International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Harter Schlag gegen den «IS» – Europol knackt Propaganda-kanal der Terror-Miliz 

27.04.18, 11:00 27.04.18, 15:27


This poster, distributed by an Islamic state militant supporter to advertise a new propaganda video, shows Omar Mateen who killed 49 people at the Pulse nightclub in Orlando, Florida, with 'Islamic State' blazoned behind him. It took just a few hours for the Islamic State group’s opportunistic propaganda machine to take responsibility for the latest bloodshed in Florida and in France, with messages claiming the two attackers as its own. It may take the group longer to sort through the implications of a killer whose backstory of conflicted sexuality and heavy drinking is at odds with a carefully crafted public image of its fighters. Arabic reads:  “The large bill. America is paying the price.” (Militant Media Arm via AP)

Waren und sind sehr aktiv im Internet: Die Terroristen des sogenannten IS Bild: AP/Militant Media Arm

Europol hat der Terrormiliz IS einen harten Schlag versetzt. Die internationale Polizeibehörde hat die Propagandakanäle der Islamisten in mehreren Ländern lahmgelegt. 

Europol-Chef Rob Wainwright erklärte in Den Haag, der Behörde sei es gelungen in Zusammenarbeit mit der kanadischen und der US-Polizei die «Propaganda-Möglichkeiten» des sogenannten IS stark einzugrenzen. Die Aktion habe sich vor allem gegen die Agentur Amaq gerichtet.

FILE - In this Jan. 16, 2015 file photo, the head of the European Union’s police agency Europol, Rob Wainwright, answers questions during an interview in The Hague, Netherlands. Rob Wainwright told The Associated Press on Monday, June 22, 2015 a new unit at Europol will next month start fighting Islamic State propaganda and recruiters in cyberspace in a crackdown on the terror network’s social media activities. (AP Photo/Peter Dejong, File)

Rob Wainwright Bild: AP/AP

Die betroffenen Länder sind Belgien, Bulgarien, Kanada, Frankreich, Holland, Rumänien, Grossbritannien und die USA. Gestartet wurde die gemeinsame Aktion im Jahr 2015, als die vermehrte Verbreitung der terroristischen Inhalte durch die Agentur Amaq festgestellt wurde.

Der Durchbruch gelang den Ermittlern im Jahr 2017, als in Spanien Server sichergestellt wurden, die zur Identifikation von über 100 Radikalen weltweit führte. In dieser Woche folgte nun der international koordinierte Schlag gegen Infrastrukturen der Terroristen in oben genannten Ländern.

Neben der Agentur Amaq wurde auch das Radio al-Bayan, Halumu und Nashir News dicht gemacht oder stark eingeschränkt. (aeg)

Mehr Informationen in Kürze

Jürgen Todenhöfer DAS IST KEIN ISLAMISCHER STAAT

Video: watson

Islamischer Staat

USA schicken 400 Soldaten in die Schlacht um die IS-Hochburg Rakka

Dutzende Tote: Terrormiliz Fateh al-Scham bekennt sich zu Anschlägen in Homs

Hipster im Irak: Bart in der Menge

Über 100 Beamte im Tessin im Einsatz – und sie fassen EINEN mutmasslichen Islamisten

«IS» verkündet Tod ihres Sprechers Abu Mohammed al-Adnani

Nein, Herr Trump, Obama ist NICHT der Gründer des «IS» – aber ganz unschuldig ist er auch nicht

Die jungen Soldaten des «IS»: Kindheit, Jugend, Selbstmordattentat

«IS»-Vorwurf gegen muslimische Schüler in Therwil fällt in sich zusammen

«Für präzise Angriffe»: US-Luftwaffe schickt erstmals B-52-Bomber gegen «IS»

US-Soldaten in Syrien: Obama will Kontingent versechsfachen

«IS» soll syrischen Piloten nach Kampfjet-Abschuss gefangen genommen haben

Kampf gegen «IS»: Deutschland richtet «Tornado»-Basis in der Türkei ein

Der «IS» funktioniert wie eine Sekte – das erklärt auch, warum die Terroristen so grausam sind

Der «IS» verliert und verliert – setzt die Terrormiliz jetzt auf Giftgas?

Der «Islamische Staat» wirbt im Darknet – zu Besuch bei der Terror-Propaganda-Abteilung

ETH-Sicherheitsexperte: «Es bringt dem ‹IS› nichts, Schweizer zu töten»

Die derzeit 6 populärsten Antworten auf den Terror – und warum sie alle in die Sackgasse führen

6 Indizien dafür, dass der IS schwächer ist, als wir dachten

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

4
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Xiakit 27.04.2018 12:24
    Highlight Früher hat mir mein Mami auch oft das Modem ausgesteckt, dann bin ich eben zu nem Freund und habe da das Internet benutzt.

    23 65 Melden
    • Normi 27.04.2018 15:39
      Highlight Mach's besser
      23 5 Melden
    • Xiakit 27.04.2018 19:27
      Highlight @Normi Hat jemand etwas schlecht gemacht?
      3 5 Melden
    • Fabio74 27.04.2018 22:03
      Highlight Nichts tun ist ja so viel besser
      0 2 Melden

Spielball der Mächte: Weshalb der Syrien-Konflikt in erster Linie ein Stellvertreterkrieg ist

Die westliche Berichterstattung über den Syrien-Konflikt sei einseitig, unreflektiert und spiegle die Interessen der Industriemächte, schreibt der langjährige SRF-Korrespondent Helmut Scheben. Dabei gehe oft vergessen, dass am Anfang des syrischen «Bürgerkriegs» ein Kampf um die Vormacht im globalen Energiemarkt stand.

Die Hauptakteure der ausländischen Parteien, die in Syrien Krieg führen, sind Gas-Exporteure mit Interessen in einem von zwei umkämpften Pipeline-Projekten. Dabei geht es um die Ausbeute der weltgrössten Erdgasreserven, nämlich des Gasfeldes South Pars/North Dome, welches auf dem Grund des Persischen Golfs liegt und zum Teil dem Iran, zum Teil Katar gehört. Beide Länder begannen 1989 mit der Förderung.

2009 schlug Katar vor, eine Pipeline zu bauen, die Erdgas durch Saudiarabien, Jordanien und …

Artikel lesen