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epa05951808 Indonesian muslim protesters react as Jakarta's governor Basuki Tjahaja Purnama is sentenced to two years in jail for blasphemy, outside the North Jakarta District Court in Jakarta, Indonesia, 09 May 2017. According to media reports, Purnama's lawyers stated he will file an appeal against the ruling.  EPA/BAGUS INDAHONO

Religiöse Hardliner feiern in Jakarta Ahoks Verurteilung.  Bild: BAGUS INDAHONO/EPA/KEYSTONE

«Man sollte sich vom Mythos des überall toleranten Islams in Indonesien verabschieden»

Wegen Gotteslästerung muss der Gouverneur von Jakarta in Haft. Sein Fall belegt den wachsenden Einfluss religiöser Hardliner auf die Politik in Indonesien.

10.05.17, 04:46 10.05.17, 12:04

vanessa Steinmetz



Ein Artikel von

Es waren nur wenige Sätze, aber sie beendeten die politische Karriere von Basuki Tjahaja Purnama, dem amtierenden Gouverneur von Jakarta. Es ging um eine Sure im Koran, die seine Gegner gegen ihn verwendet hatten, doch seine Erklärung dazu wurde als Kritik am Koran aufgefasst. Hunderttausende Indonesier demonstrierten gegen den 50-Jährigen, es kam zu Ausschreitungen. Im April verlor er seinen Posten. In einer Stichwahl verlor er gegen einen muslimischen Kandidaten, der, anders als sein Vorgänger, zur 200 Millionen Menschen umfassenden Mehrheit im Land gehört.

Damit war Ahoks tiefer Fall aber noch nicht zu Ende. Wegen Gotteslästerung musste er sich vor Gericht verantworten. Die Richter entschieden am Dienstag, dass sich der 50-Jährige der Blasphemie schuldig gemacht habe. Die Staatsanwaltschaft hatte dafür ein Jahr Haft auf Bewährung gefordert, doch die Richter urteilten überraschend hart: zwei Jahre Freiheitsstrafe. Direkt nach der Urteilsverkündung wurde Ahok ins Gefängnis gebracht. Als der Transport vom Gerichtsgebäude abfuhr, jubelten Menschen auf den Strassen: «Allahu Akbar».

Jakarta Governor Basuki

Der ehemalige Gouverneur von Jakarta: Basuki «Ahok» Tjahaja Purnama. Bild: AP/AFP POOL

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Verknüpfung von Politik und Religion in dem bevölkerungsreichsten muslimischen Land der Welt, das bislang vom Westen für Toleranz und Pluralismus in der islamischen Welt geschätzt wurde. Doch auch hier gewinnen radikalere Kräfte an Einfluss, sagt Experte Felix Heiduk von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.

Herr Heiduk, Indonesien galt bislang als ein Musterbeispiel für die Vereinbarkeit von Islam und Demokratie. Zu recht?
Felix Heiduk: Man sollte sich von dem Mythos verabschieden, dass es in Indonesien schon immer und überall einen toleranten, pluralistischen Islam gab. Zwar wird hier in vielen Teilen des Landes im Vergleich zu grossen Teilen der arabischen Welt ein offenerer Islam praktiziert. Es hat aber auch immer Gruppen gegeben, die eine striktere Interpretation verfolgt haben. Nur waren die bisher nicht die gesellschaftlich oder politisch dominanten Kräfte.

Das hat sich geändert?
Man kann seit den Achtzigerjahren eine Islamisierung der indonesischen Gesellschaft beobachten. Im Zuge derer gewinnt ein orthodoxes Islamverständnis immer mehr an Bedeutung. Auf lokaler Ebene haben in den vergangenen Jahren Politiker aller Couleur, von formell säkularen bis hin zu islamischen Parteien, zunehmend die religiöse Karte ausgespielt, um Wähler zu mobilisieren – etwa, indem sie die Schliessung von Bars und ein Alkoholverbot versprachen. Damit waren viele erfolgreich. Die Religion wird von den politischen Eliten deshalb weiter instrumentalisiert.

«Man findet eine ganze Reihe von Indizien dafür, dass religiöse Minderheiten zunehmend unter Druck geraten.»

