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Im Iran (hier nahe der Uni von Teheran) tobt seit sechs Tagen eine Protestwelle, der mit teils extremer Gewalt begegnet wird. Bild: AP/AP

Was hinter dem Aufstand im Iran steckt – die 8 wichtigsten Fragen und Antworten

Wütende Menschen protestieren im Iran, mehrere wurden bereits getötet, Hunderte verhaftet. Was fordern die Demonstranten? Wie reagieren Regierung und Sicherheitskräfte? Das Wichtigste im Überblick.

02.01.18, 14:26 03.01.18, 04:47

Andreas Evelt / spiegel online



Ein Artikel von

Im Iran tobt seit sechs Tagen eine Protestwelle, der mit teils extremer Gewalt begegnet wird. Es gibt schon mehr als ein Dutzend Todesopfer, ein Ende der Demonstrationen ist aktuell nicht abzusehen. Aber worum geht es eigentlich und was ist seit Donnerstag passiert? Die wichtigsten Antworten im Überblick.

Gegen wen oder was richten sich die Proteste?

Zunächst demonstrierten Hunderte Iraner gegen die schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse des Landes, vor allem gegen Arbeitslosigkeit und hohe Preise. Die Demonstrationen begannen in der zweitgrössten iranischen Stadt Maschhad im Nordosten des Landes, übertrugen sich dann auf andere Städte und haben auch die Hauptstadt Teheran erreicht.

Mittlerweile richten sich die Proteste aber auch gegen die Unterdrückung durch das iranische Regime und beinhalten Sprechchöre wie «Nieder mit Rohani» und «Tod dem Diktator». Damit wenden sich die Demonstranten direkt gegen Präsident Hassan Rohani und den obersten politischen und religiösen Führer Ajatollah Ali Khamenei. Gerade öffentliche Kritik an Khamenei ist generell verboten. (Liess hier eine Analyse zu den Protesten)

Wer protestiert und was genau fordern die Demonstranten?

Die Gruppe der Demonstranten ist sehr vielfältig, sie besteht sowohl aus Konservativen als auch aus Liberalen und generellen Kritikern des Regimes. Die konkreten Forderungen der Demonstranten gehen deshalb weit auseinander: Teils verlangen sie die Wiedereinführung der Monarchie, teils mehr Frauenrechte oder das Ende der Nahostpolitik.

In Kermanschah protestieren die Demonstranten, weil sie sich in Folge eines schweren Erdbebens in der Region von der Regierung im Stich gelassen fühlten. Die iranische Wirtschaft ist unterdessen am Boden. Viele Menschen im Iran leiden unter hoher Arbeitslosigkeit, steigenden Preisen, fehlenden Investitionen und Korruption.

Wie viele Todesopfer gibt es bislang?

Mindestens 19 Menschen sind bei den Protesten bisher gestorben. Allein am Dienstag meldete das Staatsfernsehen Irib den Tod neun weiterer Menschen. Darunter soll auch ein Revolutionswächter sein. Die Revolutionswächter sind Mitglieder der iranischen Revolutionsgarden, einer paramilitärischen Organisation zum Schutz des Systems. Bei der Nachrichtenagentur Tasnim war zuvor noch von einem getöteten Polizisten die Rede gewesen.

Wie reagieren Sicherheitskräfte und Regime?

Mit ganzer Härte. Seit Samstag wurden laut Staatsfernsehen 450 Menschen festgenommen. Zwischenzeitlich blockierte die Regierung ausserdem die sozialen Netzwerke Instagram und Telegram, über die die Demonstranten die Proteste organisierten. Laut Staatsfernsehen wollte die Regierung damit «den Frieden bewahren». In sozialen Netzwerken behaupteten Demonstranten auch, dass die Polizei auf sie schiesse.

