt und tötet weniger Menschen, weil keine Deckenteile runterstürzen können und viel weniger Splitter entstehen.
      Vielleicht muss man dereinst das Gepäck 2 Km ausserhalb des Flughafengepäcks abgeben, damit es separat kontrolliert und transportiert wird.
      2 6 Melden
  • Ignorans 01.07.2016 13:32
    Highlight Ist wirklich nötig, dass man Millionen investiert und unzählige Menschen mit Zusatzaufwand genötigt werden, weil es einige (seltene) Tote gibt?
    Rauchen unter Strafe zu setzen würde massiv mehr Leben retten...
    47 38 Melden
    • toobitz 01.07.2016 14:42
      Highlight Dein Statement und dieser Vergleich sind derart unfassbar menschenverachtend und bescheuert, dass ich wirklich inständig hoffe, es handle sich um Sarkasmus.
      29 40 Melden
    • john waynee 01.07.2016 15:07
      Highlight Ignorans dich unter Strafe zu setzen würde verhindern, dass wir mit idiotischen Posts berieselt werden.
      10 20 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.07.2016 16:29
      Highlight Ignorans: Rauchen unter Strafe stellen würde ich (Nichtraucher) wegen dem trotzdem nicht.
      Aber eigentlich das du sonst absolut recht.

      Wenn ich mir alle die Risiken anschaue, dennen is ausgesetzt bin, wenn ich vereise. Dann kommt Terror sehr weit hinten.

      Das beste wäre man würde Terror einfach so gut es geht ingorieren. Dann würde er seine Ziele verfehlen und an Attraktivität verlieren.
      15 2 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 10:02
      Highlight @Ignorans: Dein Vergleich hinkt. Beim Rauchen geht der Raucher von sich aus und bewusst das Risiko ein. Das ist nicht anders bei einem Bergsteiger, einem Autofahrer, einem Fallschirmspringer, einem Workoholic, etc.
      Ein Terrorüberfall ist eine schlimme Gewalttat die ein Mensch einem anderen antut. Und solche Untaten dürfen sicher nicht unbeantwortet bleiben. Mehr Sicherheitsvorkehrungen sind gegebenermassen sinnvoll.
      4 3 Melden
    • Datsyuk * 03.07.2016 17:34
      Highlight Gaspadin, wie viele Unschuldige sterben jährlich im Strassenverkehr?
      3 2 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 21:02
      Highlight @Datsyuk: Offenbar zuviele, darum verfolgt das Bundesamt für Strassenverkehr das Projekt "Vision Zero", alias "Via Secura", welches, seit dem es in das Leben gerufen wurde, mit grossem Erfolg zahlreiche Massnahmen und Gesetzesänderungen durchgesetzt hat, mit dem hehren Ziel, die Zahl der Verkehrstoten langfristig auf Null zu bringen. Aber was hat Deine Frage mit der Sicherheit von Flughäfen zu tun?
      3 1 Melden
    • Datsyuk * 03.07.2016 21:35
      Highlight Eben unzählige mehr als durch Terror. Warum dann so viel Geld in angebliche Sicherheit investieren und die Freiheit immer mehr aufgeben? Wofür?
      1 2 Melden
    • Gaspadin 03.07.2016 22:16
      Highlight @Datsyuk: Weil jeder Mensch zählt. Weil jedes Menschenleben schützenswert ist.
      4 1 Melden
    • Datsyuk * 04.07.2016 08:45
      Highlight Okay. Und was zählt die Freiheit aller?
      2 2 Melden
    • Gaspadin 04.07.2016 09:49
      Highlight @Datsyuk: Freiheit bedeutet auf jeden Fall nicht, dass die einen die anderen in die Luft sprengen dürfen.
      2 1 Melden
    • Datsyuk * 04.07.2016 10:35
      Highlight Nein, das bedeutet sie auch nicht. Aber du hast mich verstanden. :-)
      3 1 Melden
  • Alnothur 01.07.2016 13:30
    Highlight Pro-Tip: Sicherheitshysterie und daraus resultierende "Massnahmen", auch bekannt als "Sicherheitszirkus", nützen nichts und schaden nur.
    47 11 Melden
    • Froggr 01.07.2016 15:07
      Highlight Sagt der Experte...
      5 15 Melden
  • rolf.iller 01.07.2016 12:57
    Highlight Das ganze Sicherheitstralala bringt doch nichts. Wenn die Flughäfen dann mal total sicher sind, kann man auch ein Konzert, Jahrmarkt, Veranstaltung angreifen. Alles was es braucht sind viele Leute auf einem Haufen, eine Waffe und einen Willigen.