Das lässt sich nun auch am Fall des verurteilten Gouverneurs Ahok festmachen.
Das Video, in dem er angeblich aus dem Koran zitiert, war eine Steilvorlage für seine Gegner, etwa die islamistischen Hardliner der Front für die Verteidigung des Islam. In dem manipulierten Clip wirkt es so, als kritisiere Ahok den Koran direkt. De facto hat er dessen gegen ihn gerichtete Instrumentalisierung durch religiöse Akteure kritisiert. Hinzu kommt in seinem Fall noch, dass der Blasphemieparagraf im indonesischen Strafrecht sehr vage formuliert ist und sich daher gut instrumentalisieren lässt. Das Gesetz, das noch aus der Militärdiktatur stammt, war damals etabliert worden, um vermeintliche Kommunisten mundtot zu machen. Mit dem Urteil gegen Ahok steht nun fest, dass sich auch die Richter dem Druck der Strasse und der religiösen Hardliner gebeugt haben.

Ahok hat als bekennender Christ und gebürtiger Chinese einen doppelten Minderheiten-Status, auch deshalb lehnten ihn viele ab. Hat sich die Situation der religiösen Minderheiten in Indonesien generell verschlechtert?
Man findet eine ganze Reihe von Indizien dafür, dass religiöse Minderheiten zunehmend unter Druck geraten. Am stärksten sind davon vermeintliche islamische «Häretiker» wie Ahmadiyah und Schiiten betroffen. Ihre Moscheen werden angegriffen, Ahmadiyah wurden ermordet. Gleichzeitig haben Anschläge auf buddhistische Tempel und auf christliche Kirchen zugenommen. Ein Grund für die Entwicklung ist, dass in der indonesischen Verfassung ein sehr enges Verständnis von religiösem Pluralismus propagiert wird. Das ist auf die sechs staatlich anerkannten Religionen beschränkt. Auch gibt es in der Öffentlichkeit und vonseiten der Regierung kaum Bewusstsein für die Probleme religiöser Minderheiten.

Nach wie vor dominieren im Parlament die säkular orientierten Parteien. Wird sich das bei den nächsten Wahlen 2019 ändern?
Die zunehmende Instrumentalisierung der Religion in der Politik, wie ich sie schon auf der lokalen Ebene geschildert habe, sieht man zunehmend auch in der nationalen Politik. Zwar haben die islamischen Parteien bei den letzten Wahlen keine grossen Zugewinne verzeichnet. Aber schon bei den Präsidentschaftswahlen 2014 wurde gegen den Kandidaten Joko Widodo Kampagnen gefahren mit dem Argument, er sei kein richtiger Muslim. Die Annahme scheint plausibel, dass auch bei den Wahlen 2019 der Islam weit mehr als bislang für politische Zwecke eingesetzt werden dürfte.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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86
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86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wilhelm Dingo 10.05.2017 12:01
    Highlight Aha, verwundert?
    50 4 Melden
  • Madmessie 10.05.2017 10:46
    Highlight Für die, die jetzt wieder pauschal alle Muslime in einen Topf werfen: Es setzen sich auch viele indonesische Muslime für Ahok ein.
    21 69 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.05.2017 12:02
      Highlight Ja, aber eben nur rel. wenige.
      45 6 Melden
    • Maett 10.05.2017 16:28
      Highlight @BigPun: zu den eigenen Problemen zählt der Islam aber inzwischen durchaus auch. Er ist ja nicht nur in den islamistischen Staaten anzutreffen, aber auch hier.
      21 1 Melden
  • CasRas 10.05.2017 10:01
    Highlight Und in Burma werden Muslime von Buddhisten verfolgt.
    Vielleicht sollte man die Ursache nicht bei einzelnen Religionen zu suchen versuchen, sondern das Konzept "Religion" an sich mal etwas kritischer betrachten.
    "Christliche Leitkultur" my ass. Ich will das nicht, genau so wenig wie eine andere "religiöse Leitkultur".
    48 49 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.05.2017 12:26
      Highlight Naja
      Noch egaler scheint das den Muslimen aus den Nachbarländern zu sein.
      47 8 Melden
  • Oxymora 10.05.2017 09:59
    Highlight Offenbar haben sich da wirklich einzelne Richter selbstradikalisiert.

