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Autor von Skandalbuch «Fire and Fury»: «Trump ist zu dumm, um sich zu verschwören»

Michael Wolff, Autor von «Fire and Fury», spricht über seinen Bestseller und Donald Trump: Wird der Präsident die Russlandaffäre politisch überleben? Und warum stehen in seinem Schlafzimmer drei Fernseher?

Roland Nelles und Marc Pitzke, New York



FILE - In this April 12, 2017, file photo, Michael Wolff of The Hollywood Reporter speaks at the Newseum in Washington. Wolff used to worry about the spotlight moving on. No longer. The author of an explosive book on President Donald Trump’s administration is the target of a cease and desist letter from Trump’s lawyers. And he’s the focus of a campaign by the president’s allies to cast doubt on the book’s claim that Trump is a reluctant and troubled president. (AP Photo/Carolyn Kaster, File)

Michael Wolff Bild: AP/AP

Ein Artikel von

Spiegel Online

Der Autor des Donald-Trump-Buchs «Fire and Fury», Michael Wolff, rechnet damit, dass es im Zuge der Russlandaffäre zu einem Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump kommen wird. Er halte dies für «wahrscheinlich», sagte Wolff in einem Interview mit SPIEGEL ONLINE.

«Wenn ich Vorhersagen treffen müsste, würde ich sagen, dass dies ein Zug ist, der auf eine Mauer zurast. Wir wissen nur nicht, wann die Mauer kommt, aber wir wissen, dass da eine Mauer ist, und wir wissen, dass es krachen wird.»

Seit das kontroverse Enthüllungsbuch «Fire and Fury» über das Innenleben im Weissen Haus und Donald Trumps Chaos-Präsidentschaft in den USA herauskam, hat Starjournalist Wolff keine ruhige Minute gehabt: Die einen huldigen ihm als Enthüller erschütternder Wahrheiten über die Vorgänge im Weissen Haus. Die anderen halten ihn für einen Scharlatan im Dienste düsterer Mächte, die Trump stürzen wollen.

Inzwischen in 35 Sprachen übersetzt, hält sich «Fire and Fury» seit seiner US-Premiere auf Platz eins der Bestsellerliste der «New York Times». «Es traf einen Nerv», sagt Wolff, der selbst davon überrascht scheint, wie seine Enthüllungen einschlugen. Am 16. Februar erscheint das Buch unter dem Titel «Feuer und Zorn» auch auf Deutsch.

SPIEGEL ONLINE sprach mit Wolff, 64, in seinem Townhouse im New Yorker Greenwich Village. Sein Arbeitszimmer ist hell und hoch, an den Wänden Kunst, Fotos und Bücher. Auf dem Couchtisch liegt sein Buch, neben seinem Computer das Klatschblatt «National Enquirer» mit der grellen Schlagzeile «Lügenbuch!»

Herr Wolff, «Fire and Fury» ist Ihr bisher grösstes Ding, oder?
Wolff: Es ist nicht nur mein grösstes Ding, sondern anscheinend das grösste Ding. Niemals zuvor wurde ein Sachbuch in so kurzer Zeit so oft verkauft.

Wie viele Exemplare sind es bisher?
In den USA mehr als zwei Millionen, und das in vier Wochen.

In Ihrem Buch gibt es ein prägnantes Zitat über den Präsidenten und seine Mitarbeiter. Trump sei ein «Idiot, umgeben von Clowns». Wer regiert denn die USA? Der Präsident oder diese Leute um ihn herum?
Grundsätzlich wird die Exekutive vom Präsidenten geleitet. Dieser Präsident ist weder in der Lage, das zu tun, noch intellektuell kompetent genug, um zu verstehen, was zu tun ist. Auch hat er nicht die emotionale Reife, die für diesen Job notwendig ist. Trotzdem ist er immer noch der Mann am Ruder, und das ist das Problem. So hat es mir fast jeder aus seinem Umfeld auf die eine oder andere Weise erklärt: Trump ist einer, der diesen Job buchstäblich nicht erledigen kann.

