International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05951808 Indonesian muslim protesters react as Jakarta's governor Basuki Tjahaja Purnama is sentenced to two years in jail for blasphemy, outside the North Jakarta District Court in Jakarta, Indonesia, 09 May 2017. According to media reports, Purnama's lawyers stated he will file an appeal against the ruling.  EPA/BAGUS INDAHONO

Religiöse Hardliner feiern in Jakarta Ahoks Verurteilung.  Bild: BAGUS INDAHONO/EPA/KEYSTONE

«Man sollte sich vom Mythos des überall toleranten Islams in Indonesien verabschieden»

Wegen Gotteslästerung muss der Gouverneur von Jakarta in Haft. Sein Fall belegt den wachsenden Einfluss religiöser Hardliner auf die Politik in Indonesien.

vanessa Steinmetz



Ein Artikel von

Spiegel Online

Es waren nur wenige Sätze, aber sie beendeten die politische Karriere von Basuki Tjahaja Purnama, dem amtierenden Gouverneur von Jakarta. Es ging um eine Sure im Koran, die seine Gegner gegen ihn verwendet hatten, doch seine Erklärung dazu wurde als Kritik am Koran aufgefasst. Hunderttausende Indonesier demonstrierten gegen den 50-Jährigen, es kam zu Ausschreitungen. Im April verlor er seinen Posten. In einer Stichwahl verlor er gegen einen muslimischen Kandidaten, der, anders als sein Vorgänger, zur 200 Millionen Menschen umfassenden Mehrheit im Land gehört.

Damit war Ahoks tiefer Fall aber noch nicht zu Ende. Wegen Gotteslästerung musste er sich vor Gericht verantworten. Die Richter entschieden am Dienstag, dass sich der 50-Jährige der Blasphemie schuldig gemacht habe. Die Staatsanwaltschaft hatte dafür ein Jahr Haft auf Bewährung gefordert, doch die Richter urteilten überraschend hart: zwei Jahre Freiheitsstrafe. Direkt nach der Urteilsverkündung wurde Ahok ins Gefängnis gebracht. Als der Transport vom Gerichtsgebäude abfuhr, jubelten Menschen auf den Strassen: «Allahu Akbar».

Jakarta Governor Basuki

Der ehemalige Gouverneur von Jakarta: Basuki «Ahok» Tjahaja Purnama. Bild: AP/AFP POOL

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Verknüpfung von Politik und Religion in dem bevölkerungsreichsten muslimischen Land der Welt, das bislang vom Westen für Toleranz und Pluralismus in der islamischen Welt geschätzt wurde. Doch auch hier gewinnen radikalere Kräfte an Einfluss, sagt Experte Felix Heiduk von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.

Herr Heiduk, Indonesien galt bislang als ein Musterbeispiel für die Vereinbarkeit von Islam und Demokratie. Zu recht?
Felix Heiduk: Man sollte sich von dem Mythos verabschieden, dass es in Indonesien schon immer und überall einen toleranten, pluralistischen Islam gab. Zwar wird hier in vielen Teilen des Landes im Vergleich zu grossen Teilen der arabischen Welt ein offenerer Islam praktiziert. Es hat aber auch immer Gruppen gegeben, die eine striktere Interpretation verfolgt haben. Nur waren die bisher nicht die gesellschaftlich oder politisch dominanten Kräfte.

Das hat sich geändert?
Man kann seit den Achtzigerjahren eine Islamisierung der indonesischen Gesellschaft beobachten. Im Zuge derer gewinnt ein orthodoxes Islamverständnis immer mehr an Bedeutung. Auf lokaler Ebene haben in den vergangenen Jahren Politiker aller Couleur, von formell säkularen bis hin zu islamischen Parteien, zunehmend die religiöse Karte ausgespielt, um Wähler zu mobilisieren – etwa, indem sie die Schliessung von Bars und ein Alkoholverbot versprachen. Damit waren viele erfolgreich. Die Religion wird von den politischen Eliten deshalb weiter instrumentalisiert.

«Man findet eine ganze Reihe von Indizien dafür, dass religiöse Minderheiten zunehmend unter Druck geraten.»