Auf der anderen Seite gibt es Berichte des Staatsfernsehens, dass auch die Demonstranten bewaffnet seien und versuchten, Polizeistationen und Militärbasen unter ihre Kontrolle zu bekommen. Die Revolutionsgarde warnte die Demonstranten: Sollte es zu weiteren Unruhen kommen, würden die Demonstranten «die eiserne Faust der Nation» zu spüren bekommen.

Was sagen Rohani und Khamenei?

Präsident Rohani sieht die Proteste als Chance. Bild: AP

In einer Rede am Sonntag versuchte Präsident Rohani, die Lage zu beruhigen: «Wir sind ein freies Land und daher haben die Menschen auch ein Recht auf Meinungsfreiheit», sagte er. Die Demonstranten dürften auch die Regierung kritisieren, ihr Handeln müsse aber frei von Gewalt bleiben. Rohani nutzte die Demonstrationen, um indirekt die Hardliner im Klerus zu kritisieren, die seine Reformen blockieren: «Auch sind die Probleme der Menschen nicht nur wirtschaftlicher Natur, sie fordern auch mehr Freiheiten», sagte Rohani. Ihm zufolge sollten die Proteste nicht als Gefahr, sondern als Chance angesehen werden.

Ganz anders sieht das Khamenei. Dieser macht Gegner seines Landes für die Proteste gegen die Regierung verantwortlich. «In den vergangene Tagen haben Feinde Irans unterschiedliche Mittel wie Geld, Waffen, Politik und Geheimdienste eingesetzt, um für Unruhe in der Islamischen Republik zu sorgen», sagte er auf seiner Homepage. Er werde sich mit Blick auf die jüngsten Ereignisse an die Nation wenden, wenn die Zeit dafür reif sei. Zwischen Khamenei und Rohani kommt es immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten in ihren Vorstellungen zur Führung des Landes – zum Beispiel in Fragen der Wirtschaftspolitik.

Wie reagiert das Ausland?

Die Proteste verschärfen auch die Probleme in der Beziehung Irans zu den USA. US-Präsident Donald Trump twitterte, die Menschen im Iran würden nicht länger hinnehmen, «wie ihr Geld und ihr Wohlstand zugunsten von Terrorismus gestohlen und vergeudet wird» und schrieb später noch, das «grosse iranische Volk» sei über Jahre unterdrückt worden, es sei Zeit für einen Wechsel. Zuletzt hatte Trump bei der Uno-Vollversammlung im September Iran scharf kritisiert, einen Monat kündigte er im Rahmen des Atomdeals neue Sanktionen an.

Die EU blickt mit Sorge nach Iran. Der Verbund sei in Kontakt mit den iranischen Behörden: «Nach den öffentlichen Erklärungen von Präsident Rohani erwarten wir, dass das Recht auf friedliche Demonstrationen und die Meinungsfreiheit garantiert werden», sagte ein Sprecher.

Zuvor hatte bereits Deutschlands Aussenminister Sigmar Gabriel die Führung in Teheran aufgefordert, die Versammlungsfreiheit zu respektieren. Er sei «sehr besorgt» angesichts der Meldungen über getötete Demonstranten und zahlreiche Verhaftungen bei den Protesten im Iran, sagte der SPD-Politiker.

Wie ist das Ausmass der Proteste einzuordnen?

Es sind die grössten Unruhen seit der gewaltsam unterdrückten Protestbewegung gegen die Wiederwahl des damaligen ultrakonservativen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad 2009. Damals hatten die Demonstranten Ahmadinejad Wahlbetrug vorgeworfen. Die Aufstände wurden blutig niedergeschlagen, es gab Dutzende Todesopfer. Die Tage gingen als unterdrückte «Grüne Revolution» in die iranische Geschichte ein.

Wie geht es weiter?