FILE - In this Jan. 5, 2018 file photo, copies of the book

Bild: AP/AP

Was ist denn seine grösste Schwäche?
Na ja, Intelligenz, Temperament und Wissen. Seine grösste Einschränkung ist, dass er einfach nur von Moment zu Moment lebt. Fast alle um ihn herum sagen, dass er wie ein Kind sei. Ein 16-Jähriger, ein Elfjähriger, ein Zweijähriger. Es geht ihm nur um das Bedürfnis nach sofortiger Befriedigung.

Nachdem Ihr Buch veröffentlicht wurde, sah Trump sich zu einer Untersuchung beim Arzt gezwungen. Es stand die Frage im Raum, ob er überhaupt zurechnungsfähig ist. Demnach scheint bei ihm aber alles in Ordnung zu sein.
Nun ja. Den Test zur geistigen Fähigkeit, den er absolviert hat, können Sie im Internet nachschlagen.

Er besteht aus Fragen wie: «Welcher Tag ist heute?»
Das ist ein sehr niedriges Niveau. Und so lässt sich sicherlich nicht annähernd herausfinden, ob jemand in der Lage ist, tatsächlich Präsident zu sein. Das ist ein ausserordentlich komplizierter Job, den wahrscheinlich nur wenige erfüllen können. Er ist einfach zu intensiv. Die Anforderungen, Informationen zu verarbeiten, sind enorm. Die Anforderungen an die analytischen Fähigkeiten und an die persönliche Reife könnten nicht grösser sein. In Donald Trump haben Sie einen Mann, der da nichts mitbringt.

Wie funktioniert denn dann die Entscheidungsfindung im Weissen Haus? Ist er nur eine Marionette, ein Strohmann von anderen Interessen?
Viele Leute haben das so erwartet. Steve Bannon nannte ihn «mein Gefäss». Mitch McConnell, der Mehrheitsführer im Senat, sagte, Trump werde alles unterschreiben, was man ihm vorlegt. Ich denke, dass das auch wahr ist, aber diese Leute erkennen nicht, dass dieser Mann unkontrollierbar ist. Er ist kein Mann der Ideen, wie ihn Bannon brauchte, und in McConnells Fall unterschreibt er sicher alles, was man ihm vorsetzt, aber auf dem Weg dorthin stört er und richtet überall ein Durcheinander an und verkorkst alles. Das ist das grundlegende Problem, dass er jemand ist, den andere Menschen formen, aber gleichzeitig nicht kontrollieren können.

Viele sagen, dass Trump die US-Demokratie an ihre Grenzen führt, dass er sich zum Diktator aufspielt, zum Autokraten. Ist das nur sein Ego oder steckt da etwas Schlimmeres dahinter?
Ich denke nicht, dass da etwas Schlimmes oder Düsteres vor sich geht. Ich glaube nicht, dass Donald Trump in irgendwelche Verschwörungen verwickelt ist. Er ist zu dumm, um sich zu verschwören. Ich glaube, er macht einfach, was ihm gerade in den Sinn kommt. Aber das ist noch viel gefährlicher.

In Ihrem Buch entwickeln Sie die These, Trump und seine Leute seien in die Russlandaffäre gerasselt, weil sie nicht wussten, was da vor sich ging.
Ja. Ich halte es für wahrscheinlich, dass der Russland-Sonderermittler Robert Mueller keine Anklage gegen Trump erheben wird, weil es so schwer sein wird, einen Vorsatz zu belegen. Vorsatz ist schwer nachzuweisen, wenn man einen Idioten vor sich hat. Wenn man dumm ist, hat man keinen Vorsatz. Man tut es einfach.

