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«Asylchaos» ist relativ: In der Türkei gibt es Städte mit mehr Flüchtlingen als Einwohner

17.08.15, 18:00 18.08.15, 08:56

In einigen türkischen Städten nähert sich die Zahl der Flüchtlinge jener der Einwohner – und in einem Fall sind es inzwischen sogar mehr. «In mindestens zehn Städten stellen Flüchtlinge einen bedeutenden Teil der Bevölkerung dar», sagte ein hochrangiger Regierungsvertreter laut Hürriyet Daily News gegenüber Medienvertretern.

Er verwies auf das Beispiel Kilis im Südosten des Landes an der Grenze zu Syrien, das eine «syrische Stadt» geworden sei: «Die einheimische Bevölkerung beträgt 108'000, während die Flüchtlinge 110'000 an der Zahl sind», so der Regierungsvertreter.

Asylchaos in Kilis, Türkei

Derzeit beherbergt die Türkei 1,8 bis 1,9 Millionen syrische und rund 225'000 irakische Flüchtlinge, die vor dem Bürgerkrieg und dem IS-Terror geflohen sind. Die wenigsten leben in den 25 Flüchtlingslagern, die in der Nähe der Grenze aufgebaut worden sind. Die meisten versuchen sich unter schwierigsten Bedingungen in den Städten einen Lebensunterhalt zu verdienen.

