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In this photo taken by an individual not employed by the Associated Press and obtained by the AP outside Iran, university students attend a protest inside Tehran University while a smoke grenade is thrown by anti-riot Iranian police, in Tehran, Iran, Saturday, Dec. 30, 2017. A wave of spontaneous protests over Iran's weak economy swept into Tehran on Saturday, with college students and others chanting against the government just hours after hard-liners held their own rally in support of the Islamic Republic's clerical establishment. (AP Photo)

Im Iran (hier nahe der Uni von Teheran) tobt seit sechs Tagen eine Protestwelle, der mit teils extremer Gewalt begegnet wird. Bild: AP/AP

Was hinter dem Aufstand im Iran steckt – die 8 wichtigsten Fragen und Antworten

Wütende Menschen protestieren im Iran, mehrere wurden bereits getötet, Hunderte verhaftet. Was fordern die Demonstranten? Wie reagieren Regierung und Sicherheitskräfte? Das Wichtigste im Überblick.

Andreas Evelt / spiegel online



Ein Artikel von

Spiegel Online

Im Iran tobt seit sechs Tagen eine Protestwelle, der mit teils extremer Gewalt begegnet wird. Es gibt schon mehr als ein Dutzend Todesopfer, ein Ende der Demonstrationen ist aktuell nicht abzusehen. Aber worum geht es eigentlich und was ist seit Donnerstag passiert? Die wichtigsten Antworten im Überblick.

Gegen wen oder was richten sich die Proteste?

Zunächst demonstrierten Hunderte Iraner gegen die schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse des Landes, vor allem gegen Arbeitslosigkeit und hohe Preise. Die Demonstrationen begannen in der zweitgrössten iranischen Stadt Maschhad im Nordosten des Landes, übertrugen sich dann auf andere Städte und haben auch die Hauptstadt Teheran erreicht.

Mittlerweile richten sich die Proteste aber auch gegen die Unterdrückung durch das iranische Regime und beinhalten Sprechchöre wie «Nieder mit Rohani» und «Tod dem Diktator». Damit wenden sich die Demonstranten direkt gegen Präsident Hassan Rohani und den obersten politischen und religiösen Führer Ajatollah Ali Khamenei. Gerade öffentliche Kritik an Khamenei ist generell verboten. (Liess hier eine Analyse zu den Protesten)

Wer protestiert und was genau fordern die Demonstranten?

Die Gruppe der Demonstranten ist sehr vielfältig, sie besteht sowohl aus Konservativen als auch aus Liberalen und generellen Kritikern des Regimes. Die konkreten Forderungen der Demonstranten gehen deshalb weit auseinander: Teils verlangen sie die Wiedereinführung der Monarchie, teils mehr Frauenrechte oder das Ende der Nahostpolitik.

In Kermanschah protestieren die Demonstranten, weil sie sich in Folge eines schweren Erdbebens in der Region von der Regierung im Stich gelassen fühlten. Die iranische Wirtschaft ist unterdessen am Boden. Viele Menschen im Iran leiden unter hoher Arbeitslosigkeit, steigenden Preisen, fehlenden Investitionen und Korruption.

Wie viele Todesopfer gibt es bislang?

Mindestens 19 Menschen sind bei den Protesten bisher gestorben. Allein am Dienstag meldete das Staatsfernsehen Irib den Tod neun weiterer Menschen. Darunter soll auch ein Revolutionswächter sein. Die Revolutionswächter sind Mitglieder der iranischen Revolutionsgarden, einer paramilitärischen Organisation zum Schutz des Systems. Bei der Nachrichtenagentur Tasnim war zuvor noch von einem getöteten Polizisten die Rede gewesen.

Wie reagieren Sicherheitskräfte und Regime?