Gilt das auch für den Vorwurf der nachträglichen Justizbehinderung durch den Präsidenten, um die Sache zu vertuschen?
Ja. Sicher ist die Schwelle da niedriger. Aber es ist eindeutig etwas, mit dem sich Mueller auseinandersetzen muss. Keiner weiss, was hier passieren wird. Diese Geschichte fesselt einen doch so, weil niemand weiss, was passieren wird. Wenn ich Vorhersagen treffen müsste, würde ich sagen, dass dies ein Zug ist, der auf eine Mauer zurast. Wir wissen nur nicht, wann die Mauer kommt, aber wir wissen, dass da eine Mauer ist, und wir wissen, dass es krachen wird. Wir wissen nur nicht wann.

Sie glauben also nicht, dass Mueller der grosse Retter für diejenigen wird, die Trump loswerden wollen?
Nein. Ich schätze, dass er den Präsidenten nicht anklagt, aber dass er dem Kongress einen verheerenden Bericht vorlegt und dass der im Frühsommer kommt. Deshalb wird alles auf die Kongresswahlen im November ankommen: Die Demokraten werden argumentieren, dass Trump amtsunfähig ist. Die Republikaner werden argumentieren, dass es ein Amtsenthebungsverfahren («Impeachment») geben wird, wenn die Demokraten die Mehrheit im Kongress bekommen, und deshalb dürfe man die nicht wählen. Es wird eine extrem klare Entscheidung sein. Und ich glaube, dass die Demokraten gewinnen werden und dass es dann wahrscheinlich zu einem Impeachment-Verfahren kommt.

CORRECTS FIRST NAME TO KATHY, NOT SUSAN - Kathy Mallin, from Glenview, Ill., looks over a copy of the book

Bild: AP/AP

Sie hatten mehrere Monate lang einen Sonderstatus im Weissen Haus, konnten mit vielen Leuten reden. Wie ist es dazu gekommen? Haben Sie Trump vorher um Erlaubnis gefragt?
Ich habe ihm gesagt: «Ich würde gerne kommen und ein Beobachter sein.» Er dachte, ich würde ihn um einen Job bitten. Und dann sagte ich: «Nein, ich möchte ein Buch schreiben», und er sagte: «Ach ja, ein Buch. Ja, klar. Okay.» Es war völlige Desorganisation. Sie müssen wissen: Ich bin eine andere Art von Reporter als diese traditionellen politischen Reporter. Ich bin nicht da, um aufzuschreiben, was die Agenda des Präsidenten ist. Ich bin nicht da, um Fragen zu stellen. Ich bin nur da, um zu beobachten und zuzuhören. Ich war für die Leute im Weissen Haus irgendwie nicht sehr bedrohlich, und alle wollten plaudern.

Sie haben also in der kleinen Lobby im West Wing auf der Couch gesessen? Wie muss man sich das vorstellen?
Ja. Ich habe Termine mit Gesprächspartnern im Weissen Haus gemacht, und dann musste ich dort warten, weil sie so viel anderes zu tun hatten. Manchmal habe ich stundenlang gewartet. Weil alle ständig an mir vorbeikamen, habe ich so buchstäblich alle kennengelernt. Ich war irgendwann Teil des Mobiliars.

Sie beschreiben es so, als habe es zu dieser Zeit drei Fraktionen im Weissen Haus gegeben, die sich gegenseitig bekämpften.
Ich wurde zu einer Art Nachrichtenträger zwischen diesen Gruppen. Als die Fraktion um Ivanka Trump (Trumps Tochter) und Jared Kushner (Trumps Schwiegersohn) mit mir sprach, wollten sie wirklich wissen, was Steve Bannon auf der anderen Seite zu mir sagte, und dasselbe passierte mit (dem damaligen Stabschef) Rience Priebus. Ich gab Informationen weiter, was meiner Meinung nach hilfreich für sie war, aber es war für mich sicherlich auch hilfreich.

