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Irans Regierung verbietet ausländische soziale Medien an Schulen



Das iranische Bildungsministerium hat den Schulen im Land die Nutzung ausländischer sozialer Medien verboten. Die Bildungseinrichtungen der Islamischen Republik dürften für ihre Kommunikation künftig nur noch auf «einheimische Netzwerke» zurückgreifen, berichtete die Nachrichtenagentur Irna am Sonntag unter Berufung auf das Bildungsministerium.

Von dem Verbot dürfte vor allem der Kurzbotschaftendienst Telegram betroffen sein, der im Iran sehr beliebt ist. Im vergangenen Jahr zählte er dort rund 40 Millionen Nutzer monatlich. Auch Instagram wird viel genutzt. Facebook und Twitter hingegen werden im Iran blockiert.

Seit den regierungskritischen Protesten zu Jahresbeginn haben iranische Regierungsvertreter immer wieder den Verdacht geäussert, dass die Opposition ausländische soziale Medien für «konterrevolutionäre» Zwecke nutzt. Die Regierung fördert die Entwicklung iranischer Netzwerke wie etwa Sorusch, das nach eigenen Angaben bereits fünf Millionen Nutzer hat. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 16.04.2018 11:51
    Highlight Highlight Tätsch!
    Wieder eine Fitze vom Schiitischen Samichlaus.
  • Snowy 16.04.2018 09:00
    Highlight Highlight Dieser Entscheid wird niemanden im Iran - erst recht nicht an Hochschulen - davon abhalten Telegram* zu verwenden.
    *(ist im Iran viel beliebter als WhatsApp)

    Mühsam ist einzig, dass die VPN´s nicht immer auf Anhieb sauber funktionieren und mehr Batterien saugen.
  • Lusch 16.04.2018 06:43
    Highlight Highlight Das ändert auch nichts mehr daran, das ihr alten Männer mit eueren mittelalterlichen Vorstellungen einer Gesellschaft, gescheitert seit. In kürze seid Ihr Geschichte ob mit oder ohne ausländische soziale Medien an den Schulen des Landes.

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