(kri)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Sapere Aude 18.08.2015 02:48
    Highlight Ich finde es wichtig, dass gewisse Relationen verdeutlicht werden und ich danke Watson, dass es als eines der wenigen Medien versucht, die ganze Migrationskrise auf einer sachliche Ebene zu bringen. Von Rechts wird massiv Stimmung gegen Flüchtlingen gemacht, Links versucht in den meisten Fällen das Thema auszusitzen und schwingt zu oft die Rassismuskeule. Beide Ansätze erachte ich falsch. Wenn wir die Situation betrachten, haben wir inder Schweiz kein Asylchaos, weder werden unsere Sozialwerke übermässig belastet, noch haben wir zuwenig Platz um die Flüchtlinge. Verglichen mit Libanon, Griechenland oder der Türkei ist die Situation bei uns noch im Grünen Bereich. Auf der anderen Seite würde es an der Politik liegen die Ängste der Bevölkerung ernst zu nehmen und endlich Lösungen zu entwickeln. Asylverfahren müssen beschleunigt werden, damit jene die kein Recht auf Aufenthalt haben, schnell wieder ins Ursprungsland zurückkehren können, falls sie nicht bereits eine Arbeitsmöglichkeit haben. Die Entwicklungshilfe muss verstärkt und individualisiert werden, damit den Menschen direkt vor Ort geholfen werden kann.
    9 5 Melden
  • whatthepuck 17.08.2015 22:35
    Highlight Sorry aber diese Berichterstattung ist einfach nicht die hellste. "Guck mal, denen geht's noch viel mieser als uns, dann dürfen wir jetzt hier sicher nicht motzen und auf Missstände aufmerksam machen!"
    21 14 Melden
    • din Vater 17.08.2015 23:58
      Highlight Sie scheinen den Artikel einfach falsch zu interpretieren. Ich lese in diesem Artikel viel mehr dies: »Bitte hört auf, die tatsächlich bestehenden Missstände im Asylwesen, völlig faktenfrei zum 'Chaos' hochzustilisieren. Chaos herrscht in der Türkei, auf Kos, in Calais, in Lampedusa und weiteren Orten, aber sicherlich nicht in der Schweiz!«
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    • Gelöschter Benutzer 18.08.2015 07:41
      Highlight @din Vater
      Deine Interpretation ist sicherlich die Klügere. Jedoch vermeidet der Artikel jegliche Wertung oder Kommentar, das darauf schliessen lässt, was der Schreiber genau damit bezwecken möchte. Somit sind beide Kommentare legitim. Eine Ausführung und oder abschliessende Wertung hätte dem Artikel gut getan, jedoch gibt es solche bereits in Hülle und Fülle.
      1 2 Melden
  • kiawase 17.08.2015 19:29
    Highlight darf ich vorschlagen das wort 'Flüchtling' generell durch 'Menschen auf der Flucht' zu ersetzen ? Sprache kann einen gewaltigen Unterschied machen...
    38 25 Melden
    • Jol Bear 17.08.2015 23:33
      Highlight Offenbar der Wunsch nach einem, sich in der sprachlichen Ausdrucksweise äusserndem Respekt. Aber inwiefern ist die Bezeichnung "Flüchtling" abwertend? Oder geht es um etwas anderes?
      10 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.08.2015 19:04
    Highlight Yea Watson party on! Das Chaos ist weit weg und wird uns niiemals erreichen. Danke für die wöchentlich gefühlten 67543 Artikel über das Asylchaos. Ihr seid die Besten! Ist wirklich gut jetzt.
    31 55 Melden
    • franklyn 17.08.2015 19:11
      Highlight Wie ignorant bist denn du bitte schön? Verschliess deine Augen vor der Wahrheit und leb weit in deinem Luftschloss, dass uns dieses Thema nichts angeht. Wir können aktiv helfen und versuchen das Problem in den Griff zu bekommen, mit deinen Worten bewirkst du allerdings gegenteiliges.
      34 28 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.08.2015 19:31
      Highlight Ach ich dummer Ignorant. Zum Glück habe ich dich lieber franklyn. Du verbesserst die Welt. Du schaffst das, ich glaube an dich. Schande auf mich, ich elender Wutbürger.
      25 47 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.08.2015 19:37
      Highlight @franklyn Ich glaube er meinte es voll sarkastisch. Ich selber nerve mich ein wenig an Watsons wiederholten versuchen bei diesem Thema alles etwas schönzureden. Egal ob links oder rechts, man muss sehen das eine grosse Aufgabe vor uns steht, mit noch undenkbar grossem Wachstumspotenzial.
      32 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.08.2015 19:41
      Highlight Danke xero. Ein noch nicht verblendeter!
      18 12 Melden
    • exeswiss 17.08.2015 20:51
      Highlight wie immer wenn man nicht gleicher meinung ist wird mit gutmensch, verblendung und verblödung umsich geworfen und für sie sinkt: "das niveau".
      9 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.08.2015 21:24
      Highlight Wie soll das "niveau sinken" wenn man keines hat. Btw, hat jemand was von verblödung oder gutmensch gesagt? Ach exeswiss wer keine ahnung hat....und den rest können sie sich dazu dichten.
      9 10 Melden
    • exeswiss 17.08.2015 21:48
      Highlight is jemand verblendet nennen, etwas anderes als gutmensch (vorallem in deine politischen meinung) im asylzusammenhang?
      2 10 Melden
    • exeswiss 17.08.2015 21:49
      Highlight und btw. jemanden angreifen tut man nur, wenn man keine argumente mehr hat.
      3 8 Melden
    • philipp meier 17.08.2015 23:08
      Highlight vielleicht wollen und können gar nicht alle flüchtlinge ins unser gelobtes land kommen 😉
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    • Gelöschter Benutzer 18.08.2015 08:39
      Highlight Exeswiss: eben, reimen sie sich die dinge so zu recht wie es ihnen passt und interpretieren sie alles möglich in texte, die sie nicht geschrieben haben in ihrer verblendet heit. So, habe fertig und gehe jetzt mit playmobil spielen
      2 1 Melden
  • Jol Bear 17.08.2015 18:30
    Highlight Dass solche Situationen für diese Städte problematisch und nicht wünschbar sind, ist wohl unbestritten. Ebenfalls, dass beispielsweise Mazedonien wegen Überforderung die Flüchtlinge an der Grenze "durchwinkt", und auch Griechenland und Italien überfordert sind. Frage: Arbeiten Europas Politiker zusammen mit andern "Weltmächten" im Hintergrund an einem "Marshallplan" mit Massnahmen zur Verbesserung der Situation in den Herkunftsländern oder beschränken sie sich tatsächlich nur auf Symptombekämpfung an Europas Aussengrenze? Wahrscheinlich trifft nur letzteres zu, für ersteres wäre langfristiges Denken notwendig, welches die Dauer von Legislaturperioden übersteigt.
    43 0 Melden
    • kiawase 17.08.2015 19:28
      Highlight ja da stimme ich zu. Unsere Politker sitzen hier, sind besorgt darüber ob sie die nächsten wahlen schaffen und drücken fest die augen zu in der hoffnung das problem aussitzen zu können
      29 0 Melden
    • Noach 17.08.2015 22:07
      Highlight Sehr gut geschrieben und ganz meine Meinung.Wann gibt es ein Zusammentreffen der Staaten um diesen Menschen zu helfen und gemeinsam eine gute Lösung zu finden????
      12 2 Melden

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