Wenn jede Seite Sie so mit Informationen versorgte, wie haben Sie herausgefunden, was die Wahrheit ist?
Ich weiss nicht, was die Wahrheit ist, und das ist einer der interessanten Aspekte. Woher weiss man, was wahr ist? Sie hören unterschiedliche Versionen einer Geschichte und treffen eine Entscheidung, welche Version der Realität wohl am nächsten kommt. Es gibt natürlich Quellen, von denen man weiss, dass die vertrauenswürdiger sind als andere, weil sich Dinge, die sie mir früher erzählt haben, als wahr herausgestellt haben.

Es gibt eine vieldiskutierte Stelle in dem Buch, aus der man angeblich herauslesen kann, dass der Präsident eine Affäre mit Uno-Botschafterin Nikki Haley haben könnte. Sie sind dafür in den USA scharf kritisiert worden. Warum schreiben Sie das, wenn Sie keine Belege haben?
Ich weiss es nicht, und ich habe auch wirklich niemanden beschuldigt. Trump war sein ganzes Leben lang ein zwanghafter Frauenheld. Es gibt viele Gerüchte, aber ich konnte einfach nichts Konkretes in dieser Hinsicht belegen.

In a photo provided by HBO, Michael Wolff, left, author of

Michael Wolff bei Bill Maher Bild: AP/HBO

Das Buch endet mit dem Abgang Bannons als Chefstratege im August 2017 und dem Beginn der Ära des neuen Stabschefs General John Kelly. Der wankt nun selbst. Wird sich das Chaos jemals legen?
Nein. Denn Trump ist immer noch der Typ, der alles bestimmt. Jeder andere ist irrelevant. Es geht nur um Donald Trump.

Welches Ziel hat Trump jetzt noch?
Seine Ziele sind: «Ich möchte, dass die Leute mich lieben. Ich möchte etwas gewinnen. Es ist mir egal, was es ist.»

Er möchte vielleicht als ganz besonderer Präsident in die Geschichte eingehen?
Das glaube ich nicht einmal.

Aber wenn es nur um Narzissmus und das Ego geht, endet das doch nie - seine Ziele werden nie erreicht sein.
Richtig. Während des Wahlkampfs habe ich ihn einmal interviewt. Er wollte nicht darüber reden, wie es wäre, Präsident zu sein. Er wollte nicht über Politik reden. Er wollte nur darüber reden, wie berühmt er ist. Das ging ungefähr so: «Ich denke, ich bin jetzt die berühmteste Person der Welt», sagte er zu mir. Er drehte sich zu seinem Schwiegersohn um: «Jared, bin ich die berühmteste Person der Welt?» Jared sagt: «Ja, ich denke schon.» So lief das. Er hat kein inhaltliches Interesse.

In Ihrem Buch beschreiben Sie, dass Trump abends in seinem Bett sitzt, Hamburger isst und auf drei Bildschirmen gleichzeitig Fernsehen schaut. Ist das möglich?
Ja, ich bin mir sicher. Total. Niemand bestreitet die Tatsache, dass er Hamburger isst. Er hat dort die drei Fernseher. Er geht um 18.30 Uhr nach oben in die Residenz im Weissen Haus. Das ist sein Leben.

Was denken Sie? Wie lange wird er noch Präsident sein?
Da nutze ich die Formel von Steve Bannon. Es besteht zu einem Drittel die Chance, dass er angeklagt wird, zu einem weiteren Drittel die Chance, dass er im Rahmen des 25. Verfassungszusatzes zurücktreten wird, weil er gesundheitlich nicht mehr in der Lage ist, das Amt auszuüben. Und dann gibt es zu einem Drittel die Chance, dass er sich irgendwie bis zum Ende der Amtszeit schleppt. Die Chance, dass er eine zweite Amtszeit bekommen oder überhaupt nochmals antreten wird, liegt bei null Prozent.

Sind Sie sich da wirklich sicher?
Er ist 71 Jahre alt. Ich denke, das ist alles viel schwieriger für ihn, als er je gedacht hätte, physisch, geistig. Was hätte er davon, noch mal Präsident zu sein?

