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Festnahmen im Iran weil Frauen und Männer gemeinsam feierten und Alkohol tranken

15.12.16, 14:05 15.12.16, 14:32


Die iranische Polizei hat in Teheran 120 feiernde Männer und Frauen wegen Verstössen gegen islamische Regeln festgenommen. Bei der Razzia in einem für das Fest angemieteten Café haben sie 15 Personen im betrunkenen Zustand angetroffen und 15 Flaschen mit Alkohol beschlagnahmt.

Das berichtete die Nachrichtenagentur Mizan Online am Donnerstag unter Berufung auf den Generalstaatsanwalt. Demnach waren unter den Festgenommenen zwei Sänger, die für einen Auftritt in dem Café keine Erlaubnis hatten.

In der Islamischen Republik ist es Männern und Frauen verboten, ausserhalb der Familie gemeinsam zu tanzen. Alkohol ist für Muslime grundsätzlich tabu.

Dieses Jahr wurden im Iran im Zuge einer Kampagne gegen illegale Partys mit Alkoholkonsum immer wieder Menschen festgenommen. Eine der grössten Razzien fand im Juni statt, als es in einem Restaurant in einem Aussenbezirk von Teheran 132 Festnahmen gab.

Im Mai wurden 30 Studierende, die gemeinsam ihren Hochschulabschluss gefeiert hatten, zu je 99 Peitschenhieben verurteilt. Die Strafe wurde umgehend vollstreckt. Ebenfalls Ende Mai kamen acht Menschen wegen der Verbreitung «obszöner Musik» in Haft. (gin/sda/afp)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Caturix 15.12.2016 15:10
    Highlight Bei uns würde das auch nicht schaden. Einige saufen und feiern viel zu viel.
    0 31 Melden
    • Easypeasy 15.12.2016 16:11
      Highlight Sau toll... 99 Peitschenhiebe.
      Macht nicht so weh, zwickt nur. Ganz sicher... probier es mal aus.
      7 0 Melden
  • Olmabrotwurst 15.12.2016 14:38
    Highlight Der Islam braucht eindeutig eine Reformation....
    18 2 Melden
    • Maett 15.12.2016 15:55
      Highlight @Braun Pascal: und die muss von den Betroffenen aus kommen.

      Es geht uns nichts an, es ist nicht unsere Sache, wir müssen uns nicht einmischen.

      Etwas, was wir lernen müssen.
      11 6 Melden

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