Dem System und dem iranischen Regime im Ganzen dürften die Proteste zum jetzigen Zeitpunkt kaum gefährlich werden. Für Rohani sind sie aber durchaus kritisch. Dem Land geht es unter seiner Führung schlecht, auch nach der Lockerung der US-Sanktionen in Folge des Atomabkommens hat sich die Wirtschaft nicht ausreichend verbessert. Welche konkreten Auswirkungen die Proteste allerdings erreichen können, ist aktuell nicht zu beantworten. Das werden die nächsten Tage und Wochen zeigen und ist auch davon abhängig, ob die Gewalt weiter eskaliert – und wie die Führung in Teheran darauf reagiert.

(Mit Material von dpa, AFP und Reuters)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • moedesty 03.01.2018 04:29
    Highlight ihr müsst euch nur ein fragen: sobald die „gemässigten rebellen“ waffen haben um sich zu wehren, wer liefert ihnen diese?

    dann glaubt ihr, dass wenn diese gemässigten rebellen gewinnen, es im iran besser wird? so wie in libyen, irak usw?

    informiert euch mal über den petrodollar und wie wichtig dieser für das eigentliche bankrotte usa ist.

    4 2 Melden
  • Hugo Wottaupott 03.01.2018 01:46
    Highlight Der Ölpreis derbelt vor sich hin und siehe da: Unruhen im Iran!
    5 1 Melden
  • Namenloses Elend 02.01.2018 20:18
    Highlight Also eigentlich richten sich die Proteste per se nicht gegen Rohani. Er ist nur die Marionette die den Iran gegen aussen repräsentiert. Die Fäden ziehen andere. Er muss quasi den Kopf hinhalten. Als ich vor 2 Jahren im Iran war hat mir eine Frau erzählt, dass die Zeit kommen werde wo der Iran kein "Gottesstaat" mehr sein wird und Rohani ihr President ist. Sie war sehr überzeugt davon. Allgemein hatte ich viele getroffen, die Rohani als guten Präsidenten bezeichneten. Ich wünsche den Iranern einfach, dass sich die Zukunft für Sie zum besseren wendet!
    33 0 Melden
    • Posersalami 02.01.2018 21:34
      Highlight Entspricht auch in etwa meinen Erfahrungen im Iran. Aber irgendwie haben die glaube ich eine andere Perspektive auf den Faktor Zeit als wir.
      13 0 Melden
  • p.p_lion 02.01.2018 19:21
    Highlight Das Regime muss einfach weg! Freiheit für die Menschen im Iran! Keine Kopftuchpflicht mehr! Keine Hinrichtungen von Homosexuellen!
    Just basic Human Rights please!
    22 9 Melden
    • blaubar 02.01.2018 23:06
      Highlight Warum ist der letzte Satz auf englisch?
      8 3 Melden
    • Ollowain 03.01.2018 00:11
      Highlight Am liebsten mit amerikanischen Bomben, gell?
      7 4 Melden
    • p.p_lion 03.01.2018 11:12
      Highlight Warum Bomben? Wer die Iranische Geschichte kennt, weiss wie es demnächst hoffentlich ablaufen wird.
      Es wird ganz bestimmt nicht, wie viele vermuten, in einemBürgerkrieg enden. Iran ist nicht wie Syrien oder Irak...
      Ihr müsst euch also keine Sorgen um Flüchltlinge machen, denn Millionen Iraner ausserhalb Irans warten bis das Regime gestürzt ist, damit sie wieder zurück in ihre Heimat gehen können. Fürchte dich nicht, mit jemanden dein Brot teilen zu müssen.
      3 1 Melden
    • Ollowain 03.01.2018 12:24
      Highlight Wer entscheidet denn welches Regime momentan gerade weg muss? Wer hat das "Recht" dies zu entscheiden? Warum gerade dieses? Wem nützt es? Wer unterstützt die Demonstranten und wie? Gibt es Parallelen zu anderen Regimechanges? Das sind Fragen die man versuchen sollte zu beantworten. Blende die westliche Propaganda aus und denke nach! ;)
      5 2 Melden
