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epa04358935 A picture made avaliable on 18 August 2014 of Yazidi refugees sit in a truck awaiting transfer as they flee from Iraq near Sirnak city, at the Turkish-Iraqi border, 17 August 2014. Islamic State militants killed around 100 Yazidi men near the northern Iraqi town of Sinjar, after they refused to convert to Islam, surviving residents said on 16 August.  EPA/ULAS YUNUS TOSUN

Irakische Jesiden auf der Flucht zur türkischen Grenze (August 2014).  Bild: EPA

Der IS verkauft offenbar 42 Jesidinnen als Sklavinnen an syrische Kämpfer

26.06.15, 07:03 26.06.15, 12:18


Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat nach Angaben von Aktivisten dutzende irakische Jesidinnen an IS-Kämpfer in Syrien verkauft. Es handle sich um 42 Frauen, die von den Extremisten als «Sklaven» gehalten würden.

Sie seien «für 500 bis 2000 Dollar» verkauft worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag mit. Die Frauen seien im vergangenen Jahr in der nordirakischen Sindschar-Region verschleppt worden.

In diesem Monat seien sie in die vom IS kontrollierte Stadt Majadeen in der ostsyrischen Provinz Deir Essor gebracht worden. «Einige wurden mit ihren Kindern verschleppt, aber wir wissen nichts über ihr Schicksal», sagte der Chef der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman.

Zehntausende Jesiden sind auf der Flucht

Die in Grossbritannien ansässige Beobachtungsstelle stützt sich nach eigenen Angaben in Syrien auf ein Netzwerk von Informanten, ihre Angaben können von unabhängiger Seite kaum überprüft werden.

Der IS hatte vor einem Jahr eine Offensive gestartet und in der Folge weite Teile des Irak und Syriens überrannt. Die Miliz ist für ihre Gräueltaten gegen religiöse Minderheiten, insbesondere die Jesiden, bekannt.

Die Jesiden leben vorwiegend im Nordirak und sind mehrheitlich ethnische Kurden. Der IS verübte Massaker unter den Jesiden, zwang zehntausende in die Flucht und verschleppte tausende Mädchen und Frauen, die als Sexsklavinnen missbraucht wurden. Nach UNO-Angaben könnten die Grausamkeiten als Genozid gewertet werden. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Adonis 26.06.2015 09:13
    Highlight Kein Kommentar nötig. Man darf ja auch ja nichts schreiben was die Etikette der Menschenrechte im Schweizer-Net beflecken könnte. Die IS daf aber alles. Die schöne neue Zeit, wie in Schweden wird uns dann erreichen, wenn wir Teppich vollends ausgerollt haben:

    http://de.gatestoneinstitute.org/5432/schweden-saudi-arabien-wallstroem
    1 1 Melden
    • oskar 26.06.2015 11:00
      Highlight was für schwachsinn. selbstverständlich darf der IS - nicht alles und natürlich darf man kritik etc. anbringen. problematisch ist jedoch vom IS auf alle muslime zu schliessen und den untergang der schweiz zu orakeln, wenn noch mehr muslime kommen. das wäre in etwa, wie wenn alle christen mit opus dei verglichen würden. einfach lächerlich! das zitieren eines thinktanks der fest in us-republikanischer hand ist, macht den vergleich auch nicht plausibler
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  • Wilhelm Dingo 26.06.2015 08:40
    Highlight Danke Watson dass ihr immer wieder darüber berichtet, mir fehlen die Worte.
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Friedensnobelpreis – die «IS»-Sklavin und der Mann, der Frauen repariert

Nadia Murad hatte mit ihrer Familie ein friedliches Leben am Rande des Sindschar-Gebirges geführt, bevor die Dschihadisten kamen. Doch als die gefürchtete Miliz «Islamischer Staat» («IS») im August 2014 Murads Dorf im Nordirak erstürmte, wurde sie wie tausende andere jesidische Frauen als Sexsklavin verschleppt.

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