Das lässt sich nun auch am Fall des verurteilten Gouverneurs Ahok festmachen.
Das Video, in dem er angeblich aus dem Koran zitiert, war eine Steilvorlage für seine Gegner, etwa die islamistischen Hardliner der Front für die Verteidigung des Islam. In dem manipulierten Clip wirkt es so, als kritisiere Ahok den Koran direkt. De facto hat er dessen gegen ihn gerichtete Instrumentalisierung durch religiöse Akteure kritisiert. Hinzu kommt in seinem Fall noch, dass der Blasphemieparagraf im indonesischen Strafrecht sehr vage formuliert ist und sich daher gut instrumentalisieren lässt. Das Gesetz, das noch aus der Militärdiktatur stammt, war damals etabliert worden, um vermeintliche Kommunisten mundtot zu machen. Mit dem Urteil gegen Ahok steht nun fest, dass sich auch die Richter dem Druck der Strasse und der religiösen Hardliner gebeugt haben.

Ahok hat als bekennender Christ und gebürtiger Chinese einen doppelten Minderheiten-Status, auch deshalb lehnten ihn viele ab. Hat sich die Situation der religiösen Minderheiten in Indonesien generell verschlechtert?
Man findet eine ganze Reihe von Indizien dafür, dass religiöse Minderheiten zunehmend unter Druck geraten. Am stärksten sind davon vermeintliche islamische «Häretiker» wie Ahmadiyah und Schiiten betroffen. Ihre Moscheen werden angegriffen, Ahmadiyah wurden ermordet. Gleichzeitig haben Anschläge auf buddhistische Tempel und auf christliche Kirchen zugenommen. Ein Grund für die Entwicklung ist, dass in der indonesischen Verfassung ein sehr enges Verständnis von religiösem Pluralismus propagiert wird. Das ist auf die sechs staatlich anerkannten Religionen beschränkt. Auch gibt es in der Öffentlichkeit und vonseiten der Regierung kaum Bewusstsein für die Probleme religiöser Minderheiten.

Nach wie vor dominieren im Parlament die säkular orientierten Parteien. Wird sich das bei den nächsten Wahlen 2019 ändern?
Die zunehmende Instrumentalisierung der Religion in der Politik, wie ich sie schon auf der lokalen Ebene geschildert habe, sieht man zunehmend auch in der nationalen Politik. Zwar haben die islamischen Parteien bei den letzten Wahlen keine grossen Zugewinne verzeichnet. Aber schon bei den Präsidentschaftswahlen 2014 wurde gegen den Kandidaten Joko Widodo Kampagnen gefahren mit dem Argument, er sei kein richtiger Muslim. Die Annahme scheint plausibel, dass auch bei den Wahlen 2019 der Islam weit mehr als bislang für politische Zwecke eingesetzt werden dürfte.

Von Religion bis zur Gotteslästerung

6 alttestamentarische Grausamkeiten und die Frage, ob Gott eher Psycho- oder Soziopath war

Link to Article

Jesus, du nervst!

Link to Article

Zu wenig Exorzisten für immer mehr Klienten: Vatikan schlägt Alarm 

Link to Article

Geblendet vom kosmischen Licht: Die Irrwege der Esoteriker

Link to Article

Dieses ständige Religions-Bashing nervt: Glauben verdient unseren Respekt

Link to Article

In der Schweiz steigt die Nachfrage nach Exorzismus. Alles Quatsch? Dann sehen und hören Sie den Fall der Anneliese Michel

Link to Article

Die Schweden wieder: Erster Atheisten-Friedhof eröffnet

Link to Article

Ein apokalyptischer Sturm fegt über die Welt – glauben  die Frommen und die Bibel

Link to Article

Feministinnen in der Moschee: So fordern dänische Imamas den patriarchalen Islam heraus

Link to Article

Sunniten und Schiiten, Salafisten und Sufis: Das «Who is Who» der islamischen Gruppen

Link to Article

Wie Gott uns die Theorie vom Urknall erzählt

Link to Article

Machthungrige Föten, der «Dude» als Prophet und Sex mit der Hohepriesterin: Die 13 durchgeknalltesten Religionen