    Für die Medien ist das ein Segen, islamophobe Artikel füllen die Kassen.

    Aber Selbstradikalisierung hat nichts mit Religion zu tun und mit dem Islam schon gar nicht.

    In vielen erfolgreichen Demokratien darf der Staat an der Religion teilhaben.

    Ein gutes Beispiel sind die Kantone, wie erfolgreich wäre die Schweiz in Zukunft; würde man die Kantone von der Kirche trennen? Die Demokratie würde dann sehr, sehr schnell gottlos verheiden und untergehen.
    7 65 Melden
  • Rabbi Jussuf 10.05.2017 09:26
    Highlight Eigentlich ein alter Hut
    Was in Indonesien mit dem Islam abläuft, ist schon längst bekannt.
    Aber gut, dass das aus dem aktuellen Anlass wieder auf den Tisch kommt.
    47 8 Melden
  • Mr. Raclette 10.05.2017 08:34
    Highlight Toleranz und Islam widersprechen sich!
    97 22 Melden
    • Fabio74 10.05.2017 10:15
      Highlight Falsch. Extremismus und Toleranz widersprexhen sich . Indonesien ist bis heute ein Land mit Hindus, Moslems, Christen usw. Und stellt Anzahlmässig die grösste muslimische Bevölkerung
      22 48 Melden
    • Maett 10.05.2017 16:30
      Highlight @Fabio74: und Extremismus und (ernsthaft gelebter) Islam gehen Hand in Hand.

      Die Bevölkerungsverteilung verschiebt sich in Indonesien schon seit Jahren zu Gunsten des Islams. Wenn ich dort als Atheist leben würde, würde ich ehrlich gesagt auch eine Auswanderung in Betracht ziehen.
      24 2 Melden
  • rodolofo 10.05.2017 08:08
    Highlight Hier sollte auch erwähnt werden, dass sich auch Muslime für Ahok einsetzen!
    Und was die Verknüpfung von Politik und Religion angeht, braucht man nur ins Nachbarland der Malayischen Brüder und Schwestern der Indonesier zu gehen, nämlich in die Philippinen, um genau dieselben Missstände aufzudecken, einfach mit der Katholischen Kirche, die mit den total korrupten Landlord-Familien zusammenspannt, welche das Land ausplündern und auf missliebige Elemente schlecht bezahlte Killer ansetzt...
    Also bitte immer schön ausgewogen bleiben und keinen Kultur-Rassismus gegen den Islam betreiben!
    Vielen Dank.
    31 124 Melden
    • MaskedGaijin 10.05.2017 08:28
      Highlight Hier gehts aber um den Islam in Indonesien. Bitte keinen Kultur-Marxismus betreiben!
      67 19 Melden
    • Gummibär 10.05.2017 09:00
      Highlight Der Ausgewogenheit halber stelle man sich vor, dass muslimische Parlamentarier In den USA, UK, Frankreich, Deutschland, Schweden etc. wegen einer kritischen Aeusserung zu einem Bibelvers des Amtes enthoben und für zwei Jahre ins Gefängnis gesteckt werden.
      67 10 Melden
    • Maragia 10.05.2017 09:40
      Highlight Wo wird hier Kultur-Rassismus betrieben? Nur weil halt dieses Thema angesprochen wird, ist das noch lange nicht der Fall!!
      18 11 Melden
    • Dong 10.05.2017 10:51
      Highlight Was gibt's da zu blitzen, rodolfo hat doch recht und Indonesien ist nicht Schweden.
      Die Hatz heute gegen den Islamismus ist für mich dieselbe wie gestern gegen den Kommunismus, und der IS ist auch nicht so anders wie damals der Cendero Luminoso.
      12 43 Melden
    • Maett 10.05.2017 16:32
      Highlight @Dong: das ist doch keine Hatz, sondern eine pragmatische Auseinandersetzung mit dem Islam.

      Wo schafft der Islam (sobald er in der Mehrheit ist) denn bitte Frieden? Nirgendwo!

