International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

USA wollen mehr Militärberater in Syrien und Apache-Helikopter gegen den «IS» einsetzen

17.04.16, 16:05 17.04.16, 16:52


Die USA wollen nach Informationen der «New York Times» ihre Militäraktion gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») in Syrien und im Irak verstärken. Nach den Plänen solle die Anzahl der US-Sondereinsatzkräfte in Syrien zur Beratung und Ausbildung syrischer Rebellen um Dutzende erhöht werden.

Das berichtete das Blatt am Sonntag unter Berufung auf mehrere Pentagonbeamte und Offiziere.

Möglich sei eine Aufstockung von derzeit 50 auf bis zu 200 Soldaten, hiess es. Ziel sei es, die arabischen Kämpfer in Syrien besser zu unterstützen, da diese wahrscheinlich eine entscheidende Rolle bei der erhofften Rückeroberung der vom «IS» beherrschten syrischen Stadt Al-Rakka spielen würden.

Ein US-Berater im Irak 2009.
Bild: ALAA AL-SHEMAREE/EPA/KEYSTONE

Die von den USA unterstützten Milizen stehen dabei in Konkurrenz zu den syrischen Streitkräften, die mit russischer Hilfe auf Al-Rakka marschieren wollen.

Kampfhelikopter gegen den «IS»

Im Irak sei die Lage etwas komplizierter. Hier würde das Pentagon gerne die Beratung und Ausbildung der Sicherheitskräfte für den erwarteten Angriff auf die «IS»-Hochburg Mossul verstärken. Geplant sei, Ausbilder, die sich bereits im Irak befänden, in grössere Nähe zur Stadt zu verlegen.

Moderne Kriegsmaschine: Ein Apache-Helikopter.  Bild: AP/U.S. Army National Guard

Ausserdem würden die USA gern Kampfhelikopter des Typs Apache, die bisher im Irak nur zum Schutz amerikanischen Personals verwendet würden, auch gegen die «IS»-Miliz einsetzen.

Wegen der politischen Turbulenzen, mit denen der irakische Regierungschef Haider al-Abadi derzeit zu tun habe, seien die erwogenen militärischen Optionen aber eine heikle Angelegenheit: Sie könnten Al-Abadis Position weiter schwächen. (leo/sda/dpa)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

«Herrschaft der Kleptokraten» – so zocken Trumps Familie und Freunde auf Staatskosten ab

Luxusreisen auf Staatskosten, Werbung für Privatgeschäfte, keine Trennung von Business und Politik: Donald Trump, seine Familie und Minister scheinen sich um Moral nicht zu scheren. Wer zockt wen ab? Der Überblick.

«Mein Leben lang war ich gierig, gierig, gierig», prahlte Donald Trump im US-Vorwahlkampf. «Ich schnappte mir so viel Geld, wie ich mir nur schnappen konnte. Aber jetzt will ich für die Vereinigten Staaten gierig sein.»

Doch als Präsident ist Trump weiter entfernt denn je von seinem Schwur, Washingtons korrupten «Sumpf trockenzulegen». Im Gegenteil: Trumps Amtszeit ist von haarsträubenden Interessenkonflikten geprägt und kann schon jetzt als eine der unmoralischsten in der …

Artikel lesen