International

USA haben in Syrien al-Kaidas Nummer zwei per Drohne liquidiert

27.02.17, 11:59 27.02.17, 17:16

Eine mit Hellfire-Raketen und 250-Kilo-Bomben bestückte US-Drohne vom Typ MQ-9 Reaper in Kandahar.  Bild: STAFF/REUTERS

Die Nummer zwei des Terrornetzwerks al-Kaida ist Aktivisten und Medien zufolge bei einem Drohnenangriff in Syrien ums Leben gekommen. Ahmed Hassan Abu al-Khair wurde in der Provinz Idlib im Nordwesten Syriens von der US-geführten internationalen Koalition getötet.

Das erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag. Es handele sich beim Getöteten um den Stellvertreter von al-Kaida-Chef Aiman al-Sawahiri. Auch syrische Nachrichtenseiten meldeten den Tod des hochrangigen al-Kaida-Anführers. Bilder im Internet zeigten ein teilweise zerstörtes Auto. Eine offizielle Bestätigung für den Tod Abu al-Khairs gab es zunächst nicht.

Der 59 Jahre alte Ägypter soll sich seit längerem in Syrien aufgehalten haben. Er war auch unter dem Namen Abu al-Khair al-Masri bekannt. Im Juli 2016 hatte er eine Audiobotschaft veröffentlicht. In dieser hiess er gut, dass sich der syrische al-Kaida-Ableger, die al-Nusra-Front, offiziell von dem Terrornetzwerk lossagte.

Seit Anfang des Jahres sind Dutzende extremistische Anführer und Kämpfer in Syrien bei Luftangriffen der internationalen Koalition getötet worden. Viele der Opfer gehörten zur Fatah-al-Scham-Front, dem Nachfolger der al-Nusra-Front. Die Miliz bekämpft sich in der Provinz Idlib zugleich mit anderen Rebellen. Extremistische Gruppen sind von dem Waffenstillstand ausgeschlossen, der seit Ende Dezember im Bürgerkriegsland Syrien gilt.

(sda/dpa)

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27
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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • blaubar 28.02.2017 21:26
    Highlight Was diese tollen Drohnen angeht, empfehle ich diesen Dokumentarfilm:



    Gehört zur Allgemeinbildung heute.
    1 0 Melden
  • blaubar 28.02.2017 14:34
    Highlight Pardon, warum wurde mein Kommentar zu der Quelle dieses Artikels nicht aufgeschaltet?

    sda/dpa (die diesen Artikel geschrieben haben) beziehen sich auf die Quelle:

    "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte"

    Diese Quelle ist nicht vertrauenswürdig. Einmannbetrieb in GB, ehem. Antiassadkämpfer. Diese tolle Agentur verbreitet Unwahrheiten wie die bekannte Brutkastenlüge, die immerhin einen Krieg legitimiert hatte.

    Ich bin echt erstaunt, dass von dort immer noch Informationen bezogen werden.
    3 0 Melden
  • Beobachter24 28.02.2017 06:20
    Highlight Man kann dümmeres machen mit diesen Drohnen,
    aber eine Schwalbe macht noch keinen Frühling.

    1 0 Melden
  • blaubar 28.02.2017 00:16
    Highlight yeeeeeeeeeah! Jetzt kommen wir endlich auf den nächsten Level im Game. Gibt zusätzlich drei Bonuspunkte und und ein Gummibärchen. Superspiel!
    2 3 Melden
  • tinmar 27.02.2017 18:15
    Highlight Herzlichen Glückwunsch, gut gemacht!
    1 2 Melden
  • Gummibär 27.02.2017 17:56
    Highlight Wie war das mit Trumps Liste der Länder aus denen Terroristen stammen, die an der Einreise in die USA gehindert werden sollen.
    3 2 Melden
  • R&B 27.02.2017 16:39
    Highlight Ich wollte gerade schreiben, dass die Verschwörungstheoretiker auch diese Bomben und Toten als böse Kriegstat der USA aufzählen werden, obwohl mit der Tötung von Ahmed Hassan Abu al-Khair ein gefährlicher Al-Kaida Terrorist unschädlich gemacht werden konnte.

    Soli Dar hat meine Befürchtungen übertrumpft und wertet diese Massnahme als Lynchjustiz, obwohl in Syrien Krieg herrscht und diese mordenden Wahnsinnigen nur so unschädlich gemacht werden können.

