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Irakische Spezialeinheiten starten Angriff im Westen von Mossul

An Iraqi special forces soldier stands beside a store used by Islamic State militants in Bartilla, east of Mosul, Iraq October 27, 2016. REUTERS/Zohra Bensemra

Mitglied einer irakischen Spezialeinheit – mit der jüngsten Offensive sollen die Nachschubwege der Dschihadisten gekappt werden. Bild: ZOHRA BENSEMRA/REUTERS



Mit einer Offensive im Westen von Mossul haben irakische Spezialeinheiten am Samstag den Belagerungsring um die von der Terrormiliz «IS» kontrollierten Stadt enger gezogen. Mit dem Angriff sollten die Versorgungswege des «IS» von Mossul nach Rakka gekappt werden. Das sagte der Sprecher der Spezialeinheiten, Ahmed al-Assadi, der Nachrichtenagentur AFP.

Rakka ist die syrische Hochburg des sogenannten «Islamischen Staats» («IS»). Gleichzeitig solle der Belagerungsring um Mossul enger gezogen und die Stadt Tal Affar zurückerobert werden, sagte der Sprecher der schiitischen Milizen Haschd al-Schaabi (Volksmobilisierungseinheiten).

Bei der Offensive zur Rückeroberung Mossuls waren die irakischen Streitkräfte und kurdischen Peschmerga bislang von Norden, Osten und Süden auf die Stadt Mossul vorgerückt. Am Freitag hatten die irakischen Streitkräfte bei ihrem Vormarsch eine Kampfpause eingelegt.

Der Sprecher der Militärkoalition, US-Oberst John Dorrian, sagte in einer Videokonferenz mit Journalisten in Washington, die irakischen Verbände gruppierten sich neu und stellten sich auf die Kampfmethoden der Mossul kontrollierenden «IS»-Miliz ein. (wst/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • smoking gun 29.10.2016 11:35
    Highlight Highlight Und gibt es keine Bilder von getöteten Zivilisten oder unter Trümmern verschütteten Kindern? Ach ja, das passiert ja nur den Russen in Ost-Aleppo.

    Die "Militärkoalition" unter Führung der USA tötet präzise und höchstens mit ein bisschen "Kollateralschäden."

    Wieder einmal ein gutes Beispiel für "Doppelstandards."
    • Echo der Zeit 29.10.2016 12:20
      Highlight Highlight Wieder einmal ein gutes Beispiel für Billige Putin Propaganda. Mal so zur Info - die Lage in den Beiden Städten ist verschieden - Im umkreiss von Mossul wurden Grosse Flüchtlingslager erichtet in zusammenarbeit mit Internationalen Hilfsorganisationen - Verschiedene Parteien wurden miteinbezogen - Kurden, Schiiten, Sunniten, Militär, Milizen, - das so viele Parteien zusammenarbeiten um den Is aus Mossul zu vertreiben ist nur schon eine Leistung. Das immer wieder Putin Lovers auftauchen und versuchen ihr Putin als den Besseren Bomber darzustellen ist entlarvend und Kindisch.
    • smoking gun 29.10.2016 12:51
      Highlight Highlight @Echo der Zeit: Wieder einmal ein gutes Bespiel für billige Nato-Propaganda. al-Sham, al-Nusra, IS in Ost-Aleppo: gute Terroristen, weil sie gegen Assad kämpfen. Und wenn man dann noch weiss, dass all diese Terroristen finanziell, logistisch und auch waffentechnisch von Saudi-Arabien, Katar, der Türkei und natürlich dem CIA unterstützt wurden, begreift man sehr schnell, was für ein dreckiges Spiel da läuft.

      Russland ist übrigends nach Völkerrecht die einzige ausländische Nation, die sich legal in Syrien aufhält. Aber ich weiss, Völkerrecht interessiert heute keine Sau mehr.
    • BruMa 29.10.2016 14:42
      Highlight Highlight Krim-Annektion und Völkerrecht bringst du wie unter einen Hut in deiner Welt?
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