International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A man walks past wreckage at the site of a car bomb attack in Baghdad, Iraq September 29, 2015.  At least four people were killed and eleven others wounded on Monday when a car bomb went off at a garage in a busy commercial district of central Baghdad, police and medical sources said.  REUTERS/Khalid al-Mousily

Tatort in einem Schiitenviertel in Bagdad.
Bild: STRINGER/IRAQ/REUTERS

Selbstmordanschläge in Bagdad fordern mindestens 24 Tote

Bei Anschlägen in einem Schiitenviertel in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Samstag mindestens 24 Menschen getötet worden. 61 weitere Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt, als sich zwei Selbstmordattentäter im Viertel Kadhimija in die Luft sprengten.



Ein weiterer Attentäter sei von Sicherheitskräften erschossen worden, bevor er eine Bombe zünden konnte. Zu den Anschlägen bekannte sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Laut Polizei ereigneten sich die Angriffe an einem Kontrollpunkt am Adan-Platz, einem der Zugänge zum schiitischen Mausoleum von Kadimija, das samstags zahlreiche Besucher anzieht.

Nach Angaben eines Polizeibeamten steuerte einer der Attentäter ein mit Sprengstoff beladenes Auto, das er zur Explosion brachte. Der zweite Attentäter habe eine Sprengstoffweste gezündet. Die Opferzahlen wurden von einem nahe gelegenen Spital und vom irakischen Innenministerium bestätigt.

Der Adan-Platz im Schiitenviertel Kadhimija war schon mehrmals Ziel von Anschlägen. Im Februar wurden dort mehr als 20 Menschen bei einem Selbstmordattentat getötet.

Zu der Tat bekannte sich die zum IS gehörende Gruppe Bagdad-Provinz, wie das auf die Auswertung von Islamisten-Websites spezialisierte US-Unternehmen SITE mitteilte. Der sunnitische IS kontrolliert seit dem vergangenen Jahr Teile des Irak und Syriens. Der Adan-Platz im Schiitenviertel Kadhimija war schon mehrmals Ziel von Anschlägen. Im Februar wurden dort mehr als 20 Menschen bei einem Selbstmordattentat getötet. (dwi/sda/afp)

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

US-Soldaten beim Vormarsch auf Mossul in Feuergefechte verwickelt

Beim Vormarsch der irakischen Armee auf die Dschihadistenhochburg Mossul haben sich auch US-Soldaten an Kämpfen beteiligt. Die Sondereinheiten seien «verschiedene Male unter Beschuss gekommen, und hätten den Beschuss erwidert».

Derzeit sind rund 450 US-Soldaten im Irak, um die irakische Armee beim Vormarsch auf Mossul zu unterstützen. Sie sollen vor allem beratend eingreifen, nicht mit der Waffe. Einige der US-Soldaten seien aber so nahe an der Front, dass sich ein Beschuss nicht vermeiden …

Artikel lesen
Link to Article