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Rakka, die syrische Hochburg des «Islamischen Staats», soll bald fallen. Bild: GORAN TOMASEVIC/REUTERS

Anti-«IS»-Koalition bereitet Sturm auf Hochburg des «Islamischen Staats» vor

Parallel zur Grossoffensive auf Mossul nehmen die USA und Frankreich das nächste Ziel in den Blick: Auch Rakka, die syrische Hochburg des «Islamischen Staats», soll bald fallen.

25.10.16, 20:22 26.10.16, 07:08

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Die internationale Anti-«IS»-Koalition bereitet die Befreiung der syrischen Stadt Rakka von der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») vor. «Während wir hier stehen, helfen wir, die lokalen Kräfte aufzubauen, die das tun werden», sagte US-Verteidigungsminister Ashton Carter nach einem Treffen in Paris.

Unter der Leitung Frankreichs und der USA hatten Verteidigungsminister aus 13 Ländern dort über das weitere Vorgehen im Irak und in Syrien beraten. Dabei ging es auch darum, sich auf die Folgen eines militärischen Siegs gegen den «IS» vorzubereiten.

«Am Ende können wir nicht perfekt vorhersehen, was passieren wird, wenn unsere Koalition den «IS» im Irak und Syrien besiegt hat», sagte Carter. «Deshalb müssen wir auf alles vorbereitet sein.»

Die Befreiung Rakkas vom «IS» habe die gleiche Dringlichkeit wie die Rückeroberung Mossuls, sagte er. Die Offensive zur Rückeroberung Mossuls hatte vor einer Woche begonnen. Der «IS» hält die Stadt seit 2014 besetzt.

Eine Irakische Spezialeinheit bei der Inspektion eines zerstörten Autos, das einst Eigentum des «Islamischen Staats» war.  Bild: GORAN TOMASEVIC/REUTERS

Die Gespräche sollten in dieser Runde Mitte Dezember fortgesetzt werden, sagte der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian. Beide Minister betonten wie zuvor bereits der französische Präsident, dass ein Zusammenhalt der Koalition wichtig sei. «Wir brauchen diese Einheit», hatte Präsident François Hollande vor dem Treffen gesagt.

Zwischen den Partnern gibt es Streit über die Rolle der Türkei. Ankara hat nach eigenen Angaben kurdische Peschmerga bei der Grossoffensive auf Mossul mit Artillerie unterstützt. Die Regierung in Bagdad lehnt eine türkische Militärpräsenz in ihrem Land ab.

Am Dienstag waren irakische Regierungstruppen, die von der Koalition unterstützt werden, weiter auf Mossul vorgerückt. Rund 80 Orte im Umland der zweitgrössten Stadt und letzten «IS»-Bastion des Irak seien bereits befreit worden, sagte ein Armeesprecher. Nach UNO-Angaben sind seit Beginn der Offensive mehr als 9000 Menschen aus der Millionenmetropole vertrieben worden. (cte/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • bggu 25.10.2016 20:58
    Highlight Schon komisch wenn die "Guten" bomben, gibt es keine toten Zivilisten auch keine zerstörten Häuser und das ob wohl man über 1700 Bomben abgeworfen. Klassische Berichterstattung des Westens.
    9 7 Melden

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