International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mindestens 90 Tote bei IS-Anschlag im Irak

18.07.15, 09:49 18.07.15, 11:33


Bei dem schweren Autobombenanschlag im Irak am Freitag sind neuen Angaben zufolge mindestens 90 Menschen getötet worden. Wie der Behördenchef der Stadt Chan Bani Saad, Abbas Hadi Saleh, am Samstag mitteilte, waren 120 weitere Menschen verletzt worden.

Unter den Opfern waren auch viele Frauen und Kinder. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bekannte sich zu dem Anschlag. Die Opferzahl könnte demnach weiter steigen, weil am Samstagmorgen noch bis zu 20 Menschen vermisst wurden.

Der Sprengsatz war am Freitagabend auf einem belebten Markt im Zentrum der mehrheitlich von Schiiten bewohnten Stadt in der Provinz Dijala nördlich von Bagdad explodiert. Zunächst war von 35 Toten und 70 Verletzten die Rede gewesen. Andere Quellen sprachen von bis zu 80 Toten und dutzenden Verletzten.

Für die Schiiten endet der islamische Fastenmonat Ramadan erst an diesem Samstag, einen Tag später als bei den Sunniten. Märkte sind in den Tagen vor dem Eid-al-Fitr-Fest zum Fastenbrechen meist sehr voll, weil die Menschen sich mit Lebensmitteln zum Fest eindecken.

In der Provinzhauptstadt Baakuba hatte sich im Mai eine Reihe von Explosionen ereignet, woraufhin die Behörden vor weiterer Gewalt warnten. Der IS, der im Sommer vergangenen Jahres grosse Teile des Nordiraks überrannt hatte, hält in Dijala seit Januar keine eigenen Stellungen mehr. (sda/afp)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

5
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Frölein hilfiker 18.07.2015 18:23
    Highlight am besten bring sich diese islam-psychosekte selber um.
    0 2 Melden
  • zombie1969 18.07.2015 10:57
    Highlight Das beste Mittel gegen den radikalen Islam ist, ihn sich hemmungslos austoben zu lassen. Und das ist auch das einzige Mittel, denn wenn die Aufklärung vom Westen gebracht wird, egal ob mit Waffengewalt oder mit Wirtschaftsmacht, dann wird sie von der breiten muslimischen Bevölkerung als "westlich" abgelehnt werden. Wenn aber die Muslime selbst satt sind von all den Geueltaten, der Intoleranz, dem religiösen Dogma, dann kommen sie vielleicht selber drauf, dass es besser ist, das eigene Hirn zu benutzen statt selbsternannten Religionswächtern hinterherzulaufen.
    5 3 Melden
    • Kian 18.07.2015 11:10
      Highlight «Das beste Mittel gegen den radikalen Islam ist, ihn sich hemmungslos austoben zu lassen. »

      Schliesst das deines Erachtens Terroranschläge im Westen mit ein???
      6 0 Melden
    • zombie1969 18.07.2015 11:14
      Highlight 2)
      In Europa muss man so lange den Selbstbehauptungswillen aufbringen, um sich gegen Unterwanderung durch Islamisten zur Wehr zu setzen.
      1 3 Melden
    • zombie woof 18.07.2015 20:54
      Highlight Poste deine Kommentare in der Weltwoche, dort wirst du noch gelobt für solchen Bullshit!
      2 1 Melden

Friedensnobelpreis – die «IS»-Sklavin und der Mann, der Frauen repariert

Nadia Murad hatte mit ihrer Familie ein friedliches Leben am Rande des Sindschar-Gebirges geführt, bevor die Dschihadisten kamen. Doch als die gefürchtete Miliz «Islamischer Staat» («IS») im August 2014 Murads Dorf im Nordirak erstürmte, wurde sie wie tausende andere jesidische Frauen als Sexsklavin verschleppt.

Erst nach Monaten gelang ihr die Flucht. Seitdem setzt sie sich unermüdlich für die Rechte der Jesidinnen und gegen sexuelle Gewalt weltweit ein – ein Engagement, das nun mit dem …

Artikel lesen