Mit ganzer Härte. Seit Samstag wurden laut Staatsfernsehen 450 Menschen festgenommen. Zwischenzeitlich blockierte die Regierung ausserdem die sozialen Netzwerke Instagram und Telegram, über die die Demonstranten die Proteste organisierten. Laut Staatsfernsehen wollte die Regierung damit «den Frieden bewahren». In sozialen Netzwerken behaupteten Demonstranten auch, dass die Polizei auf sie schiesse.

Auf der anderen Seite gibt es Berichte des Staatsfernsehens, dass auch die Demonstranten bewaffnet seien und versuchten, Polizeistationen und Militärbasen unter ihre Kontrolle zu bekommen. Die Revolutionsgarde warnte die Demonstranten: Sollte es zu weiteren Unruhen kommen, würden die Demonstranten «die eiserne Faust der Nation» zu spüren bekommen.

Was sagen Rohani und Khamenei?

Iran's former nuclear negotiator, Hasan Rohani, a potential front-runner in the presidential race, addresses, in a campaign rally in Tehran, Iran, Thursday, May 2, 2013. One candidate stresses Iran's need to find ways to persuade the world that it can possess nuclear technology without building a bomb. Another thinks Iran's international reputation has taken unwelcome hits from the diatribes of President Mahmoud Ahmadinejad. More than a few say there's no reason Washington must remain a permanent enemy. While the race to succeed Ahmadinejad still hasn't reached the official starting gate _ formal registration for candidates begins next week _ comments from presumed front-runners for the June 14 ballot offer an overview that suggests less bombast and more measured diplomacy from Iran's highest elected leader. (AP Photo/Vahid Salemi)

Präsident Rohani sieht die Proteste als Chance. Bild: AP

In einer Rede am Sonntag versuchte Präsident Rohani, die Lage zu beruhigen: «Wir sind ein freies Land und daher haben die Menschen auch ein Recht auf Meinungsfreiheit», sagte er. Die Demonstranten dürften auch die Regierung kritisieren, ihr Handeln müsse aber frei von Gewalt bleiben. Rohani nutzte die Demonstrationen, um indirekt die Hardliner im Klerus zu kritisieren, die seine Reformen blockieren: «Auch sind die Probleme der Menschen nicht nur wirtschaftlicher Natur, sie fordern auch mehr Freiheiten», sagte Rohani. Ihm zufolge sollten die Proteste nicht als Gefahr, sondern als Chance angesehen werden.

Ganz anders sieht das Khamenei. Dieser macht Gegner seines Landes für die Proteste gegen die Regierung verantwortlich. «In den vergangene Tagen haben Feinde Irans unterschiedliche Mittel wie Geld, Waffen, Politik und Geheimdienste eingesetzt, um für Unruhe in der Islamischen Republik zu sorgen», sagte er auf seiner Homepage. Er werde sich mit Blick auf die jüngsten Ereignisse an die Nation wenden, wenn die Zeit dafür reif sei. Zwischen Khamenei und Rohani kommt es immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten in ihren Vorstellungen zur Führung des Landes – zum Beispiel in Fragen der Wirtschaftspolitik.

Wie reagiert das Ausland?

Die Proteste verschärfen auch die Probleme in der Beziehung Irans zu den USA. US-Präsident Donald Trump twitterte, die Menschen im Iran würden nicht länger hinnehmen, «wie ihr Geld und ihr Wohlstand zugunsten von Terrorismus gestohlen und vergeudet wird» und schrieb später noch, das «grosse iranische Volk» sei über Jahre unterdrückt worden, es sei Zeit für einen Wechsel. Zuletzt hatte Trump bei der Uno-Vollversammlung im September Iran scharf kritisiert, einen Monat kündigte er im Rahmen des Atomdeals neue Sanktionen an.

Die EU blickt mit Sorge nach Iran. Der Verbund sei in Kontakt mit den iranischen Behörden: «Nach den öffentlichen Erklärungen von Präsident Rohani erwarten wir, dass das Recht auf friedliche Demonstrationen und die Meinungsfreiheit garantiert werden», sagte ein Sprecher.