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    Alle Leser-Kommentare
  • .:|Caballito de Mantequilla|:. 13.02.2018 13:45
    Highlight Highlight Der schaut wie Ueli Maurers intelligenter Zwillingsbruder aus.
    24 4 Melden
  • Chatzegrat Godi 13.02.2018 12:56
    Highlight Highlight Dieses Buch fordert Trump noch mehr heraus und er wird wahrscheinlich wiederum einen Weg finden sich vorteilhaft zu positionieren. Gewisse Stellen im Buch bzw. Aussagen, grenzen aber auch von Autorenseite an unerklärliche Dummheit! Die Weltpolizisten müssten vermehrt in den Spiegel schauen und wir sollten uns weniger von denen, auch nach Trump, gängeln lassen!
    14 6 Melden
  • reconquista's creed 13.02.2018 12:08
    Highlight Highlight Eigentlich überhaupt nichts neues. Der Kerl hat einfach das aufgeschrieben, was sich ein aufmerksamer Beobachter nach 2 Minuten Trump zuhören anscheinend richtigerweise so vorstellt.
    29 2 Melden
  • walsi 13.02.2018 11:20
    Highlight Highlight Es gab schon mal eine Frau die Trump unterschätzt hat. Sie wurde nicht Präsidentin. Wie es scheint haben die Leute nichts aus diesem Fehler gelernt. Banon dachte er könne Trump manipulieren, er konnte es nicht und ist seinen Job los. Trump hat Miiliarden verdient, dumme Leute schaffen das in der Regel nicht. Auch wenn er Starthilfe von seinem Vater hatte war es trotzdem sein Erfolg. Andere kluge Leute hatten auch Starthilfe von ihren Vätern und sind heute pleite.
    32 86 Melden
    • reconquista's creed 13.02.2018 12:07
      Highlight Highlight Hat Trump wirklich Milliarden verdient oder sind 50% geerbte “Gelddruckmaschienen“ (Stichwort Immobilien) seines Vater und 50% hat er an die Wand gefahren (Trump Casino, Trump University...)?
      Wir wissen es nicht.
      Was wir aber wissen, Trump spricht wie ein dummer Mensch (oder wie ein 3jähriger) und auch dumme Menschen können reich werden, wenn sie genug skrupellos sind (schau mal den Film “pain & gain“).
      36 6 Melden
    • arriving somewhere but not here 13.02.2018 13:14
      Highlight Highlight Was hat denn viel Geld verdienen mit Intelligenz zu tun?? Das heisst ja lediglich, dass man bereit ist, skrupellos nach den Regeln des Kapitalismus zu spielen. Nicht mehr und nicht weniger. Sein Vermögen als Beweis seiner Intelligenz anzuführen ergibt keinen Sinn.
      42 5 Melden
    • Pafeld 13.02.2018 17:33
      Highlight Highlight Entschuldigung, aber der Trump-Konzern hatte zum Zeitpunkt des Todes von Trump Senior einen Wert von ca 7.6 Milliarden USD. Heute sind es gerade mal zwischen 3-4 Milliarden. Trump ist kein erfolgreicher Geschäftsmann. Trump ist gerade mal nicht unfähig genug, das Unternehmen in der gegebenen Zeit komplett an die Wand zu fahren.
      13 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vanessa_2107 13.02.2018 10:54
    Highlight Highlight Ich unterschreibe 100% alles was Wolff über Trump sagt, wie er ihn einschätzt. Und ich glaube Trump auch, wenn er gebetsmühlenartig wiederholt, dass da nichts ist mit Russland, aber Achtung, das ist seine eigene Wahrheit. Er ist zu dumm zu checken, dass es widerrechtlich ist was immer genau sie mit Russland getan haben und was immer noch läuft. Trump ist dazu ein ganz grosser Blender. Und es spricht ganz und gar nicht für all seine Anhänger diesen Deppen so anzuhimmeln. Viele Fans sind ebensolche Dumpfbacken wie er und Viele davon haben erkannt,wie er sie reich machen kann.
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    89 34 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 13.02.2018 11:33
      Highlight Highlight Trump ist sicher ein Idiot, aber auch nicht so dumm wie alle sagen, sonst hätte er es nicht zum Milliardär und Präsident geschafft. Es wird auch nicht wahrer, wenn man die angebliche Russian-Collusion gebetsmühleartig wiederholt. Bis jetzt ist nichts bewiesen und es wirkt lächerlich. Vorallem wenn man bedenkt, dass Israel eindeutig mehr Einfluss auf Trump hat/hatte, was irgendwie niemanden interessiert. Doppelmoral?
      5 30 Melden
    • reconquista's creed 13.02.2018 12:11
      Highlight Highlight Du hast mit deinem Bild komplett recht. Aber bis die Phase “seht ihr ich habs gesagt“ kommt, interessierts leider keinen mehr. Dann sind die Trumptrolle und Fanboys schon auf dem nächsten Dampfer unterwegs (scheiss SRF, scheiss Bundesrat, scheiss EU, ...).
      18 3 Melden
    • Saraina 13.02.2018 22:19
      Highlight Highlight Israel hat auf Trump nicht mehr Einfluss als es auf Hillary Clinton gehabt hätte. Eigentlich ist auch nicht Russland das Problem, sondern ein System das zulässt, dass ein derart offenkundig auch ungeeigneter Mann gewählt wurde.
      4 0 Melden
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  • Snowy 13.02.2018 10:12
    Highlight Highlight Die Dummheit (und die Geschwätzigkeit) der Menschen wird meist unterschätzt.