      Wenn das Hetze sein soll, gerne, aber dann muss Hetze auch als Beschreibung aktueller Realitäten gelten.
      20 2 Melden
    • Dong 10.05.2017 17:45
      Highlight @Maett:
      Erstens: In der aktuellen Situation töten aber vor allem Christen Muslime - will keiner hörn, is aber so.
      Zweitens: Den Islam gab's schon vor dem IS, ebenso 2 Weltkriege, Vietnam, Kambodscha und und und.
      Drittens: Ich unterstelle vielen hier leider so eine "Eure Armut kotzt mich an"-Haltung. Dass in der islamischen Welt derzeit grosse Probleme herrschen, das leugnet ja keiner. Aber wir hier haben auch gut reden.
      Die Idee, dass der Islam dran schuld sei, halte ich auf jeden Fall für Blödsinn.
      Peace :-)
      3 18 Melden
    • redeye70 10.05.2017 18:43
      Highlight In der aktuellen Situation töten vor allem Muslime Muslime. So sieht's aus. Dann wird einfach mal wieder die Schuld auf den Westen und den Satan Israel abgeschoben, dass sich Schiiten und Sunniten derart grausam abschlachten. Gerade Syrien ist das beste Beispiel eines seit dem Tod Mohammeds erbittert geführten Konflikts. Christen haben mehr Christen, Juden, Asiaten (die Nicht-Muslime) und indigene Völker getötet als es jemals Muslime sein werden.
      6 2 Melden
    • rodolofo 10.05.2017 21:56
      Highlight @Dong
      Sie wollen Indonesien mit Schweden vergleichen und nicht mit den (christlich-katholisch dominierten) Philippinen, weil sie den Islam und die Muslime zu Sündenböcken stempeln wollen!
      Die südlichste grosse Philippinische Insel Mindanao ist zwar muslimisch, wird aber von einer Katholischen Minderheit beherrscht, die wiederum mit Multinationalen Konzernen unter einer Decke steckt.
      Bei einem Lager- und Verpackungs-Zentrum eines solchen Agrar-Multis (Dole) sah ich Schilder, auf denen stand: "Wer sich nähert, der wird getötet!"
      So geht es dort zu und her!
      Die Christen hier haben keine Ahnung...
      3 6 Melden
    • Gummibär 10.05.2017 22:27
      Highlight Geschäftliche, politische,territoriale Ziele unter dem Deckmantel religiöser Doktrin zu verfolgen ist gleich schlecht, ob es nun Christen, Hindus, Buddhisten oder Muslime sind.
      Der Artikel, den wir hier kommentieren handelt von Indonesien und der dortigen wachsenden Intoleranz.
      P.S.
      "Wer sich nähert wird getötet" vor oder nach Feststellung der Religionszugehörigkeit ?
      2 1 Melden
    • rodolofo 11.05.2017 06:34
      Highlight @ Gummibär
      Was für eine Frage...
      JEDER wird getötet, der sich nähert!
      Letzten Freitag lief auf arte ein Film über sogenannte "Entwicklungshilfe"-Projekte, bei denen die Agro-Industrie zusammen mit lokalen Eliten Ländereien zum Spottpreis erwerben, oder gewaltsam übernehmen, auf denen dann in riesigen Monokulturen für den Export produziert wird.
      Die Kleinbauern verlieren ihr Land, oder werden mit Gratis-Setzlingen geködert. Bei der aufwändigen Pflege der Kaffeesträucher geraten sie in eine Verschuldung-Falle.
      Der Film handelte von Afrika.
      Aber passiert in Südost-Asien schon seit langem.
      ...
      2 1 Melden
    • rodolofo 11.05.2017 06:40
      Highlight DAS sind die politisch-ökonomischen Grundlagen für die Radikalisierung verzweifelter und verarmter Massen auf dem Land und auch in den grossen 3.Welt-Metropolen die wuchern wie Krebsgeschwüre, mit Slums, Verkehrsstaus den ganzen Tag und einer schockierenden Verwahrlosung und Verelendung!
      Es ist klar, dass in einem solchen Milieu eines extrem harten Überlebenskampfes Militanz und Terrorismus gedeihen, wie alle anderen Krankheitserreger, also: Faschismus, Kommunismus, Islamismus, Mafia.
      Wer in diesen 3.Welt-Ländern etwas erreichen will, braucht eine Schutzmacht und muss Schutzgelder bezahlen...
      3 2 Melden
  • Nordwolf 10.05.2017 07:01
    Highlight Ein Beweis dafür was passiert wenn die Bildung vernachlässigt wird. Und als aufgrund eins alten und blutigen Märchenbuch das von einem Kriegshetzer und Kinderschänder geschrieben wurde.........
    68 6 Melden
    • Chili5000 10.05.2017 13:57
      Highlight Redest du von Jesus???
      5 27 Melden
  • Roterriese 10.05.2017 06:19
    Highlight Der Islam ist solange moderat als deren Vertreter in der jeweiligen Stadt oder Land in der Unterzahl sind.
    123 17 Melden
    • Maracuja 10.05.2017 08:31
      Highlight Es gibt durchaus Beispiele von muslimischen Ländern in denen über längere Perioden ein moderater Islam vorherrschte u.a. Senegal. Leider sind aktuell überall Fundamentalisten auf dem Vormarsch.
      27 19 Melden
    • Fabio74 10.05.2017 10:18
      Highlight Falsch. Indonesien ist das bevölkerungsreichste moslemische Land schon heute.
      Das Problem sind a) die Extremiszen und b) alle Kreise die sich jetzt nicht für Ahok einsetzen
      12 19 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.05.2017 12:16
      Highlight Och, Fabio mal wieder!
      Die alte Leier, leider schon seit Jahrzehnten nicht mehr gültig.
      21 5 Melden
  • Piri 10.05.2017 06:10
    Highlight Sobald der Islam Einzug ins politische Geschehen hält, ist es fertig mit Toleranz. Der Islam ist per se nicht friedfertig, einfach mal den Koran lesen!
    102 21 Melden
    • Wehrli 10.05.2017 09:24
      Highlight Hab Ihn gelesen, (In englischer Übersetzung). Dann die Bibel (Fridolin Stier Übersetzung). Hans as Heiri.