Link to Article

Ein Ami baut die Arche Noah nach – und kreiert damit ein Disney-Land für Superfromme

Link to Article

Burkaverbot: «Wir sehen nicht den Menschen, sondern nur noch das Kleid»

Link to Article

Die Beschneidung von Knaben ist kein Männlichkeitsritual, sondern ein Verbrechen

Link to Article

Gottloses Europa: Diese Grafiken zeigen, warum sich das Christentum Sorgen machen muss

Link to Article

«Man muss sich eine ‹Schwulenheilung› wie eine psychische Vergewaltigung vorstellen»

Link to Article

6 Grafiken, 16 Fotos und 1 Video für alle, die immer von «dem» Islam reden

Link to Article

Rustikale Enthaltsamkeit! Eier abgeschnitten, Schwanz entfernt – aber ganz nah bei Gott!

Link to Article

Wenn Politiker von «christlichen Werten» sprechen: Was zum Teufel soll das eigentlich sein?

Link to Article

Folter, Mord und Führerkult: Wie aus einem deutschen Idyll in Chile ein Gottes-KZ wurde

Link to Article

Gott ist tot – es leben die Götter!

Link to Article

Wir haben endlich herausgefunden, was die Menschen auf diesen 12 mittelalterlichen Gemälden gedacht haben. Vielleicht

Link to Article

Luther, Gratulation zum Todesjubiläum, du asoziales Genie!

Link to Article

So unterdrücken Religionen die Sexualität ihrer Gläubigen und fördern Missbräuche 

Link to Article

5 Punkte zum Islam, die wir mal endgültig klären sollten

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

57
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wilhelm Dingo 10.05.2017 12:01
    Highlight Highlight Aha, verwundert?
    50 4 Melden
  • Madmessie 10.05.2017 10:46
    Highlight Highlight Für die, die jetzt wieder pauschal alle Muslime in einen Topf werfen: Es setzen sich auch viele indonesische Muslime für Ahok ein.
    21 69 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.05.2017 12:02
      Highlight Highlight Ja, aber eben nur rel. wenige.
      45 6 Melden
    • Maett 10.05.2017 16:28
      Highlight Highlight @BigPun: zu den eigenen Problemen zählt der Islam aber inzwischen durchaus auch. Er ist ja nicht nur in den islamistischen Staaten anzutreffen, aber auch hier.
      21 1 Melden
  • Oxymora 10.05.2017 09:59
    Highlight Highlight Offenbar haben sich da wirklich einzelne Richter selbstradikalisiert.

    Für die Medien ist das ein Segen, islamophobe Artikel füllen die Kassen.

    Aber Selbstradikalisierung hat nichts mit Religion zu tun und mit dem Islam schon gar nicht.

    In vielen erfolgreichen Demokratien darf der Staat an der Religion teilhaben.

    Ein gutes Beispiel sind die Kantone, wie erfolgreich wäre die Schweiz in Zukunft; würde man die Kantone von der Kirche trennen? Die Demokratie würde dann sehr, sehr schnell gottlos verheiden und untergehen.
    7 65 Melden
  • Rabbi Jussuf 10.05.2017 09:26
    Highlight Highlight Eigentlich ein alter Hut
    Was in Indonesien mit dem Islam abläuft, ist schon längst bekannt.
    Aber gut, dass das aus dem aktuellen Anlass wieder auf den Tisch kommt.
    47 8 Melden
  • Mr. Raclette 10.05.2017 08:34
    Highlight Highlight Toleranz und Islam widersprechen sich!
    97 22 Melden
    • Fabio74 10.05.2017 10:15
      Highlight Highlight Falsch. Extremismus und Toleranz widersprexhen sich . Indonesien ist bis heute ein Land mit Hindus, Moslems, Christen usw. Und stellt Anzahlmässig die grösste muslimische Bevölkerung
      22 48 Melden
    • Maett 10.05.2017 16:30
      Highlight Highlight @Fabio74: und Extremismus und (ernsthaft gelebter) Islam gehen Hand in Hand.