    Dies ist auch DER Grund,warum ich vs grossen Verschwörungstheorien eher misstrauisch bin: Um zB. die Mondlandung zu faken oder die WT Towers zu sprengen hätten hunderte Personen involviert werden müssen.

    Es ist absolut unmöglich,dass all diese Leute bis heute dicht gehalten hätten...vor allem bei all den potentiellen Ruhm und Geld den man sich mit einem Ghostwriter/Enthüllungsbuch hätte zusichern können.

    P.S: Dass man die 9/11-Angriffe bewusst geschehen liess, halte ich aus besagten Gründen schon eher für möglich.
    55 10 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 13.02.2018 11:39
      Highlight Highlight Das Argument, das es unmöglich wäre, da ja nicht alle dichthalten könnten ist einfach schlecht. Sorry!

      Erstens sind die Theorien ja im Umlauf, ergo hat ja eben jemand geplaudert. 2. gerade bei 9/11 werden die Kritiker so stark verläumded und mundtot gemacht, dass es nur schon deswegen verdächtig ist. Wenn man die Medien kontrolliert, hat man auch die Möglichkeit sowas zu vertuschen. Zudem, wenn man sich die Geheimdienste betrachtet, merkt man, dass durchaus die Infrastruktur für solche Operationen gegeben sind.
      7 20 Melden
    • Bene86 13.02.2018 13:57
      Highlight Highlight Du unterschätzt aber auch, was die Menschen zu tun bereit sind, wenn das liebe Geld winkt.
      13 1 Melden
    • Snowy 13.02.2018 14:41
      Highlight Highlight Eben nicht Bene...

      Genau darum würde die Wahrheit ans Licht kommen. Einen kleinen Kreis kann man mit Loyalität, guten Jobs und Geld/Macht ruhigstellen.

      Niemals aber hunderte durchschnittlich bezahlte Arbeiter und mittleres Management in den Geheimdiensten.

      @Sebastian: Sage nicht, dass es unmöglich ist, dass die Türme gesprengt wurden. Es wäre einfach das erste Mal in der Geschichte der Geheimdienste, dass ein solch riesiges Projekt mit hunderten Mitwissern unbemerkt blieb.
      Normalerweise wissen von geheimen Kommandoaktionen immer nur ein paar Dutzend Menschen.
      10 1 Melden
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«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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