Zuvor hatte bereits Deutschlands Aussenminister Sigmar Gabriel die Führung in Teheran aufgefordert, die Versammlungsfreiheit zu respektieren. Er sei «sehr besorgt» angesichts der Meldungen über getötete Demonstranten und zahlreiche Verhaftungen bei den Protesten im Iran, sagte der SPD-Politiker.

Wie ist das Ausmass der Proteste einzuordnen?

Es sind die grössten Unruhen seit der gewaltsam unterdrückten Protestbewegung gegen die Wiederwahl des damaligen ultrakonservativen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad 2009. Damals hatten die Demonstranten Ahmadinejad Wahlbetrug vorgeworfen. Die Aufstände wurden blutig niedergeschlagen, es gab Dutzende Todesopfer. Die Tage gingen als unterdrückte «Grüne Revolution» in die iranische Geschichte ein.

Wie geht es weiter?

Dem System und dem iranischen Regime im Ganzen dürften die Proteste zum jetzigen Zeitpunkt kaum gefährlich werden. Für Rohani sind sie aber durchaus kritisch. Dem Land geht es unter seiner Führung schlecht, auch nach der Lockerung der US-Sanktionen in Folge des Atomabkommens hat sich die Wirtschaft nicht ausreichend verbessert. Welche konkreten Auswirkungen die Proteste allerdings erreichen können, ist aktuell nicht zu beantworten. Das werden die nächsten Tage und Wochen zeigen und ist auch davon abhängig, ob die Gewalt weiter eskaliert – und wie die Führung in Teheran darauf reagiert.

(Mit Material von dpa, AFP und Reuters)

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    Alle Leser-Kommentare
  • moedesty 03.01.2018 04:29
    Highlight Highlight ihr müsst euch nur ein fragen: sobald die „gemässigten rebellen“ waffen haben um sich zu wehren, wer liefert ihnen diese?

    dann glaubt ihr, dass wenn diese gemässigten rebellen gewinnen, es im iran besser wird? so wie in libyen, irak usw?

    informiert euch mal über den petrodollar und wie wichtig dieser für das eigentliche bankrotte usa ist.