  • Sophia 02.01.2018 15:52
    Highlight Wo der Klerus regiert, gibt es keine Freiheiten! Wohlstand gibt es dann im Himmel und der Glaube die richtige Richtung auf Erden. An allem Elend ist - wie seit Jahrtausenden - das ungläubige Ausland Schuld.
    So lange das Volk den richtigen Glauben hat, kann es auch gelenkt werden. Dann sind fünfmal Beten am Tag, Atombomben und andere Waffen und Kriegsgeschrei gegen Israel und anderen Bruderländern wichtiger als das Volk. Und die Mullahs leben in Saus und Braus!
    Es gibt keine Hoffnung, solange sich Menschen mit solchen seltsamen Dingen wie Glaube missbrauchen lassen.
    68 20 Melden
    • FrancoL 02.01.2018 16:40
      Highlight Herrlich und im sehr atheistischen Osten vor der Öffnung wurde das Volk von wem genau gelenkt? Von einer Ideologie.
      Man kann nicht immer mur dem Klerus die Schuld geben, es gibt genügend Beispiele in denen eine Ideologie, genau die gleichen Freiheiten unterdrückt.
      also gibt es keine Hoffnung solange Ideologien den Menschen beeinträchtigen.
      Liesse sich auch die Frage stellen, wie es sich verhält mit der Ideologie dass alle frei sein sollen und man damit nur einen kleinen Teil der Menschen damit meint, nämlich die die sich diese Freiheit leisten können.
      23 7 Melden
  • Nosgar 02.01.2018 15:35
    Highlight Man muss hoffen, dass das Regime trotz allem im Sattel bleibt. Ansonsten droht Irak, Syrien, Libyen reloaded.
    37 15 Melden
    • TheRealSnakePlissken 02.01.2018 16:35
      Highlight Typisch Schweizer: Hauptsache Grabesruhe. Manche Änderung zum Guten wurde durch Gewalt angestossen. Gruss Snake.
      25 38 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 02.01.2018 17:09
      Highlight @Snake, Ist mir neu dass die französische Revolution von Deutschen eingefädelt würde.
      19 11 Melden
    • TheRealSnakePlissken 02.01.2018 17:40
      Highlight @The Destiny: Du sprichtst in Rätseln. Französische Revolution - o.k. können wir als Verbesserung buchen. Aber was hat das mit Einfädeln durch Deutsche zu tun? - Apropos CH-Wunsch nach Grabesruhe: Mir ist in den CH-Medien, die ich verfolge, die Tendenz aufgefallen, das man auf die Revolte in Iran reagiert mit "Oh nein, nicht schon wieder eine Rebellion/Frühling und dergleichen". Ich finde das dekadent und beschämend. Da sind Leute, die ihr Leben riskieren, aber man will nichts davon hören, könnte ja dem esoterisch erworbenen Seelenfrieden schaden. Liegt wohl an der Überalterung ... http://BER
      22 10 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 02.01.2018 17:57
      Highlight @Snake, du hast von guten Änderungen gesprochen die mit Gewalt erreicht wurden, die Franz Revolution ist eine davon.

      Im Iran ist aber etwas anderes am Laufen.

      Ich lese hauptsächlich watson was Schweizer Medien angeht,aber hier hat es jetzt echt nicht zu wenig Artikel gehabt.
      9 4 Melden
    • Saraina 02.01.2018 19:31
      Highlight Typisch Schweizer, sich an Aufständen in fernen Löndern ergötzen, aber schrill aufjaulen, wenn die Flüchtlinge kommen...
      15 13 Melden
    • p.p_lion 03.01.2018 02:08
      Highlight Nicht vergleichbar! Als ob irgendein Iraner nach Europa kommt, nachdem ihr Land vom islamistische Regime befreit ist! phahaha Millionen Iraner ausserhalb Irans warten bloss darauf, damit sie wieder zurück in ihre Heimat können.

      Ausserdem bestätigst du damit, dass du gegen Menschenrechte, Demorkratie und für die Todesstrafe bist?!