      Du sollst ... bababa, haumichtot und haudrauf ...
      38 39 Melden
    • Bene86 10.05.2017 09:33
      Highlight @Wehrli: Natürlich wird in der Bibel ebenfalls zur Gewalt aufgerufen, dass muss man nicht leugnen.

      Nur:

      Wer lebt heute noch strikt nach dem alten Testament?

      Eben!
      31 9 Melden
    • Nordwolf 10.05.2017 10:28
      Highlight Wehrli hat recht, es dind beides sind Märchenbücher oder Mythen die dazu da sind, das Kontrollieren von menschen ganz einfach zu machen in dem man jedem Anhänger dazu bringt die Scheuklappen anzulegen, ja zu sagen auf alles und dir Graue masse auf standby zu setzen
      12 17 Melden
    • Wehrli 10.05.2017 11:12
      Highlight Scharia ist nicht Teil des Korans. Die Scharia darfst du mit der Tora in den Mixer werfen und Blasphemikekse backen .... kleine Steine, runde Steine, glatte Steine ....
      14 21 Melden
    • Pain_in_the_ass 10.05.2017 12:29
      Highlight @Wehrli, demnach hast du entweder nichts vom Gelesenen verstanden oder du lügst, wie viele andere auch, die behaupten diese Bücher gelesen zu haben. Das Christentum ist im Gegensatz zum Islam ein friedlicher und toleranter Glaube. Wenn du jetzt aber aus dem AT zitierst, dann hast du vom Chtistentum nichts verstanden.
      21 9 Melden
    • Nordwolf 10.05.2017 13:58
      Highlight Klar sehr tolerant solange alle nach der Bibel leben sind die Christen sehr tolerant.....
      6 15 Melden
    • Wehrli 10.05.2017 16:04
      Highlight Fressen Fischlein eigentlich Davidsternguetzli?
      4 11 Melden
    • Pain_in_the_ass 10.05.2017 18:05
      Highlight Nordwolf, dann nenn mir bitte ein Beispiel wo in der Bibel steht, dass man Ungläubige verfolgen soll. Jetzt hast du eine Chance zu zeigen, dass du aufgeklärt bist und kein fanatischer Irrer.
      11 1 Melden
    • Nordwolf 10.05.2017 19:48
      Highlight Was hat Toleranz mit dem mord an ungläben zu tun? Das ist die wirkung. Aber wenn Details willst kennst du den hexenhammer. Oder die opferung issaks kaim und abel. Wie gross ist denn die tolernz gegenüber homosexuellen?
      Das die Kirche ihre Brutalität nicht mehr auslebt liegt daran dass sie keine macht mehr hat. Hätte sie welche...... naja das zeigt das Mittelalter
      2 8 Melden
    • Oxymora 10.05.2017 22:05
      Highlight @Pain_in_the_ass