    Wenn man so fanatisch gegen die USA ist, ist alles schlecht, was die USA macht. Gell Soli Dar?
    8 4 Melden
    • Gummibär 27.02.2017 18:26
      Highlight Gut oder schlecht, der Nutzen ist fraglich. Jedesmal wenn die Nummer 1 oder 2 eliminiert wurde, hat sich die Führung erneuert. Zudem werden jedesmal, wenn sogenannte Kollateralschäden eintreten, neue USA-Hasser geschaffen. Ich erinnere mich sehr gut an die "DOWN WITH USA" Banner in Teheran Anfang der 80er Jahre. Mittlerweile haben es die USA verstanden grosse Bevölkerungsteile mehrerer anderer Länder gegen sich aufzubringen.
      3 1 Melden
    • blaubar 28.02.2017 00:22
      Highlight Das Problem ist, dass die USA völkerwidrig in Syrien sind. Es gibt kein UNO-Mandat und auch keine Erlaubnis von Assad.
      6 2 Melden
    • blaubar 28.02.2017 00:24
      Highlight Ich dachte immer, im Westen muss einer zuerst verurteilt werden, mit Gericht etc., bevor man in richtet.

      Hmmm.
      4 2 Melden
    • R&B 28.02.2017 09:15
      Highlight @Gummibär und blaubar: Wie scheinheilig eure Kommentare sind!

      Eure Forderung: Am besten zieht sich die USA dort zurück und überlässt dieses Pulverfass Al-Kaida, IS, Assad und Russland? Das Massaker wäre vorprogrammiert und Terror würde weltweit noch schlimmer werden.

      Ihr vergesst gerne, dass die syrischen Aufständischen (für Demokratie) und der ganze Westen die USA nach Unterstützung der Aufständischen gerufen haben.

      Und wenn es um das Thema syrische Flüchtlinge in Europa geht, soll doch vor Ort (also in Syrien) dafür gesorgt werden, dass es keinen Grund mehr für Flucht gibt.
      2 2 Melden
    • blaubar 28.02.2017 09:47
      Highlight R&B: Machen Kabarett?
      Soll die USA auch die Aufständischen von letztem Wochenende in Bern unterstützen? Die sind nämlich auch unzufrieden.
      Drohnen über Bern, da brauchts dann auch keine Gerichtsverfahren oder wie.
      Genau wegen solchen Ansichten (Exzeptionalismus) gibt es auf der Welt soviele grosse Konflikte.
      7 1 Melden
    • Gummibär 28.02.2017 10:46
      Highlight Nicht Scheinheiligkeit sondern Tatsache. Seit dem Angriff auf den Irak wegen erlogenen, Massenvernichtungswaffen hat sich die Zahl von Terroristengruppierungen und Flüchtlingen keineswegs verringert. "soll doch vor Ort (also in Syrien) dafür gesorgt werden, dass es keinen Grund mehr für Flucht gibt" Wer soll? Du? Wir ?Die Grossmächte greifen immer dann ein, wenn sie sich daraus einen Vorteil errechnen. Fordern tue ich nichts, aber für meinen Teil identifiziere ich mich immer deutlich als Nichtamerikaner wenn ich beruflich Grund habe, Jalalabad, Bandar Anzali oder Berbera aufzusuchen.
      4 1 Melden
    • R&B 28.02.2017 10:59
      Highlight @blaubar: Echt jetzt? Solch eine unreflektierte Antwort. Ich habe von Ihnen mehr erwartet.
      1 4 Melden
    • R&B 28.02.2017 11:01
      Highlight @Gummibar: Das Bush den Irak nicht hätte angreifen sollen und dort einen Fehler nach dem anderen gemacht hat, müssen wir nicht diskutieren.
      Es geht um jetzt. Welchen Vorteil hat die USA in Syrien?
      1 2 Melden
    • Gummibär 28.02.2017 12:34
      Highlight Die Antwort darauf sprengt die Grenzen dieser Kommentarspalte.Hier zwei links die zum nachdenken inspirieren : https://www.nytimes.com/2015/04/19/world/middleeast/sale-of-us-arms-fuels-the-wars-of-arab-states.html?_r=0
      http://nationalinterest.org/feature/war-syria-americas-interest-18037
      2 1 Melden
    • blaubar 28.02.2017 13:11
      Highlight Immerhin stellen Sie die richtigen Fragen.
      Wohl nicht aus Nächstenliebe, sonst hätte Saudiarabien schon längst drankommen müssen. Mit denen ist man aber befreundet lusitgerweise.
      Interessant ist jedenfalls, dass überall, wo die USA sich "engagiert" (englisch: engage), rein zufällig Erdöl und Ergas fliesst.

