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Rebellen überfallen iranischen Grenzposten und töten 14 Soldaten



Bei einem Rebellenangriff im Südosten des Irans sind am Montagabend acht iranische Grenzschützer getötet worden. Es war der blutigste Angriff seit Oktober 2013, als die Rebellengruppe Dschaisch-ul Adl einen Grenzposten überfiel und 14 Soldaten tötete.

epa01716692 A picture made available on 02 May 2009 shows Baloch tribesmen listen to Nawabzada Mir Aali Bugti (not in picture), grandson of late Nawab Akbar Khan Bugti who was killed in an Army operation in year 2006, as he visits the area after three years, in Sui Dera Bugti, in restive Balochistan Province Pakistan 01 May 2009. Balochistan is Pakistan's largest but most sparsely populated province where ethnic tribesmen are waging a sustained low-level insurgency to seek political autonomy and greater share in profits from natural resources exploited in the area.  EPA/EJAZ RAEESANI

Das Archivbild zeigt Stammesangehörige in Belutschistan. Bild: EPA

«Bewaffnete Terroristen sind aus Pakistan in den Iran eingedrungen und mit Grenzschützern zusammengestossen, wobei sie acht Soldaten töteten, bevor sie zurück nach Pakistan flohen», sagte der Vizegouverneur der Provinz Sistan und Belutschistan, Ali Asghar Mirschekari, der Nachrichtenagentur Irna am Dienstag.

In der Provinz Sistan und Belutschistan leben vorwiegend Angehörige ethnischer Minderheiten, die im Gegensatz zur schiitischen Mehrheitsbevölkerung sunnitischen Glaubens sind. Das Verhältnis der örtlichen Stämme zur Zentralregierung ist seit langem schwierig. 

In der abgelegenen Wüstenregion, die an Pakistan und Afghanistan grenzt, sind neben bewaffneten Drogenschmugglern auch mehrere sunnitische Rebellengruppen aktiv, die immer wieder Überfälle und Anschläge auf die Sicherheitskräfte verüben. Ende Dezember etwa töteten die Rebellen drei Soldaten. 

(sda/afp)

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