      Wenn dich xy, heimlich überreden würde und sagen: Lass uns gehen und andern Göttern dienen! - die du nicht kennst noch deine Väter, von den Göttern der Völker, die um euch her sind, sie seien dir nahe oder ferne, von einem Ende der Erde bis an das andere, so willige nicht darein und gehorche ihm nicht. Auch soll dein Auge seiner nicht schonen, und sollst dich seiner nicht erbarmen noch ihn verbergen, sondern sollst ihn erwürgen. Deine Hand soll die erste über ihm sein, ....
      (5.Mose 13: 7-10)
      2 4 Melden
  • Redly 10.05.2017 05:29
    Highlight Es gibt tolerante Muslime.

    Aber nennt ein Land mit muslimischer Mehrheit, das sich nicht Richtung Fundamentalismus bewegt...
    159 14 Melden
    • Obey 10.05.2017 06:51
      Highlight bangladesch
      9 52 Melden
    • Randy Orton 10.05.2017 07:13
      Highlight Bosnien? Albanien?
      15 56 Melden
    • Nosgar 10.05.2017 07:50
      Highlight Saudi-Arabien, die waren schon immer dort.
      46 2 Melden
    • dä dingsbums 10.05.2017 07:59
      Highlight Albanien
      11 43 Melden
    • Maracuja 10.05.2017 08:04
      Highlight Der mit vielen Petrodollars gesponserte Fundamentalismus ist mittlerweile leider in allen muslimischen Ländern auf dem Vormarsch. Zudem versucht er sich mit einigem Erfolg auch in westlichen Ländern zu etablieren. Gerade kürzlich gelesen, dass Zürich weitere Standaktionen von Lies bewilligt hat.
      31 6 Melden
    • Firefly 10.05.2017 09:05
      Highlight @Maracuja richtig erkannt und wir habens noch bezahlt mit unersättlichem Ölkonsum.

      Saudi Arabien gehört entweder in die Pflicht genommen oder Ausgeschlossen... aber wie immer, wenn viel Geld im Spiel ist...
      23 1 Melden
    • pun 10.05.2017 10:17
      Highlight "Es gibt tolerante Europäer.

      Aber nenn mir ein Land in Europar, dass sich nicht Richtung rechts bewegt."

      Es ist ein mittlerweile globaler Kreislauf der Extremisten, die vor allem die "Reinhaltung" ihrer Religion/Region/Nation/suchdirwas aus eint.

      99% der Menschen wollen aber vor allem in Frieden ein gutes Leben führen.
      14 17 Melden
    • Redly 10.05.2017 13:06
      Highlight @pun
      Erkenne den Unterschied zw.
      - politische Meinung (die einem vielleicht nicht passt) aber Freiheit des Einzelnen nicht einschränkt
      -anders Denkende umbringt

      Dein Vergleich ist unpassend und sagt, dass Du weisst, welche politische Meinung die einzig Wahre ist.
      9 5 Melden
    • pun 10.05.2017 15:46
      Highlight @Redly: das europäische Grenzregime und die Abschottung tötet mal mehr mal weniger "aktiv" ganz reale Menschen und schränkt die Freiheit von Einzelnen massivst ein!