      Die Bevölkerungsverteilung verschiebt sich in Indonesien schon seit Jahren zu Gunsten des Islams. Wenn ich dort als Atheist leben würde, würde ich ehrlich gesagt auch eine Auswanderung in Betracht ziehen.
      24 2 Melden
  • rodolofo 10.05.2017 08:08
    Highlight Highlight Hier sollte auch erwähnt werden, dass sich auch Muslime für Ahok einsetzen!
    Und was die Verknüpfung von Politik und Religion angeht, braucht man nur ins Nachbarland der Malayischen Brüder und Schwestern der Indonesier zu gehen, nämlich in die Philippinen, um genau dieselben Missstände aufzudecken, einfach mit der Katholischen Kirche, die mit den total korrupten Landlord-Familien zusammenspannt, welche das Land ausplündern und auf missliebige Elemente schlecht bezahlte Killer ansetzt...
    Also bitte immer schön ausgewogen bleiben und keinen Kultur-Rassismus gegen den Islam betreiben!
    Vielen Dank.
    31 124 Melden
    • MaskedGaijin 10.05.2017 08:28
      Highlight Highlight Hier gehts aber um den Islam in Indonesien. Bitte keinen Kultur-Marxismus betreiben!
      67 19 Melden
    • Gummibär 10.05.2017 09:00
      Highlight Highlight Der Ausgewogenheit halber stelle man sich vor, dass muslimische Parlamentarier In den USA, UK, Frankreich, Deutschland, Schweden etc. wegen einer kritischen Aeusserung zu einem Bibelvers des Amtes enthoben und für zwei Jahre ins Gefängnis gesteckt werden.
      67 10 Melden
    • Maragia 10.05.2017 09:40
      Highlight Highlight Wo wird hier Kultur-Rassismus betrieben? Nur weil halt dieses Thema angesprochen wird, ist das noch lange nicht der Fall!!
      18 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nordwolf 10.05.2017 07:01
    Highlight Highlight Ein Beweis dafür was passiert wenn die Bildung vernachlässigt wird. Und als aufgrund eins alten und blutigen Märchenbuch das von einem Kriegshetzer und Kinderschänder geschrieben wurde.........
    68 6 Melden
    • Chili5000 10.05.2017 13:57
      Highlight Highlight Redest du von Jesus???
      5 27 Melden
  • Roterriese 10.05.2017 06:19
    Highlight Highlight Der Islam ist solange moderat als deren Vertreter in der jeweiligen Stadt oder Land in der Unterzahl sind.
    123 17 Melden
    • Maracuja 10.05.2017 08:31
      Highlight Highlight Es gibt durchaus Beispiele von muslimischen Ländern in denen über längere Perioden ein moderater Islam vorherrschte u.a. Senegal. Leider sind aktuell überall Fundamentalisten auf dem Vormarsch.
      27 19 Melden
    • Fabio74 10.05.2017 10:18
      Highlight Highlight Falsch. Indonesien ist das bevölkerungsreichste moslemische Land schon heute.
      Das Problem sind a) die Extremiszen und b) alle Kreise die sich jetzt nicht für Ahok einsetzen
      12 19 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.05.2017 12:16
      Highlight Highlight Och, Fabio mal wieder!
      Die alte Leier, leider schon seit Jahrzehnten nicht mehr gültig.
      21 5 Melden
  • Piri 10.05.2017 06:10
    Highlight Highlight Sobald der Islam Einzug ins politische Geschehen hält, ist es fertig mit Toleranz. Der Islam ist per se nicht friedfertig, einfach mal den Koran lesen!
    102 21 Melden
    • Wehrli 10.05.2017 09:24
      Highlight Highlight Hab Ihn gelesen, (In englischer Übersetzung). Dann die Bibel (Fridolin Stier Übersetzung). Hans as Heiri.

      Du sollst ... bababa, haumichtot und haudrauf ...
      38 39 Melden
    • Bene86 10.05.2017 09:33
      Highlight Highlight @Wehrli: Natürlich wird in der Bibel ebenfalls zur Gewalt aufgerufen, dass muss man nicht leugnen.