    Die Limite ist nicht wie sicher etwas ist sondern wie viele Willige sich finden.

    In Irak, Syrien, Afghanistan und Tschetschenien wurden ein paar 100K Leute umgelegt. An anderen Orten kann man dem süsslichen Surren der Drohnen lauschen.

    Da sind ein paar Leute leicht säuerlich... Evtl sind keine Kriege unter falschem Vorwand eine gute Idee?
    68 13 Melden
    • Maett 01.07.2016 15:13
      Highlight @rolf.iller: in Israel (oder zumindest Jerusalem) läuft's doch genauso. Vor praktisch jedem nicht-privaten Gebäude und jedem Ort mit einer (möglichen) Menschenansammlung, gibt es diese Sicherheitskontrollen.

      Dass das unermesslich viel kostet ist klar, dort wird es aber laufend legitimiert, weil es genügend "Willige" (wie Sie es nennen) gibt, die immer wieder Anschläge verüben.

      Und da liegt das Problem: Willige wird es immer geben, egal wie hoch der Sicherheitsaufwand ist. Damit müssen wir leben.
      12 4 Melden
    • flv 01.07.2016 16:39
      Highlight @Maett: Das mit Israel (und Jerusalem) kann ich so nicht ganz bestätigen! Ich war gerade dort und war absolut überrascht, wie wenig Security-Personal sichtbar ist! Auch Sicherheitschecks bei Eingängen gibt es nur teilweise bei wichtigen Gebäuden. Bei grossen Openair-Malls oder dem Markt, wo sich tausende von Leuten drängen, gibt es absolut keine Kontrolle. Eventuell ein paar gelangweilte Polizisten am Glacé schlecken...

      Ich denke, Israel bewacht seine Innen- und Aussengrenzen dermassen strikt, dass im Inland keine ausserordentlichen Massnahmen mehr nötig sind.
      10 1 Melden
    • Maett 01.07.2016 17:48
      Highlight @flv: ach so, ich dachte das sei dort ständig so. Ich war gerade kurz nach einem Terroranschlag in Jerusalem, anscheinend fährt man dann andere Sicherheitskonzepte.
      6 1 Melden
    • rolf.iller 01.07.2016 23:28
      Highlight Hmmmmmm, mal überlegen ob Israel ein gutes Vorbild sein kann. Man könnte zum Beispiel doch gosse terrific Mauern, um diese frazösischen Banlieus bauen - da wo diese Moslems wohnen, diese chancenlosen und drogensüchigen. Niemand geht rein nieman kommt raus und UN, EU schicken Hilfsgüter.

      Ich versteh nicht so richtig, wo sich Israel hinbewegt, riecht irgendwie nach Sackgasse und loose - loose.
      16 4 Melden
  • maxi 01.07.2016 12:47
    Highlight Das währe also die chance für berlin🙈
    58 1 Melden
    • rolf.iller 01.07.2016 12:58
      Highlight Klasse Idee! Dann kann man den BER endlich begraben weil Terror und alle können das Gesicht wahren.
      18 1 Melden
    • maxi 01.07.2016 13:19
      Highlight Ich habe nur (!!) klasse ideeen! ;)
      16 1 Melden
  • Li La Launebär 01.07.2016 12:40
    Highlight Hoffentlich nicht!
    Was der Staat Israel (damit meine ich klar nicht die Menschen) leider nicht versteht, ist dass man Terror nicht mit Sicherheitsmassnahmen, sondern mit Dialog vermindert.
    34 48 Melden
    • ramonke 01.07.2016 12:46
      Highlight hahaha...
      dann suchen wir doch mal den dialog mit dem is dann hören die sicher auf :)
      63 19 Melden
    • gianny1 01.07.2016 13:55
      Highlight Dialog mit Terroristen wie der
      Hamas oder IS? Das ist ja schon sehr blauäugig!
      27 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.07.2016 14:42
      Highlight Israel meldet ja immer mal wieder stolz wie man im syrischen Grnezgebiet FSA-"Rebellen" in Krankenhäusern zusammenflickt...
      Soviel zum Thema mit Terroristen kooperieren..
      13 1 Melden
    • Zuagroasta 01.07.2016 16:38
      Highlight Das nennt sich Humanität, geshitwhatever. Elendig verrecken lassen (wollen), machen andere. ;)
      8 5 Melden
  • amore 01.07.2016 12:24
    Highlight Wenn alle Flughäfen mit Sicherheitsringen etwas besser überwacht werden können, müssen wir danach die grossen Bahnhöfe auch so sichern. Denn wenn es für die Terroristen an Flughäfen "nichts" mehr zu holen gibt, können z.B. 5 Selbsmörder am Morgen im HB Zürich ihre Sprenggürtel zünden und sie haben ihr Ziel von zig Toten erreicht. Und dann haben wir ja noch die grossen Feste ..... Irgendwie ergibt das Ganze eine nicht endende Sicherheitshisteriespirale.
    76 1 Melden
    • Radiochopf 01.07.2016 12:41
      Highlight @amore