      Ich verstehe nicht... was spricht für das Mullah Regime? etwa... dass sie den Menschen ihre Freihet geklaut haben.. Die Frauen gewungen haben Kopftücher zu tragen .. Menschen aufgrund ihrer homosexualität hingerichtet haben...?!

      Bitte denkt nicht nur an euch!
      6 4 Melden
    • Snake Plissken 03.01.2018 13:25
      Highlight @p.p_lion: Du kannst auf mich zählen. Gruss, Snake.
      P.S.: Die Kollegen von der Hosenscheisser-Truppe kannst du nicht bekehren, die lieben ihre Verschwörungstheorien mehrmals als alles andere.
      5 5 Melden
    • Saraina 03.01.2018 15:19
      Highlight Wenn ich mich recht erinnere, waren auch Ghaddafi, Mubarak, Saddam und Assad der Todesstrafe und Folter nicht abgeneigt, und nicht im pro-Gay Klub. Dann gab es Aufstände, dann gab es Flüchtlinge. Aber hey, ein riesiges Land wie der Iran wird erfolgreich sein darin, seine Aussenpolitik selbstbestimmt zu gestalten... Wer würde da was dagegen haben? (Naivguck)
      4 1 Melden
    • p.p_lion 04.01.2018 14:17
      Highlight Und was wenn es hier so wäre? wenn die Schweiz so ein Regime hätte?
      0 1 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 04.01.2018 15:12
      Highlight @p.p_lion, kann man so nicht vergleichen. Das ist wie wenn man sagen würde Russland/USA würden viel besser regiert werden in einer halbdirekten Demokratie.
      0 0 Melden
  • Posersalami 02.01.2018 14:57
    Highlight „Die iranische Wirtschaft ist unterdessen am Boden. Viele Menschen im Iran leiden unter hoher Arbeitslosigkeit, steigenden Preisen, fehlenden Investitionen und Korruption.“

    Und dank wessen unbegründeten und sinnlosen Sanktionen ist das so (Korruption mal ausgeklammert)?

    Sogar der Mossad sagte, dass der Iran keine Anstrengungen machte um eine ABombe zu bauen. Der Mossad! https://www.google.ch/amp/mobil.derstandard.at/2000012075619/Geheimdienstdokument-Mossad-widersprach-Netanjahu-bei-Iran-Atomprogramm%3famplified=true

    Die Sanktionen dienten und dienen nur einem Zweck: Unruhe im Iran stiften.
    91 26 Melden
    • demokrit 02.01.2018 15:56
      Highlight Geld wäre ja schon vorhanden, nur investiert es der Iran halt lieber im Ausland, um dort Unruhe zu stifen: Syrien, Libanon, Jemen.
      22 31 Melden
    • FrancoL 02.01.2018 16:41
      Highlight @Danke Posersalami!
      12 10 Melden
    • äti 02.01.2018 17:32
      Highlight @demokrit, Politik und Weltgeschehen ist ja so simpel zu lesen. Nicht allen reichen bloss 2 Faktoren um es nur annähernd zu verstehen.
      18 1 Melden
    • FrancoL 02.01.2018 17:57
      Highlight @demokrit; Wenn es so ist dann haben sie das wohl irgendwo gelernt. Aber eben es ist vermutlich viel mehrschichtiger und das Ausland tut auch seines dazu.
      8 4 Melden
    • Posersalami 02.01.2018 18:42
      Highlight @demokrit: Quatsch, die iranische Wirtschaft hat grosse Probleme Handel mit dem Westen zu treiben. Es ist noch nicht mal möglich, eine einfache Überweisung zu tätigen. Dies, weil der Iran faktisch aus dem SWIFT ausgeschlossen wurde.
      https://tinyurl.com/ychd3p7q
      Geldgeschäfte müssen mit viel Aufwand und Kosten über zB. Katar getätigt werden. Dem Handel wurde quasi die Grundlage weggezogen. Es gibt natürlich noch weitere Sanktionen aber die dürfte die hässlichste und absolut unnötigste sein.
      14 3 Melden
    • Posersalami 02.01.2018 18:47
      Highlight @demokrit: Weiter bleibt über die Aussenpolitik des Iran zu sagen, dass die nicht ohne weiteres klar ist. Das Land ist ziemlich kompliziert und für uns schwer zu durchschauen.