      Nur:

      Wer lebt heute noch strikt nach dem alten Testament?

      Eben!
      31 9 Melden
    • Nordwolf 10.05.2017 10:28
      Highlight Highlight Wehrli hat recht, es dind beides sind Märchenbücher oder Mythen die dazu da sind, das Kontrollieren von menschen ganz einfach zu machen in dem man jedem Anhänger dazu bringt die Scheuklappen anzulegen, ja zu sagen auf alles und dir Graue masse auf standby zu setzen
      12 17 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Redly 10.05.2017 05:29
    Highlight Highlight Es gibt tolerante Muslime.

    Aber nennt ein Land mit muslimischer Mehrheit, das sich nicht Richtung Fundamentalismus bewegt...
    159 14 Melden
    • Obey 10.05.2017 06:51
      Highlight Highlight bangladesch
      9 52 Melden
    • Randy Orton 10.05.2017 07:13
      Highlight Highlight Bosnien? Albanien?
      15 56 Melden
    • dä dingsbums 10.05.2017 07:59
      Highlight Highlight Albanien
      11 43 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • CASSIO 10.05.2017 05:27
    Highlight Highlight "Auch gibt es in der Öffentlichkeit und vonseiten der Regierung kaum Bewusstsein für die Probleme religiöser Minderheiten." das ist Blödsinn. Von Jakarta aus gibt es ganz klar die Weisung, die Andersgläubigen unter Kontrolle zu kriegen. Schwatzt mal mit den Balinesen, die spüren mehr und mehr die gesteuerte Einwanderung der Javanesen und mit ihr einhergehend den Druck auf ihre eigene Kultur verzichten zu müssen. Es gibt bei Balinesen grosse Ängste davor, wie ihr Leben in 10, in 20 Jahren aussehen wird, denn die muslimische Bevölkerung nimmt dort einen immer grösseren Teil ein.
    94 7 Melden
  • "let's dance" 10.05.2017 05:19
    Highlight Highlight Nicht nur Indonesien...ein schleichender Prozess ist in Europa im gange, nur niemand merkt was, bis es zu spät ist 😁😁😁 Die EU muss weg.

    Die in Brüssel sitzen, plus die Nachkommen, haben es eh nur auf die Kohle (Lohn) abgesehen.
    79 65 Melden
    • Roterriese 10.05.2017 06:24
      Highlight Highlight Die die davon warnen werden als rechte Hetzer verschrien. Währenddessen fordert die unheilige Allianz zwischen Moslems und Linken immer mehr Rechte für die Intoleranten. In Deutschland wird bei der Scheidung von Muslimen zum Teil schon Schariarecht angewandt.
      43 16 Melden
    • Bijouxly 10.05.2017 07:23
      Highlight Highlight Zusammenhang?
      10 31 Melden
    • Mayo 10.05.2017 07:44
      Highlight Highlight Ich frage mich einfach wieso die EU eigentlich für alles herhalten muss. Am Schluss ist der Sonntagszopf in der Migros Filiale ausverkauft und schuld wird die EU sein, da aufgrund der Personenfreizühigkeit alle Zuzügler das Brot weggekauft haben.
      36 26 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

So dreist machen Zeugen Jehovas Jagd auf Albaner und Portugiesen in der Schweiz

In Zürich werben die Zeugen Jehovas momentan um ausländische Communities. Was Trump, der Brexit und Nordkorea damit zu tun haben, erklärt Sektenexperte Georg Otto Schmid. 

Missionare der Zeugen Jehovas versuchen in der Stadt Zürich momentan intensiv Secondos zu bekehren. Sie klingeln bei Leuten mit albanisch oder portugiesisch klingendem Namen und verteilen Flyer, die in der jeweiligen Sprache verfasst sind. Albulena* beispielsweise fand den Info-Flyer zu einer Kongressreihe der Glaubensgemeinschaft in ihrem Briefkasten. Ihre Kollegin und Landesfrau Leonora* öffnete den Missionaren die Tür, «um ihnen zu sagen, sie sollen verreisen.» Die Einladungen zu den …

Artikel lesen
Link to Article