      sehe ich genau so und man sollte die Ursache bekämpfen und nicht deren Folgen.. ich finde es schön, kann ich an den Flughafen ZH gehen mit dem Zug, ohne dass ich 1mal gecheckt werde.. das wäre ganz anders, wenn dort mal was passieren würde... ich glaube sogar, ich konnte als kleines Kind noch in Flugzeuge einsteigen, ohne das es irgendwelche Sicherheitskontrolle gab.. schon 20jährige heutzutage können das leider ganz und gar nicht meh behaupten, traurige Entwicklung..
      28 2 Melden
    • aye 01.07.2016 14:26
      Highlight Grundsätzlich hast du bestimmt Recht, jedoch gehören Flughäfen zu den wichtigsten Knotenpunkten der globalisierten Welt. Wenn ein Flughafen lahmgelegt wird ist es viel schwieriger die Verkehrsströme umzuleiten als z.B. bei einem Bahnhof. Bei einem Anschlag auf ein Fest wird das Fest abgebrochen, doch am nächsten Tag läuft sonst alles wieder quasi normal.
      3 9 Melden
    • wonderwhy 02.07.2016 12:05
      Highlight @Radiochopf Was sind Deiner Meinung nach die Ursachen von Terrorismus und wie könnte man diese bekämpfen?
      0 2 Melden
    • Datsyuk * 03.07.2016 17:40
      Highlight Wonderwhy: Ein Grund - nebst vielen anderen - ist der Drohnenkrieg der USA, der auch Terror ist. Schon lange werden in den betroffenen Ländern Zivilisten Opfer. Was ist das, wenn nicht auch Terror?
      3 1 Melden
  • Donald 01.07.2016 11:58
    Highlight Ich glaube auch, dass das Personal ein Schlüsselfaktor ist. Der Job ist ja auch ziemlich eintönig und die Chance, dass wirklich einmal etwas passiert ist so gering.

    Ich behaupte am Flughafen in Basel würde man fast alles rein bekommen. Die Leute da interessieren sich überhaupt nicht. In Zürich sieht es deutlich besser aus.
    44 10 Melden
    • Amboss 01.07.2016 12:59
      Highlight Jaja, einfach mal wieder irgendetwas behauptet.

      Ich bin überzeugt, wenn der Flughafen Basel wirklich ein Sicherheitsproblem hätte, hätte man dies schon längst bemerkt.

      Und da du sowieso nicht die Eier hast, dies irgendwie zu belegen (= auszuprobieren) meine ich: Lass den Quatsch, sprich dann, wenn du was zu sagen hast
      12 24 Melden
    • Donald 01.07.2016 13:05
      Highlight Es ist geradezu offensichtlich. Die Angestellten schauen mehr (bzw. eigentlich nur) auf ihr Telefon, als auf den Gepäckscanner-Screen. Der Schalter beim Bordkartencheck ist unbesetzt und weil die Leute nicht wissen wie Scannen, steigen sie übers Drehkreuz und keinen interessiert es. Was soll ich da noch belegen?
      26 8 Melden
    • Amboss 01.07.2016 13:20
      Highlight Ja gut, wenn du meinst.
      Und wem hast du dies gemeldet?
      7 7 Melden
    • flubi 01.07.2016 13:29
      Highlight Donald bleib doch bei Deiner Daisy.
      7 19 Melden
    • Alnothur 01.07.2016 13:32
      Highlight ...und trotzdem passiert nichts. Was für die Nutzlosigkeit der Massnahmen spricht.
      13 3 Melden
    • Donald 01.07.2016 13:48
      Highlight @Amboss
      Den Medien, jetzt ;)

      @dziltener
      Es ist natürlich schon so, dass Basel vermutlich nicht gerade ein Anschlagsziel erster Wahl ist. Von dem her ist das Risiko da wahrscheinlich vergleichsweise gering.
      4 3 Melden
    • Amboss 01.07.2016 14:38
      Highlight @Donald:
      Ja gut, wenn es reicht, zu einem zufälligen Zeitpunkt (weil jetzt gerade zufällig ein Artikel zu dem Thema kommt), dies in der Kommentarspalte zu vermelden, dann muss ich sagen:
      Sooo schlimm kanns also nicht sein
      3 3 Melden

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