  • Hugo Wottaupott 03.01.2018 01:46
    Highlight Highlight Der Ölpreis derbelt vor sich hin und siehe da: Unruhen im Iran!
  • Namenloses Elend 02.01.2018 20:18
    Highlight Highlight Also eigentlich richten sich die Proteste per se nicht gegen Rohani. Er ist nur die Marionette die den Iran gegen aussen repräsentiert. Die Fäden ziehen andere. Er muss quasi den Kopf hinhalten. Als ich vor 2 Jahren im Iran war hat mir eine Frau erzählt, dass die Zeit kommen werde wo der Iran kein "Gottesstaat" mehr sein wird und Rohani ihr President ist. Sie war sehr überzeugt davon. Allgemein hatte ich viele getroffen, die Rohani als guten Präsidenten bezeichneten. Ich wünsche den Iranern einfach, dass sich die Zukunft für Sie zum besseren wendet!
    • Posersalami 02.01.2018 21:34
      Highlight Highlight Entspricht auch in etwa meinen Erfahrungen im Iran. Aber irgendwie haben die glaube ich eine andere Perspektive auf den Faktor Zeit als wir.
  • p.p_lion 02.01.2018 19:21
    Highlight Highlight Das Regime muss einfach weg! Freiheit für die Menschen im Iran! Keine Kopftuchpflicht mehr! Keine Hinrichtungen von Homosexuellen!
    Just basic Human Rights please!
    • blaubar 02.01.2018 23:06
      Highlight Highlight Warum ist der letzte Satz auf englisch?
    • p.p_lion 03.01.2018 11:12
      Highlight Highlight Warum Bomben? Wer die Iranische Geschichte kennt, weiss wie es demnächst hoffentlich ablaufen wird.
      Es wird ganz bestimmt nicht, wie viele vermuten, in einemBürgerkrieg enden. Iran ist nicht wie Syrien oder Irak...
      Ihr müsst euch also keine Sorgen um Flüchltlinge machen, denn Millionen Iraner ausserhalb Irans warten bis das Regime gestürzt ist, damit sie wieder zurück in ihre Heimat gehen können. Fürchte dich nicht, mit jemanden dein Brot teilen zu müssen.
  • Sophia 02.01.2018 15:52
    Highlight Highlight Wo der Klerus regiert, gibt es keine Freiheiten! Wohlstand gibt es dann im Himmel und der Glaube die richtige Richtung auf Erden. An allem Elend ist - wie seit Jahrtausenden - das ungläubige Ausland Schuld.
    So lange das Volk den richtigen Glauben hat, kann es auch gelenkt werden. Dann sind fünfmal Beten am Tag, Atombomben und andere Waffen und Kriegsgeschrei gegen Israel und anderen Bruderländern wichtiger als das Volk. Und die Mullahs leben in Saus und Braus!
    Es gibt keine Hoffnung, solange sich Menschen mit solchen seltsamen Dingen wie Glaube missbrauchen lassen.
    • FrancoL 02.01.2018 16:40
      Highlight Highlight Herrlich und im sehr atheistischen Osten vor der Öffnung wurde das Volk von wem genau gelenkt? Von einer Ideologie.
      Man kann nicht immer mur dem Klerus die Schuld geben, es gibt genügend Beispiele in denen eine Ideologie, genau die gleichen Freiheiten unterdrückt.
      also gibt es keine Hoffnung solange Ideologien den Menschen beeinträchtigen.
      Liesse sich auch die Frage stellen, wie es sich verhält mit der Ideologie dass alle frei sein sollen und man damit nur einen kleinen Teil der Menschen damit meint, nämlich die die sich diese Freiheit leisten können.
  • Posersalami 02.01.2018 14:57
    Highlight Highlight „Die iranische Wirtschaft ist unterdessen am Boden. Viele Menschen im Iran leiden unter hoher Arbeitslosigkeit, steigenden Preisen, fehlenden Investitionen und Korruption.“

    Und dank wessen unbegründeten und sinnlosen Sanktionen ist das so (Korruption mal ausgeklammert)?

    Sogar der Mossad sagte, dass der Iran keine Anstrengungen machte um eine ABombe zu bauen. Der Mossad! https://www.google.ch/amp/mobil.derstandard.at/2000012075619/Geheimdienstdokument-Mossad-widersprach-Netanjahu-bei-Iran-Atomprogramm%3famplified=true

    Die Sanktionen dienten und dienen nur einem Zweck: Unruhe im Iran stiften.
    • demokrit 02.01.2018 15:56
      Highlight Highlight Geld wäre ja schon vorhanden, nur investiert es der Iran halt lieber im Ausland, um dort Unruhe zu stifen: Syrien, Libanon, Jemen.
    • FrancoL 02.01.2018 16:41
      Highlight Highlight @Danke Posersalami!
    • äti 02.01.2018 17:32
      Highlight Highlight @demokrit, Politik und Weltgeschehen ist ja so simpel zu lesen. Nicht allen reichen bloss 2 Faktoren um es nur annähernd zu verstehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sebastian Wendelspiess 02.01.2018 14:44
    Highlight Highlight Leider wird in diesem Bericht auch ausgeblendet, dass es viele Pro-Regierungsdemonstrationen gibt.
    • TheRealSnakePlissken 02.01.2018 16:37
      Highlight Highlight Hallo? Diese Demos werden von Berufsdemonstranten veranstaltet, die vom System bei Laune gehalten werden. Gruss Snake
    • The Destiny // Team Telegram 02.01.2018 17:10
      Highlight Highlight @Snake, Hallo? Diese Demos werden von Berufsdemonstranten veranstaltet, die von ausländischen Agenturen bezahlt werden...
    • äti 02.01.2018 17:34
      Highlight Highlight .. von der SVP etwa? Igitt.
    Weitere Antworten anzeigen

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