      Da wird ihnen geholfen:

      http://library.fes.de/pdf-files/id/04652.pdf
      8 2 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 02.01.2018 14:44
    Highlight Leider wird in diesem Bericht auch ausgeblendet, dass es viele Pro-Regierungsdemonstrationen gibt.
    35 15 Melden
    • TheRealSnakePlissken 02.01.2018 16:37
      Highlight Hallo? Diese Demos werden von Berufsdemonstranten veranstaltet, die vom System bei Laune gehalten werden. Gruss Snake
      15 18 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 02.01.2018 17:10
      Highlight @Snake, Hallo? Diese Demos werden von Berufsdemonstranten veranstaltet, die von ausländischen Agenturen bezahlt werden...
      14 11 Melden
    • äti 02.01.2018 17:34
      Highlight .. von der SVP etwa? Igitt.
      7 7 Melden
    • TheRealSnakePlissken 02.01.2018 17:43
      Highlight @The Destiny: Aha, ein festgefügtes Weltbild. Das hilft natürlich. Ist wahrscheinlich irgendwie nach ISO zertifiziert.
      9 13 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 02.01.2018 17:59
      Highlight @Snake, schön dass du das erkannt hast, braucht eben manchmal Leute die einem einen Spiegel vorhalten.
      7 8 Melden
  • Radiochopf 02.01.2018 14:32
    Highlight Wer und Was dahinter steckt? Ein Plan, die USA, Israel, Saudi Arabien und Öl... eine gefährliche Kombination, aber es zeichnen sich schon wieder bekannte Muster ab, die wir von den Kriegen in Syrien, Lybien, Irak und Jemen kennen....
    86 33 Melden
    • Hoppla! 02.01.2018 15:37
      Highlight Bei den momentanen Ölpreisen lohnt sich dieser böse Plan der USA, Israel und Saudi Arabien sicher. Freiheit und ein wirtschaftliches Auskommen kann im Gegensatz dazu keine Basis für Proteste sein. ;-)
      14 5 Melden
    • äti 02.01.2018 17:28
      Highlight ... alle Kriege haben doch das gleiche Muster
      10 4 Melden
    • Ollowain 03.01.2018 00:10
      Highlight Exactly! Faszinierend wie sich das westliche Imperium genau an das Drehbuch des Geostrategen Brzezinski hält.
      4 2 Melden
    • äti 03.01.2018 10:37
      Highlight Lesen ist schon manchmal Glücksache oder wird gleich verzichtet: "Brzeziński unterstützte die Entspannungspolitik während der folgenden Jahre. Er publizierte seine Programmschrift Peaceful Engagement in Eastern Europe in Foreign Affairs[18] und unterstützte eine nicht-antagonistische Politik nach der Kubakrise." .....
      2 2 Melden
    • Ollowain 03.01.2018 12:18
      Highlight Äti: "Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft (The Grand Chessboard: American Primacy and Its Geostrategic Imperatives, 1997) ist der Titel einer geopolitischen Monographie Zbigniew Brzezińskis. Ziel dieses Buches ist es, „im Hinblick auf Eurasien eine umfassende und in sich geschlossene Geostrategie zu entwerfen“. Die Vereinigten Staaten als „erste, einzige wirkliche und letzte Weltmacht“ nach dem Zerfall der Sowjetunion müssen ihre Vorherrschaft auf dem „großen Schachbrett“ Eurasien kurz- und mittelfristig sichern, um so langfristig eine neue Weltordnung zu ermöglichen."
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