      Meine einzige Wahrheit, die ich vehement verfechte und von der ich auch weiss, dass sie die Grundlage jeder nicht-extremistischen politischen Meinung ist, ist die, dass die Würde und das Leben jedes einzelnen Menschen wertvoll und zu achten ist. Über die Ausgestaltung dieser Wahrheit können wir gerne streiten.
      3 10 Melden
    • FancyFish 10.05.2017 17:29
      Highlight @ Kristian

      In Albanien ist das wahrscheinlich so, aber fast alle Albaner, die ich kenne sind praktizierende Moslems und drehen fast durch, wenn man nur leicht kritisch vom Koran redet
      8 3 Melden
  • CASSIO 10.05.2017 05:27
    Highlight "Auch gibt es in der Öffentlichkeit und vonseiten der Regierung kaum Bewusstsein für die Probleme religiöser Minderheiten." das ist Blödsinn. Von Jakarta aus gibt es ganz klar die Weisung, die Andersgläubigen unter Kontrolle zu kriegen. Schwatzt mal mit den Balinesen, die spüren mehr und mehr die gesteuerte Einwanderung der Javanesen und mit ihr einhergehend den Druck auf ihre eigene Kultur verzichten zu müssen. Es gibt bei Balinesen grosse Ängste davor, wie ihr Leben in 10, in 20 Jahren aussehen wird, denn die muslimische Bevölkerung nimmt dort einen immer grösseren Teil ein.
    94 7 Melden
  • "let's dance" 10.05.2017 05:19
    Highlight Nicht nur Indonesien...ein schleichender Prozess ist in Europa im gange, nur niemand merkt was, bis es zu spät ist 😁😁😁 Die EU muss weg.

    Die in Brüssel sitzen, plus die Nachkommen, haben es eh nur auf die Kohle (Lohn) abgesehen.
    79 65 Melden
    • Roterriese 10.05.2017 06:24
      Highlight Die die davon warnen werden als rechte Hetzer verschrien. Währenddessen fordert die unheilige Allianz zwischen Moslems und Linken immer mehr Rechte für die Intoleranten. In Deutschland wird bei der Scheidung von Muslimen zum Teil schon Schariarecht angewandt.
      43 16 Melden
    • Bijouxly 10.05.2017 07:23
      Highlight Zusammenhang?
      10 31 Melden
    • Mayo 10.05.2017 07:44
      Highlight Ich frage mich einfach wieso die EU eigentlich für alles herhalten muss. Am Schluss ist der Sonntagszopf in der Migros Filiale ausverkauft und schuld wird die EU sein, da aufgrund der Personenfreizühigkeit alle Zuzügler das Brot weggekauft haben.
      36 26 Melden
    • Firefly 10.05.2017 09:13
      Highlight Nein nein, die Verbrecher sitzen in Saudi Arabien nicht in der EU... und werden von den Amis hofiert.

      Es wäre also geradezu verherend die EU zu schwächen. Sie ist die einzige Institution die zum beispiel Druck auf einen Erdogan und sein Islamisierungprogramm in der Türkei ausübt und auch nicht bei jeder Gelegenheit mit Saudi Arabien ins Bett steigt.

      Es gäbe ein einfaches Gesetz wie man dem Ganzen Einhalt gebieten könnte.
      Religiöse Gemeinschaften in europäischen Ländern dürfen nicht mehr Fremdfinanziert werden dürfen aus Gelden von nicht EU Staaten.
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    • Wehrli 10.05.2017 09:29
      Highlight Für die Braunköpfe gibts immer einen Grund: Früher waren es die Juden und die Kommunisten, heute sind es die Ausländer und der Islam.

      Hauptsache die Anderen sind schuld.
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    • ujay 10.05.2017 13:31
      Highlight ...dance. Wäre ein guter Kommentar, wenns ein Witz wäre. Ansonsten einfach dröge und plump.
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    • Tan Long 11.05.2017 01:23
      Highlight Wehrli for President!
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«Wir sind die grössten Loser – wenn das BGE mit uns klappt, dann klappt es überall»

Im Zuge eines Experiments darf der Finne Juha Jarvinen zwei Jahre von einem Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) leben. Nach nur einem halben Jahr geht er bereits seinem Traumjob nach – und arbeitet mehr als zuvor.

Bereits im Januar haben wir mit Juha Jarvinen gesprochen. Damals steckten seine Projekte noch in den Kinderschuhen. Das Intverview findest du hier:

Herr Jarvinen, wie geht es Ihnen?Ausgezeichnet, ich komme gerade vom Blaubeeren pflücken. Die haben hier Saison. 

Sie erhalten seit über einem halben Jahr ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Im Januar waren Sie voller Tatendrang und hatten diverse Projekte im Kopf. Was hat sich seither getan?Das Bedingungslose Grundeinkommen hat es mir …

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