International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Tatort in einem Schiitenviertel in Bagdad.
Bild: STRINGER/IRAQ/REUTERS

Selbstmordanschläge in Bagdad fordern mindestens 24 Tote

Bei Anschlägen in einem Schiitenviertel in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Samstag mindestens 24 Menschen getötet worden. 61 weitere Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt, als sich zwei Selbstmordattentäter im Viertel Kadhimija in die Luft sprengten.

04.10.15, 04:14 04.10.15, 11:03

Ein weiterer Attentäter sei von Sicherheitskräften erschossen worden, bevor er eine Bombe zünden konnte. Zu den Anschlägen bekannte sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Laut Polizei ereigneten sich die Angriffe an einem Kontrollpunkt am Adan-Platz, einem der Zugänge zum schiitischen Mausoleum von Kadimija, das samstags zahlreiche Besucher anzieht.

Nach Angaben eines Polizeibeamten steuerte einer der Attentäter ein mit Sprengstoff beladenes Auto, das er zur Explosion brachte. Der zweite Attentäter habe eine Sprengstoffweste gezündet. Die Opferzahlen wurden von einem nahe gelegenen Spital und vom irakischen Innenministerium bestätigt.

Der Adan-Platz im Schiitenviertel Kadhimija war schon mehrmals Ziel von Anschlägen. Im Februar wurden dort mehr als 20 Menschen bei einem Selbstmordattentat getötet.

Zu der Tat bekannte sich die zum IS gehörende Gruppe Bagdad-Provinz, wie das auf die Auswertung von Islamisten-Websites spezialisierte US-Unternehmen SITE mitteilte. Der sunnitische IS kontrolliert seit dem vergangenen Jahr Teile des Irak und Syriens. Der Adan-Platz im Schiitenviertel Kadhimija war schon mehrmals Ziel von Anschlägen. Im Februar wurden dort mehr als 20 Menschen bei einem Selbstmordattentat getötet. (dwi/sda/afp)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Chemiewaffenexperten in Duma eingetroffen – Westen befürchtet mögliche Manipulation

Zehn Tage nach einem mutmasslichen Giftgasangriff in der syrischen Stadt Duma ist dort am Dienstag nach Angaben syrischer Staatsmedien ein internationales Expertenteam der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) eingetroffen.

Eigentlich war der Besuch in der einstigen Rebellenhochburg Ost-Ghuta bei Damaskus für Mittwoch angekündigt. International wuchs die Sorge, dass bereits alle Spuren beseitigt seien. «Es ist sehr wahrscheinlich, dass Beweise und wesentliche Elemente …

Artikel lesen