      Rumsfeld hatte schon 2007 den Plan dazu:



      Gehen Sie Ihren Fragen nach und seien Sie nicht zu schnell zufrieden mit Antworten!
      5 0 Melden
    • R&B 28.02.2017 15:22
      Highlight @blaubar: weil die USA dafür sorgt, dass die erdölländer einigermassen stabil bleiben, funktioniert unsere Wirtschaft. Sonst würden wir frieren, wären nicht mobil und die Wirtschaft hätte Produktionsprobleme.

      Stimmt doch, oder?
      1 3 Melden
    • R&B 28.02.2017 15:23
      Highlight @Gummibär. Wie feige, sich hinter einem Link zu verstecken
      1 3 Melden
    • Gummibär 28.02.2017 17:51
      Highlight Ah die Erdölländer.
      Der grösste Produzent ist gegenwärtig Russland, gefolgt von Saudiarabien und den USA. Dann folgen China, Kanada und der Iran. Alle von den USA stabilisiert damit wir keine Produktions-probleme haben. Weiter mit UAE, Irak, Mexiko, Kuwait, Brasilien, Venezuela, Nigeria, Algerien, Norwegen,Algerien, Angola und Kazakhstan. So en Chabis.
      1 1 Melden
    • Gummibär 28.02.2017 18:15
      Highlight Nachtrag: Die Schweiz importiert Rohöl primär aus Libyen, Kasachstan,Nigeria, Algerien, Aserbaidschan und Russland .
      1 1 Melden
    • R&B 28.02.2017 19:48
      Highlight @Gummibär: danke für die Liste
      warum Chabis?
      Wenn Erdölländer wegfallen, die die USA "gesichert" hat, was wohl mit den Preisen oder dem Öl unserer Lieferanten passieren würde?
      0 1 Melden
    • blaubar 28.02.2017 21:17
      Highlight @Gummibär: Tamoil z.B. Trotzdem: Warum "engagiert" sich die USA tausende von km von zu Hause ausgerechnet in Syrien, Irak, Afghanistan, Libyen, Sudan usw. ? In 15 Jahren über 1 Mio Tote!!!!
      Mein kleiner Zeh sagt mir, dass es mit Obamas Friedensnobelpreis nichts zu tun hat.
      2 1 Melden
    • blaubar 28.02.2017 21:48
      Highlight @R&B: Also mein Haus heize ich mit Pellets aus dem Emmental. Dank Elon Musk, ein toller Amerikaner übrigens, werden bald auch Normalbürger mit Sonnenstrom fahren können. Dann brauchen wir bald kaum mehr von diesem Öl, für das man laut Ihrem Kommentar andauernd Menschen ermorden muss.
      3 0 Melden
    • R&B 01.03.2017 08:24
      Highlight @blaubar: Ja so einen Kommentar a la Pellets habe ich erwartet. Trotzdem sind Sie auch vom Öl abhängig: Z.B. ÖV.
      Es wird nicht für Öl gemordet. Die USA ist bei einigen Krisenherden präsent, weil es um Öl geht. Wäre die USA nicht vor Ort, gäbe es mehr Tote.
      Aber eben: diese Fakten kommen bei Ihnen ja nicht an, weil es nicht in Ihr Weltbild passt. Man kann die Augen verschliessen und höchste Moral predigen oder sich der Wahrheit stellen, erkennen, dass die Welt komplex ist und daran wachsen.
      1 0 Melden
  • Soli Dar 27.02.2017 13:14
    Highlight Lynchjustiz lässt grüssen. Hoffentlich folgen nicht gerade 10 neue Terroristen auf einen getöteten.

    Hoffentlich gab es keine zusätzliche Kollateralschäden bzw. tote Zivilisten...
    10 15 Melden
  • Soli Dar 27.02.2017 13:10
    Highlight Die Geister die wir riefen...
    12 9 Melden

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